A2-D2

Maut in Deutschland - Preise stehen fest

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So wie es ausschaut, wurden heute die Preise für die Maut beschlossen.

 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/pkw-maut-was-autofahrer-wissen-muessen-a-1140279.html

 

Das bedeutet im einzelnen:

A2 1.4 kosten 26EUR / Jahr

A2 1.6 FSI kosten 30EUR / Jahr

A2 1.4TDI EUR3 kosten 123,5EUR / Jahr

A2 1.4TDI EUR4 kosten 65EUR / Jahr

A2 1.2TDI EUR3 kosten 104,5EUR / Jahr

A2 mit Elektroumbau sind wohl mautfrei, sofern der Umbau diesbezüglich anerkannt wird.

 

Bin mal gespannt, wie die Steuererleichterungen ausgestaltet werden. Immerhin zahlen 1.4TDI EUR3 aktuell

 

 

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Das heißt ich zahle für meinen AMF nur 6,50€ weniger Maut, als ein SQ7 4.0 TDI :D:D So viel zum Anreiz für Fahrzeuge mit niedrigerem Ausstoß...

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Und wieviel zahlt der Besitzer eines 1,2 TDI mit EURO 4 (=grüne Plakette)?

Müsste dann ja logischerweise deutlich weniger sein als der EURO3 1,2 TDI und auch der EURO 4 1,4 TDI ?

 

Die Steuer ergibt sich ja laut BM verkehr  aus CO2-Ausstoß und Hubraum... also müsste die Ökokugel doch preiswerter sein...

 

Habe die Diskussion im Bundestag heute zufällig verfolgen können (Phoenix).... Die SPD hat das jetzige Gesetz in seiner jetzigen Form  ebenso für schwachsinnig gehalten wie die Opposition - alle SPD-Abgeordnete haben das betont. Und trotzdem haben sie dafür gestimmt - "Weil es Teil des Koalitionsvertrages war und wir loyal sind".... ich fasse es nicht.

3 von 4 Gutachtern haben prognostiziert, daß die PKW-Maut nicht nur keinen Gewinn bringen wird, sondern sogar VERLUSTE.

Der einzige Gutachter, der dem widersprach.......

 

.....

 

*Trommelwirbel*

 

kam "zufälligerweise"  selber aus dem Verkehrsministerium... :D und war daher garantiert objektiv und völlig frei von Vorgaben der Vorgesetzten... :D

 

*Hand auf Stirn Klatsch*

bearbeitet von Mehrschwein
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Den 1.2TDI gibt es doch nicht mit EURO4? Nur EURO3 - D4 , was zur grünen Plakette führt.

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vor 30 Minuten schrieb A2-D2:

Den 1.2TDI gibt es doch nicht mit EURO4? Nur EURO3 - D4 , was zur grünen Plakette führt.

vor 30 Minuten schrieb A2-D2:

 

 

 

ok,meinerseits  falsch gedacht...  allmählich wird es aber wirklich unübersichtlich... 3L, rot/gelb/grüne Plakette, EURO 1,2,3,4,5,6, blaue Plakette.... herrlich, dieser blinde politische Aktionismus in Deutschland/Europa... da geht doch bestimmt noch mehr, oder :D

 

Das einzige Limit für die Anzahl der Plaketten (Abgas-/Maut der verschiedenen Länder/Anwohnerparkscheine/in manchen Ländern zusätzlich noch KFZ-Steuerplakette...) wird vermutlich die zur Verfügung stehende Gesamt-Klebefläche auf der Windschutzscheibe sein... ob wohl in ein paar Jahren Fahrzeuge mit Periskop einen echten Markt haben? :D:D

bearbeitet von Mehrschwein
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Zitat

Statt an Klebe-Vignetten (wie zum Beispiel in der Schweiz) sollen Mautzahler über das Nummernschild ihres Autos (sogenannte E-Vignette) zu erkennen sein. Kontrolliert wird in Stichproben durch einen elektronischen Kennzeichen-Abgleich. Die dafür erfassten Daten sollen nur kurz gespeichert und anschließend gleich wieder gelöscht werden.

 

Na wenn das keine Begehrlichkeiten weckt...

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Joa... der Stete Tropfen höhlt den Stein. Wäre ja auch zu schade, wenn der ganze Erfassungsapparat der da über den Straßen hängt aktuell nur für ausländische Geheimdienste von nützen wäre... mal vom LKW-Maut abrechnen abgesehen. ;)

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Eine Schnüffelanlage für LKW, die mit AdBlue-Emulatoren fahren, wäre wohl sinnvoller als die PKW-Maut. Man könnte dann für jeden erwischten LKW diesen einen Tag zur Überprüfung festhalten, ein sattes fünfstelliges Bußgeld PLUS Nachforderung von rückwirkend höheren Mastsätze (andere Schadstoffklasse) der letzten 5 Jahre PLUS Strafverfahren gegen Firmenchef und Fahrer einleiten (bandenmäßiger Betrug). Plus einjähriges Fahrverbot auf dt. Strassen für die LKW-Flotte der betroffenen Firma.

 

Inzwischen fahren ja zumindest Wissenschaftler bereits mit Schnüffel-PKWs hinter den LKWs her - technisch also kein Problem mehr, die Kriminellen herauszupicken.

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Das ist echt ein Witz, es sollte doch eigentlich damit die Straßenabnutzung repräsentiert werden. Aber die meisten Leichtbau Diesel A2's zahlen mehr Maut, als ich mit meinem Cayenne. :crazy:.

Da zeigt sich das Überregulierung, nur noch zu mehr Ungerechtigkeit führt.

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Und die sauberen EU6 sollen auch noch einen bonus bekommen....

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Interessant war heute an der Bundestagsdebatte, daß sogar offen (von der Opposition) erneut eine Studie zitiert wurde, die zeigte, daß ein einziger 40-Tonnen LKW Brücken genau so stark schädigt wie 60.000 (in Worten SECHZIGTAUSEND) PKWs ...

 

Warum ich das sage?

Weil diese Maut eine strikte (angeblich) NUTZERBEZOGENE und NUTZUNGSBEZOGENE INFRASTRUKTURABGABE sein soll.... was für ein HOHN.... gemessen an den REALEN NUTZUNGSBEZOGENEN Schäden/Instandhaltungskosten müsste also ein EINZELNER 40-Tonner weit über rund 6 MILLIONEN EURO Nutzungsabgabe pro JAHR zahlen.

Dabei ist nicht einmal berücksichtigt, daß der Fern-Güterverkehr auf der Strasse vermutlich mindestens das 50-fache der durchschnittlichen Km-Leistung eines PKW pro Jahr hat. Damit wären wir also - ist nur ein Rechenbeispiel, welches mal aufzeigen soll, wie wir PKW-Fahrer gemolken und verarscht werden - bei solch absurden Summen wie mittleren dreistelligen MILLIONENbeträgen, wenn es denn WIRKLICH eine "Nutzer- und NUTZUNGSBEZOGENE Infrastrukturabgabe" wäre.... und nicht ein völlig verunglückter Versuch, den kostenlosen/lächerliches Trinkgeld kostenden  gigantischen europäischen Transitverkehr durch unser Land wenigstens mit einem winzigen Bruchteil der dadurch entstandenen permanenten Zerstörung unserer Infrastruktur zu beteiligen....

 

Noch irgendwelche Fragen?

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Wenn ich das richtig sehe kommt für die Autobahnpolizei etc. noch richtig Arbeit ran. Zum einen:

 

Fahrer aus dem Ausland können die elektronische Vignette per App, über das Internet oder in Shops kaufen. Sie müssen neben ihrem Kennzeichen auch die relevanten Fahrzeugdaten (Motorisierung und Schadstoffklasse) angeben. Anschließend wird das Kennzeichen im System freigeschaltet.

 

Will ich sehen wieviele Fehler da gemacht werden, wenn noch nichteinmal sicher ist wie hoch die Strafen dafür sind.

 

Und der der Hammer:

 

Inländer, die nachweisen können, dass sie in einem Jahr nicht auf Autobahnen und Bundesstraßen gefahren sind, können die Maut zurückfordern. Nachweis könnte ein Fahrtenbuch sein.

 

Warum wird das so kompliziert gemacht? Ich würde mal gern mit einen Verantwortlichen diskutieren...

 

Und wieso geht Österreich, Schweiz (nix gegen die Member :D ) auf die barrikaden wenn bei uns der Hase pfurzt? Wayne?

 

Naja dann warten wir mal...

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Hihi, einfach mal frech die Maut zurückfordern. Dann wird sich zeigen ob die Daten der Mautbrücken tatsächlich zeitnah gelöscht werden... B|

 

... ach so, der Rest ist einfach zu absurd um da überhaupt Stellung zu zu nehmen. 9_9

bearbeitet von McFly
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Der springende Punkt, weswegen Österreicher, Schweizer und die EUKommission auf die Barrikaden gehen, ist ganz einfach:
Bei denen müssen ALLE, auch die Einwohner, die Maut zahlen.

Dobrindt war so blöd, eine AUSLÄNDERSTEUER als Maut getarnt einzuführen.

Er hätte es genauso machen können, wie die Schweizer und Österreicher. Würde dramatisch mehr geld bringen und kaum Verwaltungsaufwand erfordern. Ich vermute jedoch, daß einige "altgediente und verdiente" Parteimitglieder aller Parteien beim Aufbau der Verwaltungsstruktur für die aberwitzig niedrige Maut hochdotierte unbefristete Direktorenposten zugeschoben bekommen,,, Stichwort "Pofalla und die Deutsche Bahn"....

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vor 7 Stunden schrieb A2-D2:

Den 1.2TDI gibt es doch nicht mit EURO4? Nur EURO3 - D4 , was zur grünen Plakette führt.

Doch, meine hat euro4 EZ 09/2004 also 65€ im Jahr??

IMG-20170324-WA002.jpg

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Ist hubraumbezogen, also etwas weniger.

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Also,

ich melde mich jetzt doch noch einmal....

 

Mir hat das keine Ruhe gelassen, weil ich mich fragte, ob ich mich völlig vertan habe...

 

mein 1,2 TDI D3 aus 2003 ist in der COC mit EURO3 angegeben. Er wurde in Bamberg auf D4 "geadelt".

Gab es damals, 2003, überhaupt schon EURO4? (edit: NEIN! Euro4 wurde erst 2005 eingeführt, konnte also 2003 noch nicht in der doc stehen!)

 

Hier die genauen Emissionsgrenzen mit übersichtlichen für die diversen Normen:

 

http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/abgas/abgaswerte.htm

 

Laut dieser anderen Quelle hier:

https://www.toptarif.de/kfz-versicherung/wissen/schadstoffklasse/

 

ist aber angeblich bei DIESELMOTOREN (nicht bei Benzinern)

D3 = EURO3

und

D4 = EURO4 gleichzusetzen.

 

Zumindest beim CO2 liegt der 1,2 TDI sogar noch unter dem Grenzwert von EURO5  von 95g/km

Bei den anderen Werten muss ich das mal in Ruhe versuchen, herauszufinden...!

 

Zitat des ganzen diesbezüglichen Abschnitts des genannten 2. Artikels , wobei der letzte Satz wichtig ist:

 

Zitat

Entstehung der Schadstoffklassen

Für viele mag es kaum vorstellbar sein, dass der erste Vorschlag zur Umsetzung von Grenzwerten für den Schadstoffausstoß eines Fahrzeugs ausgerechnet aus den USA stammt. Dies rührte daher, dass das Land, dem heutzutage ein niedriges Umweltbewusstsein vorgeworfen wird, zu Beginn der 1960er Jahre in Kalifornien von großen Smog-Problemen betroffen war. Damit sah sich die Regierung gezwungen, für den Straßenverkehr verbindliche Abgasregelungen einzuführen. Die EU machte sich diese Regelungen teilweise zu Nutze und ließ sie 1970 in einheitliche europäische Abgasvorschriften einfließen. Im ersten Schritt fanden sich hierin lediglich Beschränkungen für den Ausstoß von Kohlenwasserstoff und Kohlenmonoxid. Erst seit 1977 wird auch die Emission von Stickstoffoxiden reguliert. Die erste europaweite Abgasnorm für Busse und Lkw sowie die Einführung von Grenzwerten für Rußpartikel von Dieselfahrzeugen folgten im Jahr 1988. Europaweite Abgasnormen sind 1997 auch für motorisierte Zweiräder in Kraft getreten. Noch heute bestehen zusätzlich zu den Euro-Abgasnormen auch deutsche Abgasnormen. Diese nationalen Erweiterungen wurden eigens für die Gewährung steuerlicher Vorteile ins Leben gerufen. Heute spielen diese D-Normen jedoch nahezu keine Rolle mehr. D-Normen und EU-Normen unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihrer Messpunkte und ihres Messverfahrens. Zwar wird die Schadstoffklasse D3 oft irrtümlich der Schadstoffklasse Euro 3 gleichgesetzt. Allerdings ist der Schadstoffausstoß nicht identisch. Aus diesem Grund entspricht ein Fahrzeug mit D3 einem Fahrzeug der Schadstoffklasse Euro 2. Bei Dieselmotoren entspricht D3 der Euro-Norm 3 sowie D4 der Euro-Norm 4, da die Messverfahren hier identisch sind.

 

Ich weiß nicht, ob die Aussagen in diesem Artikel richtig sind, sie erscheinen auf den ersten Blick aber nicht unqualifiziert...

weiß jemand mehr?

bearbeitet von Mehrschwein

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Deutschland und die Maut. Es war schon lange klar, dass es ein nutzloses Monstrum wird.

Die Endausfertigung übertrifft die Befürchtungen aber noch mal um Längen.

 

Mehr Daten, mehr Überwachung und gewissen Parteifreunden, denen zufällig gewisse Unternehmen gehören sind nun auch verzückt.

Diesen Zielen ist der Rest untergeordnet.

 

Neu? Nicht wirklich.

Was passiert? Nicht wirklich viel. Wir werden es runterwürgen und uns sagen, dass das immer noch besser ist als dieses oder jenes - irgendwas wird uns schon als Pseudo-Trost einfallen und wenn doch nicht, wird man uns beim Finden sicherlih gern behilflich sein.

 

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Sollte der 1,2 TDI nicht nur D4, sondern auch EURO4 schaffen, so wären das rund 50 € weniger Steuern pro Jahr. Zudem wäre fraglich, ob man die Überzahlungen der vergangenen Jahre zurückfordern könnte... ein interessantes Thema, weil zumindest bei den Fahrzeugen vor BJ 2004 die EURO4 Klassifikation noch nicht existierte, mithin auch vom Hersteller keine entsprechende Einstufung in der COC dokumentiert werden konnte. Damit müsste es aus meiner Sicht dem Finanzamt obliegen, die Einstufung im Nachhinein korrekt durchzuführen... und NICHT dem Bürger oder dem Fahrzeughersteller. INSBESONDERE dann, wenn die Behauptung in der zuvor von mir zitierten Quelle stimmen sollte, daß die Anforderungen von EURO 3 und EURO 4 bei Dieselmotoren exakt denen von D3 und D4 entsprechen sollten. In diesen Fällen würde es meiner Ansicht nach eindeutig dem Finanzamt obliegen, bei Fahrzeugen vor Bj 2005 bzw 2004 die EURO4 Einstufung vorzunehmen, da ja die Voraussetzungen vorliegen.

 

Wie gesagt: zumindest beim CO2 schafft der 1,2 TDI sogar EURO 5 - denn bei EURO 5 liegt die Obergrenze bei satten 95g/km, der Verbrauch liegt jedoch bei 88g/km.

Für die anderen Normgrenzwerte müsste man das mal in Ruhe vergleichen, um sicher zu sein.

bearbeitet von Mehrschwein

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vor 11 Stunden schrieb VikArt:

Doch, meine hat euro4 EZ 09/2004 also 65€ im Jahr??

IMG-20170324-WA002.jpg

 

 

Ohne Servo und Klima? Die Frage nach den technischen Unterschieden. Das ist BJ 2005. Es gab nicht viele 3L mit diesem BJ.

 

---

Da sich die Prüfverfahren der Abgasnormen Euro 3 und 4 unterscheiden, nützt ein Vergleich der Grenzwerte wenig.

bearbeitet von Connor

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Ich nehme eher an, daß im September 2004 logischerweise die Industrie sich bereits auf die EURO4-Klassifikation vorbereiten konnte, weil sie von der EU verabschiedet wurde.

Denn BJ 9/2004 heißt ja faktisch "Modell 2005", da nach den Werksferien die Umstellung des Modelljahrs erfolgt.

 

Ich habe bis vor Kurzem auch noch geglaubt, daß D4 bedeutete, daß weder Klima noch Servolenkung an Bord sind und habe inzwischen kapiert, daß das falsch ist, sondern es einzig damit zusammenhängt, daß die EUR 4 Klasse erst 2005 eingeführt wurde.

 

Ich sehe gute Chancen, die 1,2 TDI Bj 2000-2004 nicht nur auf D4, sondern EURO 4 neu zu klassifizieren...

 

Wenn man diesen Wikipedia-Artikel anschaut, so spricht auch dieser dafür:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

 

Denn hier werden für Ottomotoren die unterschiedlichen Abgasnormen für D3 und D4 neben die von EURO 3 und EURO 4 aufgelistet, während das bei Dieselmotoren nicht erfolgt. Sieht also wirklich danach aus, daß die Messverfahren für die D-Norm und EURO-Norm (NUR für Dieselmotoren!) identisch sind... :) eindeutig sicher ist es damit noch nicht.

bearbeitet von Mehrschwein
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Brainstorming:

Die COC von einem solchen 3L Euro 4 Fahrzeug.

Bamberg.

Eventuell Kosten eines nachträgliches Prüfverfahrens.

 

bearbeitet von Connor

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Habe mir bereits Gestern vorgenommen, mal in Bamberg anzufragen.

 

Falls es richtig sein sollte, daß die Messverfahren bei D4 und EURO 4 identisch sind, entfällt ein neues Messen, sondern es geht nur darum, daß der Prüfer formal bestätigt, daß die Messverfahren identisch sind und damit die Einstufung in EURO 4 vorzunehmen ist.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, so war BIS JETZT die D4-Klassifikation völlig ausreichend für die grüne Plakette. JETZT jedoch ist die EURO4 Klassifikation erstmalig relevant, weil steuerlich günstiger. Daher konnte es einem bis JETZT egal sein, ob EURO3 oder EURO4 vorliegt, AB JETZT aber eben nicht mehr....

 

 

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Der 1.2 mit Euro 4 hat möglicherweise andere technische Voraussetzungen (z. B. ein anderes OBD - On-Board-Diagnose), die nachrüstbar sein müssten, sonst würde es nichts mit Euro 4.

Dazu die Kostenfrage. 

 

 

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Am 24.3.2017 um 20:31 schrieb Mehrschwein:

Interessant war heute an der Bundestagsdebatte, daß sogar offen (von der Opposition) erneut eine Studie zitiert wurde, die zeigte, daß ein einziger 40-Tonnen LKW Brücken genau so stark schädigt wie 60.000 (in Worten SECHZIGTAUSEND) PKWs

Hast du dazu nähere Infos? Würde mich wegen ner privaten Angelegenheit interessieren...

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vor 18 Stunden schrieb Connor:

 

 

Ohne Servo und Klima? Die Frage nach den technischen Unterschieden. Das ist BJ 2005. Es gab nicht viele 3L mit diesem BJ.

 

---

Da sich die Prüfverfahren der Abgasnormen Euro 3 und 4 unterscheiden, nützt ein Vergleich der Grenzwerte wenig.

 

Yup, ohne servo, ohne klima und starre Bank :D MJ 2005.

 

Ich glaube, es wird bald eine Lösung gefunden, wie man unsere tdi sauberer machen kann. Und derjenigen, der es Erfunden hat, wird stinkt reich sein xD 

 

Intermezzo:

NOx NOx,

Wer ist da?

Diesel

Diesel wer?

Na DIESE Leute die dich abzocken will >_<

 

vor 18 Stunden schrieb Connor:

Brainstorming:

Die COC von einem solchen 3L Euro 4 Fahrzeug.

Bamberg.

Eventuell Kosten eines nachträgliches Prüfverfahrens.

 

Ich wollte auch eine COC bestellen, aber leider hat jemand das schon gemacht und NICHT in der Unterlagen beigelegt -_- 71,40€ sind schon Teuer für nen Blatt Papier. "DIESE Leute"

 

Ich bin auch gespannt, wie die Steuererleichterungen ausgestaltet werden. "DIESE Leute" 

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@Durburz

 

Ich weiß nicht mehr, welcher Redner diese Studie zitierte, aber jemand von der Regierungskoalition war es sicher nicht... ;)

Es hab bereits in den 80ern/90ern  eine Studie, welche sich nicht auf Brücken, sondern Autobahnen bezog - da war das Verhältnis etwa 1:20.000 bis 1:30.000, soweit ich mich recht erinnere. Stand damals im "Spiegel" - die Studie selber wurde nie offiziell veröffentlicht, sondern vom Verkehrsministerium sofort unter Verschluss genommen. Der Spiegel hat aber damals eine Kopie bekommen... und sie zitiert.

 

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Leute, macht für die 1.2TDI EURO4-Debatte bitte ein neues Thema auf. :)

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Einverstanden: :)

 

Die Höhe des Maut-Preises in Deutschland hängt, wie auch immer, mit der sogenannten Abgasbetrugsnorm zusammen. Wäre doch möglich, dass die Anies nur zum falschen Zeitraum geschraubt wurden und nur falsch einsortiert wurden. Weshalb die Maut-Preise in Deutschland für die Anies vielleicht doch noch wackeln - heißt sie stehen nicht fest - sie könnten fallen.

 

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So wie es aussieht, wird die Kfz-Steuer anteilig gesenkt, angeblich auf den Cent genau. Das impliziert auch die Bindung der Mautgebühr an die Schadstoff-Klasse da die Steuer an der Sch-Klasse hängt. Also die Preisfrage ist nicht, wie senke ich die Maut-Preise für ANY, sondern wie senke ich die Kfz-Steuer durch die Euro4 Einstufung. Damit wird dann auch die Maut kleiner.

 

Da es aber bisher niemandem gelungen ist, die Einstufung zu ändern, wird es im Zusammenhang mit der Maut wohl kaum etwas passieren.

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Nun will EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc, dass Autofahrer künftig alle Straßen in Europa nutzen könnten, ohne anhalten zu müssen. Die Gebühren sollten nach einem „einheitlichen Verfahren automatisch abgebucht werden, entweder über ein Prepaid-System oder über monatliche Abrechnungen“. Sie strebe eine streckenabhängige Maut in Europa an, sagte Bulc der „Welt am Sonntag“: Die Gebühren könnten nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer erhoben werden und danach, „wer wie stark die Umwelt belastet".

 

Dann wäre die deutsche Version wieder Makulatur.

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Wisst Ihr eigentlich, daß der vertrag der damaligen Bundesregierung mit der telekom und Daimler über die Mutsysteme IMMER NOCH GEHEIM sind?

Das einzige, was irgendwann einmal durchsickerte, ist, daß die rund 2 Jahre Verspätung der Einführung mit rund 2 Mrd nicht erhobener Mautgebühren keine bzw im vergleich zum Schaden kaum nennenswerte Strafzahlungen zur Folge hatte und die beiden Unternehmen bzw Daimler satte GARANTIERTE 18% RENDITE OHNE JEDES RISIKO Jahr für Jahr einkassieren. Wohlgemerkt: vom Brutto. Noch Fragen?

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Am 26.3.2017 um 15:47 schrieb A2-D2:

Leute, macht für die 1.2TDI EURO4-Debatte bitte ein neues Thema auf. :)

 

OK, hier.

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