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Kawa-racer

Radlager wechseln: Werkzeug

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Grüßt Euch,

 

leider ist an unserem A2 1,6 FSI nun bei 170,000 km das linke Radlager defekt.

Zum wechseln wird ja Spezial Werkzeug benötigt. 
Hat das jemand zufällig zum Verleihen?

Taugen die 72mm Sets aus Amazon?

 

gruß

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Ich hab ein günstiges von Amazon, das hat schon viele Radlager gedrückt. Das ist so günstig, da lohnt es sich nicht, was auszuleihen.

Den Link zum Teil kann ich Dir bei Gelegenheit raussuchen.

 

Tipp: Wenn das Radlager sich wehrt, dann ist es noch zu gut verklebt. Erhitzt man die Nabe und das Lager vorsichtig, kann man den Kleber zum Verbrennen bringen. Das qualmt dann einmal richtig. Danach ist das ausdrücken ein Kinderspiel.

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vor 10 Stunden schrieb Kawa-racer:

Taugen die 72mm Sets aus Amazon?

 

Ja. Allerdings nicht mehrfach zu gebrauchen, da die "Qualität" es nicht zulässt.

Bei meinem Werkzeug sind die Bohrungen in Ordnung - andere Kunden haben damit Probleme (siehe Bewertungen bei eBay und Amazon)

 

vor 10 Stunden schrieb Kawa-racer:

Hat das jemand zufällig zum Verleihen?

 

Würde ich nicht verleihen, wegen der Qualität. Gibt nur Ärger hinterher.

 

Kostet bei eBay weniger als bei Amazon.

https://www.ebay.de/itm/72MM-Radlager-Radnabe-Montage-Werkzeug-Abzieher-for-VW-AUDI-Skoda-Fabia-Seat/362561444195?hash=item546a589963:g:~2AAAOSw9Ztca5TA#rwid

 

Selbst mit Prime kommt es von Amazon aber erst am 4. November wenn du heute kaufst. Bei eBay 2 Tage später.

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Ja ja, das gute Werkzeug aus China, damit bin aber schon zweimal beim Ausbauen des Radlagers gescheitert. Manchmal sitzen diese Lager richtig fies fest,  fast wie angeschweisst. Liegt wahrscheinlich am massiven Passungsrost und unterstützt durch Streusalzkorrosion. Am ausgebauten Achsschenkel, welchen man in der linken Hand gut festhält, kann man am besten mit einem passenden Dorn und einen guten 5 kg Hammer das alte Lager entfernen.

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Es liegt überwiegend an der werksseitig aufgebrachten Verklebung der Welle im Radlager.

Sobald das einmal draussen war und der Kleber weg ist, funktioniert der Ausbau ganz entspannt. Auch mit dem billigen Werkzeug.

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Da hatte ich wohl bisher immer (ca. 15x) recht viel Glück beim Auspressen mit dem Chinesenwerkzeug.

Es hat immer gut geklappt. Sowohl die verklebten Antriebswellen im Lager wie auch die Radlager im Achsschenkel konnten auf Anhieb erfolgreich demontiert werden.

Ich bin aber ein Freund vom Einkleben der Antriebswelle in das Radlager. Der Kleber (verwende Loctite 601) verhindert recht erfolgreich das Eindringen von Wasser und somit ein Festrosten.

Beim günstigen Radlagerwerkzeug aber auf eine genügend große Freifräsung im Bereich des ABS-Sensors achten, um diesen nicht abzuscheren (am besten Ersatz bereithalten).

 

 

 

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Ich hatte bisher auch noch nie Probleme mit dem Chinesenwerkzeug. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass bei gleichem Äußeren durchaus verschiedene Qualitätsstufen davon im Umlauf sind (von Kaugummi bis Werkzeugstahl)

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vor 16 Stunden schrieb Nagah:

Es liegt überwiegend an der werksseitig aufgebrachten Verklebung der Welle im Radlager.

Sobald das einmal draussen war und der Kleber weg ist, funktioniert der Ausbau ganz entspannt. Auch mit dem billigen Werkzeug.

Nun die Achsschenkel waren ja auch schon ausgebaut und lagen ohne verklebter Antriebswelle auf der Werkbank mit großer Rostlöserpfütze obenauf. Nach  zwei Tagen Einwirkzeit war die Ausbauaktion mit dem besagten Werkzeug leider nicht mit Erfolg gekrönt. Sollte ich wieder mal so eine Action starten, werde ich evtl mit Wärmeeinbringung arbeiten.

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Habt ihr die Lager mit Montagepaste dann verbaut?

Meine Antriebswellen wurden mal im Zuge des Tausches der Antriebswellengelenke geöffnet... denke bzw hoffe ich bekomme diese raus

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Nun, die neuen Lager verbaue ich normalerweise immer mit etwas MoS2 Fett und diesmal waren die neuen Lager mal wieder ohne diesen berühmten Blechkragenring. Der schwache Presssitz wird den Lagerring denke ich schon halten. Welche Philosophie hinten dem Einkleben der Antriebswelle in die Radnabe steckt, erschliesst sich mir eh nicht ganz, evtl zwecks Abdichten, Minimierung des Passspiels oder Lagefixierung:confused:

 

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vor 1 Stunde schrieb BernieCAD:

Nun die Achsschenkel waren ja auch schon ausgebaut und lagen ohne verklebter Antriebswelle auf der Werkbank mit großer Rostlöserpfütze obenauf. Nach  zwei Tagen Einwirkzeit war die Ausbauaktion mit dem besagten Werkzeug leider nicht mit Erfolg gekrönt. Sollte ich wieder mal so eine Action starten, werde ich evtl mit Wärmeeinbringung arbeiten.

 

Da hilft nur Hitze + Kraft. Oder viel Hitze und weniger Kraft.

Bei der Nutzung von Brennern u.ä. darauf achten dass der ABS-Sensor vorher demontiert wird, da der sonst durch die Hitze beschädigt wird.

 

vor 19 Minuten schrieb BernieCAD:

Nun, die neuen Lager verbaue ich normalerweise immer mit etwas MoS2 Fett und diesmal waren die neuen Lager mal wieder ohne diesen berühmten Blechkragenring. Der schwache Presssitz wird den Lagerring denke ich schon halten. Welche Philosophie hinten dem Einkleben der Antriebswelle in die Radnabe steckt, erschliesst sich mir eh nicht ganz, evtl zwecks Abdichten, Minimierung des Passspiels oder Lagefixierung:confused:

 

 

Da bin ich auch raus. Ich habe noch nie mit Kleber beim Zusammenbau gearbeitet und ich habe bisher keine Nachteile ausmachen können.

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vor 8 Minuten schrieb Nagah:

 

Da hilft nur Hitze + Kraft. Oder viel Hitze und weniger Kraft.

Bei der Nutzung von Brennern u.ä. darauf achten dass der ABS-Sensor vorher demontiert wird, da der sonst durch die Hitze beschädigt wird.

 

 

Da bin ich auch raus. Ich habe noch nie mit Kleber beim Zusammenbau gearbeitet und ich habe bisher keine Nachteile ausmachen können.

Das einkleben kommt glaube ich noch aus der Zeit der Belchmuttern, diese halten weniger als die großen 12kant muttern.

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vor 17 Stunden schrieb Schwabe:

 

Ich bin aber ein Freund vom Einkleben der Antriebswelle in das Radlager. Der Kleber (verwende Loctite 601) verhindert recht erfolgreich das Eindringen von Wasser und somit ein Festrosten.

 

Ist es nicht dass was du willst? Dass die Fest sind?

Durch übermotivierte Klebeprofis habe ich schon zu viel Lebenszeit verschwendet. 
Wenn die geklebte Welle selbst mit 20 Tonnen Presse nicht zu lösen ist, fragt man sich wo da der Sinn dahinter sein soll. Wellen rosten so oder so fest. Ob mit oder ohne Kleber. 
Nur dass man eine angerostete Welle immer raus bekommt. 
Bei mir kommt statt Kleber, Fett rein. 
Freu mich dann schon auf den nächsten sorgenfreien Tausch. 

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vor 3 Stunden schrieb morgoth:

Das einkleben kommt glaube ich noch aus der Zeit der Belchmuttern, diese halten weniger als die großen 12kant muttern.

Kann ich mir nicht Denken warum man ab Werk den Vertragswerkstätten das Arbeiten so Schwer macht :crazy:

Da die Wellenstümpfe leicht Konisch sind ist das Verkleben mit Verlaub gesagt Unsinn und macht die Arbeit nur unnötig schwerer außerdem  hab ich noch nie einen Festgerosteten Wellenstumpf gesehen .

Die Mutter kann Rosten aber da sehe ich kein Problem .

Loctite ist eine Gewindesicherung und Gehört auch nur dort hin und mit Sicherheit nicht Großflächig auf Achsen oder Motorblöcke wo ich es auch schon hatte als Dichtmittel :mad:

Sorgt für Heftige Verbindungen und ist nur  mit Beschädigungen an Bauteilen zu Lösen den auch zu Große Hitze führt zu Strukturveränderung im Material .

Wenn ihr euch und den Späteren Besitzern eurer Geliebten Kugel einen Gefallen tun wollt nehmt Loctite nur für Gewinde den eine Abgerissene Mutter und nur in das Gewinde gehört Loctite ist nicht so Ärgerlich wie eine nur mit Acetylenbrenner zu lösende Antriebswelle.

 

Wie immer nur meine Persönliche Meinung .

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Beim Fügen der Antriebwelle verwende ich  gerne etwas Hohlraumwachs oder MoS2 Fett an beiden Kontaktstellen. Ein zuviel an Schmiermittels schiebt sich da wleder von der Verzahnung und ist evtl auch wieder nicht so toll. In den Rep Anleitungen von VW wird natürlich das Einkleben mittels Klebstoff  Werksnorm "XY" vorgeschrieben. Durch das Auftragen der zwei großen Klebstoffraupen wird natürlich eine großflächige Klebeverbindung hergestellt, die es erstmal zu Knacken gilt.

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