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GoEco

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Mein A2

  • A2 Modell
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Leistung von GoEco

  1. Hallo Oliver, mich würde interessieren ob du bezüglich des Auftretens des Fehlers eine Abhängigkeit zum Wetter feststellen kannst. Mein Fahrzeug wurde bis dato eigentlich immer aus der Garage auf die Straße und anschließend wieder in die Garage zurück gefahren - es stand also i.d.R. im Trockenen. Als die Kupplung das erste Mal nicht trennen wollte stand das Fahrzeug 3 Tage draußen bei Temperaturen um die 5°C bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Beim 2-ten und 3-ten Mal war es ebenfalls kühl bei hoher Luftfeuchtigkeit. Es ist auffällig, dass nach den diversen GGEs zunächst immer alles gut ging, denn ich musste selten anhalten und damit selten von 1 nach 5 und wieder von 5 auf 1 herunter schalten. Das Problem trat bisher jedes mal dann auf, wenn bei niedriger Temp. bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit mehr geschaltet werden musste. Es hat den Anschein, das die Anzahl der Schaltvorgänge nach GGE ein Schlüssel für das Problem zu sein scheint. Ich schließe daraus, das die fortlaufende Adaption des Kriechpunkts anscheinend aus irgendeinem Grund nicht korrekt funktioniert und sich die Parameter über die Zeit so verändern, das die gesamte Kupplungseinstellung derart verändert wird das irgendwann gar nichts mehr geht. Im Forum gibt es im WiKi einen Artikel zum Thema "Kriechpunkt anlernen". Dort steht, das die Kriechpunktsuche auch während der Fahrt durchgeführt wird. Elementar scheint hier zu sein, dass das Fahrzeug bei getretener Bremse > 3 Sekunden stehen und sich anschließend weiter bewegen muss - dieses Procedere muss mehrfach durchlaufen werden. Was nun, wenn das Signal "Bremse > 3 Sekunden betätigt" nicht korrekt weitergegeben wird, kann dadurch das Rücksetzen des Sollwerts von Block 025 Feld 3 auf 0 verhindert werden? Du schreibst in deinem Beitrag das dieser Wert normalerweise von 5 auf 0 mit jedem vollständigen Anfahren heruntergezählt wird. Ich habe mir gestern Abend mal den Bremsdruckschalter angesehen. Auffällig war, das der untere Kontakt stark oxidiert war. Ich vermute mal, das ein hoher Übergangswiderstand nicht vom Steuergerät erfasst wird, denn schlussendlich gibt es ja einen Betriebszustand (Bremspedal nicht betätigt = unendlicher Widerstand). Das würde bedeuten, das das Signal "Bremse betätigt" nie oder nur manchmal beim Steuergerät ankommt. Kann das zur Folge haben, dass der Kriechpunkt nie neu angelernt wird und das Problem deshalb auftritt?
  2. Ich denke ja, ich habe es zwar nicht selbst gesehen aber der Kfz Meister war sich der Thematik Führungshülse durchaus bewusst. Ich selbst habe die Komponente als potentielle Fehlerursache ausgeschlossen, da sie ja auch erst knappe 5.000 km drin ist.
  3. .. da muss ich dann noch ein paar Informationen nachliefern. Kupplung, Führungshülse und K.-Nehmerzylinder wurden bei 309.228 km erstmals gewechselt. Anschließend fuhr das Auto bis 389.209 km ohne Probleme. Bei 389.209 km ging der Rückwärtsgang sporadisch nicht mehr rein, was an einem defekten Rückwärtsgangschalter lag - im Diagnosegerät war hierzu ein Fehler abgelegt. Anschließend wurden sicherheitshalber die Koppelelemente am Gangsteller erneuert, diese hatten etwas Spiel. Durch die Arbeiten am Gangsteller musste die GGE erneut durchgeführt werden, diese brach aber mehrfach ab. Im Zuge dieser Arbeiten stellte sich dann heraus, das die Führungshülse beim Betätigen der Kupplung quietscht - hier lag also etwas im argen. Es stellte sich heraus, das die Kupplungshülse gebrochen war. Also wurde eine neue Führungshülse sowie eine neue Kupplung eingebaut und anschließend eine GGE durchgeführt. Diesmal lief alles ohne Probleme durch. Ich habe das Fahrzeug dann übernommen und bis zum Stand von 394.238 km ohne weitere Probleme genutzt. Bei 394.238 km begann dann die weiter oben geschilderte "abwürge Thematik".
  4. Hallo Oliver, auch ich habe einen Lupo 3L (Bj. 2001, ca. 400.000km) und irgendwie kommen mir die beschriebenen Probleme bekannt vor. Bei mir begann die Odyssee im Herbst 2020. Bei einem Ampelhalt habe "ich" das Fahrzeug abgewürgt, weil die Kupplung nicht trennen wollte. Mein Versuch das Getriebe im Stand in N zu schalten schlug fehl, die Schaltung war blockiert. Weil ich mir nicht anders zu helfen wusste habe ich die Batterie abgeklemmt und wieder angeklemmt woraufhin ich in der Lage war in N zu schalten und das Fahrzeug so von der Kreuzung schieben konnte. Anschließend habe ich die Bremse getreten, den Motor angelassen und versucht in Stellung D loszufahren - das klappte nicht, denn mit Ausnahme eines Ruckelns im Fahrzeug passierte nichts. Erst nachdem ein ortsansässiger Kfz Betrieb eine GGE durchgeführt hatte (kein Eintrag im Fehlerspeicher) ließ sich das Fahrzeug wieder ohne Probleme bewegen und zwar über ca. 3000 km. Nach diesen ca. 3000 km kündigte sich das Problem durch ein immer härteres einkuppeln und immer späteres trennen der Kupplung erneut an - glücklicherweise konnte ich das Auto diesmal noch bis in meine Garage bewegen. Mein Verdacht, das mangelnder Hydraulikdruck Ursache des Problems ist, bestätigte sich nicht. Ich konnte die Gänge im Stand und bei ausgeschaltetem Motor mehrmals durchschalten ohne das die Hydraulikpumpe nachpumpen musste. Um eine Panne zu vermeiden habe ich das Fahrzeug dann auf einem Anhänger in die Werkstatt gebracht wo der KNZ und die Hydraulikpumpe gewechselt und eine GGE durchgeführt wurden. Bei der Rückfahrt von der Werkstatt war dann zunächst alles in Ordnung, Kupplung und Getriebe arbeiteten einwandfrei. Nach ca. 25 km Landstraße und weiteren 200 km Autobahn stellte ich dann aber fest, das die Kupplung beim Übergang in den Segelbetrieb erst mit einer Verzögerung von zunächst ca. 2 Sekunden und später dann erst nach ca. 5 Sekunden trennte. Auch das anschließende erneute einkuppeln ging immer ruppiger von statten - ich ahnte böses. Vor dem ersten Ampelhalt war es dann soweit. Das Getriebe schaltete sehr ruppig herunter und es war offensichtlich das die Kupplung noch nicht vollständig getrennt hatte. Als das Fahrzeug dann vor der Ampel zum Stehen kam wurde dies offensichtlich, sie schliff und das Fahrzeug wollte sich trotz getretener Bremse nach vorne bewegen. Ich sah mich also gezwungen das Getriebe in N zu bringen um die Kupplung nicht zu überlasten. Als die Ampel dann auf grün wechselte und ich von N auf D geschaltet habe um loszufahren passierte wieder das was ich bereits erlebt hatte - das Auto ruckelte aber fuhr nicht los. Mir blieb also nichts anderes übrig als das Fahrzeug erneut am Straßenrand abzustellen und der Werkstatt Bescheid zu sagen. Nachdem bei dem Fahrzeug erneut eine GGE durchgeführt wurde (kein Eintrag im Fehlerspeicher) konnte es in die Werkstatt zurückgefahren werden. Während der ca. 225 km langen Rückfahrt musste dann nochmals eine GGE durchgeführt werden. Unter Vermeidung von Schaltvorgängen erreichte das Fahrzeug dann mit harten Kuppelvorgängen die Werkstatt. In der Werkstatt wurde dann zunächst der Gangsteller ausgetauscht, was das Fehlerbild aber nicht veränderte. Nach durchgeführter GGE kam es kurze Zeit später wiederum zu Problemen mit der Schaltung/Kupplung. Der Gangsteller wurde zurückgebaut und das Getriebesteuergerät gegen ein anderes gebrauchtes ausgetauscht. Nach diesem Tausch wurde das Fahrzeug über ca. 100 km in bergigen Terrain bewegt, wobei Schaltung/Kupplung stark gefordert wurden - keine Auffälligkeiten. Wieder begab ich mich auf meine 225 km lange Rückfahrt und alles lief perfekt. Zu Hause angekommen habe ich das Fahrzeug abgestellt und das Problem schien beseitigt. Zuversichtlich habe ich am Abend dann noch eine Bekannte besucht, 25 km Landstraße ein paar Ampeln sollten kein Problem sein. Auf der Rückfahrt war es dann wieder soweit, die Schalt- und Kuppelvorgänge wurden wieder ruppiger. Die erste rote Ampel kommt, ich will anhalten und wieder trennt die Kupplung nicht vollständig, ich muss in N schalten. Die Ampel wird grün, ich schalte auf D, gebe Gas, das Auto ruckelt, fährt aber nicht los - abschleppen ist angesagt! Es gibt also noch andere 3L Piloten die das von Dir beschriebene Problem teilen. Mein 3L steht aktuell vor meiner Garage und wartet darauf das ich mich bzgl. des weiteren Vorgehens entscheide: Verschrottung/Reparatur (was denn noch?). Leider besitze ich selbst keine Geräte mit denen ich das Fahrzeug selbst auslesen kann. Ich kann also nur unterstützen indem ich mitteile welche Komponenten bei meinem Fahrzeug getauscht wurden und was das bisher gebracht hat. Nachdem die letzten "posts" von 11/2020 sind wäre ich sehr daran interessiert zu erfahren ob zwischenzeitlich neue Erkenntnisse zur Behebung des Problems vorliegen - bin für jeden Hinweis dankbar. Gruß, Adrian
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