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Überlegung: Optimierung des originalen Soundsystems


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Hallo Kugel-Freunde,

 

da ich doch gerne eher laut Musik höre, überlege ich gerade, ob eine Erweiterung/Verbesserung des Soundsystems für mich sinnvoll ist.

 

Also ich höre Aktuell über das Originalsystem (Kassettenradio mit Solisto-USB-"CD-Wechsler"), Hecksystem vorhanden.

 

Da ich eigentlich keine Bastelei in meinem Auto möchte (und mir aktuell die Zeit für den Lautsprechergehäusebau fehlt), sollen die originalen Chassis-Einbauorte beibehalten werden.

 

Meine Idee:

- Lautsprecherausgänge des Originalradios quasi nur als Vorverstärker verwenden

- Mit den Ausgängen der Zusatzendstufe (für hintere Chassis) das gleiche

- Mit diesen High-Signalen einen Soundprozessor speisen

- 2 kleine Endstufen verbauen

- vielleicht besser Frequenzweichen verbauen, wenn man an die originalen gut ran kommt

- Tieftöner im Kofferraum verbauen (oder vielleicht sonstwo versteckt)

- Türen dämmen

 

Was haltet Ihr davon?

 

Detailfragen:

Wo ist der Zusatzverstärker verbaut?

Wo kann man am einfachsten Kabel vom Kofferraum bis zum Zusatzverstärker verlegen und passen dort noch eine Endstufe hin?

 

Vielen Dank im Voraus für Eure Meinungen :)

Aktuell bin ich mir noch total unsicher, ob ich dieses Projekt angehen soll.

 

Mit freundlichen Grüßen

Honkus

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Das Zusatzverstärkerchen sitzt unter der Klappe im Beifahrerfussraum, Teppich hoch, Klappe sehen, Klappe öffnen, gefunden.

Kabel? An der Beifahrerseite entlang unter den Plasteabdeckungen. Cinchkabel bitte getrennt davon z.B. in der Mitte, es kann ( muss aber nicht ) zu unschönen Einstreuungen kommen.

 

zu deinen allg. Fragen:

 

Wenn du schon mal dabei bist die oben genannten Kabel zu legen warum nicht gleich die Lautsprecher direkt über seperate Kabel speissen, dann könntest du die Laufzeitkorrektur auch voll nutzen.

Türen dämmen? :jaa:

Originalradio? nur wenn es unbedingt beim Originallook bleiben soll (concert 2 vielleicht)

Soundprozessor? :jaa: (vielleicht gleich in einem neuen Radio integriert?)

TT im Kofferraum? :jaa: oder auch im Beifahrerfussraum, gibt einen Thread dazu.

 

hier gibts mal eine Übersicht über verschiedene Umbauten: Stereo-Anlagen: Bespiele im Forum - A2 Forum

 

schnarchi

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Hallo,

 

ich habe die originalen Boxen behalten und nur den Verstärker gegen den Boseverstärker ausgetauscht und zusätzlich den originalen Subwoofer verbaut. Bin mit dem Sound mehr als zufrieden...

 

Gruß

Ulrich

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Da ich gerade beim Basteln einer Dudu-Liste bin, und ich mit dem Klang des originalen Soundsystemas zu Beginn alles andere als zufrieden war (inzwischen hab ich mir ein wenig "eingehört" und fahre jetzt auch nicht mehr das Chorus2, sondern das Concert2), bin ich auf dieses Thema gestoßen. Hier könnten ja mal alle, die ihr originales System eben nicht ersetzt haben, sondern nur optimiert, ihre Erfahrungen zum Besten geben. Frei nach dem Motto: Was mit dem Einsatz von handwerklichem Geschick und ein paar kleinen Euros möglich ist.

 

Da mein linkes Türfangband knackt, werde ich über kurz oder lang ohnehin mal die Verkleidung ausbauen und es ersetzen müssen. Da fiel mir wieder ein, daß mir eine Dämmung der Tür(lautsprecher) empfohlen wurde, um den Klang zu verbessern und Dröhnfrequenzen (Resonanzen) zu unterdrücken. Und wenn ich es schon mal offen hab....

 

 

Wie mache ich das? Welche Material empfehlt ihr, und muß man die ganze Tür dämmen oder bloß den Bereich hinter dem Tieftöner?

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Warum nicht? Dämmmatten kosten doch nicht die Welt? Wo liegt das Problem? Wer hat sowas gemacht, wie sind die Erfahrungen, und WAS wurde WIE gedämmt?

 

Weil das gute Zeugs einfach relativ viel kostet. Stichwort Alubutyl. Dafür ists aber auch richtig gut.

 

Ein Angebot gibts zum Beispiel hier:

STP Dämmmaterial - Alu für die Alukugel - A2 Forum

 

Und dann hatte ich mich selber mal dran gemacht:

A2 Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Dämmung für den A2

 

Aber sucht einfach mal im Forum: Das Thema Dämmung wurde schon breit diskutiert.

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Ergänzend:

 

Was: steht im Beitrag über mir. Das dickere 4mm Alubutyl für die großen Flächen an der Tür, das dünnere 2mm Alubutyl für den Rest. Es reicht ungefähr 80% der Türfläche, mehr bringt nur minimalst was und ist aufwendig, eigene Erfahrung. Hinterm Lautsprecher was Absorbierendes.

 

Wie: Bei niedrigen Temperaturen warm machen, besonders das dicke Alubutyl, Toaster, Heissluftfön... Es gibt flache kleine Roller, damit anrollern. Darauf achten, dass die Ablauflöcher fürs Wasser freibleiben. Obendrauf dann das schallabsorbierende Zeug, fertig, zusammenbauen, freuen. Achso: neue Dichtungen für die Tür nicht vergessen

 

wäre eigentlich was für ein Schraubertreffen, hab das schon hinter mir, aber da war ja was im Osten...:D

 

schnarchi

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ein grösseren Umbau steht immer noch auf mein Arbeitsliste, allerdings gehe ich weiter als fast allen anderen hier... und fahre entsprechend seit langem ohne Anständigen Türpappen durch die Gegend.

 

Die Geheimfächer auf beiden Seiten gehören gedämmt, genau so wie der Fussraum hinten, die A-Säulen unten, Mittelkonsole und dann Kofferraumseiten.

 

Aber wie gesagt, eine einfache Unternehmung ist es nicht.

 

- Bret

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Naja, bei mir isses eh OSS. Bei Netzentfernung ist es *viel* härter und hochton-lästig; bei Rentierfell im Winter ist es erheblich zahmer.

 

Also ja, Dach nicht vergessen.

 

- Bret

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Das Problem mit der Bastelei ist, dass es in vielen Fällen nur viel schlechter wird... :o

 

Wer wirklich den Klang nach vorne bringen will, muss entweder Profi sein, oder sich für viel Geld von einem Profi unterstützen lassen. Alles andere ist ein Griff ins Klo. :cool:

 

Wenn es dir aber im Wesentlichen um Lautstärke geht, kann die Minimallösung mit zwischengeschaltetem kräftigen Verstärker (100W Sinus pro Kanal an 4Ohm) schon eine Lösung sein, wenn man gleichzeitig die Tieftöner in den Türen vom Bass befreit und einen fetten Subwoofer verbaut.

 

Entlastet man die Tieftöner nicht und verbaut nur einen dicken Verstärker, gewinnt man keinen Schalldruck, da die Serientieftöner auch nur ein lächerliches Hubvermögen haben (nur 1mm Überhang), viel Leistung im Bass also nur in viel Verzerrung, aber nicht in viel Schalldruck umsetzen. ;)

 

Auf der anderen Seite haben Austauschchassis mit großem Hubvermögen, die viel Bass erzegen können, den Nachteil, dass praktisch immer der Wirkungsrad schlechter als bei den Serienpappen ist, so dass ein Großteil der zusätzlich vom Verstärker generierten Leistung gebraucht wird um den Wirkungsgradnachteil zu kompensieren - ganz besonders übel, wenn die Membranfläche des nachgerüsteten Chassis noch kleiner als beim Originalen ist.

 

Gruß

Fuchs

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Lautstärke isses nicht. Es geht einfach nur darum, daß der Klang frequenzabhängig ungleichmaßig ist. Es gibt Dröhnfreuuenzen und ja, ich glaube, die Lautsprecher sind nicht der Weisheit letzter Schuß. Aber fürs Auto reichts eigentlich. Für Hifi hab ich die Nubert-Boxen in der Wohnung. Dennoch wären ein paar Verbesserungen in Richtung eines gleichmäßigeren Klanges wünschenswert. Und nein, ich werde bestimmt nicht alle Verkleidungen abreißen, und daß bei Regen "die Spatzen auf dem Dach rumtrampeln", und daß das Durchfahren von Pfützen laute Geräusche macht - das ist eben so. Dafür wiegt das Auto weniger.

 

Mir ging es wirklich nur um Arbeiten, die mit relativ gerimgem Aufwand deutliche, dauerhafte Verbesserungen bringen könnten. Alles andere gehört ja eher in die Kategorie "Radikalumbau" und nicht "Optimierung des vorhandenen Soundsystemes".

Edited by Klassikfan
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Sehe ich genauso. Die Laufzeitkorrektur ist schon die halbe Miete in Sachen Klangverbesserung.

Ein fein einstellbarer Equalizer muss aber auch sein, besonders wenn man schmalbandige Dröhnfrequenzen loswerden möchte, ohne deshalb gleich komplett auf den Bass zu verzichten.

Die Türen zumindest vorne zu dämmen ist vom Aufwand noch überschaubar. Ich würde das aber nur bei Wärme angehen, damit die Plastikklipse nicht durch Kälte zusätzlich bruchempfindlich sind.

 

Gruß

Fuchs

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LZK kommt nicht in Frage, da ich beim jetzigen Originalradio bleiben werde (Concert 2). Zudem ist sie ein zweischneidiges Schwert, da sie letzten Endes nur eine Optimierung des Stereo-Punktes auf EINEN Punkt im Auto erlaubt. Sobald man mit mehr als einer Person unterwegs ist, ist das Teil eher kontraproduktiv.

 

Equalizer wäre vielleicht wünschenswert - aber dann müßte es einer sein, der nachgelagert arbeitet. Und sowas gibbet ja nich, oder?

 

Und der Hinweis mit der warmen Jahreszeit ist gut. Ich werde aktuell ohnehin noch nichts unternehmen.

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LZK kommt nicht in Frage, da ich beim jetzigen Originalradio bleiben werde (Concert 2). Zudem ist sie ein zweischneidiges Schwert, da sie letzten Endes nur eine Optimierung des Stereo-Punktes auf EINEN Punkt im Auto erlaubt. Sobald man mit mehr als einer Person unterwegs ist, ist das Teil eher kontraproduktiv.

 

Das ist mit doch total Latte, wie es aufm Beifahrersitz klingt.:jaa:

 

Und LZK gibt es imho auch in Nachrüstverstärkern.

Kommt aber teurer als im Radio.

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Wenn ich das Prozedere richtig verstehe, funktioniert ein solches Gerät aber nur mit einem nachgeschlteten Extra-Verstärker? Der käme also noch dazu. Und die Kompatibilität zu einem Radio mit Endstufen, also Lautsprecherausgängen statt Cinch ist wohl auch nur mit Klimmzügen möglich, oder? Oder hat das Gerät einen High-Level-In?

 

Ps: Gedankenspiel:

Wenn man die Lautsprecherausgänge direkt auf den Eingang des Soundprozessors legen könnte, müßte mal also die Lautsprecherausgänge des Radios in das rechte Geheimfach verlängern, dort den Soundprozessor und eine Vierkanal-Endstufe einbauen. Original-Endstufe für hinten ausbauen, die hinteren Lautsprecher an die neue Endstufe und die Ausgänge der Endstufe für vorn wieder hinters Radio verlängern - alternativ könnte man dafür die bereits liegenden Leitungen der hinteren Original-Endstufe nehmen.

 

Korrekt?

 

Wäre aber auch eine Minimum 300-Euro-Investition...

Bringt es denn soviel?

Edited by Klassikfan
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