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Turboschaden 66KW


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jetzt hat bei ca. 230.000 der Turbo  gefressen. Dabei ist natürlich Öl in den Brennraum gelangt.

Wie groß schätzt Ihr die Möglichkeit eines verbogenen Pleuels ein?

Was würdet ihr machen: neuer Turbo oder reparieren lassen? Wenn letzteres - wo?

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Läuft der Wagen denn noch?
Ansonsten kann man mal die Kompression prüfen.

Anhand derer kann man ganz grob abschätzen, ob ein Pleuel krumm ist. Dann ist die Verdichtung auf dem Zylinder ja geringer. Und damit auch der Kompressionsdruck.
Der Kompressionsdruck ist natürlich aber auch von vielen anderen Faktoren abhängig!

Ich würde aber einfach einen neuen Turbo verbauen. Wenn man dann feststellt, dass irgendwas nicht passt, muss das ja eh neben dem Turbo gemacht werden.

Ich persönlich schätze die Wahrscheinlichkeit aber recht gering ein.
Die Ladeluftstecke ist relativ lang. Desweitern muss sich die Ladeluft und das Öl senkrecht durch den Ladeluftkühler nach oben kämpfen.

Solange das ganze nicht bei Volllast passiert ist und relativ schnell reagiert wurde, sollte nicht allzu viel Öl den Weg gefunden haben.

Anhand des Qualms aus dem Auspuff kann man eh nicht urteilen, da ja genau so gut die Abgasseite des Laders hochgegangen sein kann. Dann kommt das Öl direkt auf die heißen Komponenten des Abgasstrangs. So qualmt es dann auch beträchtlich.

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Daß Öl in die Brennräume gelangt ist, ist wohl noch nicht so schlimm.

Es wurde ja auf alle Zylinder aufgeteilt und ist mit dem Diesel verbrannt.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine solche Menge im Zylinder ankam, um den Brennraum zu blockieren.

Vielmehr hätte ich Bedenken wegen eventueller Bruchstücke des Verdichterrades (sehr hart!), die den Ladeluftkühler passiert haben und dann im Zylinder gelandet sind.

Bei meinem damaligen Turboschaden am ATL hatte sich das Verdichterrad zerlegt und den Ansaugweg versperrt.

Bruchstücke fanden sich in der Ladeluftstrecke.

Der Ladeluftkühler wurde vorsichtshalber ersetzt. Da ein Tauschmotor aufzutreiben war wurde dieser mit einem neuen Turbolader verbaut.

Den alten Motor habe ich allerdings immer noch nicht geöffnet, um nach Resten des Verdichterrades im Brennraum zu suchen.

Mache ich mal, wenn mir ganz langweilig ist.

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Ich hatte bei beiden ATLs jeweils einen Turboschaden. Bei beiden sind die Turbos geplatzt, also das Gehäuse zerbrochen. Bei beiden unter Last, beim einen beim Auffahren auf die Autobahn, beim anderen beim Ansetzen zum Überholen auf der Landstraße.

 

Wir haben die Druckschläuche getauscht und den Ladeluftkühler mit Hilfe eines Endoskops gereinigt / ausgesaugt. Dann neuer Turbo dran, läuft.

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Wenn das Radiallager gefressen hat, ist eine neue Rumpfgruppe fällig und gut zu reparieren. Die Frage ist aber, ob es dabei geblieben ist, wie die Schaufelräder der Turbine aussehen, usw... So wie du fragst, weiß ich theoretisch vielleicht mehr, würde aber den Turbo trotzdem ausbauen (lassen), zum Instandsetzer bringen und mir die Zeit sparen, mich in die Praxis einzuarbeiten. Der von dir erwähnte Laden mit der 24 hat nichts für den AMF oder ANY gelistet, ich finde nur das Zeug für den AMF und BHC. Aber mit so einer Art von Laden bist du meiner Meinung nach auf dem richtigen Dampfer. Vll. ist https://www.turboreparatur.de/index.html was für dich? Ich hab keine Erfahrung oder Kontakt mit dem Laden, aber so wie der aussieht werde ich da vll. demnächst aufschlagen, damit die sich um meinem AMF kümmern, bevor der sich zerlegt.

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vor einer Stunde schrieb charlottevictoria:

Neuer Turbo kostet 2.400,-

Das halte ich für ein Gerücht, außer Du meintest inklusive Einbau. Nimm auf jeden Fall das Original (Borg Warner).

 

Guckst Du da

 

oder

 

da (Preis nur auf Anfrage)

 

Und der alte Beitrag kann auch hilfreich sein, falls Du selbst Hand anlegen willst..

Edited by ttplayer
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vor 2 Stunden schrieb charlottevictoria:

 

Gibt's auch ATLs, die 300.000 400.000 halten ohne Turboprobleme?

Ich habe bei 300 tkm wechseln lassen. 

Vorsorglich, ohne daß mir zuvor irgendwas aufgefallen war, bis auf etwas Gepfeife vielleicht. 

Originalteil, selbst besorgt, s. o.

In VAG-affiner freier Werkstatt. 

Altteil liegt ungeöffnet zuhause. 

Kein Wellenspiel feststellbar. 

 

Aber ich bin kein Maßstab. 

Siehe Avatarbildchen. 

 

Edited by mamawutz
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vor 3 Stunden schrieb charlottevictoria:

vielen Dank.

Neuer Turbo kostet 2.400,-

Es gibt z.B. Turbodoktoren.de oder turbomotors24.de, die den reparieren könnten für weit unter 1.000.-

Gibt's da Erfahrungen?

Frag mal @A2Hesseder hat schon genug erfahrung mit reparierten gehabt und rät wie jeder andere zu einem originalen neuen.

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@mamawutz

Meiner hat die letzten 150.000 immer leise vor sich hin gepfiffen ...  hatte aber volle Leistung

meine beiden anderen Kugeln pfeifen gar nicht.

Könnte das Pfeifen schon auf einen Lagerschaden etc. hingewiesen haben?

Pfeift es vllt immer, bevor der Turbo kaputt geht?

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vor 10 Stunden schrieb charlottevictoria:

Gibt's auch ATLs, die 300.000 400.000 halten ohne Turboprobleme?

Meiner hat 450.000 gehalten.

Ein neuer BorgWarner hat letztes Jahr 750,- EUR gekostet, statt 2.000,- beim Freundlichen. Einfach mal ein bisschen im Netz suchen.

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Las hier im Forum: Der Turbo muss pfeifen!

Allein auf die Lautstärke kommt's an. Bei unserem ATL war der Schlauch zum LLK gerissen. Das Pfeifen war sehr laut  und umso lauter, so geringer die Antriebskraft. Bei Reparatur  'ne Menge schwarze Soße aus'm Schlauch raus. Nach Rep. (Hilfe @Bedalein) hat unsere Kugel wieder richtig Druck. So viel,  wobei ich Angst hatte, dass mich womöglich die verrosteten BQL ins Jenseits schicken könnten.  Das Pfeifen ist am stärksten, wenn der Druck am größten ist. Ist vergleichsweise nunmehr aber ein milder Ton. Nachdem nun die QL neu sind, freuen wir uns schon auf die kommende Reise. Unser CarPal hat gut geschafft. Unser Herr Wasch Koschtas (wie der Grieche so sagt) ist ein super Kumpel. Herrman Schettenschneider hat inzwischen gekündigt.

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vor 3 Stunden schrieb charlottevictoria:

@mamawutz

.... Könnte das Pfeifen schon auf einen Lagerschaden etc. hingewiesen haben?.. 

Dazu kann ich nichts sagen. 

Mehr Kompetenz dazu gibt es an anderer Stelle hier im Forum. 

Und ob es tatsächlich mehr gezwitschert oder gepfiffen hat.... 

wahrscheinlich habe ich mir im Forum nur wieder übermäßige Panik und Angst  angelesen, und zwar hier:

"Wer hatte alles einen Turboladerschaden...." 

 

Auf jeden Fall hoffe ich, dass bei dir nicht allzuviel kaputt gegangen ist. 

"Es wäre schade um jeden ATL" hätte ich beinahe geschrieben. 

 

 

 

 

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Pfeiffen ist nicht gleich pfeiffen... ATL's sind erhaltenswert. :a2:

 

Meiner hat ein sauberes Turbinenpfeifen gehabt und ist nach Schwarzwaldbesuch 2tkm später wegen Marderbiss geplatzt. Ich habe nix gehört, kein Unterschied.

 

Schließe mich meinen Vorrednern an:

  1. Pfeifen muss er.
  2. Original oder GUTE Instandsetzung.

Für die Statistik: 190tkm durch Marderbiss nähe Nockenwellenrad. Nach Austausch keine Folgesymptome.

#2 ist bei 160tkm

 

Wenn du die Anschlüsse ausmessen kannst(Schieblehre) bitte Fotos senden. Schläuche auch mit Innendurchmesser und Außendurchmesser. 

Aktuell ist es zu Kalt um die Ladeluftstrecke auseinanderzunehmen. 

 

Edited by a2-701
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Pfeiffen ist nicht gleich pfeiffen... ATL's sind erhaltenswert. 

 

Meiner hat ein sauberes Turbinenpfeifen gehabt und ist nach Schwarzwaldbesuch 2tkm später wegen Marderbiss geplatzt. Ich habe nix gehört, kein Unterschied.

 

Stimme zu und Dank für den Hinweis!

 

Grüße

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vor 43 Minuten schrieb julju:

wie äussert sich so ein turboschaden? meine kugel hat keinen zug mehr und dreht nicht höher als 3tsd umdrehung (ATL)...

Alle Schläuche kontrolliert?

Thema Ladeluftstrecke... 

Viel Erfolg  ! 

Edited by Granitei
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vor 10 Stunden schrieb julju:

meine kugel hat keinen zug mehr und dreht nicht höher als 3tsd umdrehung (ATL)...

Erste Maßnahme ist immer Fehlerspeicher auslesen.

Dazu noch ALLE Schläuche kontrollieren:  Ladeluftstrecke UND Ansteuerungsschläuche zum Turbolader.

Den Ladeluftschläuchen sieht man die Undichtigkeit oft schon durch Ölnebel in der Umgebung des Lecks an.

Die Steuerschläuche werden vom Marder abgefressen und/oder an den Enden porös und rissig. Das sieht man diesen meist nicht sofort an.

Austausch durch Meterware kostet nicht viel. Erspart aber viel Ärger.

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