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[1.4 AUA] Ölstand schwankt bei Autobahnfahrt


Titus II
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Hallo zusammen, 

wenn ich mit meinem Benziner auf der Autobahn unterwegs bin, dann ist es so, dass der Ölstand immer mehr abnimmt. Geschwindigkeit bis max.  140 km/h. Nach ca. 15 bis 20 km ist der Stand dann bei min. angekommen und die gelbe Kontrollleuchte geht an. 

Wenn ich dann wieder langsam fahre, pegelt sich der Stand wieder auf normalem Niveau ein. Also wurde in Wirklichkeit gar kein Öl verbraucht. Auf der Landstraße oder in der Stadt tritt das Problem nie auf. 

Ich habe erfahten, dass es etwas mit dem Ölrücklauf zu tun haben kann. Leider werde ich im Netz nicht fündig, was ich tun kann.... 

Hat hier jemand vielleicht be Idee? 

Es handelt sich um den 1.4 Benziner AUA Motor. 

Ich habe die Color 3D MFA verbaut, daher kann ich den Ölstand auch während der Fahrt checken und sehen, dass er wirklich bei min. ist, wenn die Kontrollleuchte angeht. Ich glaube daher nicht, dass der Ölstandssensor defekt ist. 

Ich freue mich auf Hilfe... 

 

VG 

Christian 

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Wie viele Millimeter geht denn der Ölstand runter? Bis zu einem gewissen Grad ist es normal dass der Ölstand bei höherer Drehzahl etwas sinkt, ich schätze Mal 3 bis 4 mm.

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Am 26.7.2021 um 09:26 schrieb Titus II:

56 mm bei laufendem Motor. 

Das gibt mir Rätsel auf, das ist nämlich genau der Level den andere für ihre 1.4er Benziner bei stehendem Motor angeben. Bei laufendem Motor sollte der Stand deutlich niedriger sein, denn die Ölmenge die im Motor unterwegs ist fehlt natürlich in der Ölwanne. Ist der Motor aus läuft fast die gesamte Ölmenge in die Wanne zurück, das dauert natürlich einige Zeit.

 

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/20412-ölstand-sicher-per-diagnose-auslesen/

 

Ich lese immer am Peilstab ab. Man muss zwar 5 mal stecken und abwischen, dann sieht man den Ölstand aber ganz gut wenn man den Peilstab mit einer Taschenlampe anleuchtet und auf die Spiegelung am Ölfilm achtet. 

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56 mm bei Start. Normalerweise geht es dann während der Fahrt runter auf 49 bis 46 mm. Auf der AB eben aber leider bis min. und die gelbe Öllampe geht an. Das kann allerdings nicht normal sein. Bei keinem anderen von mir gefahrenen Auto geht die Lampe auf der AB an... 

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Posted (edited)

Ich weiß es nicht aber das Öl ist ja schließlich nach VW/Audi Spezifikation freigegeben. Also liegts auf jeden Fall nicht an zu großer Viskosität. 

Ich bin auf jeden Fall ratlos. Zum Glück ist meine Kugel nur Zweitwagen und von daher immer nur kurz mal auf der AB. Allerdings möchte ich demnächst wirklich mal ne weitere AB Strecke fahren und kann schlecht alle 20 km ne Pause machen, weil der Motor meint er hätte zu wenig Öl. Denn lt. Ölstandsanzeige ist es ja zum Zeitpunkt der Meldung wirklich zu wenig. Daher würde ich dann auch nicht weiter fahren. Es regeneriert sich dann ja aber im Stand wieder schnell, wenn das Öl wieder in die Ölwanne zurück fließt. 

Edited by Titus II
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Wurde vielleicht am Kombiinstrument rumcodiert? Bei mir waren nämlich auch mal die falschen Schwellwerte eingestellt, nachdem ich mein Kombi ausgetauscht hatte.

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On 7/25/2021 at 4:16 PM, Titus II said:

wenn ich mit meinem Benziner auf der Autobahn unterwegs bin, dann ist es so, dass der Ölstand immer mehr abnimmt.

 

On 7/25/2021 at 4:16 PM, Titus II said:

Wenn ich dann wieder langsam fahre, pegelt sich der Stand wieder auf normalem Niveau ein.

 

On 7/25/2021 at 4:16 PM, Titus II said:

Ölrücklauf

 

Ich gehe gerade gedanklich den Ölkreislauf durch.

 

Die Ölpumpe wird von der Kurbelwelle angetrieben, pumpt also mit Motordrehzahl. Je höher die Drehzahl, desto mehr Öl pumpt die Ölpumpe. Das Öl wird durch den Ölfilter in den Ölkreislauf gepumpt.

 

Ich frage mich,

  • über welche Kanäle es im Motor verteilt wird und
  • über welchen Kanal (oder sind es Kanäle?) fließt es zurück in die Ölwanne?

Das Ansaugrohr mit dem Sieb und die Ölpumpe selbst können es nicht sein, denn die Ölwanne wird "leer" gepumpt.

 

Was ist mit dem Ölfilter? Lässt der genug durch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ob der Ölfilter genug durchlässt ist hierbei völlig irrelevant, der Filter liegt ja im gefördertem Strom, nicht im Rückfließenden.

 

Ich sehe nur eine Möglichkeit festzustellen, ob das Öl wirklich zu langsam zurückfließt: Die Zeit messen, die 5L Öl brauchen, um nach dem reinschütten in die Zylinderkopfhaube brauchen, um wieder unten aus der Ölablassschraube raus zu kommen. Das unter gleichen Bedingungen (Temperatur des Öls und des Motors und Viskosität) bei einem A2 mit gleicher Motorisierung wiederholen und vergleichen.

 

Sollte das wirklich langsamer sein,  würde ich den Problemmotor mit Biodiesel statt Öl mehrfach spülen....

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Biodiesel hat eins sehr hohe Reinigungswirkung.

 

Wenn du mutig bist, kannst du den Motor auch kurzzeitig mit Biodiesel statt Motoröl im Leerlauf laufen lassen.

Aber auf eigene Gefahr.

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Ich würde etwas systematischer an die Sache ran gehen.

 

- Was für ein Öl fährst Du?

- Was für ein Ölwechsel Intervall?

- 100% Sicher, dass der Ölstand im kalten Zustand passt?

- Wenn die Ölstandswarnung angeht -> raus auf den Parkplatz und Ölstand messen -> Ausschließen, dass der Ölstandssensor einen weg hat oder dessen Verkabelung (Temperatur?).

- Mal 300ml über Maximum im kalten Zustand auffüllen und dann weiter beobachten.

- Kann es sein, dass die Druckverhältnisse im Motor nicht passen? Kurbelgehäuseentlüftung? Nur eine Idee - ob es zu den beschriebenen Beobachtungen führen kann, bin ich mir nicht 100% sicher.

- Ölspülung würde ich mit dafür angebotenen Mittel machen und es erst im Äußersten mit dem Biodiesel Hammer es versuchen, wenn sich verstopfte Rücklaufleitungen bestätigt haben und eine normale Ölspülung nichts geholfen hat.

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vor 9 Stunden schrieb 321:

 

- 100% Sicher, dass der Ölstand im kalten Zustand passt?

-

Das ist die Frage aller Fragen. Wie sieht es denn am Peilstab aus?

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Der Ölstand passt im kalten Zustand. 

Kurz vor max. 

 

Ich werde es mal so machen, dass ich, wenn die Warnung wieder angeht, dass ich dann sofort per Peilstab messe, wie es dort angezeigt wird. 

 

Ich habe den "Polo Messstab" im AUA nachgerüstet, somit sollte es dann auch genauer sein als beim Original. 

 

Sobald ich neue Erkenntnisse habe, lasse ich es euch wissen. 

 

Vielen Dank schon an alle, die mich bisher hier mit Ihren Ideen und Tipps unterstützt haben. 

 

VG 

Christian 

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vor 7 Minuten schrieb Titus II:

Ich werde es mal so machen, dass ich, wenn die Warnung wieder angeht, dass ich dann sofort per Peilstab messe, wie es dort angezeigt wird. 

Gute Idee. Ein paar Minuten würde ich aber nach dem Motorabstellen schon warten. Messen per Peilstab setzt voraus dass man dem Öl genügend Zeit gibt in die Ölwanne zurückzulaufen.

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Wenn ich warte, dann ist ja wieder genug Öl in der Wanne. Ich habe ja keinen "echten" Ölverbrauch. Es geht ja darum, dass es wahrscheinlich zu langsam zurück fließt. 

Ich möchte mit dem Check überprüfen, ob es wirklich so ist, dass wenn die Warnleuchte angeht, in dem Moment zu wenig Öl in der Ölwanne ist. 

Somit kann der Ölstandssensor als evtl. Fehlerkandidat ausgeschlossen oder ausgemacht werden... 

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So, mal ein kurzes Update. 

War gestern auf der Autobahn unterwegs. Ölstand ging auf 23 mm runter (siehe verwackeltes Foto). Zwischendurch sogar mal auf 19 mm! _20210803_075237.thumb.JPG.82acc5eadb1f9ccca783ce88d07fded7.JPG

Bin dann auf nen Parkplatz, um den Ölstand manuell zu kontrollieren. Noch während der Abfahrt ging er auf 36 mm hoch. 

Also schnell Haube runter und Peilstab geprüft. Stand kurz vor max. 

Sofort im Auto im KI geprüft, da war er auch auf 56 mm. Also hat der Sensor schon mal die richtigen Werte. Das Ganze hat vielleicht 2 Minuten gedauert. 

Was mich doch sehr überrascht, ist, wenn das Öl so schnell in die Ölwanne zurück läuft, dann sollten ja eigentlich keine großen Ablagerungen im Motor sein. Aber wieso verdammt noch mal hat er zwischendurch zu wenig Öl.... 

 

  • Like 1
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vor einer Stunde schrieb Titus II:

Aber wieso verdammt noch mal hat er zwischendurch zu wenig Öl.... 

Hat er nicht. Es ist ganz normal dass die Sensorwerte schwanken, die werden ja per Software im Kombi stark gedämpft damit durch Schwappen oder auf einer Autobahnausfahrt nicht unnötig gewarnt wird. Das hat auch schonmal jemand geloggt, ich finde das gerade nicht EDIT: Ich glaub das war herr_tichy EDIT2: https://a2-freun.de/forum/forums/topic/20412-ölstand-sicher-per-diagnose-auslesen/page/2/. Irgendwas stimmt trotzdem nicht so ganz, vielleicht sind im Sensor ein paar Bauteilewerte weggedriftet. Die Messung erfolgt ja über einen elektrisch beheizten NTC (Heissleiter), die Dinger sind stark nichtlinear, ich kann nicht abschätzen wie sich veränderte Werte auswirken. Ich würde einfach mal - wie von @321 vorgeschlagen minimal überfüllen und sehen ob die Warnungen kommen.

 

Aber es ist schonmal gut zu wissen dass das Öl seinen Weg nach unten findet - wäre auch sehr ungewöhnlich wenn das nicht so wäre. 

Edited by Sepp
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Ich würde den Motor, am besten nachdem der Motor auf der Autobahn warm gefahren wurde und dann die Warnung kommt, nach dem Abfahren auf einen Autobahnparkplatz im Leerlauf mal auf Drehzahl bringen, so daß er warm wird. Der Ölstandsensor des A2 arbeitet mit einer indirekten Messung über Temperatur. Wie war denn der Temperaturwert in der Anzeige, als der Ölstand niedrig angezeigt wurde, wie, als der wieder als normal angezeigt wurde? Hängt es von der Last oder von der Drehzahl ab, wann die Warnung kommt? Wie sieht es mit der Bordspannung aus?

Weil es eben eine indirekte Messung ist, ist es eben keine direkte Aussage, daß der Ölstand wirklich zu niedrig ist. Da gehen viele Parameter mit ein, eben die Temperatur, aber auch die Leitfähigkeit des Öls. Daraus errechnet das Kombiinstrument den Ölstandwert.

Ich hatte es auch bei meinem AUA. Da hatte ich bei km 277111 eine Warnung, gelbe Ölkanne plus Schriftzug "Sensor", also eindeutig ein defekter Sensor. Dann war ich so "schlau" und habe mit einen Sensor, angeblich "Hella" für rund 50€ in einem Onlineauktionshaus von einem Verkäufer aus einem Land, in dem um die Jahrtausendwende viele deutsche Autos unfreiwillig und unentgeltlich den Standort wechselten, für 50€ erworben und einbauen lassen. Bei Kilometerstand 335000 kamen auch immer wieder falsche Alarme wegen eines vermeintlich zu niedrigen Ölstandes, ohne den Schriftzug "Sensor". Die Messung mittels des nachgerüsteten Polo-Ölpeilstabs ergab jeweils einen ausreichenden Ölstand. So habe ich den Sensor bei km 335796 in meiner Stammwerkstatt tauschen lassen (der Sensor kostet da 113€ plus Steuer) und seitdem ist Ruhe. Die Werkstatt hatte übrigens den spinnenden Sensor auch als Original Hella Teil identifiziert. Das war wohl eine Fälschung oder vielleicht Ausschuß, der so doch in den Verkauf kam.

Damit will ich sagen, daß ein malader Ölstandsensor Fehlalarme auslösen kann, ohne, daß er mit dem Schriftzug "Sensor" darauf hinweist, daß er die Ursache des Problems ist.

Das war Lehrgeld nach dem Motto "wer billig kauft, kauft öfter..."

 

Gruß

 

Uli

  • Like 2
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Wenn es meiner wäre würde ich jetzt so vorgehen.

 

Öl ablassen. (Evtl. Filtern falls es wieder rein soll)

Neuen Sensor einbauen.

3,4 Liter Öl auffüllen.

Am Ölmessstab schauen wie hoch der Ölstand ist.  (Evtl. zeigt er ja jetzt trotz korrekter Füllmenge zuviel an)

Dann einfach probieren.

Sollte es immernoch so sein, hast Du sowieso ein größeres Problem.

 

Viele Grüße

Franz

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Also, das Problem tritt bei folgender Konstellation auf: hohe Drehzahl, da hohe Geschwindigkeit auf der Autobahn, Öltemperatur zwischen 95 und 102 Grad. 

Wenn die Temperatur und die Motordrehzahl zurück geht durch Langsamfahrt bzw. Stop, pegelt es sich wieder ein. Lima liefert immer zwischen 13,8 bis 14,1 Volt. 

 

Nach den hilfreichen Hinweisen hier, tippe ich doch auf nen "Knacks" im Sensor... 

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