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Marse

[1.6 FSI, BAD] Time to say Goodbye - ein letzter Hilfeschrei (MKL leuchtet kurz nach Zahnriemenwechsel)

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Hier sehen sie einen kleinen Auschnitt von einem FSI- Fahrer in einer Werkstatt:

Seine Familie ist noch im Irak: Flüchtling findet Portemonnaie mit ...

Nur die eine defekte Düse wechseln plus ein evtl. undichtes Kühlmittelrohr, sollte mit gut 500€ in einer guten Werkstatt zu erledigen sein.

Edited by Nupi
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Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb FSI-Treiber:

Mittlerweile sind wir sehr weit weg vom eigentlichen Problem des TE.

Kühlwasserverlust kann beim FSI gefühlt an 381 verschiedenen Stellen auftreten und die ZKD ist mit Sicherheit eine der letzten Stellen die ich sofort in Angriff nehmen würde.

 

Bevor wir uns missverstehen: ich fokussiere weiterhin auf das noch vorhandene Kompressionsproblem und hatte in diesem Zusammenhang nur die Frage gestellt, ob evt - weil @Marse weiter oben etwas von in der Vergangenheit aufgetretenen Kühlsystemproblemen berichtet hatte - ein Zusammenhang zwischen schlechter Kompression und einem (möglichen) Schaden an der ZKD bestehen könnte. Falls das nicht bzw. eher nicht der Fall ist, bleiben für mich als mögliche "Kandidaten" für Kompressionsprobleme eine (auch nicht von mir ins Gespräch gebrachte) defekte Einspritzdüse. Oder eben Zylinder / Kolben oder Ventile. Vorzugsweise diese 3 potenziellen Quellen würde ich (u.a. per Endoskopie und ggf einer weiteren Kompressionsprüfung mit Öl im Zylinder) untersuchen. Wenn es am Ende tatsächlich "nur" eine defekte Einspritzdüse zu ersetzen gäbe (weil wir hoffentlich Zylinder / Kolben und Ventile ausschließen können), hätten wir mit wenigen hundert EUR wieder einen zu nahezu 100% intakten Motor. Und wenn es nicht die Einspritzdüse sein sollte, müssen wir eben noch mal ran und neue Überlegungen anstellen - die dann natürlich, auch in Bezug auf die Kosten, eher substanzieller Art wären.

 

Edited by heavy-metal
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Hups,

 

das sollte in keinster Weise Kritik gewesen sein. Irgendwie hab ich dich aus versehen zitiert, war keine Absicht.

Ich bin vollkommen bei dir, wenn man nicht gleich den Cerberus loslässt und aus einem ursprünglichen Fehlerbild ein Weltuntergangsszenario gemalt wird.

Die Düse als Kompressionsverlust hab ich ins Spiel gebracht, da dies technisch möglich wäre aber nicht belegt ist.

Ein Kühlwasserverlust, einhergehend mit Kompressionsverlust setzt ein paar Sachen in Gang die prüfbar wären.

Eine ZKD kann quasi in vier verschiedene Richtungen durchknallen.

-  Nach außen 

- zwischen zwei Zylindern

- In einen Ölkanal

- In einen Wasserkanal

Somit würde bei Kühlwasserverlust und Kompressionsverlust im Gleichklang nur die vierte Variante in Frage kommen.  Jetzt kommt aber das "Aaaaber", hier würde sich im Kühlwasserkreislauf ein immenser Druck aufbauen, der Wagen würde weiß rauchen und Abgas ist im Kühlwasser mit einem CO-2 Tester nachweißbar.

Daher wermute ich das Leck an einer anderen der 381 Möglichkeiten:warte:

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@FSI-Treiber : nein, ich habe Deinen Beitrag nicht als Kritik verstanden. Nachdem schon so viel von so vielen Leuten geschrieben wurde, müssen wir nur sehen, dass wir hier nicht den Überblick verlieren. ;) Über einen etwaigen Kühlmittelverlust machen wir uns maximal Gedanken, sobald das Kompressionsproblem gelöst ist bzw. wir wissen, woran es liegt.

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Hallo zusammen,

 

bitte entschuldigt meine verspätete Rückmeldung! Habe eure Beiträge nachverfolgt und muss mich mal wieder bei euch allen sehr bedanken!! Habe auch noch ein paar Rückmeldungen/Bemerkungen:

  1.  Zum Thema Kühlmittelrohr: bei der letzten Inspektion (11/2018, km: 160.000) wurde angemerkt, dass die Wasserpumpe Kühlmittel verliert und mit dem Zahnriemenwechsel ausgetauscht werden muss. Der Kühlmittelverlust hat sich dann irgendwann so sehr bemerkbar gemacht, dass ich spätestens alle 2 Wochen (in denen das Auto größtenteils geparkt war) nachfüllen musste (da war der Stand deutlich unter Minimum). Deshalb hab ich mich dann auch entschieden, den Zahnriemen inkl. Wasserpumpe wechseln zu lassen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Kühlmittel auch jetzt, nach der Reparatur, relativ schnell verschwunden ist, ich wollte das jetzt noch etwas beobachten. 
  2. Zum Thema Motoröl: beim TÜV im Januar wurde folgendes beanstandet: "Motor ölfeucht" (Einstufung geringe Mängel), die Jungs in der freien Werkstatt in der ich den TÜV machen lassen habe, meinten allerdings da bestehe kein Handlungsbedarf und das sei kein Grund zur Sorge. Mein Freund in der besagten Werkstatt meinte, dass der Motor schon einiges an Öl verlieren würde..

@heavy-metal vielen Dank noch eimal für das schöne durchführen für Dummies hier, ich bin sehr auf deine Zusammenfassungen angewiesen, danke :) und natürlich auch vielen Dank an den hartnäckigen Rest @FSI-Treiber, @Nupi, @Elch A2, @Bluman und natürlich @AL2013!! xD
 

Am 7.6.2020 um 14:27 schrieb Nupi:

Hier sehen sie einen kleinen Auschnitt von einem FSI- Fahrer in einer Werkstatt:

Seine Familie ist noch im Irak: Flüchtling findet Portemonnaie mit ...

Davon kann ich bzw. meine Mutter leider ein Lied singen ..... 

LG

Marit

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Am 7.6.2020 um 17:17 schrieb heavy-metal:

Nachdem schon so viel von so vielen Leuten geschrieben wurde, müssen wir nur sehen, dass wir hier nicht den Überblick verlieren. ;) Über einen etwaigen Kühlmittelverlust machen wir uns maximal Gedanken, sobald das Kompressionsproblem gelöst ist bzw. wir wissen, woran es liegt.

Also was ich dir auf jeden Fall zum einfach mal Fahren und Schauen noch Dringend Empfehlen kann .

Such dir einen guten Hobbyschrauber besser noch einen guten Freund der das drauf hat und lass den mal Schauen was überhaupt mit deinem FSI los ist

wenn du es nach Legden schaffen könntest wäre auch nicht schlecht dort gibt es einige Gute Schrauber (nicht Ich) die dir Bestimmt anhand der Laufgeräusche

und  der Gesammelten Daten sagen können was gemacht werden muss und was noch Zeit hat .

Denn so nur aus Bildern und Text lässt sich das schlecht Diagnostizieren :kratz:

 

Wie Immer meine Meinung ;)

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@Marse : hat bzgl. des Kühlmittelverlusts schonmal jmd den Kühlmittelkreislauf einer Druckprüfung unterzogen? Die Prüfhng selbst it einfach und  nicht teuer, und man könnte sie quasi schon fast parallel zu einer weiteren Kompressionsprüfung (mit Öl im Zylinder) machen. ;) Bei einem im Fahrbetrieb deutlich erkennbaren Kühlmittelverlust wird man es sicher irgendwo "sprudeln" sehen können. Das Thermostatgehäuse bzw. das kurze Rohr zur Kühlmittelpumpe ist ja lt. unserer FSI-Fraktion häufig der Grund für den Kühlmittelverlust - wodurch die Kühlmittelpumpe wg ihrer räumlichen Nähe zu einem prädestinierten "Ausfallteil" zu Unrecht verdächtigt wurde (?).

 

@Bluman : ja, wir in Legden werden die "Kiste" wieder sicher ans Laufen kriegen. Dessen bin ich mir sicher! :LDC Aber:

  1. denke ich, dass es deutschlandweit nicht nur ein "A2-Kompetenzzentrum" gibt, sondern auch weiter südlich (oder auch nördlich bzw. östlich) von Legden. Da ist nur eines sicher: westlich von Legden??? Niemals!!! :Hofnarr:
  2. würde ich mit einem Motor, dessen Zylinder hohe Druckunterschiede aufweisen und der überdies nennenswerte Mengen Kühlmittel verliert, nicht noch größere Strecken von ca. 600 km am Stück fahren wollen. Das Risiko eines Totalausfalls wäre mir persönlich zu hoch.

Fazit - und insbes. an die "Kollegen" in BaWü, Bayern und Hessen-Süd gerichtet: Ihr kriegt das auch ohne tatkräftige Unterstützung aus dem westlichen Münsterland hin! :TOP: Obwohl ich zugeben muss, dass es mich schon in den Fingern juckt, 'ne Kühlsystemdruck- sowie eine erneute Kompressionsprüfung und zusammen mit @AL2013 das Doktorspiel mit dem Endoskop zu machen... :jaa:

 

 

 

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Hallo zum Thema Kühlmittelverlust.

Bei dem Golf 4 1,6 16V von meinem Sohn hatten wir auch einen undefinierbaren Kühlmittelverlust. 

Beim nachsehen unter dem Auto haben wir Wasserspuren unterhalb der Wasserpumpe an der Ölwanne gefunden. Der erste Gedanke war auch

so ein Mist, die Wapu ist undicht. Erst nach dem abnehmen vom Ölabscheider haben wir gesehen das die Undichtigkeit an der Verbindung vom Rohr zur Wasserpumpe

war. Also alle Teile neu bestellt: Rohr zur Wasserpumpe mit Dichtungen, Dichtungen vom Termostatgehäuse (sieht alles fast Baugleich wie beim FSI aus)

Beim Ausbau hat sich herausgestellt dass der Dichtring vom Rohr zur Wasserpumpe einfach nur noch eckig war. 

Nach Austausch der Teile ist jetzt Ruhe.

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vor einer Stunde schrieb heavy-metal:

Strecken von ca. 600 km am Stück fahren wollen. Das Risiko eines Totalausfalls wäre mir persönlich zu hoch.

Hast Recht das ist zu Riskant -

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Am 13.6.2020 um 21:23 schrieb AL2013:

Können wir damit was anfangen? ...  Wär halt keine große Investition. ... Aber weder Marse noch ich werden künftig als neues Hobby Kompressionstests machen...:D

 

Wenn es darum geht, die Kompression auf ebendiesem einen Zylinder unter unterschiedlichen Bedingungen (ohne bzw. mit Motoröl im Zylinder) zu messen (also größere Abweichtungen zu ermitteln), sollte das Teil hinreichend genau bzw. aussagekräftig sein. Wobei: wenn schon die Endoskopie Schäden an der Zylinderwand offenbart (was ich b.a.w. aber nicht annehmen möchte), wird man sich die Kompressionsprüfung wohl sparen können.

 

Nachtrag - aus aktuellem Anlass: habe heute aus Trübwetterlangeweile mal wieder die Autodoktoren auf VOX (in der Sendung: "auto mobil") gesehen. Wie es der Zufall wollte, war in der Werkstatt ein Golf-5-FSI mit "glühender" MKL und massenweise Verbrennungsaussetzern. Ursache für die aufleuchtende MKL waren u.a. stark verkokte Ventile. Dies wurde per Endoskopie festgestellt. Ausgehend von der Annahme, dass es sich um ein typisches FSI-Problem handeln soll und dass verkokte Ventile und -sitze nicht richtig abdichten können, halte ich den Ansatz, dass bei "unserem" Patienten die Kompressionsprobleme auf dieselbe Ursache zurück zu führen sind, für vorrangig nachverfolgenswert. Also erst endoskopieren und danach - bei negativem Befund - ggf. das Kompressionsmessgerät anschaffen und für die weitere Analyse einsetzen.

 

Die Ventile wieder "frei" zu bekommen wurde ebenfalls recht gut beschrieben: es muss nicht der ganze ZK runter, sondern es soll ausreichen, die Ansaugbrücke zu entfernen (ok, ist immer noch ein Haufen Arbeit), damit man anschließend mit einem "sanften" Strahlmittel die Ventile wieder frei bekommt. Die Reinigungsmaßnahme selbst soll in wenigen Minuten "durch" sein. Als Strahlmittel werden zerkleinerte Walnussschalen eingesetzt. Damit gelingt es, die Verkokungen zu entfernen, ohne aber Gefahr zu laufen, metallische Oberflächen zu beschädigen. Das Strahlmaterial wird schon während des Einsatzes wieder abgesaugt. Etwaige (minimale) Reste im Zylinder werden beim anschließenden Betrieb im Motor verbrannt, können dort also keinen Schaden anrichten.

 

Also an @Marse 's Patienten endoskopieren, danach bei positivem Befund ebendiese Ventilreinigungsmaßnahme durchführen und ebenfalls die Undichtigkeit im Kühlmittelkreislauf (Kühlmittelrohr undicht?) beseitigen. Dann sollte einem verdrußfreien Betrieb des A2 nichts mehr entgegen stehen - bei gleichzeitig überschaubarem finanziellen Aufwand.

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Danke heavy für den abschreckenden Link zur Autodoktoren FSI Aktion. Was für ein Krampf von einem Motor, dachte ich die ganze Zeit. Gut dass Verbrenner keine "Kaufprämie" erhalten...

 

Zurück zum Thema: Ich habe nur eine einfache Deptech Endoskopkamera: https://www.amazon.de/Megapixeln-wasserdichtes-Inspektionskamera-Rohrkamera-Borescope/dp/B01C5CUBAO zu

Die lässt sich vorne nicht schwenken, so dass ich damit die Ventile nicht sehen werde. Hatten wir oben schonmal das Thema.

 

vor 12 Stunden schrieb heavy-metal:

die Ansaugbrücke zu entfernen (ok, ist immer noch ein Haufen Arbeit), damit man anschließend mit einem "sanften" Strahlmittel die Ventile wieder frei bekommt.

Da muss man erstmal jemand finden, der das macht. Das sieht nicht nach Hobbyschrauber-Aufwand aus oder hat jemand ein Nussschalen-Strahlgerät? :D (FSI in a nutshell...)

 

vor 12 Stunden schrieb heavy-metal:

bei gleichzeitig überschaubarem finanziellen Aufwand.

Als Werkstattarbeit? Da wär ich mir nicht so sicher. Wohl eher nur, wenn das jemand privat macht und den sehe ich aktuell nicht.

 

Edited by AL2013

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@AL2013 : so "abschreckend" fand ich das Video nicht, da es zumindest mal eine Option zur Ventilreinigung beschreibt, bei der Zylinderkopf drin bleiben kann - für den Fall, dass die Ventile die Urasche für die schlechte Kompression sind. Zuvor ist natürlich die Endoskopie angesagt. Wenn man mit Deinem Endoskop nicht " um die Ecke gucken" kann, dann wäre diese Minimalarbeit für schmales Geld bei einer entsprechend ausgestatteten (freien) Werkstatt eine Option, da ja nur eine einzige Zündkerze raus muss. Stellt man fest, dass die Ventile verkokt sind, wäre ein Fachbetrieb zu suchen, der das entsprechende Strahlgerät hat. Sind die Ventile i.O., genügt es, noch einmal mit der von mir beschriebenen Methode die Kompression zu messen. Stellt sich heraus, dass der Zyl2 im Eimer ist, würde ich am Motor auch nicht viel mehr tun wollen. Außer ggf. dem Kühlmittelverlust beizukommen. Sofern die Ventile eine Reinigung erfordern, wäre eine entsprechend ausgerüstete Werkstatt zu suchen. Ich gebe zu, dass das etwas schwieriger werden kann. Evt. hat ein Motoreninstandsetzer das erforderliche Strahlgerät? Oder es gibt noch eine chemische Methode?

 

Natürlich ist für den Fall, dass die Ventile verkokt sind , das Abnehmen der Ansaugbrücke etwas Arbeit. Aber immerhin weniger Arbeit, als wir (mit der Demontage und dem Zerlegen des Zylinderkopfs) ursprünglich mal angenommen hatten. 

Edited by heavy-metal

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Ich habe mal gegoogelt und bei STT Turbotechnik das hier gefunden (die bieten auch die Nusstherapie an):

 

Welche Motoren sind betroffen?

Besonders betroffen sind alle Direkteinspritzer (VAG TFSI, FSI, BMW, Mercedes usw.) Durch entfall der Saugrohreinspritzung wird kein Reinigungseffekt der Einlassventile erzeugt, dadurch verkoken die Einlassventile und Ansaugwege stark.

Es entsteht ein unrunder Leerlauf, leichte Ruckler bis hin zur Zündaussetzer und teilweise großen Leistungsverlusten

Wir empfehlen  alle 50-60000 Km das Sytem zu Reinigen, damit es gar nicht erst zu Problemen kommt. Grade bei Kurzstreckenfahrzeuge
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Danke ;).

Von Finnland aus betrachtet scheint dass vielleicht nebenan zu sein, ist aber fast doppelt so weit wie nach Legden.

Ich suche mal selber.

Edited by AL2013

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So ein China- Walnuss- Strahler Aufsatz für den Kompressor kostet bei ebay ab 20€. Dann bräuchte man noch Granulat (<2€/kg) und einen Industriestaubsauger.

Auch wenn man keine China-Qualität nimmt und sowas noch nie gemacht hat, hört es sich für einen handwerklich Geschickten nicht unmöglich an.

Mit ist klar, dass die Kompressionsverluste auch von den Zylinderlaufflächen selbst rühren könnten, aber die Beschreibung auf der Seite von STT Turbotechnik stimmt mich als Laien optimistisch. Kopf hoch, das wird schon mit dem Motor :)

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600€ sind nicht ohne. Ansaugbrücke abmontieren etc. kostet sicher auch etwas Zeit.

 

Mal blöd gefragt, kann man sowas nicht mit einer Stunde Vollgas auf der Autobahn freibrennen? Ja ich sehe da ein Risiko, dass der Motor dann ganz kaputt geht, aber möchte das mal so in den Raum werfen.

Edited by karlchen

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Also - ich würde da erstmal eine BEDI Drosselklappen & AGR Reinigung über den Ansaugschlauch machen. Die Dose kostet gerademal 16,- und das ganze ist in 15 Minuten erledigt. Das Zeugs löst schon sehe sehr gut die Verkrustungen und wenns nicht hilft dann würde ich weiterschauen.

 

 

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Wenn - nach einer Endoskopie! - klar ist, dass die Ventile verkokt sind und der Zustand der Zylinderwände i.O. ist, dann halte ich den Reinigungsaufwand auch bei ca. EUR 600 für noch vertretbar. Gegen das Freibrennen auf der BAB spricht, dass der Erfolg kaum garantiert werden kann und ein neuer Motor, wenn er dabei die Grätsche macht, deutlich teurer ist als EUR 600 (die sicher auch noch verhandelbar sind ;) ). Oder anders: der Anbieter der Strahlungsmethode wird sicher auch in der Lage sein, "all-inclusive" zu endoskopieren und eine Kompressionsprüfung am Zyl2 zu machen.

 

Wenn die Effizienz der "chemischen" Reinigungsmethode hinreichend bewiesen ist, spräche auch nichts dagegen, damit zu beginnen.

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vor 2 Stunden schrieb heavy-metal:

einer Endoskopie

Voraussichtlich am kommenden Wochenende... :)

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Habt ihr denn dann ein "um-die-Ecke-guck-Endoskop" ? Sonst wird es schwierig da was zu sehen - ausser eventuelle riefen an der Zylinderwand.  Was will denn Marit noch tatsächlich in den Motor investieren ? Läuft dieser denn aktuell ohne Fehler ? Um den Wasserverbrauch würde ich mich kümmern aber gestern erst habe ich einen BAD Block mit 81tkm gelaufen und einem Jahr Garantie samt Versand beim Motoronbauer für 999,- gesehen - also ich würde da ehrlich gesagt keine 600,.-- für den Nussbeschuss investieren - aber das ist nur meine Meinung.

 

 

Edited by gallex2000
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Also für ca. 600,-€ (eventuell auch weniger)bekommt man, hier in Braunschweig (BS-Motoreninstandsetzung), den Kopf demontiert, plangeschliffen, neue Ventile mit neuen Führungen und Schaftdichtungen und den Kopf wieder montiert.

Natürlich nur bei ausgebautem Motor.

600,-€ für Walnussschalen strahlen empfinde ich als viel zu teuer.

 

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Posted (edited)
vor 48 Minuten schrieb Unwissender:

Also für ca. 600,-€ (eventuell auch weniger)bekommt man, hier in Braunschweig (BS-Motoreninstandsetzung), den Kopf demontiert, plangeschliffen, neue Ventile mit neuen Führungen und Schaftdichtungen und den Kopf wieder montiert.

Natürlich nur bei ausgebautem Motor.

Motor Ein und Ausbau kostet in einer Freien Werkstatt (nicht ATU) etwa 1000 Euro  mit  Pro Boost sind das  etwa 2000 Euro für ein Sorglos Packet .

Zu dem Preis Bekommt man kein Auto ohne Wartungsstau  :)

Um das mal Klar zu stellen das Auto ist vorhanden muss also nicht gekauft werden  und wenn es Benötigt wird also es nicht ohne geht ist jede Summe bis etwa 2500 Euro eine Lohnende Investition .

Billiger ist dann nur Bus und Bahn oder noch Billiger Fahrradfahrern was Unbestritten Gesund ist .

Und Finanzierungen kleiner Beträge gibt es schon für 0,weiß nic % also durchaus Bezahlbar und ist keine Sofort Belastung .

Für mich wäre schon längst klar was zu tun ist um Mobil zu bleiben :jaa:

Edited by Bluman

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vor 23 Minuten schrieb Bluman:

Motor Ein und Ausbau kostet in einer Freien Werkstatt (nicht ATU) etwa 1000 Euro  mit  Pro Boost sind das  etwa 2000 Euro für ein Sorglos Packet .

Ich weiß zwar nicht in welche Werkstatt du da gehst, aber hier kostet Motor Aus- und Einbau in einer freien Werkstatt (natürlich nicht ATU) keine 500,-€

Und die ProBoost Software kostet 300,-€ (plus Versand). Wie du da jetzt auf 2000,-€ kommst ist ein Rätsel.

Was du mit dem Rest deines Posts sagen willst ist mir nicht klar.

 

Ich habe nur festgestellt, dass 600,-€ für Walnussschalen strahlen nach hiesigen Preisen, für mein Verständnis, viel zu teuer ist!

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Ihr zwei könnt die Diskussion mal einstellen und abwarten, was am Wochenende rauskommt. Sonst muss hier wieder moderiert werden.

 

gallex2000: Ich habe oben geschrieben welche Kamera ich habe, sie schaut leider nicht um die Ecke. Ich schau halt, was mit meinen

bescheidenen Möglichkeiten geht, ist ja nicht mein Auto.

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Unwissender:

Ich weiß zwar nicht in welche Werkstatt du da gehst, aber hier kostet Motor Aus- und Einbau in einer freien Werkstatt (natürlich nicht ATU) keine 500,-€

Und die ProBoost Software kostet 300,-€ (plus Versand). Wie du da jetzt auf 2000,-€ kommst ist ein Rätsel.

 

Mit 600 Euro für die ZK Revision  nach deiner Rechnung 500Euro  Ausbau Demontage ZK und wider Einbau natürlich mit Komplettierung  des Motors und Pro Boost wären das dann 1400 Euro na da würde ich nicht lange Überlegen und zu dir nach Braunschweig kommen 

Edited by Bluman

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Lässt sich organisieren!

Muss nur genau zeitlich abgestimmt werden, da beide Firmen sehr gut ausgelastet sind!

Und nicht Aus- und Einbau vom Zylinderkopf, sondern, wie auch geschrieben, vom Motor!

Der Motor muss dann zu BS-Motoreninstandsetzung, oder noch besser nur der Kopf. 

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Gab oder gibt es nicht immer noch dieses Zeugs, welches man in den Tank kippt, um die  Brennräume zu reinigen?

 

Von Liqui Moly  gab  das mal was,  ich selbst schütte  immer so ein  Zeug von Louis  einmal im Jahr in den Tank Red Lube), nachdem mein  altes Krad  ruckelnd lief  und ich  das einfach mal ausprobieren wollte.

 

Die Kiste  ruckelte bei mittleren Drehzahlen...nach dem Verbrennen  der Tankfüllung  bei mittlerer Last  auf der BAB  nach 200  km  war das Geruckel Geschichte. 

Ob es nun  Ablagerungen im Vergaser oder eben  verkokte Ventile waren, egal, es war dann  zumindest weg und kam nie wieder.

 

Vielleicht noch günstiger als der Erdnuss.-Beschuss..

 

Zu Vergaser -Zeiten  haben wir  so mal einem FIAT- Motor  wieder das Laufen gelehrt. Mit  einem Brennraumreiniger  ….  irgendeiner Firma, so eine Dose mit 300ml Inhalt. Der FIAT war über Jahre  nur Kurzstrecken gefahren  und kam nicht recht vom Hof. Gut, durch die direkte Zugabe in den Vergaser  des laufenden Motors nebelte der  den kompletten Wohnblock nebenan ein. Aber  dann lief  er  wieder seidig und geschmeidig.

 

 

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Ich nutze das Zeugs von Lambda Tank Otto oder Liqui Moly ca. 1x im Jahr vor längeren Fahrten auf der Autobahn auch schon mal (profilktisch und mit dem Gefühl was Gutes für den Motor zu tun). Aber wenn die Kompression schon im Keller ist, hilft das nicht. Da hilft mit Glück ein neues Einpritzventil oder mit Pech nur eine Motorüberholung. Wenn es ganz blöd läuft auch noch mit Übermasskolben.

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Bei einer tatsächlichen  Motorüberholung gehören neue Kolben doch sowieso dazu!

Was sollte das mit „wenn es blöd läuft“ zu tun haben?

Genau weiß ich es im Moment nicht, müsste ich erst nachschauen, aber wenn ich nicht irre haben die neuen Kolben 26,-€ pro Stück gekostet (mit Kolbenringen), also wirklich nicht viel!

Jeder gute Motoreninstandsetzer mach die doch auf jeden Fall neu, bei einer Motorenüberholung. 

 

Natürlich wären „nur“ neue Einspritzventile  deutlich günstiger!

Hat hier gerade jemand für sage und schreibe 245,-€ gemacht bekommen (Material exklusive)!!!

Das finde ich schon sehr günstig!!!

 

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@AL2013 - Habt ihr mal in den Motor schauen können - gibts news ?  

 

 

Edited by gallex2000

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Nein verschoben wegen Krankheit.

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Endoskopbilder bringen uns gerade nicht weiter, Kamera wird schnell heiß und Bilder rötlich und detailarm...

2020-06-27-11-33-12.jpg

2020-06-27-11-35-40.jpg

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Anderes Problem, weil wir den Kühlerlüfter machen wollen: Gibts ein Workaround wenn die Nase am Stecker abgebrochen ist, das Ding trotzdem loszukriegen?

20200627_113723.jpg

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Mir fällt da nur die triviale Lösung ein: Leitungen durchzwicken und unter Verwendung von Dosenklemmen und Aderendhülsen verbinden. Hab ich in einem A4 B5 schon mal so gemacht weil ich nicht 1m Überlänge im Motorraum verstauen wollte.

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Wir machen nun so weiter...:D

20200627_121635.jpg

20200627_121804.jpg

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Mit einem kleinen gebogenen Mini-Schraubenzieher von unten in den Stecker und die Rastnase anheben.

Die "neuen" Stecker sind echt sch..., bei meinem V8 sind da noch richtige Drahtbügel zum Drücken dran, da bricht nichts auch nach fast 30 Jahren und 600.000km geht jeder Stecker wiederverwendbar ab:P

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Sieht überraschend gut aus...

20200627_124636.jpg

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Die ZK von Zyl. 2 sieht ganz gut aus.

Ich denke es bringt nichts die Zündkerzen untereinander zu tauschen. Die sind auch neu gekommen. Von daher...

Kühlerlüfter weiterer Check: Die Sicherung (Nr. 4) fehlt  :o

20200627_105501.jpg

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Wir haben ein weiteres Problem entlarvt, wegen dem Kühlerlüfter und zwar dass die Sicherung 4 unbelegt ist, die aber laut “Belegungsplan” genau hierfür gedacht ist, haben versucht eine Sicherung einzustecken, klappt nicht. Weiß hier jemand weiter?

Vielen Dank!!

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Also die Sicherung ist nicht belegt im S.Kasten. Keine Metallkontakte sichtbar.

Kühlerlüfter läuft nicht.

Testlauf direkt an 12 V war ok.

Kann nat. auch das Steuergerät am Lüfter sein.

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Steuergerät Kühlmittellüfter

250px-00-hauptsicherungen.jpg
 
40A Maxi-Sicherung über dem Sicherungskasten
  • 40A Maxi-Sicherung
  • Hinter dem Sicherungskasten Fahrerseite
  • Die Fußraumverkleidung muss zum Austausch demontiert werden
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Ächz, das wären vielleicht noch 1-2 Schrauben gewesen... Hatte schon angefangen die Fußraumverkleidung abzubauen, dann aber gestoppt, weil doch mehr abzubauen war. O.o

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Am 16.6.2020 um 11:17 schrieb gallex2000:

Also - ich würde da erstmal eine BEDI Drosselklappen & AGR Reinigung über den Ansaugschlauch machen. Die Dose kostet gerademal 16,- und das ganze ist in 15 Minuten erledigt. Das Zeugs löst schon sehe sehr gut die Verkrustungen und wenns nicht hilft dann würde ich weiterschauen.

 

 

 

Hier noch ein Bild vom Drosselklappenventil, das haben wir heute bei unserem kleinen Schraubertreffen auch gleich mal angeschaut 😊 sieht doch ganz gut aus oder?

 

Das wurde übrigens 01/2014 bei ca. 120.000km auch schonmal von Bosch gereinigt.

 

 

E12BF3B4-2977-49F7-B857-48A2FEFEB64F.jpeg

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vor 2 Stunden schrieb Marse:

 

 

Hier noch ein Bild vom Drosselklappenventil, das haben wir heute bei unserem kleinen Schraubertreffen auch gleich mal angeschaut 😊 sieht doch ganz gut aus oder?

 

Das wurde übrigens 01/2014 bei ca. 120.000km auch schonmal von Bosch gereinigt.

 

 

E12BF3B4-2977-49F7-B857-48A2FEFEB64F.jpeg

Fast wie neu!

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Ich lade mal ein paar Bilder der DEPSTECH Endoskopkamera hoch. Ist nicht so der Bringer leider. Sie wird recht heiß und dann wir die Bildquali schlechter. Wir konnten mangels Bewegungsmöglichkeit der Cam auch fast nur den Kolbenboden sehen.

Bild 1 (2020-06-27-14-27-01.jpg): Ablagerungen auf dem Kolben Zyl. 2

Bild 2 (2020-06-27-14-29-03.jpg): Unten links wohl ein Spiegelbild einer weißen Stelle am Kolbenrand in der Zylinderwand. Weiß gerade nicht mehr, ob das Zyl. 3 war :$

Bild 3 (2020-06-27-14-43-49.jpg): Wie Bild 2 mit mehr Zylinderwand. Hiermit ist klar gezeigt, dass man die Cam für eine Zyl.wandbeurteilung vergessen kann :S

Bild 4 (2020-06-27-14-44-38.jpg): Noch die Ablagerungen.

 

(Die Dateinamen sind für Marit, die alle Bilder hat und vielleicht besser sagen kann, was Zyl. 2 oder 3 ist)

2020-06-27-14-27-01.jpg

2020-06-27-14-29-03.jpg

2020-06-27-14-43-49.jpg

2020-06-27-14-44-38.jpg

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Und hier noch die Kerzen von Zyl. 2 und 3.

20200627_144000.jpg

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