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A2 1.2 TDI springt nicht an (Elektronik geht)


Red
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Hallo zusammen, 

 

würde gern mal eure Meinung zu folgendem technischen Erscheinungsbild meines A2 1.2 TDI wissen. 

Mein A2 springt nicht mehr an. Die Elektronik geht aber. Batterie ist geladen. 

Hydraulikeinheit macht beim Öffnen der Tür kein Brummgeräusch. 

Hydrauliköl ist ca. 1-2 cm unterhalb der Markierungsgrenze (dem eingestanzten Rechteck). 

 

Ja, ich vermute mal, dass eventuell der Schlauch von der Hydraulikpumpe undicht ist. 

Habt ihr noch andere Ideen, was es sein könnte? Ich werde mal von unten drauf schauen. 

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben, wonach ich noch schauen kann, bzw. was noch das Problem sein könnte? 

 

Danke 

Viele Grüße

 

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... oder es ist bereits Druck da und daher wird nicht weiter aufgepumpt.
Wenn du wissen willst ob die Pumpe doch wieder anläuft, kannst du den Druckspeicher 1/2 Umdrehung lösen und prüfen ob sich das System entspannt und der Ölspiegel wieder steigt.


Was passiert denn bei Zündung EIN? Ist irgendwas aus Richtung KNZ oder Gangsteller zu hören?

Wieviel ist das Auto gelaufen? 250.000km ohne KNZ oder Kupplungswechsel?
Startet der Wagen vielleicht in N?

Falls du dich traust, zupfe mal am Kupplungsseil bei eingeschalteter Zündung.

Ist vom Magnetventil an der Hydraulikeinheit ein Summen zu hören?

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Hallo,

 

habe mich eben an den A2 Randklemmen wollen. Als ich jetzt die Tür geöffnet habe ist das Summen (vom Magnetventil?) auch wieder angesprungen. Beim rumdrehen des Zündschlüssel sprang er jetzt wieder an. Probefahrt war auch wieder völlig in Ordnung.

 

Mich beunruhigt dieses Verhalten jetzt aber doch etwas. Zudem stand ich vor ein paar Tagen erst an der Kreuzung und der Gang ist "rausgesprungen". Ich könnte erst nach etwas warten und einem Neustart wieder weiterfahren. Habt ihr Ideen, ob evtl der Druckspeicher hin sein könnte (abgenutzte Kohlen)?

Danke euch schon Mal.

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vor 14 Stunden schrieb Red:

Mich beunruhigt dieses Verhalten jetzt aber doch etwas. Zudem stand ich vor ein paar Tagen erst an der Kreuzung und der Gang ist "rausgesprungen". Ich könnte erst nach etwas warten und einem Neustart wieder weiterfahren.

Wenn die Laufleistung um die 250.000km liegt, ist das leider ein ganz normales 3L Problem. Vielleicht verrätst du uns den Kilometerstand ja noch.

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Hallo Mankmil, 

 

O.o der aktuelle Stand ist 258.800 km. Du vermutest, dass es der Kupplungsnehmerzylinder ist? Oder was kann man hier tun?

 

Viele Grüße

 

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PS: Falls der Verdacht auf die Führungshülse vom Kupplungsnehmerzylinder fällt, die wurde bei 206.000 Km getauscht. Kann die nach 54.000 km schon wieder runter sein???

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Also wenn ein neuer KNZ eingebaut wurde, dann sollte der noch funktionieren. Die "neuen" KNZ halten erfahrungsgemäß keine 250.000km wie die ab Werk, aber 54tkm wäre doch etwas wenig.
Hast du eine Möglichkeit das Getriebesteuergerät auszulesen?

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So, kleines Update: Heute früh nochmal versucht zu starten. Inzwischen macht er keinen Mucks mehr beim Starten der Zündung. Nur die Elektronik im Cockpit (Tacho etc.) geht noch an. 

Motorhaube abgenommen und den Druckspeicher mal etwas aufgedreht. Das Hydrauliköl ist dabei auch wieder in den Ölbehälter zurückgeflossen und der Ölpegel gestiegen. 

 

Kurz hat das Hydrauliksystem auch nochmal gebrummt. Klang aber etwas schwach. 

 

Jetzt die Frage: Kann es sein, dass die Hydraulikpumpe hier verschlissen ist (Kohlebürsten) und getauscht werden müsste? Wäre das was ich oben beschrieben habe Symptome dafür? 

Kann es evtl. der Druckspeicher selbst sein?

Danke euch für eure Hilfe Leute!

 

Viele Grüße

 

Edited by Red
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vor 45 Minuten schrieb Red:

Motorhaube abgenommen und den Druckspeicher mal etwas aufgedreht. Das Hydrauliköl ist dabei auch wieder in den Ölbehälter zurückgeflossen und der Ölpegel gestiegen.

Kurz hat das Hydrauliksystem auch nochmal gebrummt. Klang aber etwas schwach. 

 

Jetzt die Frage: Kann es sein, dass die Hydraulikpumpe hier verschlissen ist (Kohlebürsten) und getauscht werden müsste? Wäre das was ich oben beschrieben habe Symptome dafür? 

Kann es evtl. der Druckspeicher selbst sein?

Danke euch für eure Hilfe Leute!

 

Auch bei schwachem/defektem Druckspeicher sollte die Pumpe ganz normal anlaufen. Je nachdem wieviel Öl im Vorratsbehälter ist, wird entweder der Abschaltdruck erreicht oder der Pumpe geht das Öl aus weil das gesamte Öl bereits in den Druckspeicher gepumpt wurde (je schwächer der Druckspeicher, desto mehr Öl muss für den gleichen Druck hinein gepumpt werden).

 

Da die Pumpe hier anscheinend kaum noch anläuft, liegt es meistens an der Pumpe selbst. Entweder sind tatsächlich die Kohlen/Läufer verschlissen oder aber es ist z.B. durch eine defekte Dichtung Öl und/oder Wasser in den Pumpe gelangt.

Man kann dem auf den Grund gehen indem man die Hydraulikeinheit ausbaut, Öl in einen Behälter entleert und dann das Motorgehäuse aufschraubt (dafür müssen seitlich 2 Nieten aufgebohrt werden).

Siehe auch:

 

Eine weitere nicht so (häufig vorkommende) mögliche Ursache wäre ein Defekt im Relais, welches den Hydraulikpumpenstrom schaltet.

 

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Hallo Phoenix A2, danke für den Tipp. Dann probiere ich das Mal aus und berichten.

 

Noch ne Kleinigkeit: Wo sind die Schrauben vom Kühlmittelbehälter?

Habe nur zwei gefunden, wenn ich von oben drauf schaue. die aber sind denke ich eher Verankerungen. oder sind das kappen? Danke.

Edited by Red
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Der Kühlmittelbehälter ist unterhalb des Behälters mit einer Sw10-Mutter an einem Bolzen gesichert.

Da kommt man gut mit einer kleinen 1/4-Zoll Ratsche von oben ran (auch ohne Sicht).

Mutter abschrauben und dann den Behälter erst etwas Kippen bis man ihn am Bolzen vorbei anheben kann.

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Schritt 2 auch erledigt: die Nieten ließen sich nur schwer aufbohren. Daher habe ich die überstehenden Ringe an der Oberseite mit der Dremel etwas geebnet und anschließend mit einem Splinttreiber ausgetrieben. Das ging tatsächlich sehr gut. 

Screenshot_20221126_151901.jpg

 

So sieht der zerlegte Motor dann aus:

Screenshot_20221126_151913.jpg

 

Edited by Red
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Schritt 3: Alles gereinigt und wieder zusammengebaut. Mit den Schrauben als Ersatz für die Nieten ließ sich der Moter wieder gut zusammensetzen.

Screenshot_20221126_152013.jpg

 

Anschließend wieder eingebaut und Öl nachgefüllt.

Screenshot_20221126_152032.jpg

 

Jetzt klingt der Motor der Hydraulikeinheit zumindest deutlich stärker was das Brummen anbelangt als vorher.

Er springt jetzt ohne Probleme wieder an und ich hoffe sehr, das war es damit auch.

 

Was mir im Übrigen nicht gelungen ist, ist die Dichtungen vom Rückschlagventil zu erneuern. Ich habe zwar den Sprengring raus bekommen, aber leider nicht die Schraube. Braucht man dafür ein Spezialwerkzeug? Ich hoffe einfach mal, dass hier noch soweit alles in Ordnung ist. 

 

Auf jeden Fall nochmal ein dickes Dankeschön für eure Hilfe.

 

 

 

 

Edited by Red
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Ärgerlich, er macht immer noch Zicken.

Er springt jetzt zwar an, aber legt den Gang nicht ein. Erst nach ca. 4-5  Versuchen springt der Gang rein. Auffällig ist, dass die Pumpe beim Öffnen der Tür nicht brummt. Hatte heute den Effekt, dass er nach kurzem Losfahren zwar in den zweiten Gang geschalten hat, aber nicht mehr höher oder wieder zurück. Auch im Handschaltbetrieb blieb er stur im zweiten Gang. Erst nach ca. drei minütigem Fahren ging dann das Brummen von der Hydraulikpumpe an und er hat wieder wie gewohnt geschalten. Fast so, als müsse er erst etwas was werden.

 

Habt ihr Ideen,was das sein könnte? Vielleicht doch besser eine neue Hydrauliksteuereinheit einbauen, oder nur den Speicher wechseln?

 

Danke euch.

 

Edited by Red
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Normal ist es nicht, dass die Pumpe nicht zuverlässig anläuft.

Hast du beim Reinigen des Motors die Kohlen auf Verschleiß/Gängigkeit geprüft?

 

Ansonsten sollte neben dem Pumpen-Relais auch der Druckgeber am Hydraulikaggregat geprüft werden (mit Diagnose-Adapter z.B. VCDS auf Plausibilität prüfen).

 

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Hallo Phoenix A2,

 

blöde Frage vermutlich, aber wie prüft man denn die Kohlen auf Verschleiß?

Ich werde in den nächsten Tagen Mal bei dem Kumpel wegen Auslesen der Messdaten fragen und dann wieder berichten.

Danke euch.

VG 

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Hi,

halt wie lang die Kohlen (noch) sind...

Ob die Federn es noch schaffen, die Kohlen auf den Kommutator zu drücken.

Der HydrauliköÖlstand ist in Ordnung?

Bei locker gedrehten Gefäß voll....im Betrieb noch was zu sehen?

Ich habe den Kommutator auch mit Schleifleinen eben geschliffen.

Schaut wieder sauber aus...aber ist halt auch 1mm im Durchmesser kleiner....

Schönen Gruß, Schorsch

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Hallo Schorsch, 

 

danke für deine Bilder. So genau hatte ich diese Stelle vom Motor tatsächlich nicht geprüft beim Ausbau. 

Zumindest weiß ich jetzt, welche Kohle hier gemeint ist. Da muss ich am Wochenende jetzt nochmal ran und das Ganze erneut ausbauen und prüfen. Ich bleibe am Ball und berichte nochmal. 

 

Frage: Kann man die Kohlen nachbestellen als Einzelteil, falls sie runter sind? Passen die hier vielleicht: 

Amazon - Kohlebürsten

 

Noch eine Anmerkung zum aktuellen Fahrverhalten: Der Hydraulikmotor geht inzwischen bei fast jedem Schaltvorgang (also alle 10 Sekunden gefühlt) an. 

Interessehalber noch was: Was kann eigentlich bei der Speichereinheit verschleißen, bzw. was kann ich tun, um sie wieder auf Vordermann zu bringen?  

Die Preise im Netz für die Teile (man bekommt auch nur gebrauchte Teile) sind ja überirdisch...

 

Danke.

Edited by Red
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vor 16 Minuten schrieb Red:

Da muss ich am Wochenende jetzt nochmal ran und das Ganze erneut ausbauen und prüfen.

Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass der Motor wirklich das Problem ist. Oft werden die Geräusche durcheinander gebracht. Das N255 summt bspw auch unter bestimmten Bedingungen und das wird schon mal als "nicht anlaufende Pumpe" interpretiert. Dabei ist dort alles okay.
Den Kohleabrieb zu entfernen und die Nuten am Kommutator zu reinigen ist aber immer empfehlenswert. Es muss aber keineswegs so blank geputzt werden wie auf dem Bild oben... der Kupfer-Vorrat am Läufer ist auch endlich.

vor 16 Minuten schrieb Red:

Frage: Kann man die Kohlen nachbestellen als Einzelteil, falls sie runter sind?

Es gibt verschiedene Ersatzkohlen mit ähnlichen Maßen. Da es nur Graphit ist, lässt sich eine etwas größere Kohle bequem auf Maß feilen.

 

vor 16 Minuten schrieb Red:

Der Hydraulikmotor geht inzwischen bei fast jedem Schaltvorgang (also alle 10 Sekunden gefühlt) an. 

Das ist nämlich dein eigentliches Problem und weniger die Pumpe selbst. Wahrscheinlich kam die Pumpe mit dem Druckaufbau einfach nicht mehr hinterher, da du soviel Leckage hast. Daraus ergeben sich dann natürlich Probleme beim Fahren.

Man kann jetzt natürlich nur am Druckspeicher rumdoktoren und hoffen, dass es dann wieder eine Zeit geht, aber das eigentliche Problem geht man damit nicht an. Das sind nämlich meist die völlig maroden Dichtungen im Gangsteller und der Hydraulikeinheit. Die stehen seit über 20 Jahren im Öl und lösen sich dadurch regelrecht auf. Wenn du die tauschst weißt du was ich meine. Die können natürlich nicht mehr dichthalten und dann bilden sich Leckagen an den Ventilen vorbei und das Hochdrucköl geht direkt in den Rücklauf und die Pumpe läuft sich nen Wolf. Das wiederum erzeugt soviel Abrieb, dass dann der Motor durchbrennt.

 

Was mir auch immer wieder auffällt ist ein erschreckend hoher Anteil an Wasser im Hydrauliköl. Das gibt dann eine dünnflüssige Suppe die sich nicht anständig pumpen lässt. Also quält sich die Pumpe wieder und diese dünnflüssige Emulsion quält sich an allen Dichtungen vorbei. Gern suppt das Zeug dann auch aus dem KNZ heraus.
 

20221117_143947.jpg

20221117_142726.jpg

Edited by Mankmil
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Servus RED,

gerne doch.

Da die Kohlen wegen des Verschleißes im Kommutator stehen, kann man den Läufer/Anker meist nicht einfach rausziehen.

Erst die kleinen Federn aushängen, dann kann man die Kohlen zurück-wakeln und kann den Anker raus ziehen.

Und wie Michael schon schrieb, ist es wichtig, dass Du die Nut zwischen den Kommutator Lamellen sauber kratzt.

Bei Ersatzkohlen mußt Du sehen, dass die Litze auch passt.

Zurecht feilen geht sehr gut.

Beim Material gibt es auch Unterschiede.

Es gibt auch Kohlen mit "Metallbrösel" drin.

Hier denke ich sind es "normale"....obwohl die tiefen Rillen im meinem Motor eher ein Hinweis auf Metallbrösel in den Kohlen sind.

 

Du hast geschrieben, dass der Pumpenmotor nun deutlich stärker brummt....also gibt es nach der ersten Reinigungsaktion schon mal einen Unterschied.

Evt. läuft die Pumpe nach der Kommutatorreinigung/ Gängigmachung der Kohlen in den Führungen richtig gut....

Schaden kann es nicht.

 

Schönen Gruß, Schorsch

PS.: Beim zweiten mal zerlegen, geht das doch alles viel schneller :-)

 

 

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Hallo, 

 

@Mankmil: dann würde ich mich mal an beide Themen heranwagen: 

Tausch der Kohlen sollte nach dem ersten Ausbau hoffentlich kein Problem sein.

 

Die Dichtungen am Gangsteller stellt für mich Neuland dar, welches ich aber gern bereit bin zu gehen :-)

Dazu noch ein paar Fragen (leider konnte mir die Anleitung im Wiki zum Gangsteller nicht alles beantworten): 

- komme ich zum Ausbau des Gangstellers von oben ran, oder nur von unten ? 

- Muss ich Flüssigkeiten ablassen zum Ausbau? 

- Kennt jemand eine gute Anleitung / Video, in dem der Aus- und Einbau gut erklärt ist?

- Brauche ich irgendwelche Flüssigkeiten zum Nachfüllen - welche?

- Ich würde die Dichtungen nach dem Ausbau erneuern. Reicht die Flachdichtung (085 198 409) aus und ein "Standard-O-Ringe" Sortiment, oder gibt es noch spezielle Dichtungen?

 

So, ich hoffe ich hab erstmal alles gefragt, was ich für die ersten Schritte so brauche...

 

Danke schon mal wie immer für eure Hilfe. 

Viele Grüße 

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vor 3 Stunden schrieb Red:

- komme ich zum Ausbau des Gangstellers von oben ran, oder nur von unten ? 

Beides. Von oben musst du nach Ausbau der Hydraulikeinheit die Schläuche sowie die Stecker an den Ventilen abziehen.
Von unten löst du die 3 Schrauben sowie die beiden Stecker an den Positionsgebern und nimmst den GS dann nach unten raus. Das geht aber ganz gut mit einem Wagenheber rechts.

 

vor 3 Stunden schrieb Red:

- Muss ich Flüssigkeiten ablassen zum Ausbau? 

Nein, das Öl bleibt in der Hydraulikeinheit, ein wenig Öl tritt aus den Leitungen aus.

 

vor 3 Stunden schrieb Red:

 

- Brauche ich irgendwelche Flüssigkeiten zum Nachfüllen - welche?

Etwas Zentralhydrauliköl sollte jeder 3L Fahrer immer dabei haben (grün).

 

vor 3 Stunden schrieb Red:

- Ich würde die Dichtungen nach dem Ausbau erneuern. Reicht die Flachdichtung (085 198 409) aus und ein "Standard-O-Ringe" Sortiment, oder gibt es noch spezielle Dichtungen?

Ganz ehrlich, die große Flachdichtung würde ich lassen, wenn diese nicht augenscheinlich undicht ist (Gangsteller verliert Öl). Die ist auch nicht vom Verschleiß betroffen so wie die Ventildichtungen.
Mit Standard O-Ringen meinst du hoffentlich die hier im Forum oder Wiki gelisteten Größen?

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