Sign in to follow this  
zap_m

A2 1,4 verzweifelt, Teillastruckeln, Leistungsverlust

Recommended Posts

Liebes Forum,

ich grüße aus Kiel. Ich wollte schon lange einen A2, jetzt habe ich zugeschlagen:

Trotz umfangreicher Recherche konnte ich mein Problem bisher nicht finden, deshalb bitte ich hier um eure Hilfe.

Vor ca. 1 Monat habe ich einen A2 erworben und immer mehr Probleme. Angefangen hat es mit fehlendem Öldruck, übrig geblieben ist folgender Fehler:

17574 - Bank 1; Gemischadaption Bereich 2
            P1166 - 35-00 - Fettgrenze überschritten

Insgesamt sehr leistungsschwach, kenne den 1,4 16V aus einem Golf 4, da ist er zwar auch kürzer übersetzt, aber der Golf wiegt ja auch mehr. Ab 110 quält er sich auf maximal 140. Bei Teillast tritt so eine pulsierende Leistungsschwankung auf, als wenn man eine Windböe abkriegen würde, nur eben sehr gleichförmig rhytmisch, verschwindet bei Volllast und wenn man nur ganz sanft das Tempo hält.
Getauscht:
- AGR-Ventil, danach lies er sich auch warm wieder starten und die Fehlzündungen im Leerlauf waren weg. Das Reinigen des alten Ventil half nicht, es lies sich nicht Anpassen, deshalb neu.
- Benzinpumpe, danach ging er nicht mehr einfach im warmen Zustand aus.
- Lambdasonde: brachte keinen Vorteil.
- Nockenwellensensor: brachte keinen Vorteil.
- Doppeltemperatursensor: brachte zumindest die Erkenntnis, dass das Thermostat defekt ist.
- Zündkabel: brachte keinen Vorteil.
- Thermostat: danach konnte er die 82Grad auch bei Autobahn und kalten Außentemperaturen halten.
- Saugrohrdrucksensor: brachte keinen Vorteil.
- Drosselklappe gereinigt und danach angelernt, brachte nichts.
- Ölpumpe: das gehörte noch zum Öldruckproblem, danach war der Öldruck besser.
- Ölpumpensieb gereinigt, war nicht sehr dreckig.
- Hydrostößel: danach war der Öldruck wieder voll da.
- Pleuellager und Zylinderlaufbahnen auf Verschleiß untersucht: sehen jungfräulich aus
- Kompressionsdruck: solide und gleichmäßig
- Druckverlustmessung: alle ca. 20% also auch neuwertig
VCDS habe ich mir irgendwann mal gegönnt, da man bei VW sonst einfach nicht weiterkommt.

 

Ein Gedanke: der fettet an, weil das Abgas zu mager ist, das könnte Falschluft sein, mit Lecksuchspray konnte ich nichts finden.

Meine letzte Idee wäre, dass der Katalysator unter den anfänglichen Zündaussetzern gelitten hat. Wenn man den rüttelt hört er sich solide an, vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, der Kat schlägt ja mit weiteren 200€ zu Buche, und ich bewege mich wirtschaftlich sowieso schon jenseits jeder Vernunft

VG Helge

Share this post


Link to post
Share on other sites

Sagt der Fehler nicht, dass er zu Fett läuft?

ich glaube der bekommt keine Luft.

ich würde mal den Schlauch zum Luftfilter abnehmen und so fahren.

 

Wurden die Lernwerte im Motorsteuergerät gelöscht?

Share this post


Link to post
Share on other sites

ohne Luftfilter habe ich schon probiert, Lernwerte habe ich gelöscht. Habe eben nochmal mit der Stellglieddiagnose die Drosselklappe gecheckt, die fährt brav auf und zu.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

AUA oder BBY? Baujahr? Kilometerstand?

 

Die 1.4 Benziner sind um ihren Ölverbrauch bekannt. Wie schneidet deiner da ab?

Diese Motoren haben zwei Zahnriemen. Wenn der kleine um einen Zahn versetzt aufgesetzt wird, läuft der Motor zwar aber nicht richtig. Wie ist das bei deinem? 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das Problem kann auch am Softwarestand des MSG liegen. Infos dazu hier:

Sowie hier:

Zitat
Am 22.2.2009 um 19:54 schrieb A2-D2:

Für alle 1.4er von Modelljahr 00 bis 05 gibt es bis dato folgende Technische Produktinformation. Wiedergabe sinngemäß:

 

 

Betreff: Motorlauf unzureichend, Bereich Gemischbildung A2 1.4 MPI

 

TPI Vorangs-Nr.: 2012667/7 mit Freigabedatum vom 24.07.2008

 

Sympthom:

 

Kontrolleuchte für Motorelektronik geht während der Fahrt an. In einigen Fällen werden zudem unzureichende Fahrverhalten beanstandet (unruhiger Motorlauf, weniger Leistung, Leistungsschwankungen etc.).

 

Zum Beispiel stehen dann folgende Fehler im Speicher

 

P1151 / 17559 - Bank1, Gemischadaption Bereich1 Magergrenze unterschritten

P1152 / 17560 - Bank1, Gemischadaption Bereich2 Magergrenze unterschritten

P1165 / 17573 - Bank1, Gemischadaption Bereich1 Fettgrenze überschritten

P1166 / 17574 - Bank1, Gemischadaption Bereich1 Fettgrenze überschritten

P1174 / 17582 - Bank1, Kraftstoffbemessungssystem Abweichung der Einspritzzeiten

P1158 / 17566 - Geber für Saugrohrdruck G71 unplausibles Signal

P1553 / 17961 - Signal Höhengeber / Saugrohrdruck unplausibel

 

Die Fehlerspeichereinträge können leicht variieren!

 

Technischer Hintergrund:

 

Bauteile, die für die Gemischzusammensetzung verantwortlich sind unterliegen einem Alterungsprozess, der als normal betrachtet werden kann (eher soll ;)). Das führt dazu, dass im Motorsteuergerät festgelegte Toleranzbereiche unter oder überschritten werden und somit Fehlerspeichereinträge abelegt werden und in Verbindung die Motorkontrollleuchte aufleuchten kann.

 

Lösung:

 

Erweiterung der Toleranzbemessungrenzen im Motorsteuergerät durch Softwareupdate.

 

Maßnahme:

 

Grundsätzlich sollte der Auslöser für das Aufleuchten der Motorokontrolleuchte herausgefunden werden, nur so kann eine Beanstandung nachhaltig beseitig werden. Je nach Fehlerspeichereintrag sind folgende Maßnahmen denkbar:

 

1. Bei Fehlerspeichereinträgen die etwas mit der Luftzu bzw Abführung zu tun haben

 

 

  • Vor Durchführung aufwändig Prüfarbeiten, sollten zentrale Bauteile wie Drosseklappe, Geber für Saugrohrdruck, Lambdasonden, Geber für Ansaugluft/Kühlmitteltemparatur, etc. auf Verschmutzung, Korrosion oder Beschädigung zu prüfen.
  • Überprüfung von Ansaug- Abgassystem auf Leckluftzufuhr.
    • Prüfung des Ansaugweges auf Leckluft: Luftansaugrohr nach Luftfilter demontieren, dann mit geeignetem Gegenstand das Luftansaugrohr zuhalten und darauf achten, ob an anderer Stelle Ansauggeräusche auftreten. Achtung!!! Kein Gegestand nehmen, der eingesaugt werden kann (z.b. Stoff, Papier, etc) oder dreckig ist bzw Partikel verlieren kann! Gefahr von Motorschaden! Am besten ein stabiles Brett nutzen.
    • Prüfung des Abgassystems auf undichtigkeit: Umgekehrtes Prinzip. Einfach den Auspuff zuhalten und beobachten, ob an anderer Stelle Abgase austreten. Am besten zu zweit!

     

     

    [*]Lambdawerte in Messwertblock 033 beobachten und mit Lecksuchspray verdächtige Stellen des Ansaugsystem einsprühen. Wird an einer undichten Stelle Lecksuchspray angesaugt, verändern sich die Lambdawerte in MWB 033. Diese Methode ist für einzelne Sensoren, Unterdruckdosen, oder generell einzelne Bauteile geeignet

    [*]Überprüfung des AbGasRückführ-Ventils: Hierzug mit einen Streifen Blech oder ähnlichem den AGR-Kanal verschließen. Probefahrt bzw Lastverhalten durchführen, welches zum Fehlerspeichereintrag führt. Ist der Fehlerspeichereintrag zweifelsfrei NICHT in gleicher weiße reproduzierbar, wäre ein Defekt am AGR-Ventil möglich. (Persönliche Anmerkung: Ob dieser Test allein, also ohne andere schlüssige Befunde, so aussagekräftig ist?)

    [*]Überprüfen der Steuerzeiten analog nach Reparaturleitfaden. Sollten die Steuerzeiten nicht korrekt sein, müssen sie neu eingestellt werden. Hierzu den Spannmechanismus des Zahnriemens prüfen, genau so wie die Nockenwellenzahnräder auf der Nockenwelle, als evtl. auch die Nockenwelle selbst auf Beschädigung.

     

 

2. Bei Fehlerspeichereinträgen die etwas mit der Kraftstoffbemessung zu tun haben

 

 

  • Leckluft und unzureichende Funktion der Verbrennungsluftzufuhr - siehe Punkt 1
  • Überprüfung von Kraftstoffdruck, Kraftstoffmengenförderung der elektrischen Kraftstoffpumpe und Einspritzventile gemäß Reparaturleitfaden
  • Überprüfung von Zusatzparamtern, wie Steuerzeiten, ARG-Ventil, Aktivkohlefilterventil (jeweils nach Reparaturleitfaden), übermäßiger Ölverbrauch oder qualitativ schlechter Kraftstoff

 

3. Allgemeine Bearbeitunsmöglichkeiten

 

Bei Verdacht auf das Motorsteuergerät können folgende Datenstände aktualisiert werden:

 

 

 

  • Für den Motorkennbuchstaben AUA gilt:
    • Sollte Softwarestand 4017 und 4030 auf dem Motorsteuergerät sein, muss auf Version 7455 aktualisiert werden. Zu finden auf der CD mit der Teilenummer 8T0 906 961 B
    • Bei allen anderen Datenstönden ist das Motorsteuergerät durch das Motorsteuergerät 036 906 034 EG zu ersetzen.

     

     

    [*]Für den Motorkennbuchstaben BBY gilt:

     

    • Sollte Softwarestand 4524 oder 4637 auf dem Motorsteuergerät sein, muss auf Version 5246 oder 5247 aktualisiert werden. Zu finden auf der CD mit der Teilenummer 8Z0 906 961

     

     

     

 

Nachträgliche Anmerkung: Die genannten Softwareversionen sind nicht mehr die aktuellsten!

Nach der Überprüfung und/oder Durchführung der Beschriebenen Maßnahmen sind UNBEDINGT folgende Arbeitsschritte durchzuführen:

 

 

  1. Ereignisspeicher löschen
  2. Über das Diagnosegerät im Motorsteuergerät (Adresse 01), Anpasskanal 10/00 oder 12/00 alle Lernwerte löschen. Zuvor muss für mindestens 2 Minuten die Zündung aus gewesen sein, um den Steuergerätenachlauf abzuwarten. Nur dadruch, lässt sich die Gemischadaption zurücksetzen, ein löschen des Fehlerspeichers bringt nichts!
    • Anmerkung: Wenn man Anpasskanal 00 ausliest und ihn mit dem Wert 00 abspeichert setzt man damit das komplette Motorsteuergerät zurück! Macht unter Umständen mehr Sinn als nur 2 Lernwerte zu löschen. Auch wenn man diese Möglichkeit wählt bei Punkt 3 fortfahren.

 

[*]Zündung ausschalten, Schlüssel ziehen, Zündig wieder anschalten

[*]Drosselklappe über Anpasskanal 60 und AGR-Ventil über Anpasskanal 75 neu anlernen. Zusätzlich können noch erweiterte Lastbereich angelernt werden, indem für mindestens eine Minute diverse Drehzahlen (Leerlauf, 1500, 2000, 2500, 3000,... u/min) angefahren werden.

 

  • Persönliche Beobachtung: Nach Schritt 3 kann es sein, dass sich Drosselklappe und AGR-Ventil selbständig adaptieren, sobald die Zündung wieder an ist. Deshalb nicht wundern, wenn die Adaption nicht durchläuft.

 

[*]Readinesscode erzeugen

[*]Ereignisspeicher erneut auslesen

 

 

 

 

Ein updatefähiges MSG habe ich, bei Interesse bitte PN.

  • Thanks 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

An dieser Stelle vielen Dank für die Antworten!

es handelt sich um einen AUA, Bj. 03/2001, Km-Stand 168tkm, MSG habe ich noch nicht nachgeschaut.

Die Lecksuche habe ich zufälligerweise genauso schon unternommen, zuerst war auch ein Leck von diesem kleinen Unterdruckschlauch für die Volllastanreicherung der vom Ansaugkrümmer neben dem Saugrohrdrucksensor zur Einspritzleiste geht, das habe ich behoben, hat nichts gebracht.

Den Ölverbrauch kann ich erst jetzt so richtig untersuchen, habe den Polo Ölpeilstab letzte Woche nachgerüstet, bin aber noch nicht genug gefahren um eine Aussage zu treffen. Rechne aber nicht mit großem Ölverlust, da Kompressionsdruck und Druckverlustmessung so solide waren.

Den Zahnriemen hatte ich ab, wg der Ölpumpe, das würde auch zeitlich passen. Den oberen Zahnriemen habe ich nicht verstellt, da hatte ich diesen Arretierdorn, aber nach unten könnte es evtl. sein, obwohl der Motor dafür im Leerlauf super läuft, an der Ampel ist der so ruhig, dass ich denken würde er wäre aus, wenn der Drehzahlmesser nicht was anderes sagen würde.

 

Den MSG-Updatethread hatte ich schon mal gesucht, aber irgendwie wird mir dann immer keine Seite angezeigt, wenn ich auf den Link klinke, deshalb danke fürs reinkopieren! Darum werde ich mich heute kümmern.

Also für mich als ToDo-Liste:

-Ölverbrauch checken

-MSG Softwarestand nachschauen und wenn alt, dann Teilenummer nachschauen ob updatefähig.

-Zahnriemen prüfen

 

was ich vielleicht noch hätte sagen sollen, direkt nach Kauf lief er ganz ordentlich, abgesehen vom Öldruck, etwas kraftlos, aber ca. 150 hat er geschafft. Deshalb auch meine Idee mit dem Kat, dass ich den mit den Fehlzündungen gekillt habe, oder beim Orgeln, als er wegen der Kraftstoffpumpe/ AGR warm an der Ampel ausging. Aber der Zahnriemen wäre auch ein Kandidat.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Weiterer Teilschritt: habe die Steuerzeiten überprüft, ist genau auf OT, also richtig.

Als nächstes werde ich versuchen nochmal alles durchzuspielen:

-Lernzähler zurücksetzen,

-dann Anlernen Drokla,

-Anlernen AGR,

-readiness setzen.

Vielleicht habe ich irgendwas übersehen. Dann wollte ich

-Benzindruck prüfen,

-Einspritzventile prüfen. Danach fällt mir nur noch der Kat ein. Den Vorkat kann man ja zumindest von unten begutachten, von oben ein bisschen durch die Öffnung der Lambdasonde, aber den Hauptkat, da muss ich flexen und dann mit Doppelschellen wieder verbinden, oder gibt es einen einfacheren Weg?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Sign in to follow this