a2frager

A2 1.2Tdi 3L als Langstreckenfahrzeug?

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Liebes Forum,

 

ich besitze zwar schon einen A2, dieser ist als Langstreckenfahrzeug nicht wirklich geeignet. Aktuell fahre ich öfters eine Autobahn-Strecke von ca. 600km, die ich einigermaßen entspannt und sparsam hinter mich bringen möchte. Bei meinem akt. A2 handelt es sich um den 90PS-Tdi mit nahezu Vollausstattung, wozu auch S-Line gehört. Genau hier ist das größte Manko. Ich habe zwar schon vor Jahren die 17-Zöller gegen 15-Zöller getauscht, das Fahrwerk ist jedoch noch immer zu hart. Nach 600km fühlt man sich deswegen ziemlich gerädert. Ansonsten wäre ich einigermaßen zufrieden. Verbrauch, Lärmpegel und Fahrleistungen sind ok.

 

Ich überleg nun, meinen A2 meiner Frau zu überlassen und mir für einen anderen zuzulegen. Ich liebäugel mit einem 1.2Tdi. Wie sind denn hier die Erfahrungen auf Langstrecke? Auf was sollte ich beim Kauf aufpassen? Wurde auch beim 1.2er das Fahrwerk in 2002 modifiziert? Komm ich mit dem kleinen Tank 600km weit oder brauch ich dafür dringend den 34Liter-Tank? Auf was gilt es sonst noch zu achten?

 

Viele Grüße

A2-Frager

 

P.S.: Ich bin schon länger angemeldet. Habe jedoch v.a. mitgelesen. Bin begeistert von der Qualität des Forums, findet man sonst nicht nochmal...

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Ah, Heidenheim. Da bin ich früher auch jeden Tag hingefahren...

 

Der 90 PS hat deutlich mehr Dampf als der 1.2er, das müsste soweit klar sein. Dafür ist der 1.2er nochmal mit weniger Fahrwiderständen gesegnet und vor allem viel länger übersetzt. Dadurch ist er auf der Autobahn leiser und für mich angenehmer zu fahren, bei einem Reisetempo zwischen 120 und 160 wirklich ein idealer Reisewagen. Schnitt bei dem Tempo ist dann um die 4 Liter.

 

Dafür hat er wieder andere Macken, was Schaltung und Getriebe angeht. Lies dich da mal ein, bevor du keinen kaufst.

 

Sollte das Problem wirklich nur das Fahrwerk sein, kann man die Dämpfer auch einfach austauschen. Die Serienkombi ist hier reichlich unterdämpft und einfach nicht harmonisch. Das 1.2er-Fahrwerk ist komfortabler, bietet aber mit den 145er Reifen auch deutlich weniger Reserven beim Bremsen und in schnellen Kurven. Der 34-Liter Tank ist beim 1.2er schon der Große, da gibts noch ne 20 Liter Variante. Mit dem kleinen Tank macht ein 1.2er bei mir im Normalbetrieb nach knappen 500km piep, mit dem 34 erst nach 800.

 

Bei beiden Tanks kann mal vor ner Langstrecke noch den Luftraum fluten, dann passen noch runde 6 Liter mehr rein. Ich fahre öfters vom Bodensee ins Ruhrgebiet, wenn man wirklich will, schafft man hin und zurück (knapp 1200km) mit einem Tank...

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bearbeitet von Nachtaktiver

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Bezweifle, dass der 1,2 so wie er ist mit den schmalen Reifen, hohem Luftdruck, den kurzen Federwegen auf Komfort zu bringen ist...

Komfort bedeutet hier nicht schalten zu müssen und das niedrige Drehzahlniveau.

Da Bremswege, Kurvengeschwindigkeit und Beschleunigung eher unterdurchschnittlich sind, ist auch eine entsprechende Fahrweise angebracht.

Ansonsten hilft nur eine Probefahrt, bzw. den vorhandenen A2 komfortabel zu machen.

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Ich würde sagen: Probieren geht über "Beratung".

Ich kenne alle Diesel im A2 gut und halte den 90 PS für den spaßigsten, und den 1.2 für den komfortabelsten.

So, wie auf Deutschlands Autobahnen gefahren wird (werden kann), kommst du mit dem 1.2er kaum je an Grenzen. Die Nachteile, die durch die schmalen Räder und die wenige Leistung verursacht werden, kommen in anderen Fahrsituationen eher zum Tragen. Das Fahrwerk ist deutlich komfortabler als deines (und was es mit dem angeblichen Durchschlagen auf sich hat, das hab ich in 12 Jahren nicht verstanden. Dabei fahre ich gerade Langstrecken oft mit voller Besatzung.)

Für mich ist der 1.2 ein eindeutiges Langstreckenauto, das nur von erheblich größeren (und neueren) Fahrzeugen übertroffen wird.

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Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie gut der 1.2er (auch) auf der Autobahn beschleunigt. Dazu muss ich nicht mal den Eco-Modus ausschalten.

 

Wenn ich mal etwas mehr 'schmagges' brauche oder auf dem Beschleunigungsstreifen die volle Leistung abrufen will, so schalte ich manuell.

 

Ich denke auch dass als Langstreckenfahrzeug die Störanfälligkeit des Gangstellers ihren Schrecken verliert. Und mit unter vier Liter Sprit, ja, da kann man nicht meckern.

 

Aber ich schließe mich cer an: Probieren geht über studieren!

 

Solltest du mal in meiner Ecke sein, so stelle ich dir meine Kugel gerne zur Verfügung. :cool:

bearbeitet von Artur

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WOW! Vielen Dank für die vielen Antworten. Noch eine Ergänzung: Gibt es denn "Dinge", die sich ab einem bestimmten BJ geändert haben? z.B. komfortableres Fahrwerk ab BJ xy? Schafft man bei normal-sportlicher Autobahngeschwindigkeit (wenn frei, dann 150-160) einen Langstreckenverbrauch unter 4 Liter?

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Also wenn es dir nur um den Komfort geht, dann ersetze sein augenscheinlich "verbrauchtes" Fahrwerk durch harmonischere Komponenten.

 

Wenn du aber einen 1.2er willst und einen vernünftigen Grund suchst dies zu rechtfertigen, dann ersetze dein Fahrwerk des 90ers für deine Frau (sie wird es danken) und kauf dir dann einen 1.2er für den Seelenfrieden.

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WOW! Schafft man bei normal-sportlicher Autobahngeschwindigkeit (wenn frei, dann 150-160) einen Langstreckenverbrauch unter 4 Liter?

 

Normal-Sportliche Autobahnfahrt heißt für mich rauf aufs Gas, runter vom Gas, rauf auf die Bremse und das ganze von vorn.

Das dann 600km bei 150-160km/h ? Ein Verbrauch unter 4 Litern ist mit unserem 1.2er jedenfalls bei dieser Fahrweise unmöglich, sofern sich ein freundlicher Porschefahrer nicht erbarmt und mich schiebt.

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Da steht: Wenn frei, dann 150-160. Das hängt natürlich von den Verkehrsverhältnissen ab, und davon, ob man defensiv und vorausschauend fährt (was absolut nicht dasselbe ist wie langsam). Im Großraum Essen geht das natürlich nicht.

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Ja genau, wenn frei ist. Bei mir ist frei wenn keiner vor mir fährt und wenn ich 600km fahre ist das ziemlich oft.

Abgesehen davon mein ich doch auch unseren 1.2er und der hat eigentlich immer irgendwelche wehwechen weswegen er wahrscheinlich mehr Diesel schluckt. Außerdem fahren wir jetzt die 165er Breitreifen, ich sag nur Wand.

bearbeitet von Indy

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Auch wenn ein bisschen OT: Mit 165er Reifen müsste die grüne Plakette dann aber hinfällig sein, oder? Was verbrauchst du im Schnitt?

 

Bei flotter Fahrt Fahrt auf der Autobahn komme ich ein bisschen über die vier. So 4,2 oder so.

 

Ich hatte vom Vorbesitzer 175er übernommen. Wusste damals nicht dass die auf den 4,5" und auch sonst nicht zugelassen waren. Im Winter lag der max. Verbrauch bei 4,4 L.

 

Den Sparrekord von 3,0 habe ich bisher nur einmal geschafft. Aber das war auch überwiegend Landstraße.

 

Aber zurück zum Thema: Neue Dämpfer, wie die Billstein z.Bsp. waren für den einen oder anderen schon eine kleine Offenbarung.

Wenn magst, dann lies dich hier mal ein:

 

Komfortfahrwerk Thread - Bilstein B4 / Koni FSD / ... - A2 Forum

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Also ob der 1.2er speziell Langstreckenkomfortabel ist, will ich nicht pauschal beurteilen.

 

Es gibt 10 Jahre nach A2 halt auch eine Menge anderer guter Autos.

 

Ich mag meinen A2; und ich fahre auch viel Langstrecke.

Allgemein ist der 1.2er insgesamt etwas härter ausgelegt als andere Fahrzeuge da "Serientiefergelegt".

Mir gefällt aber der gute Geräuschpegel (leider leiden alle A2 unter Windgeräuschen am Außenspiegel so ab 120kmh

Bei Höchstgeschwindigkeit im ECO Modus (160 laut Tacho) auf ebener Fahrbahn habe ich ca 5,4l/100km laut FIS.

Das Pendelt sich dann im Schnitt bei 4,5l gesamt ein (bei Sommerreifen)

 

Wenn ich täglich/regelmäßig Langstrecke fahren würde, würde ich mir allerdings ein aktuelleres Fahrzeug mit Spurhalteassistenten und ACC besorgen. Polo/Golf/Leon/A3 Limo.

Auch das die Sitze/Einstellung zum eigenen Körper passt finde ich relativ wichtig.

Ich habe den 34L Tank und Tanke wenn günstig, oder wenn die Kontrollleuchte angeht. Dabei hab ich dann meistens so 750-800km auf der Uhr.

 

Ich bin auch schon von München nach Hamburg mit einer Tankfüllung gefahren.... steh aber lieber auf dem Gas, und dann schafft man das nicht.

Bei 120 fährt sich die Kugel aber sehr angenehm (sparsam, leise, entspannt).

 

Mein Fazit ist, dass er durchaus als langstreckentauglich zu bezeichnen ist, aber explizit für Langstrecke anzuschaffen, würde ich zumindest nach gescheiten Alternativen suchen.

 

CNG/LPG?

 

 

 

 

PS: zum Verbrauch: Man kann weniger als 3 Liter verbrauchen, aber das erfordert viel Disziplin. Normal sind 3,7-4,3 (nach meiner Erfahrung). Viel Autobahn gemäßigt sollte sich bei ~4 einpendeln. Autobahn mit viel Gas gen 5.

Ohne ECO Modus und Vollgas zeigt meiner selbst wenn er Bergab mal über die 200 am Tacho anzeigt, nie mehr als 7,5 Liter im FIS an...

Mein Mittelwert über ~300Tkm liegt bei 4,1 L/100km

bearbeitet von carlaron

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Auch wenn ein bisschen OT: Mit 165er Reifen müsste die grüne Plakette dann aber hinfällig sein, oder?

 

Nein, die Grüne ist noch dran.

 

Verbrauch im Schnitt ist bei uns schwierig. Der Wagen wird von vier Personen gefahren und der Verbrauch nicht ermittelt.

Doch kann ich sagen das wir hauptsächlich Stadt/Kurzstrecke fahren, <5km. D.h. immer eine hohe 4,xx, im Winter 5,xx auf 100km.

Wenn ich Strecke fahre dann auch schon mal mit einer tiefen 3,xx oder siehe hier:

https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=22762&page=44

 

Das war aber einmalig bei mir.

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Dann ist was kaputt. Ein gut eingestellter 1.2er mit Serienbereifung ist mit etwas Mühe im 2,xx - Bereich zu bewegen, bei Normalfahrt 3,xx und wenn man wirklich schnell ist auch mal 4 Liter. Aber über 5 hab ich selbst bei Dauervollgas auf der Bahn noch nicht geschafft.

 

Ich setze jetzt mal voraus, dass man sich mit dem Fahrzeug angefreundet hat und generell vorrausschauend fährt. Es dauert ein wenig, bis man die Sache soweit verinnerlicht hat, dass man mit dem rechten Fuß auskuppelt, schaltet, die Motorbremse einsetzt usw..

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Dann ist was kaputt. Ein gut eingestellter 1.2er mit Serienbereifung ist mit etwas Mühe im 2,xx - Bereich zu bewegen, bei Normalfahrt 3,xx und wenn man wirklich schnell ist auch mal 4 Liter. Aber über 5 hab ich selbst bei Dauervollgas auf der Bahn noch nicht geschafft.

 

Ich setze jetzt mal voraus, dass man sich mit dem Fahrzeug angefreundet hat und generell vorrausschauend fährt. Es dauert ein wenig, bis man die Sache soweit verinnerlicht hat, dass man mit dem rechten Fuß auskuppelt, schaltet, die Motorbremse einsetzt usw..

 

Wenn das auf meinen Beitrag bezogen ist, dann bedenke, dass ich von Momentanverbrauch und nicht Gesamtdurchschnitt gesprochen habe.

Auf der Autobahn fahre ich nicht 90 hinterm LKW, weil dann brauch ich auch nur 2,2 Liter.

Ich fahre wie beschrieben 160 laut Anzeige (also wohl irgendwo so bei 145-155 real). Wenn man dann an Steigungen den ECO Modus ausschaltet um die Geschwindigkeit zu halten, dann klettert natürlich auch der Verbrauch. Da ist also gar nichts kaputt.

Ich habe auch schon Niedrigverbrauchsfahrten über eine Tankfüllung gemacht, pers. Bestwert über eine Tankfüllung 2,45L/100km.

Mein Negativrekord 6,1L/100km

 

2011 nach 10 Jahren und ~250Tkm hatte ich mal folgende Statistik gemacht:

Durchschnitt Sommer ca. 3,6 L/100km

Durchschnitt Winter ca. 4,2 L/100km

Min 2,45 L/100km

Max 5,89 L/100km (inzwischen war ich also einmal schlechter ;-) )

* Sommer und Winter habe ich nach aufgezogenen Reifen getrennt; ich bin auch mal einen "Sommer" mit Winterreifen gefahren....

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Nachdem der Fokus nun sehr stark auf dem Verbrauch war... Wie sieht es denn mit Änderungen im Laufe der Bauzeit aus? Gab es wie beim "normalen" A2 auch beim 1.2er Änderungen am Fahrwerk?

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Also wir haben ja einen 2001 1.2 und mir ist nicht bekannt das sich etwas am Fahrwerk verändert hat. Das müsste ja ggf andere ET s nach sich ziehen und davon hab ich noch nix gehört das im 1.2er unterschiedliche Fahrwerksteile verbaut wurden.

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Änderungen? Nicht, dass ich wüsste.

Im Falle eines irgendwann anstehenden Dämpfertausches wäre allerdings diese ganz komplexe Thematik zu beachten:

Alternativfahrwerk für den 1.2 - A2 Forum

 

Wenn ich recht verstanden habe, gibt es die Originaldämpfer für vorne nicht mehr.

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Habe beide Modelle (90ps TDI und 1.2 TDI) uber langere Strecke gefahren. 90ps TDI mit 15" Rader bietet mehr Komfort als die 1.2 TDI.

Die 1.2 TDI ist 10mm Tiefer gelegt (ab Werk) und bietet mit 3 Bar in die Reifen weniger Komfort als die 1.4 TDI. Wenn dir die 1.4 TDI zu Umkomfortable ist dan wurde ich die 1.2 TDI bestimmt nicht nehmen.

 

Leistung fur die Autobahn hat die 1.2TDI genugend.

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a2frager bezog sich auf ein Auto mit S-line Fahrwerk.

Da könnte es schon sein, dass der 1,2er komfortabler federt.

Der Akustikkomfort ist auf jeden Fall besser.

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Ich hatte beides. ATL mit S-Line und 1.2. Mein Empfinden ist der 1.2 ruhiger von den Motor- und Windgeräuschen. Das Fahrwerk ist eher härter finde ich. Doch fahre ich selten Deutsche Autobahnen. In diesem Falle ist eine Probefahrt sehr empfehlenswert hat doch jeder ein etwas anderes Empfinden.

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So, habe mich heute für den Kauf eines 1.2Tdi entschieden. Der erste Eindruck:

 

- Beschleunigt besser als es die 61 PS vermuten lassen (auch im Ecomode)

- Ist bei 130 leiser als mein bisheriger 1.4Tdi, sowohl vom Motor als auch von der Karosserie her (1.4Tdi hat OpenSky)

- Das Fahrwerk ist weicher als das S-Line-Fahrwerk, aber trotzdem etwas holperig

- Verbrauch über ca. 100km (1/3 Autobahn mit 130, 2/3 Überland mit vielen Dörfern) im Ecomode lag nach Bordcomputer bei 3,5 Liter/100km

 

-> Es deutet vieles darauf hin, dass ich damit auch auf der Langstrecke glücklich werden könnte :)

 

Nochmals vielen Dank für die vielen Ratschläge und Rückmeldungen!

 

Noch eine Frage: Wo kann ich nachlesen, was der Ecomode konkret verändert (Leistung, Schaltzeitpunkte etc.)

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Ohne Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit meine ich dass im Eco-Mode

 

- beim Gas wegnehmen ausgekuppelt wird

- die Start-Stop Automatik grundsätzlich aktiv ist

- sehr früh hochgeschaltet wird

 

Was noch?

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Vergiss nicht das für Start-Stop auch die Klima auf Eco stehen muss...

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(...)

- Ist bei 130 leiser als mein bisheriger 1.4Tdi, sowohl vom Motor als auch von der Karosserie her (1.4Tdi hat OpenSky)

(...)

 

Einstellen lassen. Ein sauber eingestelltes OSS macht nicht nennenswert mehr Geräusche als ein "normales" Dach.

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Ohne Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit meine ich dass im Eco-Mode

 

- beim Gas wegnehmen ausgekuppelt wird

- die Start-Stop Automatik grundsätzlich aktiv ist

- sehr früh hochgeschaltet wird

 

Was noch?

 

...

- sofern mit Klimaautomatik, nicht gekühlt wird (siehe Entes Hinweis)

- der elektrische Zuheizer nicht benutzt wird

- die Motorleistung reduziert wird (dazu geistern verschiedene Zahlen zw. 40 und 45 PS rum)

 

Bye

pax

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Ihr redet aneinander vorbei!

Pax und Ente nennen Bedingungen für die Start-Stopp-Automatik, wohingegen Artur sich auf die Frage von a2frager bezieht:

Was der Ecomode konkret verändert.

 

Aber recht habt ihr alle! :)

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...

- sofern mit Klimaautomatik, nicht gekühlt wird (siehe Entes Hinweis)

- der elektrische Zuheizer nicht benutzt wird

- die Motorleistung reduziert wird (dazu geistern verschiedene Zahlen zw. 40 und 45 PS rum)

 

Bye

pax

 

 

Ähm: Im Ecomode ist die Motorleistung reduziert?

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Ähm: Im Ecomode ist die Motorleistung reduziert?

Wäre dies die richtige Stelle fuer ein freundliches RTFM? :D

Cheers, Michael

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Also zusammengefasst:

 

Eco ist beim Start immer an; und bedeutet

weniger Leistung

Begrenzer bei ~160kmh (laut Tache; real wohl so bei 150)

Segeln = Auskuppeln

andere Schaltzeipunkte (früher) und damit verbunden leider etwas hakelige Ganganschlüsse (ohne Eco deutlich besser)

Start-Stopp

 

hab ich was vergessen?

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Das mit den Ganganschlüssen hängt bei Bert absolut von der Tagesform (und der Strecke) ab. Manchmal ist alles bestens, manchmal würde ich am Liebsten von Hand schalten, weil ich so unzufrieden mit "seinen Entscheidungen" bin.

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haha... ne, so schlecht sind die Ganganschlüsse nun auch nicht :-P

 

Man merkt halt, dass sie auf die Originalleistung/Schaltzeitpunkte und ohne segeln ausgelegt sind.

 

Mir wär der Toyota Hybrid unter einer A2 Haube eh der liebste Antrieb... und nicht mal ein DSG haben sie uns spendiert :-P

;-)

 

 

@a2frager

viel Spaß mit der Kiste. Und fahr nicht zu schnell in Nassen kurven.... die schmalen Reifen haben nicht sooooo viel Grip ;-)

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Und fahr nicht zu schnell in Nassen kurven.... die schmalen Reifen haben nicht sooooo viel Grip ;-)

 

Mit den "Breitreifen" 165/70 ist selbst die Schleuderplatte beim ADAC-Training ein Kinderspiel! :D

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Noch eine Nachfrage:

 

Wenn der Ecomode an ist, ich jedoch manuell schalte, habe ichdann ebenfalls die reduzierte Leistung?

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Nach nem halben Jahr nun ein kurzer Zwischenstand:

 

- Verbrauch auf Autobahn-Langstrecke mit (wenn frei) bis zu 160km/h ca. 4,5 Liter

- Top-Speed auf ebener Strecke und mit viel Anlauf Tacho 200!

- Fahrwerk ist nicht ganz so komfortabel wie erhofft

- Am Störendsten: Seitenwindanfälligkeit

- Fahrgeräusche halten sich in Grenzen, man kann auch bei 160 sich noch unterhalten

 

Wenn die Seitenwindanfälligkeit nicht wäre, wäre ich entspannter unterwegs, bin aber insgesamt angenehm überrascht.

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Nach nem halben Jahr nun ein kurzer Zwischenstand:

 

- Verbrauch auf Autobahn-Langstrecke mit (wenn frei) bis zu 160km/h ca. 4,5 Liter

- Top-Speed auf ebener Strecke und mit viel Anlauf Tacho 200!

- Fahrwerk ist nicht ganz so komfortabel wie erhofft

- Am Störendsten: Seitenwindanfälligkeit

- Fahrgeräusche halten sich in Grenzen, man kann auch bei 160 sich noch unterhalten

 

Wenn die Seitenwindanfälligkeit nicht wäre, wäre ich entspannter unterwegs, bin aber insgesamt angenehm überrascht.

 

Mit was für einem bitte 90PS oder mit 1,2tdi?

 

Mit freundlichen Grüßen Michael

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Nimm die 165/70 Reifen und die Anfälligkeit gegen Seitenwind ist nicht mehr so schlimm. Der Spritverbrauch ändert sich (bei mir) nicht.

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aufm 1.2er kannst die Reifen nicht nehmen.... ohne sondereintragung...

 

Warum Seitenwindanfällig? Nen Tiguan ist da nicht besser...

Alte A-Klasse ist deutlich schlimmer.

 

Aber wie du bei 160 auf 4,5L kommst, versteh ich nicht.

Da zeigt meiner durchgäng 5,5 an

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Mit was für einem bitte 90PS oder mit 1,2tdi?

 

Mit freundlichen Grüßen Michael

 

dem 3L1.2tdi...den 90PS hab ich ja schon 11 Jahre :)

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aufm 1.2er kannst die Reifen nicht nehmen.... ohne sondereintragung...

 

Warum Seitenwindanfällig? Nen Tiguan ist da nicht besser...

Alte A-Klasse ist deutlich schlimmer.

 

Aber wie du bei 160 auf 4,5L kommst, versteh ich nicht.

Da zeigt meiner durchgäng 5,5 an

 

Servus, Seitenwind hab ich mich dran gewöhnt, ist bei vielen anderen auch so.

 

Ich fahr täglich ca 170 Km mit halbe Autobahn halb Landstraße und lieg bei ca 4,7, aber jetzt mit Sommer wird es weniger :D

Tempo auch je nach Lage 140-160 manchmal 180.

 

Mit freundlichen Grüßen Michael

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Wenn wir vom Durchschnittsverbrauch reden: Ich hab auf meiner Stuttgart-Strecke (wo's geht, fahr ich Tacho 170, sonst nach Vorschrift) mit zwei Passagieren und Gepäck im tiefsten Winter 4,7 l/100 km gebraucht – und da habe ich mir schon ernsthaft Sorgen gemacht.

 

Im Sommer sinkt der vom FIS angegebene Verbrauch (jeweils Reset vor Fahrt) bei sonst gleichen Bedingungen auf 3,8.

 

Im sommerlichen Alltag, ohne Autobahngerenne, lassen sich ohne besondere Aufmerksamkeit und bei eher zügigem Mitspielen im Verkehr 3,6 fahren. Wenn ich da jemals eine 5 vor dem Komma sehe, werde ich sofort einen D-Check einleiten.

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Nimm die 165/70 Reifen und die Anfälligkeit gegen Seitenwind ist nicht mehr so schlimm. Der Spritverbrauch ändert sich (bei mir) nicht.

 

Hallo,

 

laut der Audi-Veröffentlichung in der ATZ/MTZ resultiert der geringere cW-Wert des A2 3L gegenüber dem Normalmodell zur Hälfte aus den schmaleren Reifen.

Normalmodell cW 0,28

3L-Modell cW 0,26

 

Also: Breitere Reifen erhöhen den Strömungswiderstand ca. 4%.

 

Daraus folgt: Der Streckenverbrauch auf der Autobahn mit den breiteren Reifen (Strömungswiderstand ist der hauptsächliche Fahrwiderstand) steigt um ca. 4%.

 

Das breitere Reifen zu einer geringeren Seitenwindanfälligkeit führen, halte ich für nicht logisch (folgerichtig). Die hängt eher mit der Geometrie der Karosserie zusammen.

 

Liebe Grüße

 

Andreas

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Das ist ja eine ziemliche Milchmädchenrechnung. Da fehlen ungefähr 80% der Einflussfaktoren und außerdem basiert es auf einer lockeren Aussage in einer Zeitschrift.

 

Trotzdem halte ich den Wechsel auf 165er für überflüssig. Das Fahrverhalten meiner Sparkugel mit 145ern ist, wenn der Reifendruck hoch genug ist, einwandfrei. Man kann sogar ganz nette Kurvengeschwindigkeiten erreichen. Nur beim Bremsen ist Vorsicht geboten.

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wer einen 1.2er hat - bremst nicht....das verhagelt einen die Ökobilanz..:D

 

-habe erst am Samstag die Beläge von meiner Trommelbremse gesehen...die wurden vor vier Jahren eingebaut...

 

aktuell zeigt die FIS bei mir 2,9 L/100 Km an...

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Die seitenwindempfindlichkeit kommt daher, daß 1) ALLE A2 relativ hoch Und schmal gebaut sind und 2) der 1,2 3L noch einmal deutlich leichter ist als die anderen A2 sowie3) die Autoreifen… ähem, Fahrradreifen weniger Grip haben. 4) der nur 100kg schwere Motor des 3L lässt den Wind zudem leichter den Vorderwagen "wegschieben". Mit der zeit lernt man, gegenzulenken und rechnet mit seitlichen Impulsen (besonders beim Überholen von LKW).

 

Ich habe mir den 3L angeschafft, WEIL ich längere Strecken fahre. Und ihn SEHR schätzen gelernt: Die gute Aerodynamik, der (wenn erst einmal warm) seidig-leise laufende Motor macht ihn viel leiser als die meisten Mittelklassewagen, auch Unterhaltungen und MUSIK :) ist da sehr angenehm. Zudem hat er sensationelle Zuladungsmöglichkeiten und ist unübertroffen variabel (wie ALLE A2). Hatte zuvor über 300.000km einen kräftigen A4 (allerdings mit moderatem Sportfahrwerk) mit allen Optionen, inkl. Leder etc. und empfinde den A2 (derzeitiger ca.-km-Stand 250.000km) als besseren Langstreckenwagen (ernsthaft!) . Ich fahre regelmäßig Strecken zwischen 500-1000km "in einem Ruck" und bin immer noch extrem angetan von der Alukugel. Ich fahre in der Regel bei Langstrecke zwischen 130 und 160km/h (ECHTE NAvi-Gschwindigkeit) und finde das sehr entspannt machbar. Neulich habe ich es eilig gehabt und war sehr positiv überrascht, wie wie gut sich die Kugel auch bei Vollgas fährt (knapp 200 Tacho, real also um 170-180)

bearbeitet von Mehrschwein

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Das ist ja eine ziemliche Milchmädchenrechnung. Da fehlen ungefähr 80% der Einflussfaktoren und außerdem basiert es auf einer lockeren Aussage in einer Zeitschrift.

 

Trotzdem halte ich den Wechsel auf 165er für überflüssig. Das Fahrverhalten meiner Sparkugel mit 145ern ist, wenn der Reifendruck hoch genug ist, einwandfrei. Man kann sogar ganz nette Kurvengeschwindigkeiten erreichen. Nur beim Bremsen ist Vorsicht geboten.

 

Habe mir vor Jahren mal passende 155er Felgen vom Golf angeschafft, aber immer noch nicht montiert. :o (Faulheit, die eintragen zu lassen).

 

Als einziges ECHTES Problem des A2 sehe ich den Bremsweg. der ist einfach deutlich länger als mit der Bremsanlage und den breiteren Reifen der anderen A2. Kürzere Bremswege wären mir einen 0,5 Ltr-Verbrauchsaufschlag wert! Die Straßenlage hingegen ist auch mit den Trennscheiben immer wieder erstaunlich gut, auch bei recht zügig gefahrenen Kurven (vorausgesetzt, nicht voll beladen und trockene Fahrbahn, aber das trifft für alle Autos zu)

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