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Reden wir noch von Radnabenmotoren?

Da ziehen 320 Nm keine Wurst vom Teller, solange man nicht ein ordentliches Planetengetriebe dazusetzt.

 

Der 1.2 TDI hat ja schon 1600 Nm Drehmoment am Rad.

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Und warum haben die nur 30Nm bei 15KW? Da würde ich eher so um die 90Nm erwarten.
Achselzuck.

Die Drehzahlen sind ja auch zu hoch.

 

Ich denke, das sind BLDC-Maschinen, also bürstenlose Gleichstrommotoren. Wie zB beim Fahrrad in Radnaben verwendet. DC-Maschinen haben eben diese typische, steile Drehzahlkennlinie. Zum rein elektrischen Fahren halt nur mit Getriebe und fleissigem Schalten sinnvoll zu verwenden. (Beim Rad wird ja auch der Tretlagermotor gerne eingesetzt). Effizient arbeitet der oft nur nahe der Nenndrehzahl, bei Fahrrad Nabenmotoren verbrennt man deshalb am Berg ordentlich Akku, oder aber legt den Motor über geschickte Anpassung an die Felgengröße (zB 24er Motor in 26er Felge) für Bergfahren aus, wo er dann die Nenndrehzahl bei zB 15 km/h erreicht und nicht bei den Pedelec-erlaubten 25km/h.

Mir ist übrigens auch nicht bekannt, dass man diese DC Motoren im Feldschwächbetrieb antreiben könnte (im Gegensatz zu den Assyn's), also oberhalb der Nenndrehzahl, wer da mehr weiß, gerne Info.. Es werden aber auch zunehmend Mischkonzepte gebaut, Reluktanz, etc....aber auf der Plettenberg-Site steht da gar nichts zu, schwarze Motoren halt :-( .

 

Wegen der erwarteten Momente:

P(kW)=M(Nm)xD(U/min)/9550 , damit kann man sich ausrechnen, was man bei welcher Drehzahl erwarten kann. 15kw mit 90Nm wären also Nenndrehzahl 1600U/min. Je nach Wicklung/Polzahl kein Problem, aber dann brauchst du auch alle 5 Gänge, ständig, und wünscht dir bestimmt noch einen 6. :-)

Nee, die EV-Motore mit ca 15kW haben tatsächlich so um die 30Nm und als 4-polige Maschinen dann bei ca 3000U/min, wo man im Feldschwächbetrieb eben auch noch drüber kann (dann konstante Leistung, aber kleineres Moment).

 

(PS: ich tippe das nicht alles um schlau zu machen, sondern weil die Leute, die tatsächlich was bauen wollen, da früher oder später eben mit rum spielen, zumindest wenn nix Fertiges parat liegt)

Edited by A2-E

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Reden wir noch von Radnabenmotoren?

Da ziehen 320 Nm keine Wurst vom Teller, solange man nicht ein ordentliches Planetengetriebe dazusetzt.

 

Der 1.2 TDI hat ja schon 1600 Nm Drehmoment am Rad.

 

2x 320 = 640 Nm und 320x4= 1280 Nm… plus sofortig zur Verfügung stehendes max. Drehmoment?

Oder sind die 320 Nm plus sofortiges max. Drehmoment bereits die Summe von 2 Radnabenmotoren?

 

Zudem: Wann wird im Stadtverkehr denn schon volles Drehmoment bzw mehr als das Drehmoment mit 2 Radnabenmotoren abgefordert (ich rede jetzt nicht von geilen Kavalier/Imponierstarts, sondern von sinnvollem, aber nicht verkehrsbehinderndem und vorausschauendem Mitschwimmen im Stadtverkehr) ?

 

Ich fahre in der Statt STETS mit Eco-Modus (also NICHT einmal theoretisch maximal möglichem Drehmoment) - und kann mich nicht entsinnen, dort jemals Vollgas gegeben zu haben - nicht einmal im ECO-Modus…. ;)

Edited by Mehrschwein

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....geschickte Anpassung an die Felgengröße (zB 24er Motor in 26er Felge) für Bergfahren aus, wo er dann die Nenndrehzahl bei zB 15 km/h erreicht und nicht bei den Pedelec-erlaubten 25km/h.....

Ähm, muss natürlich anders rum sein, also für 26er Umfang gewickelter Motor in eine 24er Felge, damit das wirklich "geschickt" wird :rolleyes:. Passt denn hier gar keiner auf?:D

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Achselzuck.

Die Drehzahlen sind ja auch zu hoch.

 

Aber vier sone 30iger mit zusammen 320 Nm fände ich schon ok in nem A2. :D

 

 

Reden wir noch von Radnabenmotoren?

Da ziehen 320 Nm keine Wurst vom Teller, solange man nicht ein ordentliches Planetengetriebe dazusetzt.

 

Der 1.2 TDI hat ja schon 1600 Nm Drehmoment am Rad.

 

 

2x 320 = 640 Nm und 320x4= 1280 Nm… plus sofortig zur Verfügung stehendes max. Drehmoment?

 

 

16 Räder, jedes mit einem Radnabenmotor - das hätte schon was :D

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Hier gibt es das neue E-Kennzeichen fast kostenlos Aktion: kostenlose Kennzeichen für Elektroautos — Kennzeichenbox.de
Zu dumm, meiner hat schon acht Zeichen, ein neuntes hat leider hat keinen Platz mehr. Geht nur mit einem ganz neuem Kennzeichen. Ist mir ehrlich gesagt das Geld dann doch nicht wert, zumal es bei uns keine Vorzüge für Elektrofahrzeuge gibt.

 

Sogar für die gesetzliche Steuerbefreiung muss man vor Gericht ziehen. :crazy:

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Marius war am WE zu Besuch und hat ne Probefahrt gemacht. Dabei hat er alle verfügbaren Säfte aus den Akkus gezogen. :D

 

Wir dürfen auf seinen Fahrbericht gespannt sein. :cool:

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Heutige Erkenntnis: Der 28kW Motor ist auch in der Lage den A2 bis 160km/h zu beschleunigen. :eek:

 

Habe das vorher nie gewagt. :D

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Ohne Boost unmöglich. Dabei werden bis zu 55kW frei. Max. 2 Minuten, dann ist der Spaß auch schon vorbei. In 20 Minuten wäre dann theoretisch auch ein randvoller Akku leer. :D

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theoretisch, musst aber auch die Wärme wegbringen :D

Naja, der Veyron Tank hält auch nicht länger.

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Wie wäre eine Erweiterung durch ein Photovoltaik-Dach und ein Generator an der Hinterachse, also quasi wie ein Dynamo ^^

Würde bestimmt die Reichweite drastisch steigern

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PV-Dach: Fläche zu klein (außerdem gewölbt), lohnt sich nicht.

Generator: Perpetuum mobile verbieten die Naturgesetze (Zusatzinfo: google mal "Rekuperation").

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Sorry, habe gerade meinen Denkfehler selbst bemerkt :o

wie wäre es dann mit einem Satz Pedalen für die Mitfahrer? :D Oder Schüttelgeneratoren an / in den Stoßdämpfern bei schlechten Straßen :D

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:D

 

Ein flaches und flexibles Solarpanel auf einem OSS Glasdach wäre bestimmt schick und könnte den 12V Akku mit einer Erhaltungsladung am Leben halten. Für mehr wird es leider nicht reichen.

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Den Nissan Leaf gibt es mit einem Solarpanel auf der Heckklappe. Mit DIN A4 Abmessungen muss man da keine Wunder erwarten und die bringt es dann auch nicht. Erhaltungsladung der 12V Batterie, sofern nicht unter Bäumen oder in der Tiefgarage geparkt.

 

Nissan_Leaf_solar_panel.jpg

By Major Nelson [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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Eher eine Frage des Baujahres wegen EMV. Aber du bist ja auch nicht in Deutschland. ;)

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Spricht eigentlich etwas gegen einen FSI als Basisfahrzeug für den Umbau?
In Österreich sind die Gesetze anders. Frag mal User lauleon, der hat schon einen Umbau gemacht. Wir kamen zu dem Schluss dass es einfacher und günstiger gewesen wäre in D zuzulassen und dann nach A zu importieren. :D

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Danke für die rasche Antwort, mich interessiert vorrangig der technische Aspekt, gibt es gute Gründe, die einen FSI ausschließen?

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Im Gegenteil. Immer gut wenn ein Saulus zum Paulus konvertiert. Also wenn ein Mörder sich reumütig zeigt. :janeistklar:

 

Nein, es sprechen keine technischen Gründe dagegen. :cool:

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Mein Auto ist kein Saulus, es ist nur der perfekte underdog.

 

Danke für die Information, ich werde ja nicht meinen umbauen, der ist noch viel zu jung.

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In Österreich sind die Gesetze anders. Frag mal User lauleon, der hat schon einen Umbau gemacht. Wir kamen zu dem Schluss dass es einfacher und günstiger gewesen wäre in D zuzulassen und dann nach A zu importieren. :D

 

Danke für den Tipp, ich hatte ohnehin vor den Audi in Deutschland zu kaufen, meinen FSI habe ich auch in D gekauft.

 

Ich werde lauleon und andere mit einigen Fragen zuschütten.

 

Grüße Bruno

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Der erste HU seit dem Umbau war (über-)fällig. (Sind tatsächlich schon zwei Jahre rum?). Also am Freitag zum TÜV.

 

"Guten Tag der Herr. Ne kurze Frage: Kann ich eine HU auch ohne die AU machen lassen?"

"Ähm, ja. Wird Ihnen nur nichts bringen. Die Plakette erhalten Sie nur nach erfolgreich bestandener AU."

Hihi..., innerlich Hände reibend und unschuldige Miene aufsetzend: "Auch bei einem Elektrofahrzeug?"

Langes blinzeln: "Ja ne, is klar! Aber das müssen dann auch gleich sagen!"

 

:janeistklar:

 

Nun, die HU ging soweit unspektakulär und ohne Mängel durch. Nur die Eintragung von Telefonwählscheiben hat seltsamerweise zur Rückstufung der Emissionsklasse geführt. :huh:

So wurde aus Ziffer 14 wieder EURO 4. Der Fehler war erst heute bei der Zulassungsstelle aufgefallen. Kurzes Telefonat mit dem TÜV und ein Fax später hatte ich wieder "Emissionsklasse nicht bekannt" :D

 

"Na dann... Ihnen noch frohe Feiertage und bleiben Sie gesund!"

 

Immer wieder diese Auto-Vervollständigung, tsts...

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Moin Artur!

 

Habe mir grad mal die Mühe gemacht den gesamten Thread zu deinem höchst spannenden E-Umbau durchzulesen, Respekt! :)

 

Aber ich würde gerne das Thema Rekuperation erneut aufgreifen:

 

Warum unbedingt die Rekuperation zum Auslösen des Bremslichtes nutzen und nicht umgekehrt? Das Bremslicht geht doch schon bei leichter Betätigung der Bremse an, lange bevor eine nennenswerte Verzögerung eintritt, dann könnte man doch mit dem Einschalten des Bremslichtes eine 100% Rekuperation starten die dann bei Bedarf bei weiterem Treten des Pedals noch unterstützt wird. Ggf auch eine über einen kurzen Zeitraum ansteigende Rekuperationsstärke, dass sich das Ganze nicht wie eine plötzliche Vollbremsung anfühlt :D

 

Ich würde auch wirklich gerne mal auf eine Probefahrt vorbei kommen, auch weil ich noch nie ein E-Auto fahren durfte, aber von mir aus wohnst du im tiefsten Süddeutschland, das ist für ne kurze Probefahrt leider viiiiiiieeeeeeeel zu weit weg... :racer:

 

Aber ich wünsche weiterhin alles Gute!

 

Gruß,

 

Marek!

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Im Prinzip alles eine Sache der Programmierung/Verkabelung. Mit dem momentanen Softwarestand nur bedingt möglich. Der Controller verfügt z.Zt. nur über einen Reku On/Off Eingang. Der Grad der Rekuperation wird mittels einer Windows Software fix eingestellt. Jetzt könnte man höchstens die Reku mittels Bremspedal ein- und ausschalten. Machbar, aber wozu zwei Pedale bedienen, wenn man das elegant, nur mit dem Strompedal und dazu noch stufenlos steuern kann? Das Bremspedal wird nur noch im Notfall bedient. Zudem wird dabei jedes mal die Unterdruckpumpe angeworfen.

 

Die Idee mit dem elektronischen Bremskraftverstärker ist nicht ganz neu. (siehe #36) Möglich wird es, wenn das in Auftrag gegebene Software Feature des Motor Controllers, die dazu notwendigen Schnittstellen über den CAN-Bus zur Verfügung stellt. Fzg.-seitig fehlt dann aber noch die Info über den Bremsdruck via CAN. Leider nur über die langsame und im laufenden Betrieb quasi unbenutzbare K-Line Schnittstelle verfügbar.

 

Fazit: Wenn man sich erst mal über das stufenlose Segeln/Rekuperieren, mit oder ohne Rückenwind, mittels Strompedal gewöhnt hat, vermisst man Bremspedal nicht mehr. Dieses wird, mehr oder weniger, arbeitslos. Das Kupplungspedal erst recht. Dritter Gang und ein elektronischer Umschalter für den Rückwärtsgang mittels Tip-tronic, lassen von 0-100 km/h kaum noch Wünsche offen. :)

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Lieber Arthur,

 

was für eine Meisterleistung von Dir und deine Umrüstarbeiten sind wirklich beachtlich: Hut ab!!! Toll, dass du zeigt: Der A2 ist trotz seiner bald 20 Jahre (AL2 wurde 1997 vorgestellt, ne?!) immer noch weit der zeit voraus. Ich kenne kein besseres Auto auf dem Markt.

 

Weiterhin solch ein schöpferisches Potential!

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Was aus meiner Sicht für den FSI als Basis für den Umbau spricht, ist seine stärkere Kupplung als im 1.4 Benziner und der größere Heckspoiler sowie die Radkastenspoiler vorne. Letztere lassen sich allerdings auch leicht nachrüsten.

Was dagegen spricht, ist m. M. nach die Scheibenbremse hinten. Für das größere Gewicht zwar gut geeignet, sie wird dann endlich gefordert. Aber als Handbremse doch viel schlechter als die Trommelbremse. Da der Elektromotor auch bei eingelegtem Gang keine Bremswirkung entfaltet (im Stand), muss der Wagen doch allein mit der Handbremse festgehalten werden.

Oder wie ist das bei euch?

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Es gibt in der Tat Umbaukollegen, die eine stärkere Kupplung verbauen mussten. Die haben jedoch einen 40kW Motor mit 250Nm unter der Haube. Mit meinen 28kW, 160Nm und 36.000 km elektrisch, kann ich bisher von keinen Problemen berichten. 

 

Der Spoiler hat nach dem Umbau seine Bedeutung verloren. Der war nur bei hohen Geschwindigkeiten mit der ursprünglichen Hecklast relevant. Mit zusätzlichen 200kg auf der Hinterachse hat sich das Thema erübrigt, genauso wie hohe Geschwindigkeiten. Das gleiche gilt für die Bremsscheiben auf der HA. Die Rekuperation übernimmt den Großteil der gewünschten Verzögerung. Das bisschen was noch übrig bleibt schafft die Serie eines 1.4-er locker. Und klar muss nach dem Parken die Handbremse gezogen werden, aber das geht schnell ins Fleisch und Blut über.

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Fahrbericht:

 

Ich durfte den Wagen fahren und bin begeistert wie unaufgeregt (seriennah) alles funktioniert. 

Das lautlose Anfahren und das "Nicht-schalten-müssen" sind schon ganz fein.

Die Leistung des E-Wagen ist gefühlt etwas besser als die des 1.4er Beziners; die

Drehmonentverteilung ist aber wesentlich besser.

Beim Fahrwerk teile ich die Meinung von Arturs Frau.

Nur in Details werde ich bei meinem Umbau vom Arturs Konzept abweichen,  weil 

ich genau so einen A2 haben will.

 

 

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vor 35 Minuten schrieb au6:

Beim Fahrwerk teile ich die Meinung von Arturs Frau.

 

Ey... :)

 

Sie hat sich mittlerweile an das straffere B6 Fahrwerk gewöhnt. Das ist noch nix im Vergleich zum Copen den wir uns kürzlich zugelegt haben. Der ist bretthart.

Dagegen ist der Leaf wie eine Sofaschaukel. :D

 

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Am ‎03‎.‎09‎.‎2017 um 00:18 schrieb Lupo_3L:

Das wäre mal ein Umbau der mir gefallen würde. Mit so einem Modul im Heck einen Hybrid A2 zu basteln :<3

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/e-achse-von-bosch-elektrisches-antriebmodul-fuer-fast-alle-12449412.html

 

Dann könnte man doch noch einen Allrad bauen, einen vorne und einen hinten rein, allerdings würde man zumindest hinten auch massiv an der Karosserie arbeiten müssen und auch die elektronische Abstimmung beider Motoren wäre nicht ohne. Zudem Sonderprogramme fürs Gelände oder für das sportliche Fahren (Torque Vectoring).

 

Wenn es jemand durchführen, möchte hat er mit mir einen potenziellen Kunden.

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Hier in Ostwestfalen (genauer gesagt in Detmold in der Gerichtsstraße) "hängt" übrigens SEHR regelmäßig ein Elektro-A2 zum Tanken an der Säule. ich bin schon ganz hin und weg und würde sofort tauschen.... ;-)

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Am 19.10.2017 um 14:07 schrieb Istvan:

 

Dann könnte man doch noch einen Allrad bauen, einen vorne und einen hinten rein, allerdings würde man zumindest hinten auch massiv an der Karosserie arbeiten müssen und auch die elektronische Abstimmung beider Motoren wäre nicht ohne. Zudem Sonderprogramme fürs Gelände oder für das sportliche Fahren (Torque Vectoring).

 

Wenn es jemand durchführen, möchte hat er mit mir einen potenziellen Kunden.

 

Ernsthaft? Heißt das du würdest dafür 40-50k locker machen wollen? :eek:

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Am 21.10.2017 um 10:04 schrieb Artur:

 

Ernsthaft? Heißt das du würdest dafür 40-50k locker machen wollen? :eek:

 

So viel nun auch wieder nicht, den Prototyp muss jemand anderes bezahlen.  Aber, ein neuer I3 kostet auch 50k, hat ein miserabeles Fahrwerk, eine sau schlechte Hifi Anlage,....

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Sooo, nach einer spontanen Stippvisite beim Artur durfte ich die grüne Elektrodose nun auch mal probefahren. Was soll ich sagen: So hätten Sie ihn direkt ab Werk bauen sollen - fährt sich absolut tauglich und ist mit dem "kleinen" Motor ausreichend flott unterwegs (musste mich von meiner Wanderdüne jedenfalls nicht umstellen :-) . Etwas straffer als mein FSD Fahrwerk liegt die Kiste aber keinesfalls unangenehm. Erstmal ungewohnt ist die Kombination Elektromotor+normales Schaltgetriebe - am Ende ist das aber insbesondere mit dem "kleinen" Motor nicht dumm da man so die Wahl zwischen guter Beschleunigung oder höherer Endgeschwindigkeit hat ohne den Motor ineffektiv hoch drehen zu lassen (die kurze ZOE-Übersetzung nervt bei hohen Geschwindigkeiten mt ziemlich hohem Verbrauch manchmal).

 

Bzgl. "So hätten Sie ihn bauen sollen" gibts einen netten Bericht über einen alten Bekannten in der aktuellen "elektro auto mobil"  (Träumen wir mal: 300km RW, 22kW AC+70kW CCS...):

 

59fef4b1e0130_DSC_1643(Medium).thumb.JPG.8e11538c16c603c72207eb35c7e27964.JPG

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vor 3 Stunden schrieb Pater B:

Sooo, nach einer spontanen Stippvisite beim Artur durfte ich die grüne Elektrodose nun auch mal probefahren. Was soll ich sagen: So hätten Sie ihn direkt ab Werk bauen sollen - fährt sich absolut tauglich und ist mit dem "kleinen" Motor ausreichend flott unterwegs (musste mich von meiner Wanderdüne jedenfalls nicht umstellen :-) . Etwas straffer als mein FSD Fahrwerk liegt die Kiste aber keinesfalls unangenehm. Erstmal ungewohnt ist die Kombination Elektromotor+normales Schaltgetriebe - am Ende ist das aber insbesondere mit dem "kleinen" Motor nicht dumm da man so die Wahl zwischen guter Beschleunigung oder höherer Endgeschwindigkeit hat ohne den Motor ineffektiv hoch drehen zu lassen (die kurze ZOE-Übersetzung nervt bei hohen Geschwindigkeiten mt ziemlich hohem Verbrauch manchmal).

 

Bzgl. "So hätten Sie ihn bauen sollen" gibts einen netten Bericht über einen alten Bekannten in der aktuellen "elektro auto mobil"  (Träumen wir mal: 300km RW, 22kW AC+70kW CCS...):

 

59fef4b1e0130_DSC_1643(Medium).thumb.JPG.8e11538c16c603c72207eb35c7e27964.JPG

Wir haben zwischenzeitlich eine ZOE und den direkten Vergleich zwischen umgebautem A2 und ZOE. 

Ich muss leider sagen, dass der A2 wesentlich sportlicher, leiser und effizienter fährt. Zudem hat der A2 (mit dem etwas größeren Motor) die bessere Beschleunigung (9 zu 12s) und die höhere Endgeschwindigkeit (180 zu 135km/h).

Unsere ZOE verbraucht im Schnitt 14,4kWh auf 100km. Der A2 liegt bei ca. 13kW bei gleicher Fahrweise. Der A2 wiegt zudem ca. 400kg weniger als die ZOE.

Gut, die ZOE hat jetzt eine realistische Reichweite von bis zu 300km, der A2 ca. 150km, wenn man nur Landstraße fährt. Zudem ist der Komfort mit zahlreichen Extras natürlich der Zeit entsprechend.
Trotzdem bevorzuge ich den A2, wann immer es geht.

Den Bericht über den A2 habe ich auch gelesen. Der spricht mir leider aus der Seele, aber damit müssen wir uns wohl abfinden. Denn für die Kleinwagen ist VW zuständig (e-up / e-Golf).

 

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Das Problem ist, dass ein A2 Umbau auf Zoe Niveau, sagen wir mal 22kW Typ2 Ladung und 120-150km Reichweite (altes Modell) mindestens das doppelte kostet wie ein gebrauchter Zoe. Das ergibt eigentlich keinen Sinn.

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Ja, mittlerweile macht es aus finanzieller Sicht keinen Sinn mehr.


Als ich mit dem Umbau angefangen habe war der Umbau noch wesentlich günstiger im Vergleich.

Aber mir war es eigentlich von Anfang an egal, was der Umbau kostet.

Mir ging es u.a. darum, ein Elektroauto zu fahren, das ich immer selbst reparieren kann, wenn ein Defekt vorliegt.

Zudem ist der A2 aus Alu, die ZOE nicht. Rost ist also auch kein Thema. Das war mir auch sehr wichtig.

 

Bei der ZOE, oder jedem andere kommerzielle Elektrofahrzeug werden Folgekosten auftreten, die ich beim A2 nicht in dem Umfang haben werde. Gerade, was teurer Reparaturen betrifft, zumindest außerhalb der Garantiezeit.
Der Motor kostet z.B. 1500€. Zellen kann ich einzeln für 200€ tauschen. Das teuerste ist die Leistungselektronik mit ca. 2000€. Die Heizung kostet 100€. 
Würde man die Teile bei der ZOE tauschen müssen, dann kostet der Motor wesentlich mehr. Eine defekte Batterie kann richtig teuer werden. Die Leistungselektronik wird vielleicht ähnlich viel kosten? Eine defekte Wärmepumpe bestimmt ein paar Hunderter ... usw..

 

Btw. der Umbau hat max. 20k€ gekostet, da war der A2 damals praktisch wieder wie neu. Es wurden viele Komponenten ersetzt, z.B. die Batterie, Motor, Elektronik, Lenkgetriebe, Kupplung, Bremsen, Antriebswellen, das komplette Fahrwerk, usw.  .... eigentlich fast alles. Eine neue ZOE mit 22kW kostet immer noch mehr, wenn man die Batterie dazu kauft, hat aber dann natürlich mehr Sicherheitsfeatures, Komfort, etc..

 

Einen A2 umbauen zu lassen, ist jedoch genauso teuer oder teurer und lohnt sich rein rechnerisch in der Tat nicht mehr.

 

Aber generell gilt:

Einen A2 zu fahren ist schon fast ein Privileg. Einen E-A2 zu fahren erst recht. Eigentlich unbezahlbar.

So gesehen würde sich ein Umbau auch heute noch lohnen. :) 

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Am 5.11.2017 um 22:33 schrieb Tho:

Das Problem ist, dass ein A2 Umbau auf Zoe Niveau, sagen wir mal 22kW Typ2 Ladung und 120-150km Reichweite (altes Modell) mindestens das doppelte kostet wie ein gebrauchter Zoe. Das ergibt eigentlich keinen Sinn.

 

Ein Umbau schenkt - Freiheit. Dinge zu tun oder zu lassen die bei einem aktuellen Elektroauto nicht mehr gegeben sind. Außerdem ist die Zoe ein super schlechter Vergleich, da im Kaufpreis die Kosten für die Batteriemiete nicht mit enthalten sind. Das "vergisst" du regelmäßig zu erwähnen. ;)

 

Aber ziehen wir mal einen Umbau mit jungfräulichen Tesla Akkus mit 28kWh oder 40kWh zu knapp 200€ die kWh in Betracht, so wird ein Umbau wieder attraktiv. Nicht nur von der Reichweite, auch finanziell. Dazu ein 3-Phasen Lader Typ 2 und 50KW CCS (von mir aus auch CHAdeMO, nicht wahr Thijs? :P) für unterwegs, dann sind auch Langstrecken kein Thema mehr. 300 km wären mit dem 40kWh Akku locker drin.  

 

Also mich juckt's gerade in den Fingern... :D

 

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Ich hab heute extra einen Lottoschein ausgefüllt. Ich sag dann Bescheid wenn der Jackpot bei mir eingegangen ist. :D

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Abholen und einlagern würde ich die Tesla- Module schon, aber in Vorkasse trete ich nicht!:D

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Meine Göttergattin und ich hatten im Nov. 2016 die Möglichkeit, einen i3 für ein Wochenende zu testen - hat uns schon grandios angefixt.

Nun liebäugeln wir wie McFly sowohl mit dem Jackpot als auch mit einem i3S (ohne Pot in 4, 5 Jahren). Allerdings habe ich auch den A2 E

nie aus dem Hinterkopf kriegen können... es waren ja die beiden einzigen Kritikpunkte "Motor [lautstärke+-leistung] + Getriebe", die uns 

den A2 haben verkaufen lassen.

 

Vielleicht sollte ich mich mal wieder bei Arthur mit einer gezuckerten PN einschleimen....!? :Hofnarr:

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@andihandi

Der silberne in Detmold ist der von mir gebraucht gekaufte, den L.E.mobile mit Bosch Service Scheil in Leipzig für die dortigen Stadtwerke in 2010/2011 umgebaut haben. Auf der Seite http://www.le-mobile.de in der Übersicht der A2 ist es der zweite, silberne, damals noch mit roten Streifen.

Mal sehen, vielleicht ist er 2019 zu verkaufen, falls ich mir einen Sion von Sono Motors zulegen sollte. 

Anhängend die Kurzanleitung zum Fahrbetrieb. 

R100 BA kurz Audi A2 electric SWL 110321 v4_2.pdf

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