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vor 4 Stunden schrieb Deichgraf63:

Daß die Zulassung selbst guter LED so behindert wird ist eine Folge der Autolobby.

 

Würde ich jetzt nicht so sehen... A2-D2 schrieb ja schon, dass eine "LED-H7" von Philips nicht mel eben ins Scheinwerfergehäuse eines A2 passt. Dies müsste aber der Hersteller ebendieser LEDs sicher stellen - und nicht nur für den A2, sondern für alle (!) auf dem Markt befindlichen oder jemals hergestellten H7-Scheinwerfer. Das dürfte nahezu unmöglich sein. Zumindest, so lange ein LED-Einsatz mit Verweis auf zusätzlich benötigte Komponeten deutlich andere Abmessungen hat als eine simple H7-Glühlampe.

 

vor 3 Stunden schrieb Deichgraf63:

Ich würde die Hersteller verpflichten, 30 Jahre lang alle Teile liefern zu können, nicht nur Fahrbereitschaftsteile, sondern vor allem z.B. Polster und Verkleidungen.

 

Hmm, ich frage mich, wie hoch der "Burj-Khalifa-2" in WOB wohl werden muss, um die Teile bevorraten zu können. ;)  30 Jahre Bevorratungspflicht halte ich für übertrieben. Das hieße, dass man bis vor 2,5 Jahren auch für den letzten von VW aus Mexiko offiziell importierten Käfer (das war lt. Wikipedia am 12.08.1985) alle Teile hätte bevorraten müssen. Dieses Auto ist aber schon viel länger als nur seit 2,5 Jahren aus den automobilen Gedanken und aus dem Verkehr verschwunden. Zöge man bei der Bevorratung eine Grenze bei 15 bis maximal 20 Jahren, könnte man sicher drüber sprechen...

 

vor 3 Stunden schrieb Deichgraf63:

Plastikteile kann man heutzutage ja sogar als Einzelteil mittels 3D-Druck nachfertigen, was Lagerhaltung erübrigt. Selbst die Deutsche Bahn läßt Kleiderhaken für die ersten ICE-Baureihen auf diese Weise nachfertigen.

 

Auch hier versuche ich mir gerade vorzustellen, wie groß ein 3D-Drucker sein muss, um damit auch große Kunststoffteile fertigen zu können. Unterbodenverkleidungen und Armaturenbretter sind weit davon entfernt, Kleiderhaken zu sein!  Davon abgesehen, sind dem 3D-Druck sicher auch Grenzen bei der Wahl des Kunststoffs gesetzt. Ich denke dabei jetzt nicht nur an Thermo- und Duroplaste...

 

 

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Die 9000lm, für das Paar, bzw. 4500lm, für den einzelnen Beleuchtungskörper,

können wir in das Reich, der Märchen verabschieden. Die Dinger haben eine

Stromaufnahme, von 2A, was bei 12V dann eine Leistungsaufnahme von 24W

ist. Mich würde die Leistungsaufnahme, der Philips-LED mal interessieren.

 

MfG Chris

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vor 23 Stunden schrieb Mankmil:

Ich wollte auch gar nicht bagatellisieren, aber überdramatisieren mit Unwahrheiten muss man eben auch nicht.

Hast Du reale Erfahrungen? Es ist nicht ansatzweise so extrem, wie es unterstellt wird und mal ehrlich, stimmen denn immer die Angaben die die Chinesen auf ihre Produkte drucken?

 

Danke an @heavy-metal für die Klarstellung...

Da brauchst du nur mal in den Straßenverkehr zu schauen. Wenn selbst H4 und H7 Scheinwerfer bei falscher Einstellung schon enorm blenden, dies durch Xenon Imitate noch gesteigert wird, dann werden diese High Tech LED Birnen bei schlechter oder ungenauer Positionierung im Scheinwerfer mit Sicherheit nicht weniger blenden. Da vertraue ich der Ingenieurskunst von Philips definitiv mehr.

  • Danke! 1

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vor 8 Minuten schrieb Kuestenbazi:

Da vertraue ich der Ingenieurskunst von Philips definitiv mehr.

 

... ich hatte die Philips und 2 verschiedene China-Kracher verbaut und habe sie im Einsatz gesehen. Es ist wie Du sagst, mit den LEDs kann man Mist machen und mit originalen Leuchtmitteln ebenso.

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vor 34 Minuten schrieb Mankmil:

 

... mit den LEDs kann man Mist machen und mit originalen Leuchtmitteln ebenso.

 

Aber mit dem Unterschied, dass die originalen H7 in jeden (!) dafür vorgesehenen Scheinwerfer passen, die H7-LEDs aber eben nicht. ;) Die Wahrscheinlichkeit, dass eine H7-LED (weil sie eben nicht in jeden Scheinwerfer passt) zum Blender wird, ist deutlich höher als bei einer H7-Glühlampe. Ausgehend von der Annahme, dass die H7-LED darüber hinaus genau so wie die H7-Glühlampe falsch montiert werden kann, ist bei der H7-Glühlampe "nur" der Mensch das Problem. Nun ja, auch das ist schon schlimm genug... 9_9 So gesehen, kann ich den von der EU vor ein paar Jahren kassierten Ansatz der Kfz-Hersteller schon verstehen, dass der Glühlampenwechsel Sache der Werkstatt ist. :janeistklar:

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Ja, Tanken ist auch verdammt gefährlich. Im Falle von Benzin sogar mit Explosionsgefahr verbunden! Ich finde das muß man dem Laien verbieten und nur noch durch ausgebildete Profis durchführen lassen.

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Deswegen gibt es ja bei Shell wieder Tankwarte. Die haben die Gefahr erkannt! 9_9:janeistklar:

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Ich sag doch: alle auf Elektro! Womit wir (fast) wieder beim Thema sind :rolleyes:

 

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War einige Zeit unabkömmlich, daher hole ich an dieser Stelle mal ein paar Kommentare nach:

 

Am 27.1.2018 um 09:03 schrieb heavy-metal:

 

[...]

 

Aber mal zurück zur Zulassungsfähigkeit dieser LED-Alias-Halogen-Einsätze: (1) wer das unbedingt legal haben will, lässt ein lichttechnisches Gutachten erstellen. ;) Der Selbsttest vor der Garagenwand oder in 100 m Entfernung vorm Auto lässt noch keine echten Rückschlüsse auf das Streulichtverhalten zu. Es spricht für mich Bände, wenn es selbst einem Vertreter der "Lampenlobby" (noch dazu von einem der größten) noch nicht gelungen ist, für derartige LED-Einsätze eine allgemeine Zulassung in für Halogeneinsätze vorgesehene Scheinwerfer zu erwirken. (2) Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass es nach Einbau derartiger LED-Einsätze (wg. der Aufbauhöhe des Kühlkörpers) nicht mehr gelingt, den Deckel an der Rückseite des Scheinwerfers ordnungsgemäß zu befestigen... 

 

 

(1) Korrekt. Das ist aktuell der einzig legale Weg.

 

(2) Der Einbau ist ein technisches Problem, welches nicht Teil der Prüfung (Etwa-Gutachten) ist. Entweder die Dinger passen rein oder man machts passend. Das Problem der allgemeinen Zulassung ist hauptsächlich das andere Strahlungsverhalten der LEDs ggü. der Halogenlampe und zusätzlich vermute ich, dass eine Halogenlampe eine physikalische machbare Grenze des Lichtstromes hat. Die LED-Lampen haben aber alle mehr Lichtstrom ( Lumen ) als die Halogenlampen, da das ja ein hauptsächliches Verkaufsargument ist, solche Leuchtmittel überhaupt auf den Markt bringen zu wollen. Würde man die LEDs auf den Lichtstrom von Halogenlampen kastrieren, wäre der Witz weg - andererseit hätte es die Lampenlobby dann leichter, diese Art Leuchtmittel legal zu bekommen. Da die Scheinwerfer aber nie eine Typprüfung mit Leuchtmitteln bestanden haben die das Dreifache vom Halogenleuchtmittel ausstrahlen, ist es nicht ganz einfach eine allgemeine Erlaubnis dafür auszusprechen.

 

Am 6.3.2018 um 19:34 schrieb 5-ender:

 

Ich habe einen H7-LED-Satz gefunden, welcher mit dem Bügel nicht Behrührung kommt. Bei Diesen hier

wirde der Haltering mit dem Bügel arretiert und danach der eigentliche Beleuchtungskörper, mittels Bajo-

nettverschluss, im Haltering fixiert. Der Abstond, von Bügel und Kühlkörper, ist ausreichend groß.

Ich werde die Dinger, die nächsten Tage, mal verbauen.

 

MfG Chris

 

Der Bügel der die Leuchtmittel im Scheinwerfer behält kolidiert zwar mit dem Kühlkörper der Philips Leuchtmittel, das ist aber kein behebbares Problem. Den Bügel kann man leicht zurecht biegen, dann wäre das Proble, gelöst.

 

 

Am 6.3.2018 um 21:44 schrieb Kuestenbazi:

Hey Leute....es geht hier nicht um irgendwelche Bußgelder. Das würde man sogar bekommen, wenn man die Philips LED Lampen, die ja sogar Regelkonform ausleuchten, verbauen würde, weil es einfach nicht gesetzlich erlaubt ist. Hier geht es um extreme Blendgefahr beim Einbau dieses Billigschrotts aus China. Und wenn es dadurch zu einem Unfall kommt, möchte ich nicht in eurer Haut stecken.

 

Diese Behauptung ist leider nicht belegt. Daher gilt: Anzunehmen ist, dass sie nicht regelkonform ausleuchten. Auch die Philips haben erkennbar mehr Streuchlicht im A2-Scheinwerfer (werde es nachfolgend noch zeigen) als die Halogen-Lampen.

 

 

Am 7.3.2018 um 12:38 schrieb morgoth:

Der zusatz nicht zugelassen im bereich der stvzo reicht nicht mehr

https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/fahrzeugteile-bauartgenehmigung-vertriebsverbot.html

 

gibt noch bessere artikel, am handy geht aber gerade nicht mehr 

 

Danke für den Link! Hab ich mir mal durchgelesen. Zusammengefasst steht da, dass es Bauteilegruppen gibt, die ohne Typgenehmigung nicht im deutschen Handel angeboten werden dürfen - selbst wenn der Händler darauf hinweist, dass die Teile im Bereich der STVZO nicht zugelassen sind.

 

Bauteilegruppen auf die sich dieses Verbot bezieht sind unter anderem jede mögliche Art von Leuchten an unterschiedlichen Arten von Fahrzeugen. Mit Leuchten ist aber laut der Liste immer ein komplettes Bauteil gemeint, das heißt Scheinwerfer komplett, Rückleuchten komplett usw.

 

Leuchtmittel (Birnen, LEDs) etc. sind jedoch nicht von diesem Verbot betroffen. Das erklärt auch, warum man bei Ebay allerlei Leuchtmittel ohne STVZO-Zulassung findet, jedoch keine Scheinwerfer die "nur für den Offroad oder Renneinsatz" gedacht sind.

 

 

Am 7.3.2018 um 16:45 schrieb heavy-metal:

 

Würde ich jetzt nicht so sehen... A2-D2 schrieb ja schon, dass eine "LED-H7" von Philips nicht mel eben ins Scheinwerfergehäuse eines A2 passt. Dies müsste aber der Hersteller ebendieser LEDs sicher stellen - und nicht nur für den A2, sondern für alle (!) auf dem Markt befindlichen oder jemals hergestellten H7-Scheinwerfer. Das dürfte nahezu unmöglich sein. Zumindest, so lange ein LED-Einsatz mit Verweis auf zusätzlich benötigte Komponeten deutlich andere Abmessungen hat als eine simple H7-Glühlampe.

 

Das würde der Hersteller wahrscheinlich schon tun wenn er in seine Anleitung rein schreibt, dass man den Bügel bei Scheinwerfermodell A2 zum befestigen des Leuchtmittels etwas verbiegen muss - mit dem Zusatz, dass man nicht alle Scheinwerfer auf der Welt aufführen kann und Scheinwerfer, die zu eng bebaut sind, mit dem Leuchtmittel nicht betrieben werden dürfen (was man technisch beschrieben detaillierter ausführen kann). Damit wäre der Hersteller seinen Pflichten nachgekommen. Alle die aus diesem Raster fallen, dürften das Leuchtmittel dieses Herstellers in dieser Variante einfach nicht einsetzen. 

 

Wie gesagt, ich würde die Bauform die das Leuchtmittel nach hinten raus hat so bewerten, dass es keinen Einfluss auf die lichttechnische Beurteilung hat.  Es zählt einzig und allein, was das Leuchtmittel in welcher Art und weiße aus dem Scheinwerfer bringt.  Ob das Teil nur n halbes Jahr wegen Überhitzung hält, ist auch nebensächlich.

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Ein Vöglein hat mir gezwitschert, dass es eine zweite Sorte LED-Leuchtmittel (ebenfalls ohne Straßenzulassung!) von Philips gibt:

https://www.philips.ch/c-p/11972ULWX2/ultinon-led-fahrzeugscheinwerferlampe#see-all-benefits

 

Technische Daten im Überblick:

https://www.philips.ch/c-p/11972ULWX2/ultinon-led-fahrzeugscheinwerferlampe/technische-daten


 

Zitat


Nur für Reflektorscheinwerfer.

Die Philips Ultinon LED-HL [~H7] Lampen wurden für Reflektorscheinwerfer entwickelt. Vom Einsatz in Projektorscheinwerfern wird abgeraten.

 

 

 

Diese Leuchtmittel haben auch gleich mal nur 1100 Lumen anstelle der 1760 Lumen der PHILIPS H7 12V 25W PX26d X-tremeUltinon LED mit der Produktnummer 12985BWX2

 

 

Ich konnte diese neuen Ultinon mit der Produktbezeichnung 11972ULWX2 aber leider noch in keiner Preissuchmaschine oder sonst wo ausfindig machen.

 

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