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manuschu

Bereich Kalibrierung der Drosselklappe bzw. Fehler 17439

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Guten Tag,

 

ich habe ja immer noch meine gelbe Erinnerungslampe an Fehlercode 17439 leuchten...

 

Bisher wurde die Drosselklappe gereinigt und mit dem Zahnriemenwechsel das Drosselklappenpoti gewechselt.

Nachdem das neue Poti drin war, kam mir der kleine etwas schwächer auf der Brust vor und das Motorengeräusch klang auch zahmer.

Nicht nur ich, auch meine Freundin hatten unabhängig diesen Eindruck.

Einzig der KS Verbrauch sank nochmals um etwa 0,5-0,75 Liter ab, aber der Kleine macht halt seitdem auch weniger Spaß, hat gefühlte 75 PS und die Lampe brennt immer noch...

Jetzt bleiben nur noch die Thumbleklappen in der Ansaugbrücke, aber es kraust mich dabei etwas vor der Schrauberei. Evtl. ist es auch die Unterdruckdose, aber man sieht zumindest dass sie sich beim Gasgeben bewegt (Stand in den Leerlauf ca. 3 mm nach unten, beim Gasgeben ohne Last von dort aus noch mal ca. 5 mm nach oben).

 

Vorher wollte ich nochmal die Drosselklappe neu kalibrieren (060), VAG Com zeigt ja dann den Stellbereich in % an. Diese liegt jedoch bei ca. 16% und 87% (also nicht wie erwartet von 0% bis 100%).

 

1. Frage: Wie kann man die Fehlersuche etwas eingrenzen (ausschließen)?

2. Frage: Ist der angezeigte Stellbereich so OK?

 

Merci, manu

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PS: Die Fehlermeldung taucht meist im Leerlauf bzw. in niedrigtourigen Teillastbereich auf, manchmal gleich nach dem Start bzw. losfahren und das letzte mal z.B. erst nach ca. 20km

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Die Drosselklappe geht nie ganz (0%) zu und nie ganz auf (100%).

 

Anpasskanal 60 hat mir grade eben während der Kalibration des FSI minimal 10,5% und maximal 89,1% gezeigt und ist dann auf min 12,1% und 87,5% stehen geblieben.

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Schau mal bei der Unterdruckdose ob das Gestänge nicht gebrochen ist. War bei mir so. Die Unterdruckdose bewegt sich dann zwar aber nicht die Klappen in der Ansaugbrücke. Eventuell musst du den Schlauch für die Frischluft abnehmen. Die Unterdruckdose kann man selber wechseln.

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Hey Manuschu,

 

willkommen Leidensgenosse. Ich fahre auch einen FSI und habe

neulich ebenfalls diese Fehlermeldung gehabt. Die Fehlermeldung

war genauer gesagt

 

17439 - Ventil der Saugrohrklappe (N316): Sollwert nicht erreicht.

 

Daraufhin wurde beim Freundlichen festgestellt, dass sowohl die

Unterdruckdose alsauch das Gestänge des Saugrohrs gebrochen

waren. Ebenfalls wurde ein defekter Potentiometer festgestellt.

Leider sind sowohl die Unterdruckdose als auch das Saugrohrge-

stänge aus !! Kunststoff !!. Ausserdem hat man noch ein Ventil

Art.Nr.: 037 906 283D gewechselt und seitdem fällt die Leerlauf-

drehzahl nicht mehr so weit ab. Ebenso zieht er von unten heraus

besser.

 

Das Saugrohr kostet ca. 250 €

Die Unterdruckdose ca. 88€

Das Ventil ca. 50€

Potentiometer ?

 

Saugrohr Aus- und Einbau ca. 280€

 

Nicht ganz billig die Geschichte, aber seitdem ist die "Gelbphase"

zuende

 

Gruss Aluboy

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Vielen Dankt für die detailierte Antwort!

-Das war übrigens die exakte Fehlermeldung-

 

Also nachdem das Poti bereits gewechselt wurde, kann es -auch laut eines Bekannten bei Audi- nur noch am Gestänge/Klappen liegen.

Das Ventil bei dir war sicherlich das Magnetventil, das scheint bei mir jedoch noch zu funktionieren (habe ich bereits schon mal in der Werkstatt mit VAS überprüft, man kann es zumindest klacken hören. Die Leerlaufdrehzahl ist i.O.).

 

Hat jemand schon mal das Saugrohr selbst abgebaut?

 

Wäre natürlich über Tips/ner kleinen Anleitung sehr dankbar damit ich nicht direkt in die nächste Baustelle gerate, würde das ganze ansonsten auch gerne etwas "dokumentieren".

 

 

PS: Soweit ich mich erinnern kann, sind die Einspritzdüsen dann ja auch direkt zugänglich, macht es Sinn, diese bei der Gelegenheit gleich im Ultraschallbad zu reinigen?

bearbeitet von manuschu

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Hallo,

habe in Deinem - etwas älteren Beitrag gelesen, dass man die Dose (s.Bild) selber wechseln kann (Werkstattaussage: 420,- EUR, nach kurzer Verhandlung immer noch 350,-) :

 

...Die Unterdruckdose kann man selber wechseln....

 

Was muss ich alles abbauen, um da heranzukommen? Bei meinem A2 ist der Stift an der Dose unterhalb der Dose gebrochen und ich frage mich, wie ich den wieder einhängen kann, wenn ich die Dose erstmal abhabe. Ausserdem hängt der untere Teil des Stiftes evtl. da noch irgendwie 'rum - wie könnte ich den herausbekommen?

Danke für jeden hilfreichen Hinweis!

 

Grüsse H.

IMG_5475_2.JPG.7a280fba3a799577a356f03cc4758091.JPG

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Ist eine richtige Fumelei die Dose zu wechseln, aber es geht. Abbauen musst du den Schlauch für die Frischluft der zum LMM geht. Danach die Kraftstoffleiste lösen die da auch im Weg ist und nach oben legen. Die Schläuche für den Kraftstoff können dranbleiben. Der Stift, wenn er noch drin ist kann dann nach hinten rausgeschoben werden. Es ist eine Ausbuchtung im Alugehäuse dahinter in die der Stift rausgeschoben werden kann. Über die Ausbuchtung kann auch das neue Gestänge mit der Dose eingeschoben werden, es ist eng aber es passt. Wenn ich mich richtig erinnere muss dieser Schieber in dem das Loch für den Stift der Unterdruckdose ist mit einem flachen Schraubendreher nach oben gedrückt werden (das ganze federt etwas aber ich konnte es bis zum Anschlag hochdrücken). Ist schon etwas länger her als ich das gemacht habe aber ich glaube das ist alles.

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Hallo Zusammen, nach einer längeren Gewöhnphase an die Farbe Gelb im Armaturenbrett unternehme ich nun einen letzten, verzweifelten Versuch gegen 17439 und brauche dringend eure Mithilfe:

 

Die Unterdruckdose zieht bei höheren Drehzahlen ca (ca 3,5k) im Leerlauf an und scheint zu funktionieren. Ergo scheint auch das Magnetventil zu funktionieren. Beim Start kann man ebenfalls einen kleinen Ausschlag feststellen.

Eine kleine Farbmarkierung auf dem Stellklappengestänge zeigt mir zudem, dass das Poti auch verstellt wird, ein Bruch im Bereich zwischen Mitnehmer der Unterdruckdose und dem Potianschluss also auch ausgeschlossen werden kann.

Über Messkanal 142 (VAG Com) wird eine Übereinstimmung (0% und 100%) mit den Sollwerten ermittelt.

 

Der tauch nach dem löschen meist direkt nach dem Start auf, oft gelingt mir einegroßzügige Probefahrt ohne Fehlerlampe, nach erneutem Starten brennt diese jedoch dann wieder.

 

Ab diesem Punkt weiß ich leider nicht mehr weiter...

Wie kann man nun noch überprüfen ob die Stellklappen im Saugrohr funktionieren ohne dieses auszubauen?

(Weitere Messkanäle, Kalibrierung oder sonst irgendwie)

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Gnarf. Ich war jetzt runde 6000km mit meinem FSI unterwegs. Lampenfrei. Am Samstag habe ich das Auto verkauft, heute rief der Käufer an - Motorkontrolllampe. Super, genau so mag ich das. Da schaut man, dass die Kiste in Ordnung ist und dann kommts so...

 

Jedenfalls war der den Fehlerspeicher auslesen und es kam ein "Ladeluftklappe Sollwert nicht erreicht - Ventil" zu Tage, was ich mal als "17439 Ventil der Saugrohrklappe (N316): Sollwert nicht erreicht" interpretiert habe.

 

Ich würde morgen mal hinfahren und mir das Gestänge der Unterdruckdose anschauen. Sieht man das von außen, wenn es gebrochen ist? Die Dose müsste ja beim Startvorgang und bei sich ändernder Drehzahl ein Lebenszeichen von sich geben, oder?

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Man kann es relativ schlecht von Außen sehen, aber mit ner Lampe bestückt und guten Augen sieht man es.

 

Ich werde versuchen übermorgen die UDose wechseln.Vll mache ich dann paar Bilder sofern das überhaupt hilft.

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Hallo Kugler,

macht der Drosselklappenpoti eigentliche große Bewegungen von oben nach unten,bzw. wo ist die Endstellung des Poti.

Bei mir steht die Umlenkung ganz nach oben,sodaß der Stößel das Ventil ganz nach oben schiebt bzw.Membran.Habe nun mal versucht den Stößel nach unten zu drücken,sodaß der Poti sich bewegen sollte.Jedoch max 2 mm.Das ist doch nicht normal.Gruß Klaus

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