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Hallo,

 

weiß jemand, woher ich einen neuen Druckspeicher (TN: 6N0142433) zu einem akzeptablen Preis bekomme? Im Netz finde ich nur billige Plastikteile (komplett andere Form) oder inkompatible Exemplare meist von Febi/Bilstein.

Vielen Dank,

Matthias

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Hallo!

Ich habe mit der Teilenummer auf Anhieb ein Neuteil und eine komplette Steuereinheit in der Bucht gesehen. Für knapp 150€ bekommst da das Originalteil vom VW Händler....

 

Viel Erfolg

 

Sepp

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Danke für die Info. 150 € finde ich ziemlich ambitioniert, fast eine Versechsfachung des ursprünglichen Preises. Gibt es kein kompatibles Teil? Falls nicht muss ich wohl in den sauren Apfel beißen, meine Pumpe springt dauernd an, nach nicht mal zwei Schaltvorgängen.

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Bin derzeit dabei, zu forschen, wie man alte Druckspeicher wieder Befüllen kann. Habe ein Ventil bestellt, wenn das da ist, wird der erste Versuch gestartet. Dabei geht es um die Technik, wie der alte Verschluss gefahrlos geöffnet werden kann, wie ein Gewinde M8x1 erstellt werden kann. Das Ventil soll dann mit Schraubensicherung eingeklebt werden.

Berechnet wurde, dass ein Vordruck von etwa 30 bar benötigt wird.

Versuchsweise werden dann mit verschiedenen Drücken die Hübe gezählt, die der Kupplungshebel zwischen den Pumpenruhephasen macht. Dann stellt sich noch die Frage, ob mit Stickstoff gefüllt wird, oder sogar einfach mit Luft. Beim letzteren würde der Druck weniger lange erhalten bleiben, aber das wäre egal, wenn man den Druck jedes halbe Jahr überprüfen würde (Indirekt durch Zählen der Hübe).

Mit Stickstoff zu füllen, erfordert es, dass Flasche und Druckarmaturen passend vorhanden sind. Eine Befüllung mit Luft hätte den Charme, dass mit einer kleinen Pumpe einfach der Druck immer wieder her zu stellen wäre.

Hat jemand eine Idee, wie man eine kleine Handpumpe bauen könnte, mit der man 30 bar Luftdruck erzeugen könnte? Z. B. mit einem lang-hubigen, kleinen Hydraulikzylinder. Würde ich freuen, wenn jemand mit in dieses Thema einsteigen würde. Ziel wäre es, eine Anleitung zu erstellen, mit der sich jeder diese Möglichkeiten nach bauen könnte.20201015_103536.thumb.jpg.53127f62f6ec3ef0d1d04d1c86952bd2.jpg

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Das mit der Stoßdämpferpumpe war auch meine erste Idee. Habe so ein Teil, wollte erstmal den P max checken. Die Idee fetzt 3LFan, da fehlt ja nur noch der Adapter bzw. die Möglichkeit, den (Luft)Druck in die Blase zu bekommen.

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Moin!

Ich meine so etwas schon mal im 3l forum gelesen zu haben wo es wohl jemand erfolgreich umgesetzt hat. Mals sehen ob ich das wieder finde.

Obwohl ich es auch nicht ganz ungefährlich finde bei Drücken >30 Bar aber das muss jeder für sich entscheiden. 

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Interessant wären noch der minimale Arbeitsdruck, maximaler Arbeitsdruck, der Vorfülldruck, Arbeitstemperaturen.

Vermutlich wird der Vorfülldruck in der Wartungsanleitung genannt (dieser ist immer kleiner als der minimale Arbeitsdruck).

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Plötzlich Leben im Forum unter meinem Beitrag von vor fast einer Woche. Ich frage mich, wie das die anderen 3l-Fahrer mit einem verschlissenen Druckspeicher momentan machen. Audi sagt, das Teil gibt es aufgrund des Fahrzeugalters seit 01.07.2020 nicht mehr über den Hersteller. Gelistet war es mit 50+ Euro, die Recherche des wirklich sehr freundlichen Mitarbeiters ergab eine Bezugsquelle mit einem Preis von etwas über 120 € inkl. Versand.

Wie bereits erwähnt, pressiert es bei mir ziemlich, ich kann nicht länger das Risiko eines deutlich kapitaleren Schadens an der Hydraulik eingehen.

Allzeit gute Fahrt wünscht euch Matthias.

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vor 2 Minuten schrieb 3LFan:

Danke für die Hinweise. Habe mir sofort eine Pumpe bestellt. Ventil/Adapter werden noch zu recherchieren sein.

Hättest meine haben können, das Ding ist neu und wurde nie benutzt. Hinzu kommt, dass mein Fahrrad seit einem Einbruch ein anderer hat.

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Gerade eben schrieb A2-7002:

Interessant wären noch der minimale Arbeitsdruck, maximaler Arbeitsdruck, der Vorfülldruck, Arbeitstemperaturen.

Vermutlich wird der Vorfülldruck in der Wartungsanleitung genannt (dieser ist immer kleiner als der minimale Arbeitsdruck).

Im SSP221, Seite 24 steht, dass das System mit 39 bis 55 bar arbeitet. Irgendwo habe ich mal was von 35 bis 59 bar gelesen. Ist aber egal, die Dimension ist bekannt. Daher die Idee, die Hübezahl bei verschienden Vordrücken zu zählen, so kann der richtige Vordruck ermittelt werden. Arbeitstemperaturen sehe ich nicht als relevant an, da die Befüllung sehr langsam geschied und der Wechsel eine geringe Taktrate aufweist. Ein alter Druckspeicher hat, das ist noch eine grobe Schätzung, hat nur noch 15 bar Vordruck. Aber das kann ich nach den Versuchen genau sagen. Eine offizielle Angabe des Vordrucks habe ich noch nirgendwo gelesen.

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vor 21 Minuten schrieb Wolfschrauber:

Moin!

Ich meine so etwas schon mal im 3l forum gelesen zu haben wo es wohl jemand erfolgreich umgesetzt hat.

 

Richtig, @GordonE hat sich ein Ventil in den Druckspeicher gebaut. Vielleicht meldet er sich noch mal mit Details. (den kleinen grauen Pfeil klicken, so gelangt man direkt zum Beitrag)

 

 

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vor 10 Minuten schrieb DerLarry:

Plötzlich Leben im Forum unter meinem Beitrag von vor fast einer Woche. Ich frage mich, wie das die anderen 3l-Fahrer mit einem verschlissenen Druckspeicher momentan machen. Audi sagt, das Teil gibt es aufgrund des Fahrzeugalters seit 01.07.2020 nicht mehr über den Hersteller. Gelistet war es mit 50+ Euro, die Recherche des wirklich sehr freundlichen Mitarbeiters ergab eine Bezugsquelle mit einem Preis von etwas über 120 € inkl. Versand.

Wie bereits erwähnt, pressiert es bei mir ziemlich, ich kann nicht länger das Risiko eines deutlich kapitaleren Schadens an der Hydraulik eingehen.

Allzeit gute Fahrt wünscht euch Matthias.

Dann zähle doch mal die Hübe. Unter 20 beginnt das Risiko des Notlaufs. Der Motor geht in den Leerlauf, nimmt kein Gas mehr an. Neustart resettet das Problem. Kaputt geht da aber nichts.

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vor 29 Minuten schrieb 3LFan:

Dann zähle doch mal die Hübe. Unter 20 beginnt das Risiko des Notlaufs. Der Motor geht in den Leerlauf, nimmt kein Gas mehr an. Neustart resettet das Problem. Kaputt geht da aber nichts.

Den Notlauf hatte ich bis jetzt schon dreimal. An der Kreuzung, nichts geht mehr.Keine schöne Erfahrung, das Auto von der Straße zu schieben. Neustart reichte nicht, selbst das Abklemmen der Batterie half nur beim ersten mal. Die Pumpe läuft gefühlt ewig, um diese habe ich Angst. Sie springt nach fast jedem Schaltvorgang an, spätestens beim zweiten -.

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Falls es mit dem Speicher wirklich so dramatisch ist, ich hätte einige gebrauchte liegen.

 

Die laufen eigentlich alle, ich achte da eigentlich gar nicht wirklich drauf und baue ein was rumliegt. :bonk:

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vor 7 Stunden schrieb DerWeißeA2:

Den Hydraulikölstand hast du kontrolliert?

Ja, habe ich. Hatte mir extra das originale Zentralhydrauliköl "Pentosin CHF 11s" besorgt, um den geringen Fehlbestand  auszugleichen.

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Ein Hinweis als Audi 100 Typ44 Besitzer: An diesen Fahrzeugen ist ebenfalls ein Druckspeicher verbaut; die Bremsanlage erhält keine Unterstützung durch eine Unterdruckdose sondern über die Servoanlage und dem Druckspeicher.

Für den Typ44 gibt es keine orig. Druckspeicher mehr; man steht vor der Wahl Febi-Bilstein Druckspeicher zu kaufen die jedoch meist nach wenigen Jahren den Druck verlieren oder seinen orig.Druckspeicher umbauen zu lassen (Ventil einbauen lassen, auffüllen).

 

https://www.texerv.com/bremsdruckspeicher.html

 

Vielleicht kann die Fa. Euch weiterhelfen?

Falls jemand also den Druckspeicher tauscht ... werft die alten nicht weg, wer weiss ob die noch mal wieder aufbereitet werden können!

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Kurzes Update: Habe den Druckspeicher gegen einen "jungen", preiswerteren gebrauchten getauscht (vielen Dank an Mankmil) und habe jetzt wieder 4-5 Schaltvorgänge ohne Anspringen der Pumpe. Sie läuft natürlich auch viel seltener. Ebenfalls vielen Dank an das Forum und vor allem an die Threadersteller und hilfreichen Kommentatoren.

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