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Fehler 17571 Geber für Kraftstofftemperatur (G81)


thombo1893
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Hallo!

 

Ich habe seit Kurzem diesen Fehler in meinem Fehlerprotokoll:

 

17571 - Geber für Kraftstofftemperatur (G81): Unterbrechung/Kurzschluss nach Plus. P1163 - 35-10 - - - Sporadisch

 

Ich habe daraufhin bereits schon den Sensor G81 durch einen neuen getauscht! Leider kommt der Fehler immer noch :(

 

Hatte von Euch einer vielleicht schon mal ein ähnliches Problem?

 

Was könnten weitere Ursachen sein und wie könnte ich den Fehler beheben?

 

Freue mich auf rege Antwort-Arien ;-) Danke auch an A2-D2, der schon einige Tipps per Email gab, allerdings waren's die Kontakte am Stecker auch nicht ;(

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Zur Info: mit dem Winter jetzt kann es eigentlich nix zu tun haben, ist auch schon bei "normalen" Temperaturen aufgetreten.

 

Motor macht keine Probleme, und die Temperaturanzeige nach kurzer Fahrt steht auch wie gewohnt in der Mitte bei exakt 90° C.

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Bei mir war eines der Kabel dicht am Stecker abgerissen, das Kabel war recht straff gespannt verbaut und da die eine Seite am Motor und die andere Seite an der Karosserie festgemacht ist, hats das immer schön durchgeknetet...

Ich würde das bei dir mal durchmessen, Kabelbruch sieht man ja nicht so leicht wie Kabelriss...

Große Probleme macht das nicht, weil das Motorsteuergerät zur Gemischberechnung einen Ersatzwert nimmt.

Edited by cmpbtb
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ja das mit dem Ersatzwert weiß ich.

 

nur ist die Frage, ob der Ersatzwert auch genau/richtig ist, und damit auch das optimale Gemisch gebildet wird.

 

Bei mir sind die Kabel auch recht stramm, aber gerissen sehen sie nicht aus. Bruch könnte sein. Frage mit dem Durchmessen --> wie würdest Du das am besten anstellen, da es ja schon eine Fitzelesarbeit ist und man ja eigentlich gar nicht richtig hinkommt?

 

Ich habe ein Ohm-Messgerät, mit dem könntes es ja gehen, aber WO setzt man an?

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Du kannst das am Stecker am Motorsteuergerät durchmessen.

Es handelt sich dort um die Pins 103 (grau/weiß) und 111 (grau/grün).

 

Da du den Geber schon getauscht hast, sollte irgendein Widerstand abseits von nahe Null und unendlich Ohm herauskommen, der exakte Wert ist zum Kabelbaum testen ja unerheblich.

Solltest du einen Bruch diagnostizieren, würde ich Diesen in den ersten 5 cm Leitung hinter dem G81 Stecker suchen, dort halte ich die Wahrscheinlichkeit wegen der gespannten Kabel für am wahrscheinlichsten (Dort war auch mein Riss).

 

Optimal ist der Ersatzwert sicher nicht, sonst könnte man sich den Sensor ja sparen.

  • Thanks 1
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DANKE für die Antwort!

 

Sprich ich suche unten, unter der Fußabdeckung nach dem Stecker, welcher ans Steuergerät geht und wähle mit dem Messgerät die Pins...

Werde ich mal schauen.

 

Hat vielleicht sonst noch jemand Erfahrung mit dem Thema?

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  • 4 weeks later...

Juchheee! Problem gelöst!

 

Habe heute endlich mal die Zeit gefunden, mir das Thema (besser gesagt den Sensor, Stecker, die Kabel) genauer anzuschauen...

 

Und siehe da --> Das Kabel was auf den Sensor gesteckt ist sitzt ja schon ganz schön straff drauf... UND, es macht einen Knick um einen Metallrahmen/ -kante... Teuflische Mischung. Zu sehen war dennoch nix.

 

Meine Vermutung --> vielleicht ist ja die Isolierung aufgescheuert. Das würde den Kurzschluss zur Masse erkären... Also Stecker mal abgemacht, damit ich die Unterseite der 2 Kabel erblicken konnte. Und siehe da: mir funkelt schön das Kupfer entgegen ;-))

 

Die Stelle vorsichtig gereinigt und dann mit Korrossionsschutz übersprüht und wieder gut isoliert. Ich hoffe jetzt nur, dass das Kupfer des Kabels noch ne Weile hält, da einige Drähtchen schon durch waren... hab's so isoliert, dass nicht groß hin- und her gewackelt werden kann.

 

Jetzt hab ich mal den Fehlerspeicher gelöscht und werde nach der nächsten größeren Fahrt wieder prüfen wie's aussieht...

 

Halleluja ;-)

 

Und gutes Neues Euch noch allen.

 

Wer dem Vorbeugen will legt Gummi oder sowas unter die Metallkante... oder zieht das Kabel unter dem Rahmen durch und steckt es dann wieder an.

 

LG Thomas

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Doch noch eine dumme Frage, die mir eben einfiel...

 

Ich habe das Kabel mit dem Isolationsleck mit Alu-Zink Korrossionsschutzspray übersprüht.

 

Nun ist es doch so, dass die Sensoren die Temperatur über die Änderung des Widerstandes messen... (so hat es mir vor kurzem der OSS-Spezialist beim Rinner in Bad-Tölz erklärt).

 

Hab ich jetzt vielleicht dummerweise in das System eingegriffen, indem ich das Kabel mit anderen Metallen übersprüht habe? Ändern sich nun vielleicht die Widerstände? Oder hat das vielleicht (hoffentlich) mit dem Sensor an sich gar nix zu tun?!

 

Hmmm... ist mir grad so nebenbei eingefallen...

 

Vielleicht kennt sich da einer aus - nicht dass ich nun einen dummen Fehler begangen habe... Sonst hätte ich einfach nur isoliert und fertig...

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Bei Thermoelementen wird normalerweise nicht der Widerstand sondern die Spannung gemessen. Vorne an der Spitze der Temperatursonde sind zwei Unterschiedliche Metalle miteinander verschweißt. Abhängig von der Temperatur entsteht eine Spannung (Seebeck-Effekt), die eine Aussage über die Temperatur gibt.

 

Der Widerstand spielt nur insofern eine Rolle, als dass dort die Spannung abfällt.

Das passiert schon durch den Eigenwiderstand der Leitungen. Der Eigenwiderstand ist zwar sehr gering, fällt aber ins Gewicht, da die Spannungen auch sehr gering sind. (gemessen wird idR in Mikrovolt, anliegen tun Werte im Milivoltbereich)

Somit sollten die Leiter einen möglichst geringen Widerstand aufweisen. Bei längeren Leitungen kann man das kompensieren, wenn man den Widerstand kennt. Ändert dieser sich, da zB der Leitungsquerschnitt verringert wird, wird wieder ein falscher Wert ermittelt.

 

Du hast das Kabel jetzt mit Korrosionsschutz und Isolator verpackt. Ist generell nicht verkehrt, trotzdem kommt mit Sicherheit Sauerstoff und Feuchtigkeit hin, das Kupfer oxidiert, Patina entsteht. Patina hat generell einen höheren Widerstand als das Kupfer und könnte somit die Messung verfälschen. Wenn Du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, tauschst Du das Kabel.

Edited by Bedalein
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Selbst wenn es ein Mehrschichtelement ist, der Spannungsabfall im Kabel an der beschädigten Stelle dürfte derartig gering sein dass das keinen wirklichen Effekt hat. Wenn da zwei Litzendrätchen getrennt waren sind das 0,5% des Querschnitts auf 0,1 mm Länge oder so, im angesicht von einer Messgenauigkeit des Thermoelements von vielleicht +-1 Grad (warum sollte da was Tolles verbaut sein) bei einem Messwert der auf 5-10 Grad genau sein muss um damit was Sinnvolles anfangen zu können. Da brauch ich gar nicht nachrechnen um herauszufinden das es nach wie vor ausreichend genau ist...

 

Einigermaßen dicht gegen Feuchtigkeit sollte die Stelle allerdings natürlich schon sein...

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Danke für die Antworten. Hört sich ja Gott sei Dank nicht dramatisch an.

 

Kennt denn vielleicht jemand die genauen Werte des Sensors bzw. die mögliche Auswirkung des niedrigeren, durch das Spray geänderten Widerstands?

 

Danke und VG

Thomas

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Glaub auch nicht dass ein geflicktes Kabel nen messbaren oder spürbaren Unterschied macht.

 

Auswirkungen gibt es nur wenn der Sensor kaputt ist, ein Kurzschluss im oder am Kabel vorliegt oder die Leitung unterbrochen ist. Selbst dann nutzt das STG in der Regel einen statischen Wert mit dem die Karre vielleicht etwas mehr verbraucht oder mehr Ruß produziert.

 

Futter für die theoretische Diskussion dürfte noch dieser Aspekt sein:

Nicht nur das Volumen des Kraftstoffs spielt eine Rolle, sondern auch die Viskosität oder andere Größen welche die Zersteubung beeinflussen.

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Das winzige Kabel hat meiner Meinung nach max ca 7 Litzen. 2 davon waren gebrochen. Hinzu kommt nun das Alu-Zink Spray. Vielleicht wirkt dieses Spray ja nun auch wie ein Ersatz für die 2 gerissenen Litzen und kompensiert das ganze...?!

 

Damit wäre de facto wohl nur ein winziger Unterschied / Messfehler vorhanden, der sich womöglich NICHT auswirkt.

 

Aud der anderen Seite könnte es ja aber doch sein, dass due Abweicgung größer ist... Wäre es dann nicht vielleicht sinnvoll, komplett auf diesen Sensor zu verzichten, und die Temperaturen wieder vom Ersatz-Sensor (Kühlwasser) messen zu lassen?

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Kupfer und Zink reagieren miteinander und bilden ein galvanisches Element, das Spannung erzeugt. Bei den kleinen Mengen Zink ist das sicherlich minimalst, aber inwiefern da eine Beeinflussung vorhanden ist. Keine Ahnung..

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So wild wird's nicht sein. Aber die vielen unerklärlichen Fehler in der Elektronik kommen oft von irgendwie so banalen Sachen, die keiner findet oder keiner vermutet, dass es was ausmacht.

 

Einfach mal beobachten.. ;)

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Kupfer und Zink reagieren miteinander und bilden ein galvanisches Element, das Spannung erzeugt. Bei den kleinen Mengen Zink ist das sicherlich minimalst, aber inwiefern da eine Beeinflussung vorhanden ist. Keine Ahnung..

 

Die Spannung liegt aber dann nur zwischen den beiden Materialien an, das beeinflusst den Rest ja nichtmal theoretisch.

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Einfluss ist immer da. Wenn dann auch noch quer dazu die sehr kleine Spannung vom Thermoelement anliegt...

 

Aber wie gesagt, es sind alles sehr kleine Ströme und Spannungen und inwiefern die sich alle untereinander beeinflussen weiß ich nicht..

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Nein, ein enstehendes galvanisches Element hätte in dieser Konfiguration keinen Einfluss da der Strom des Thermoelements ja quer da durch fließt. Damit es einen (theoretischen) Effekt auf den Messwert hätte, müsten sich Zink und Kupfer im Leiter abwechseln, in diesem Fall klebt aber nur etwas Zink an der Leitung. Eine galvanische Spannung wäre also zwischen Zink und Kupfer messbar, nicht jedoch von Kabelende zu Kabelende (man würde am galvanischen Element ja an beiden Seiten derselben Schicht messen).

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Mag sein, bin kein Elektrotechniker. ;)

 

Wie sind die Thermoelemente denn aufgebaut? Gehen die Thermoleitungen bis zum Steuergerät oder wird zwischendrin schon auf Kupfer gewechselt?

Wenn es nicht die Kuperleitungen an der beschädigten Stelle sind, verursacht der Kabelbruch bzw die Oxidation doch eine Veränderung der Thermospannungscharakteristik des Elementes!?

 

Gruß

Beda, dessen Messtechnik Vorlesung schon wieder viel zu lange her ist :D

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Hallo Ihr zwei!

 

Finde Eure Diskussionsbeiträge sehr gut. Vielleicht gibt es noch den ein oder anderen, der hier noch was zu beisteuern kann.

 

Ich werde in nächster Zeit auf jeden Fall einfach mal öfter den Fehlerspeicher auslesen ob es da was gibt und zusätzlich meinen Kraftstoffverbrauch kontrollieren.

 

Ich denke mal nicht dass es Auffälligkeiten geben wird. Ihr meint ja selbst, dass sich alles im minimalen Bereich abspielt... ne?

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Das eigentliche Thermoelement sind ja nur zwei so winzige verschweißte Plättchen vorn drin, die ganze Zuleitung wird aus Kupfer sein. Die Schadstelle wird nur stören wenn da zu viel Querschnitt weggammelt und eine zu hohe Spannung dran abfällt...

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Aloha!

Wenn Du ein Fehlerprotokoll auslesen kannst, kannst Du doch auch bestimmt diesen Meßwert auslesen? Mach doch mal und schau ob er plausibel aussieht.

 

Gehe davon aus, daß nur eine der beiden Litzen offen war und Du nicht über zwei offene Litzen dieses Alu-Dings-Bums-Spray drübergejaucht hast?

 

Cheers, Michael - der sich ob der winzigen Ströme und damit einhergehendem winzigem Spannungsabfall keinen Kopf machen würde. Isolierband drum und gut is.

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Gehe davon aus, daß nur eine der beiden Litzen offen war und Du nicht über zwei offene Litzen dieses Alu-Dings-Bums-Spray drübergejaucht hast?

 

Drübergejaucht - wie cool ist das denn :) Eure Fachgespräche zu lesen macht auch für einen Nichtfachmann richtig Spaß - ein tolles Forum !

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Mcfly

 

Nein beide Kabel waren offen... Und ueber beide gejauchzt...

 

Aber messen kann ich das leider nicht. Und mit Litzen meinte ich die einzelnen mini draehtchen innerh all b eines kabels.

 

Ich hoffe einfach mal dass es passt und das spray sogar besser war, da nun wenigstens korrossionssxhutz vorhamden is

 

(sorry der.sxhreibfehler, tippe vom fahrrad mim handy aus)

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Ähm...aber die beiden Litzen hast Du hoffentlich schön einzeln isoliert (mit Klebeband o.ä. umwickelt)?

 

Oder hast Du jetzt eine Alu-Zink-Mischung, die innerhalb einer Isolierbandhülle beide offenen Litzen elektrisch undefiniert miteinander verbindet?

 

Womit hast Du denn den Fehlerspeicher ausgelesen? VAG-COM? Dann findest Du sicher auch einen Block für die Kraftstofftemp...

 

Michael

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Bei Thermoelementen wird...

 

Ist der Kraftstofftemperaturgeber im A2 überhaupt ein Thermoelement? Gehe bei diesem Temperaturbereich eher von einem einfachen temperaturabhängigen Widerstand aus.

Lasse mich gern eines besseren belehren und wäre interessiert an Informationsquellen für solche Art Infos:).

 

Ich denke der Leitungswiderstand dürfte sich nur marginal geändert haben, so dass die Genauigkeit des Gebers nicht messbar beeinträchtigt ist.

Edited by Phoenix A2
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Sodele,

 

der G81 ist ein NTC der im Dieselrücklauf sitzt

und die wg. PD Systembedingt hohen Temperaturen

des in den Tank zurückfließenden Diesels an das MSG meldet.

 

Dadurch kann das MSG durch erhöhte Einspritzmenge einen

durch Dichtereduzierung bedingeten Leistungsabfall ausgleichen.

 

Diese Widerstandsänderung geht für hohe Temperaturen gegen 160 Ohm, was in etwa 130°C entspricht.

 

Viele Pfusch-Tuner ersetzen nun den Sensor gegen einen 180Ohm Widerstand (fast alle Dieselboxen unter 50,- funken so) und erzeugen dadurch bei kaltem Sprit und/oder Block eine deutliche Leistungssteigerung, vor allem untenrum.

 

Bei längerer Fahrt mit ordentlich Leistung ist der Diesel aber wirklich so heiss wie simuliert (~120°C) und die Mehrleistung ist weg.

 

Pfuschtuning halt.

 

Thomas

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@ Durness

Danke für die Info. Denkst Du, dass durch das Spray irgendeine Beeinflussung entstanden ist bei dieser Art von Widerständen?

 

@ Manuel

Ich hab mir die VAG Software noch nicht so genau angeschaut - kann man da also auch irgendwo die Temperatur auslesen!?

 

VG

Thomas

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  • 10 months later...
  • 4 years later...
  • 3 weeks later...

Sollte der G81 bei euch mucken, ist vermutlich das Kabel nahe des Steckers gebrochen. Das ist bisserl unglücklich verlegt und vibriert sich da mit der Zeit kaputt. Zur Behebung des Problems gibt es einen direkten und einen indirekten Weg.

 

  1. Der indirekte Weg: Ich geht zum Freundlichen und lasst euch den Stecker samt Pins raussuchen, daheim verpresst ihr liebevoll die neuen Pins mit dem alten Kabel, pint die ganze Sache in den flammneuen Stecker ein, isoliert noch ein wenig vor euch hin und stellt dann fest, dass der neue Stecker nicht auf den G81 passt und eure Aktion somit völlig fürn Arsch war. Dann trinkt ihr ein Frustbier und geht direkt zu Schritt 2, dem direkten Weg, über.
  2. Der direkte Weg: Ihr fahrt auf garkeinen Fall zum Freundlichen und lasst euch dort runde 12€ für den Stecker und die Pins abknöpfen, sondern ihr nehmt einfach einen der übrig gebliebenen Stecker samt Kabelenden vom letzten Bremsbelagwechsel. Der Abfall, der von der Verschleißanzeige übrig bleibt, passt genau auf den G81 und hat zwei freie Kabel als Ende. Diese an die originalen Kabel friemeln (quetschen, löten etc.) gut isolieren, alles mit nem Kabelbinder wo festmachen, gut.

Der Fehler muss danach noch gelöscht werden, sonst bleibt die Lampe trotz neu hergestellten Kontakts an.

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  • 7 months later...

Das hast Du ja gut beschrieben, besonders Möglichkeit 1. kam gut ("der indirekte Weg").

 

Ich hab dieselbe Kabelbruchgeschichte an meinem Touran auch, und das gebrochen Kabel ist sehr kurz nach dem Stecker kaputt, da kommt man mit der Abkabelzange, Lötkolben oder Ähnlichem zwecks Kabelreparatur nicht gut dran. Ebenso wie ans andere Ende des gebrochenen Kabels, was aber länger ist und verdrillt, d.h. da kann man noch "Länge" generieren durch aufdrehen.

 

Ich habe daher als erstes das andere, noch heile Kabel auch durchtrennt, etwa auf Höhe des Bruchs am anderen Kabel. Dadurch kann ich den Stecker mit den 2 Kabelresten raus nehmen, und bequem am Werktisch um vielleicht 5 cm verlängern, um das Abkabeln hinsichtlich Länge auszugleichen.

 

Kabel verbinde ich im Auto nicht mit Quetschverbindern (gehn evt. auf) und auch nicht durch Löten. Ich entferne auf ca. 2 cm an beiden Enden die Isolierung, verbinde die 2 Kupferlitzen mechanisch durch Verdrillen, am besten mit ineinander greifenden "Haken", das ist mechanisch gut stabil. Dann mache ich mit der Heißklebepistole einen Kunststofffilm über die Verbindung, das stabilisiert und isoliert. Eventuell mit dem Heißluftgebläse noch mit ca. 180 Grad "modellieren". Dann noch mit Isolierband drüber , um den Übergang Kunststoff/Kabel möglichst sanft zu gestalten, das verhindert neue Brüche an der Stelle.

 

Eine so geflickte Stelle an Kabeln ist sehr stabil, wasserdicht und isoliert.

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  • 4 years later...
Am 10.12.2010 um 00:51 schrieb cmpbtb:

Du kannst das am Stecker am Motorsteuergerät durchmessen.

Es handelt sich dort um die Pins 103 (grau/weiß) und 111 (grau/grün).

Habe den Fehler am ANY auch - Einbauort des Kraftstofftemperaturgebers ist ähnlich (bei Draufsicht vor dem Fzg. stehend an der hinteren Ecke des Zylinderdeckels zum Fahrer hin nach unten ausgerichtet). Bitte um Bestätigung, dass meine Messwerte plausibel für die Funktion des Gebers sprechen: Bei 17 Grad am Geber gemessen: 6 kOhm. Danach erwärmt mit dem Heißluftfön (1 Min. - gut Abstand gehalten!) und hatte nur noch 2kOhm (Temperatur gefühlt so rund 50 Grad).

 

(Ich frage deshalb, weil ich keinen Kabelbruch messen kann - am MSG habe ich identischen Wert von rd. 6kOhm (kalt). Vermutlich hat das Kabel Durchgang, weil ich die Messung am Sensor zuerst gemacht und dabei natürlich bewegt habe).

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