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heinix57

Kampagne für E-Umbau starten!?

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Ich bin, wie Ihr alle hier vermutlich auch, ein Fan des A2 und möchte gern dieses Auto elektrisch fahren. Dazu gibt es ein paar Wenige in D, die einen solchen Umbau machen, das ist dann alles Einzelarbeit und entsprechend unbezahlbar .. Meine Idee: Wenn sich 50 A2-Besitzer für einen Umbau entscheiden und wir einen Partner finden, z.B. motoren-doetsch.de, der das in Kleinserie macht, müsste sich der Preis doch halbieren lassen: Die Teile könnten engros eingekauft werden, die Arbeitsschritte rationalisiert, benötigte Sonderanfertigungen wären ebenfalls in Kleinserie halb so teuer.  Gibt es da draußen ein paar Leute, die auch so denken, wie ich? Und wenn ja, wir könnten wir zusammenfinden? Grüße von der Ostsee!

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Moin,

 

die Umbauten sind afaik "unbezahlbar", weil Motor, Controller, BMS und Akku so teuer sind. Der Rest ist auch gerade beim A2 garnicht mehr so teuer, weil man

- Akkus ohne Schweißorgien unterbringen kann

- Bei Getriebe/Antriwebswellen/CAN durch die VAG Gleichteile man im Prinzip mit allen TT/New Beetle/Golf/Polo/Lupo Umbauern (nagelt mich nicht drauf fest) im gleichen Boot sitzt

- und man je nach Baujahr und TÜV-Prüfer auch noch um die EMV-Prüfung herumkommt.

 

Wenn es wirklich günstiger wird, dann bin ich auch dabei, aber ansonsten bin ich im Wartemodus, bis die Akkus günstiger werden.

 

bis dann

Christian

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Moin,

 

ich bin ja auch einer der Fraktion die sich gerade an den Umbau macht. Im Prinzip ist es ja ein schöner Gedanke sich als Gruppe mit einer Firma zusammenzutun, und wenn sich genug finden, dann sollte das ganze tatsächlich etwas billiger werden. Nicht furchtbar viel, da tatsächlich die Akkus immer noch einen guten Teil der Kosten ausmachen.

Was mich betrifft, so wäre ich da aber nicht mit dabei: ich will das ja gerade selbst machen.  :-)  Vielleicht lerne ich ja was dabei, auf jeden Fall hat das für mich etwas durchaus beruhigendes, einen Abend in der Woche in der Halle zu sein und auszuprobieren und rumzuschrauben. Und wenn ich dann nach dem Umbau Erfahrungen weitergeben kann, um so besser (falls da am Ende was brauchbares daraus geworden ist). Wenn es mir nur darum ginge ein Elektroauto zu fahren, dann wäre ich mit einem Leaf oder Zoe wahrscheinlich besser bedient - wenn man es mal ökonomisch betrachtet. (Oder einem Tesla 3, wenn man das mit der Ökonomie mal nicht so genau nimmt).

 

Ich bin auf andere Beiträge gespannt! Cheers, Stephan

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Die Idee einer Kampagne ist ja nicht neu und war im Prinzip auch der Anstoß für dieses Subforum.

Aber es wurde auch hier schon treffend resümiert:
 

-> einen A2 umzurüsten ist unverhältnismäßig teuer und man setzt auf bald 20 Jahre alter Technik auf

-> aktuelle E-Fahrzeuge werden langsam günstiger und die Reichweiten nehmen zu
 

Ich selbst liebäugel schon seit vielen Jahren mit einem E-Umbau und das sogar über verschiedene Fahrzeuge hinweg und auch schon bevor Li-Ionen und Drehstrommotoren "state of the art" wurden. Aber letztlich zu einem Umbau durchringen konnte ich mich nie.


Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es die Ökobilanz wirklich schwer hat gegen einen bereits gefertigten 3L hat, der "nur noch" unterhalten werden muss gegenüber dem CO2 und Abfall/Abraum/Wasserverbrauch-Rucksack, den ein E-Umbau zwangsläufig aufhäuft.

 

Ich denke dass solche Dinge alle umrüstwilligen mehr oder weniger beschäftigen bzw. abhalten. Daher ist aus meiner Sicht die Marke von 50 Interessenten für einen A2-Umbau viel zu hoch gegriffen.

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vor 9 Stunden schrieb Mankmil:

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es die Ökobilanz wirklich schwer hat gegen einen bereits gefertigten 3L hat, der "nur noch" unterhalten werden muss gegenüber dem CO2 und Abfall/Abraum/Wasserverbrauch-Rucksack, den ein E-Umbau zwangsläufig aufhäuft.

 

:TOP:

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13 hours ago, Mankmil said:

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es die Ökobilanz wirklich schwer hat gegen einen bereits gefertigten 3L hat, der "nur noch" unterhalten werden muss gegenüber dem CO2 und Abfall/Abraum/Wasserverbrauch-Rucksack, den ein E-Umbau zwangsläufig aufhäuft.

 

 

Jain. Wenn der 3L läuft, dann gibt's da erstmal nicht so viel dagegen einzuwenden (ausser, dass er stinkt, Lärm macht, und CO2 erzeugt). Wenn der Motor aber Zicken macht, dann wird es schon interessanter. Mein 1,6 FSI braucht auf jeden Fall Zuwendung, falls er weiter betrieben werden soll. Der wird jetzt verkauft, und endet wahrscheinlich als Ersatzteilspender (entweder als ganzes, oder in Teilen). Ich werde bei meinem Umbau ausrangierte Tesla-Zellen benutzen, die haben immer noch eine höhere Energiedichte als neue Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Und der Rest des Umbaus hat keine so furchtbar schlechte Umweltbilanz: der Elektromotor ist wahrscheinlich nicht grossartig anders als ein Austauschmotor (ist ja auch bloss ein Klumpen Metall), und der Inverter und der DCDC-Wandler dürften umgefähr mit 2 Laptops gleichzusetzen sein. Wenn man dafür einem 16 Jahre alten Auto wieder für 10 Jahre neues Leben einhaucht, dann sieht das eigentlich ganz gut aus. Bloss auf's Geld schauen sollte man nicht, da kann man sich heutzutage besser ein gebrauchtes Elektroauto kaufen, und hat dann vielleicht sogar eine begrenzte Schnellademöglichkeit.

 

Cheers, Stephan

 

 

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Doesn't need to "stink" -visit Finland - they run cars on HVO made from waste not food for much better economy and massive decrease in all emissions including NOx, PMs usw.  We have 17 year old A2 3L and BMW i3 BEV but both consumer 24kWh/100km in winter. Overall the i3 has more to pay back to the environment especially for cobalt mining in DRC and higher road impact PMs from larger tyres and heavier mass. 

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Ich habe mich auch schon nach Möglichkeiten für ein E Umbau umgeschaut, die Preise haben mich bisher davon abgehalten das weiter zu verfolgen.

Bei einem vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis wäre ich möglicherweise dabei.

Allerdings hat mich die Batteriepreiserhöhung bei Sonomotors / Sion auf über 9T€ auch etwas ernüchtert!

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Ist zwar etwas OT, aber ich möchte es mal erwähnen.

Ich habe im Jahr 2018 ca. 4500,-€ für Ersatzteile, Steuer, Versicherung und Tanken aufgewendet.

Da könnte sich eine Amortisation schon fast rechnen.

 

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Am 8.12.2018 um 17:53 schrieb Papahans:

Ich habe im Jahr 2018 ca. 4500,-€ für Ersatzteile, Steuer, Versicherung und Tanken aufgewendet.

Da könnte sich eine Amortisation schon fast rechnen.

Weil? Ein 12-18 Jahre (wir wollen fair bleiben) altes E-Auto:

-> Keine Ersatzteile braucht?

-> Keine Steuer kostet?

-> Versicherungsfrei ist?

-> Keinen "Kraftstoff" braucht?

zusätzlich:

-> Der Akku nochmal 12-18 Jahre hält?

-> Der Wagen rostfrei ist?

-> Meine beiden 3L seit 4 Jahren Ersatzteile im Wert für etwa 1500 Euro benötigt haben und darin sind schon 2 Umbauten auf Scheibenbrems-HA enthalten.

 

und was die Kilometerkosten angeht:

 

Einen 3L kann man tatsächlich für 3 x ~1,5 Euro/l Diesel = 4,50 Euro/100km bewegen.

Ein E-Auto benötigt ~20kWh/100 km, was bei günstigen 0,25 Euro/kWh = 5,00 Euro/100km bedeutet.

 

Das ist jetzt bewusst etwas übertrieben geschrieben @Papahans ich möchte Dich keinesfalls angreifen, sondern nur meine Gedanken dazu schildern.

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vor 27 Minuten schrieb Mankmil:

0,25 Euro/kWh

 

Das zahlen wir zu Hause. Was ist an einer E-Tanksäule fällig?

Wer von den E-Auto Fahrern legt bitte mal die "realen" Stromkostenpreise offen, die an einer E-Tanke fällig werden?

Nicht jeder kann zu Hause tanken und erst recht hat nicht jeder eine Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach.

 

Die Batteriepreise haben mich bisher auch abgeschreckt, meinen A2 umzubauen.

 

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@heinix57: lobenswertes Vorhaben, am Ende müsstest du aber 50 Leute finden, die

a.) sich auf dem selben setup einigen und

b.) bereit sind, mehr Geld für Industire-/Gabelstaplertechnik auszugeben, als für Fahrzeuge von der Stange.

 

b.) halte ich ja noch für vergleichsweise realistisch aber bei a.) sehe ich nach den bischerigen Erfahrugen keine Chance. ;)

 

Aber um nicht auschliesslich destruktiv zu wirken: wenn tatsächlich Grössenordnug 50 zusammen kommen sollten, könnte ich mir vorstellen beim Charger und DCDC zu unterstützen.

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vor 10 Stunden schrieb janihani:

Wer von den E-Auto Fahrern legt bitte mal die "realen" Stromkostenpreise offen, die an einer E-Tanke fällig werden?

 

Da ist alles drin... Von kostenlos bis 1,30 / kWh (in Dänemark, wo dann aber auch nicht alle Ladevorgänge über das Roaming abgerechnet wurden 9_9).

 

Auch nach inzw. 42.000 km elektrischen km sage ich mir: a) Elektroauto ist mir zu teuer, b) fährt nicht weit genug, c) Ladeinfrastruktur (und Bezahlung!) ist nicht akzeptabel.

Wer sich drauf verlassen muss, muss Tesla fahren (aber dann siehe a) )

www.uw4e.de

 

Viele Grüße,

Uwe

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Lieber @Connor,

 

Was soll uns das kopfüber Bild der Anschlüsse der Schnellladesäule sagen?

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vor 2 Stunden schrieb AL2013:

Da ist alles drin...

 

vor 2 Stunden schrieb AL2013:

Auch nach inzw. 42.000 km elektrischen km sage ich mir: a) Elektroauto ist mir zu teuer, b) fährt nicht weit genug, c) Ladeinfrastruktur (und Bezahlung!) ist nicht akzeptabel.

 

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vor 2 Stunden schrieb AL2013:

Auch nach inzw. 42.000 km elektrischen km sage ich mir: a) Elektroauto ist mir zu teuer, b) fährt nicht weit genug, c) Ladeinfrastruktur (und Bezahlung!) ist nicht akzeptabel.

Wer sich drauf verlassen muss, muss Tesla fahren (aber dann siehe a) )

 

Ich müsste mal meine Erfahrungen im Leaf-Thread abstauben. Nach 64.000 elektrischen km, grösstenteils in NL, kann ich Preise von 0,23 bis 0,69 ct/kWh beisteuern. Überwiegend zahlen wir 0,23 (öffentliche Säule bei Haus) bis 0,35 (Fastned schnellladen bzw. andere öffentliche Säulen). Mit so 18 kWh/100 ab Steckdose macht das 4-4,50 €/100 km. Die Mondpreise von über 0,50 €/kWh zahlt man nur 1. in Skandinavien (siehe Uwe) und 2. ohne Abo an der Schnellladesäule (Allego, Fastned). Zu 2 gibt es Abo oder Zeittarife.

 

Nach den obigen Punkten:

a) nach meinen Recherchen ist der TCO nicht teurer als ein vergleichbarer Treibstoffneuwagen.

b) da muss man sich ein wenig angewohnen. Ist aber mit den aktuellen Modellen, die 200-350 km im Alltag absolvieren ohne Zwischenladung, merklich stressfreier als bei uns in der 1. Generation mit 100-120 km.

c) das geht bei uns in NL eigentlich ganz ordentlich. Aber nach D traue ich mich nicht ohne gründliche lang- und kurzfristige Vorbereitung.

  • Mir ist hier einiges unklar. 1

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vor 19 Stunden schrieb janihani:

 

Das zahlen wir zu Hause. Was ist an einer E-Tanksäule fällig?

Wer von den E-Auto Fahrern legt bitte mal die "realen" Stromkostenpreise offen, die an einer E-Tanke fällig werden?

Nicht jeder kann zu Hause tanken und erst recht hat nicht jeder eine Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach.

 

Die Batteriepreise haben mich bisher auch abgeschreckt, meinen A2 umzubauen.

 

Von den Energiekosten her gesehen ist unser Stromer unschlagbar:

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/976350.html

EUR 3,41 / 100 km. Nur Kurzstreckenverkehr und Fahrer/Fahrerinnen die nicht gerne frieren. Zu Hause laden wir für EUR 0,25 / KWh. Unterwegs nehmen wir nur die billigen und die kostenlosen Ladesäulen. Die Preisunterschiede von ladesäule zu Ladesäule sind gewaltig. Die Gefahr der Abzocke ist riesengroß. Manche fodern über EUR 0,50 / KWh. Da wäre dann ein Diesel billiger.

 

Hier unser A2 TDI:

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/784213.html

EUR 5,68 / 100 km

 

und hier unser A2 Benziner:

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/564789.html

EUR 11,04 / 100 km. Nur Kurzstreckenverkehr. Ungünstige Topographie mit viel Berg- und Talfahrten.  Manchmal braucht er fast 9 Liter.

 

Um zu entscheiden, ob ein A2 Umbau interessant ist sollte ich mal ungefähr wissen in welcher Preisregion sich so etwas abspielt. Kann da jemand irgendwelche Angaben machen ?

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vor 2 Stunden schrieb azweitdi:

Um zu entscheiden, ob ein A2 Umbau interessant ist sollte ich mal ungefähr wissen in welcher Preisregion sich so etwas abspielt. Kann da jemand irgendwelche Angaben machen ?

 

Als grobe Orientierung habe ich mal folgende Antwort erhalten

 

4700€ Motor, Controller

6000€ Tesla Akkus

1250€ BMS für die Tesla Akkus

  400€ DC/DC Wandler

  320€ Unterdruckpumpe für Bremse

  440€ Heizung 2kW

  750€ Ladegerät 3,3kW

  600€ Adapter für AMF-Diesel Getriebe

 

Macht ca. 14.460€.

 

 

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Nur der Vollständigkeit halber, das sind (nach meinem Verständnis) reine Teilepreise für die Komponenten bzw. Baugruppen für den Selbstbau.

 

Vermutlich müsste man noch einige Teile (Kabel?), Prüfungen (TÜV?) und, je nachdem, einen Stundenlohn dazu zählen.

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vor 15 Minuten schrieb Romulus:

Nur der Vollständigkeit halber, das sind (nach meinem Verständnis) reine Teilepreise für die Komponenten bzw. Baugruppen für den Selbstbau.

 

Ja genau.

Die Arbeit muss selbst gemacht werden.

"Kleinkram", TÜV Abnahme, ... usw. fehlt.

bearbeitet von janihani
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Am 9.12.2018 um 21:28 schrieb janihani:

Wer von den E-Auto Fahrern legt bitte mal die "realen" Stromkostenpreise offen, die an einer E-Tanke fällig werden?

Hier in Leipzig zahle ich an den öffentlichen bisher nichts. In der Regel lade ich aber auf Arbeit oder zu Hause. Da Ökostrom von Lichtblick entsprechend "teuer".

 

Am 9.12.2018 um 20:56 schrieb Mankmil:

Einen 3L kann man tatsächlich für 3 x ~1,5 Euro/l Diesel = 4,50 Euro/100km bewegen.

Ist mir bisher eher sehr selten gelungen mit den 3 Litern. Auch da scheint es altersbedingt Probleme zu geben.

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Hallo miteinander,

jetzt möchte ich auch mal meinen Senf zu dem Thema geben:

Wir bauen auch gerade einen A2 TDI auf Elektro um. Wir haben im Sommer 2017 (seitdem bin ich auch hier angemeldet und seit neuestem auch Clubmitglied) einen mit Motorschaden (Turbolader) und guter Ausstattung gekauft, einige Teile neu lackieren lassen und seitdem bin ich mit dem Umbau beschäftigt. Es eilt eigentlich nicht, aber irgendwann in den nächsten Monaten soll das Ding schon mal fertig werden.

Ich beschäftige mich schon viele Jahre mit der Idee, ein älteres gutes Auto umzubauen, dabei ist mir immer wieder der A2 eingefallen. Im Sommer 17 kam ich durch einen Zeitungsartikel auf Heiko Fleck; zunächst schreckten uns die hohen Preise ab, nach einigem Überlegen entschlossen wir uns aber doch, das Projekt zu wagen.

Eines möchte ich dabei unbedingt loswerden: Wer sowas macht, um damit Kosten zu sparen oder finanziell ein Schnäppchen zu machen, der braucht damit gar nicht anzufangen, ohne Idealismus geht sowas nicht. Romulus hat sogar Arbeitsstunden erwähnt, die vergütet/amortisiert werden sollen --> ????  Die habe ich jetzt dummerweise vergessen, aufzuschreiben... :(

 

Die Rechnung von Janihani reicht bei uns nicht, bisher haben wir (ohne das Auto selbst) knapp 15.000 € an Heiko bezahlt (davon 7.500 € für 5 gebrauchte Tesla-Akkus), rund einen Tausender fürs BMS und brauchen noch ein Ladegerät. Ich lasse gerade 2 Aluboxen für die Akkus schneiden und schweißen, da werden sicher auch noch ein paar Hunderter fällig. Dann will der TÜV noch was, alles in allem werden wir dann wohl von 20.000 € nicht mehr so arg weit weg sein.

 

Die Reichweite wird im Sommer wohl so ca. 200 km betragen, im Winter vermutlich nicht mehr als 150. Wie das mit den Ladesäulen wird, stellt sich noch heraus. Mittelfristig sollen die Akkus zumindest teilweise mit der eigenen PV-Anlage geladen werden oder mit dem überschüssigen regenerativ erzeugten Strom, für den wir laut einem heutigen Zeitungsartikel unvorstellbar viel Geld zum Fenster rauswerfen: "Entschädigungsansprüche stark in die Höhe gewachsen: Im Jahr 2017 waren es laut Bundesnetzagentur 610 Millionen Euro" (https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Verbraucher-zahlen-fuer-Strom-den-es-gar-nicht-gibt-id52908916.html).

 

@Heinix57: Ich denke schon so wie Du; wegen der hohen Preise für die Akkus wird es aber wohl nichts werden mit 50 Autos und immer gleichem Bausatz - so sehr ich mir das auch wünschen würde. Ich glaube, Artur hat schon mal zu einem ähnlichen Vorhaben aufgerufen, aber da kam wohl nix zusammen. Auch die erhoffte Preisprognose für die Akkus des Sion hat sich zerschlagen - ich hatte vor gut 2 Jahren mal ein Gespräch mit den Gründern von Sono Motors in deren Büro in München und hab das Projekt auch gefördert. Die sind jetzt auch etwas ernüchtert worden.

 

Fazit: Entweder man zahlt das oder man fährt weiter Verbrenner, das sehe ich genauso wie Stephan JX.

Auch in Punkto Ökobilanz schließe ich mich Stephan an und sehe diese bei unserem A2 als relativ gut an: Der wäre mit 290.000 km wohl verschrottet worden und ich rechne nicht damit, dass er "nur" noch 10 weitere Jahre fährt, sondern als gut verarbeitetes "Oberklassenauto" (Audi halt) vielleicht eher doppelt so lang (mein A6 Allroad ist auch schon 15 und fährt bestimmt noch 5-10 Jahre) . Meine Tesla-Akkus stammen wohl aus einem Totalschaden und werden nun recycelt, es geht also um Neuteile wie Motor, Controller und Zubehör. Ein komplett neues E-Auto verschlingt sicher ein Vielfaches von Ressourcen.

 

@AL2013: "Elektroauto ... fährt nicht weit genug" --> das ist relativ. Ich würde sagen, da sind wir total verwöhnt und das heutige Tankstellennetz (das übrigens schon mal viel dichter war) ist auch nicht von heute auf morgen entstanden. 

 

Zum Verbrauch: Was man so liest, verbrauchen E-Autos ungefähr 15 kWh pro 100 km, da dürfte wankmil mit 20 etwas arg hoch liegen. Beim A2 und dem niedrigen Gewicht von nur gut 1000 kg rechne/hoffe ich, vielleicht :(unter die 15 zu kommen.

An die E-A2-Fahrer: Wieviel braucht Ihr denn so im Schnitt?

 

Viele Grüße

Martin

bearbeitet von Martin W
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vor 5 Stunden schrieb zinn2003:

 

I agree with keeping A2 s going as long as possible #scrappingiswasteful however the EV conversion is too expensive at present.

 

You can buy a 3 year old BMW i3 for much less.

 

I have a 2001 benziner 1,4 that burned more oil than a diesel so replaced aua with euro 5 polo cggb 1390cc from 2015. 

 

We run the 1,2 TDI since 2002 now with 400,000km and still able to get 3l/100km 

 

In Finland they run diesels on #hvo made from waste not food for massive reduction in pollution and better economy. 

 

 

 

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