Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
haehnlein

Audi A2 1,4er Benziner springt nicht mehr an

Recommended Posts

Liebe A2-Freunde,

 

unsere Benziner-Kugel mit 1,4er Ottomotor mit 75 PS, Baujahr 2003 und ca. 149.000 km LL springt plötzlich nicht mehr an. Der Fehlerspeicher ist komplett leer. Ich hatte erst die Drosselklappe im Verdacht, da ich diese in den Grundeinstellungen nicht kalibrieren konnte, was aber wahrscheinlich im Nachhinein auf zu tiefe Außentemperaturen zurückzuführen war. Zumindest habe ich die Drosselklappe und den Drucksensor mal ausgebaut und komplett gereinigt. Danach konnte ich die Drosselklappe ohne Probleme kalibrieren. Die Temperatursensoren zeigen die korrekte Temperatur an und beim Anlassen wird Sprit gefördert, den man dann am Endtopf riechen kann. Die Batterie habe ich auch nochmal aufgeladen und der Anlasser zieht den Motor ohne Probleme durch. Die Zündkerzen sind auch noch nicht lange drin (ca. 5.000 km). Wo muss ich denn nun weiter suchen? Vielen Dank im Voraus und Grüße

 

Christian

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dass der von heute auf morgen nicht mehr angeht ohne auch nur ein bisschen zu zünden kann eigentlich nur auf ein Problem mit der Zündung oder der Treibstoffversorgung sein, wenn ansonsten der Anlasser anläuft.

 

Sicher, dass der richtige Kraftstoff im Tank ist? Wann wurde das letzte mal getankt? Soll auch schon vorgekommen sein, dass Wasser im Tank vom Auto/der Tanke oder gar Diesel drin war.

Hörst du die Pumpe im Tank gleichmäßig laufen wenn die Zündung an ist?

Dass alle vier Zündspulen gleichzeitig ausfallen ist unwahrscheinlich. Könnte allenfalls noch sein, dass die Spulen ein Masseproblem haben. Schau mal auf dem Ventildeckel, da müsste ein Massekabel festgeschraubt sein, welches vom Kabelbaum der Zündspulen weg läuft.

 

Edit: Saugrohrdruck wird auch plausibel in den Messwertblöcken angezeigt und springt nicht hin und her?

 

Würde auch mal die Kerzen raus drehen, Spulen anschließen, Kerzen in die Spulen stecken und gucken, ob alle vier Kerzen Zündfunken generieren.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 42 Minuten schrieb A2-D2:

Dass der von heute auf morgen nicht mehr angeht ohne auch nur ein bisschen zu zünden kann eigentlich nur auf ein Problem mit der Zündung oder der Treibstoffversorgung sein, wenn ansonsten der Anlasser anläuft.

 

Sicher, dass der richtige Kraftstoff im Tank ist? Wann wurde das letzte mal getankt? Soll auch schon vorgekommen sein, dass Wasser im Tank vom Auto/der Tanke oder gar Diesel drin war.

Hörst du die Pumpe im Tank gleichmäßig laufen wenn die Zündung an ist?

Dass alle vier Zündspulen gleichzeitig ausfallen ist unwahrscheinlich. Könnte allenfalls noch sein, dass die Spulen ein Masseproblem haben. Schau mal auf dem Ventildeckel, da müsste ein Massekabel festgeschraubt sein, welches vom Kabelbaum der Zündspulen weg läuft.

 

Edit: Saugrohrdruck wird auch plausibel in den Messwertblöcken angezeigt und springt nicht hin und her?

 

Würde auch mal die Kerzen raus drehen, Spulen anschließen, Kerzen in die Spulen stecken und gucken, ob alle vier Kerzen Zündfunken generieren.

 

 

 

Vielen Dank für den Hinweis. Der Tank ist noch zu einem Viertel voll. Getankt wurde vor ca. 400 km. Bis zum Zeitpunkt des Aussetzens ist der Wagen tadellos gefahren. Eben habe ich nochmal das besagte Massekabel abgeschraubt, abgeschliffen und mit Kontaktspray geflutet. Bei Zündung EIN läuft die Benzinpumpe ganz gleichmäßig. Dann habe ich den Anlasser nochmal bis fast zum Versagen der Batterie laufen lassen (mit kurzen Pausen). Leider ist nichts passiert. Einmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass irgendein Topf gezündet hat (kann aber auch Einbildung sein). Das Abgas hat nach Benzin gerochen, also wird scheinbar auch Kraftstoff eingespritzt. Bleibt also nur noch die Zündung übrig. Meine Nachbarin hat mir erzählt, dass vor kurzem Marderspuren auf ihrem Wagen zu sehen waren. Daher ist nicht auszuschließen, dass vielleicht irgendein Kabel durchgebissen wurde... Hm 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In der Signatur steht "AUA" - im Text aber BJ 2003. Ist das jetzt einer mit Einzelzündspulen oder mit Zündspulenblock und 4 Zündkabeln?

 

Ich hätte auch als erstes auf einen fehlenden Zündfunken getippt. Ich würde mal eine zusätzliche, nicht eingebaute Zündkerze anstecken und das Gewinde auf Masse legen. Dann eine zweite Person kurz starten lassen und sehen ob es an der Kerze fünkelt. Das ganze der Reihe nach für alle 4 Zylinder.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 28 Minuten schrieb Sepp:

In der Signatur steht "AUA" - im Text aber BJ 2003. Ist das jetzt einer mit Einzelzündspulen oder mit Zündspulenblock und 4 Zündkabeln?

 

Ich hätte auch als erstes auf einen fehlenden Zündfunken getippt. Ich würde mal eine zusätzliche, nicht eingebaute Zündkerze anstecken und das Gewinde auf Masse legen. Dann eine zweite Person kurz starten lassen und sehen ob es an der Kerze fünkelt. Das ganze der Reihe nach für alle 4 Zylinder.

 

Ich habe eben auch nachgesehen und dabei festgestellt, dass der Motorkennbuchstabe dann sehr wahrscheinlich doch ein BBY mit 4 Einzelzündspulen ist... Ich werde das mal am Wochenende testen. Kann dabei nicht die Elektrik beschädigt werden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Minuten schrieb haehnlein:

Kann dabei nicht die Elektrik beschädigt werden?

Nein, da passiert nichts wenn eine Zündkerze dranhängt und die Kerze die Masseverbindung hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Noch eine kurze Frage: Angenommen es es erscheint kein Zündfunken. Welche Teile können dann defekt sein? Wenn ich die Zündspulen schon ausbaue, kann ich die auch gleich inklusive Zündkerzen ersetzen. Das ist weniger Aufwand als irgendwann wieder damit liegen zu bleiben... Danke

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn gar nichts mehr zündet:

Motorsteuergerät (unwahrscheinlich) oder einer der OT-gebenden Sensoren (Kurbelwellensensor, evtl auch den Nockenwellensensor prüfen).

Alternativ Masseverbindungen zu den Zündspulen prüfen, wie auch die Sicherung für die Spannungsversorgung der Stabzündspulen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 12 Stunden schrieb haehnlein:

 

Ich habe eben auch nachgesehen und dabei festgestellt, dass der Motorkennbuchstabe dann sehr wahrscheinlich doch ein BBY mit 4 Einzelzündspulen ist...

 

Wenn Du immer noch unsicher bist, welcher Motor verbaut ist, dann hilft der Blick ins Serviceheft. Dort ist ein Aufkleber drin, auf dem auch der Motorkennbuchstabe vermerkt ist. Oder vergleiche mal Deinen Motorraum mit den hier im Wiki eingestellten Fotos vom AUA- bzw. BBY-Benziner. Dann kannste sicher sein! :)

 

vor 35 Minuten schrieb haehnlein:

Wenn ich die Zündspulen schon ausbaue, kann ich die auch gleich inklusive Zündkerzen ersetzen. Das ist weniger Aufwand als irgendwann wieder damit liegen zu bleiben...

 

Warum nicht gleich 'nen neuen Motor einbauen? Ist auch betriebssicherer als sich mit zukünftig gehäuft auftretenden Fehlern nebst langwieriger Suche am Altmotor zu beschäftigen... ;) Und wenn die Zündkerzen auch nicht völlig abgebrannt aussehen (Elektrodenabstand), aber trotzdem Funken spenden, bestünde auch hier nicht zwingend die Notwendigkeit, die Kerzen zu tauschen.

 

Wie A2-D2 schon schrieb: es ist äußerst unwahrscheinlich, dass alle 4 Stabzündspulen gleichzeitig ausfallen. Davon abgesehen, produziert eine defekte Stabzündspule einen Fehlereintrag ("Fehlzündung" mit Nennung des betreffenden Zylinders). Sofern der Saugrohrdrucksensor einen Fehlerspeichereintrag produziert haben sollte, dann wird der Motor trotz Reinignug des alten oder Einbau eines neuen Sensors erst wieder vernünftig laufen, wenn der Fehlerspeicher vor dem erneuten Anlassen gelöscht wurde.

 

Das Ganze liest sich aber nach einem Fehler in der Hauptstromversorgung (Zündkabel). Wenn Marderverbiss nicht auszuschließen ist, lohnt es sich, die Kabel vom Ventildeckel bis in den tieferen Motorraum mal zurück zu verfolgen und auf mechanische Beschädigungen zu überprüfen. Der Ansatz von @PhilHannover ist gut. Zumal ja auch hier die Möglichkeit eines Kabelabrisses, von einem Marder verursacht, nicht unlogisch wäre. Aber müssten nicht auch bei defektem OT-Sensor einschlägige Einträge im Fehlerspeicher sein?

bearbeitet von heavy-metal

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb heavy-metal:

 

 

 

@PhilHannoverWie A2-D2 schon schrieb: es ist äußerst unwahrscheinlich, dass alle 4 Stabzündspulen gleichzeitig ausfallen.

Nein, alle 4 auf einmal nicht, aber 3 Stück innerhalb von nicht mal einem halben Jahr.:D Bei der 3'ten Spule hab ich die 4'te gleich mit gewechselt.

bearbeitet von Nupi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ok, mag sein, aber das Auto des TE tut ja offensischtlich gar keinen Mucks, so dass ich weiterhin einen gleichzeitigen Ausfall aller 4 Stabzündspulen für äußerst unwahrscheinlich halte.

 

BTW: an meinem A2 wurden bis zum km-Stand von ca. 145T auch (nacheinander) 3 Spulen gewechselt. Die erste ging nach ca. 80 Tkm kaputt, aber die vierte ist nach 220 Tkm immer noch drin. Da ich natürlich auch nicht davon ausgehe, dass Letztere bis zum Sanktnimmerleinstag ihren Dienst tut, habe ich - auch seit ca. 80 Tkm - eine Ersatzspule im Kofferraum, nebst dem zugehörigen Spulenabzieher. Sollte mich ein Ausfall zur Unzeit ereilen, dann lade ich mir übers Mobilfunknetz schnell eine App herunter, mit der ich den Fehlerspeicher abfragen und löschen kann. In der Zwischenzeit ist der Motor so weit abgekühlt, dass ich die defekte Spule wechseln kann. Geht 100%ig schneller als den ADAC oder Audi-Notdienst zu rufen. Denn bis der vor Ort wäre, wäre ich schon längst wieder weiter gefahren. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Kugel fährt wieder, fragt mich aber bitte nicht warum! Ich hatte mir seit der Drosselklappenreinigung noch auf Verdacht einen neuen Saugrohrdruckmesser gekauft. Der alte war nämlich ordentlich verkokt und verbacken. Daher war ich mir nicht sicher, ob die Reinigung etwas gebracht hatte. Nach dem Einbau des Drucksensors bei moderaten Außentemperaturen heute habe ich zum Spaß getestet, ob die Maschine startet orgel, orgel, orgel.... bis die Ölwarnung lospiepte. Nichts ging. Dann habe ich Eurer Empfehlung entsprechend erstmal die Sicherung für die Zündspulen getestet: sah super aus, Fast 0 Ohm Widerstand, also wieder rein in den Sicherungskasten. Dann habe ich eine Zündspule abgezogen (3. Zylinder), eine neue Zündkerze reingesteckt und an die Masse angeschlossen. Meine Frau hat die Kugel nochmal kurz orgeln lassen: Blitz, Blitz, Blitz.... Hm. Also habe ich die Zündspule wieder draufgeschoben und nochmal das Diagnosesystem angeschlossen: Kein Fehlereintrag. Frustriert habe ich das Werkzeug wieder zusammengepackt und dachte mir, dass ich es einfach nochmal versuche: Nach drei Umdrehungen sprang der Bock an und rumpelte erstmal ordentlich rum, wobei ein gefühlter halber Liter Benzin aus dem Auspuff strömte. Im Eiltempo evakuierte ich erstmal alle Nachbarskinder und lies den Motor erstmal vor sich hinrumpeln und dampfen wie eine alte Dampflock. Irgendwann klackerten auch noch die Hydrostößel für einen kurzen Moment, da diese bestimmt schon Ölmangel von der Orgelei hatten. Während der Kaltstartphase habe ich nochmal die Messwertblöcke mitgeloggt. Auffällig war der Block 18: Drehzahl 600 U/min (Spalte 1) und Drehzahl 1230 U/min (Spalte 2) sowie in Messwertblock 34: Temperatur 228 °C (welcher Teil des Motors ist denn nach 2 Minuten über 200°C warm?). Ich bin daraufhin 20 km gefahren, ohne irgendwelche Probleme oder Störungen. Die Kiste lief wie immer. Meine Frau tankt ausschließlich Super Plus bei Aral (kein E10). Mal schauen wie lange das gut geht. 

 

Was war denn nun die Ursache? Benzinmangel kann es nicht gewesen sein, dafür war davon viel zu viel im Auspuff. Kann ein Benziner eigentlich absaufen? Die Kiste wird fast ausschließlich im Kurzstreckenbetrieb gefahren. Kann bei den Minustemperaturen der letzten Tag irgendetwas eingefroren sein (Kondenswasser auf den Kerzen usw.)? Den Kraftstofffilter habe ich noch nie gewechselt (der neue liegt schon seit 3 Jahren bei mir auf Lager). Kann es damit einen Zusammenhang geben (eingefrorenes Wasser im Filter, das sich dadurch separiert und dann in die Zylinder gefördert wird)? 

 

 

bearbeitet von haehnlein

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Spricht weiterhin für Zündungsproblem - auch und gerade das absaufen. Heisst ja nix anderes als dass er eingespritzt aber nicht verbrannt/gezündet hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die merkwürdigen Temperaturen sprechen für den Doppeltemperaturgeber G2/G62...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei den 228° muss ich sofort an den FSI denken, der hat nämlich einen Abgastemperatursensor und den kann man über Messwertblock 34 auslesen. Und nach 2 Minuten ist das ein realistischer Wert.

 

Also nochmal die Frage: welchen Motor hast Du? Bitte mach mal ein Foto vom Motor oder guck auf dem Aufkleber im Serviceheft nach.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sorry, war Blödsinn, im Messwertblock 34 steht im bby laut a2-wiki die (geschätzte) Kattemperatur. Mit 228 grad nach 2 Minuten plausibel würde ich sagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen