Brikett01
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1.4 TDI (AMF)
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E voila': es gibt keine Zufälle. Weder bei Reparaturen, noch in der Politik. In diesem bescheidenen Fall war die letzte Aktion vor dem Versagen des Kraftschlußes der Austausch des rechten Querlenkers mit Demontage der Konsole. Und 2.000km vorher die Überholung der rechten Antriebswelle mit neuen Gelenken Innen und Außen. Die Schrauben der Antriebswellen am Verteilergetriebe sind Links und Rechts fest. Dreht man am linken Vorderrad, dreht sich die Antriebswelle synchron mit. Dreht man am rechten Vorderrad, macht Sie das nicht. Die Vielzahnwelle steckt wie gewünscht im Radlager und ist mit der Einwegmutter gesichert. Die dreht sich auch synchron zum Vorderrad. Aber die Antriebswelle steht dann. Die Montage des homokinetischen Gelenks auf der Antriebswelle ist ja nun keine Raketentechnik. Bei der Demontage des Gußquerlenkers mit Traggelenk habe ich den Radträger auch nicht wie wild irgendwohin gezogen oder gebogen, so daß die Verzahnung Gelenk - Welle rausgesprungen sein könnte. Oder geht das doch recht einfach, wenn man unachtsam ist? Ich werde dann wohl die Antriebswelle wieder demontieren und schauen, was da los ist. Das Ganze hat was von "Mensch ärgere Dich nicht", wenn man mehrfach kurz vor dem Ziel rausgekickt wird. Ich wünsche einen schönen Sonntag und danke Allen für's mitdenken bisher. Gruß vom Frank
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Ok, nochmals besten Dank für den Hinweis. Die untere Motorverkleidung muss ja sowieso ab, einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber es ist noch warm, es regnet nur ein wenig und ich kann was anderes fahren, also kein Grund sich zu ärgern.
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Die Kontrolle mache ich morgen. Mit Eindrücken meinst Du in Richtung Getriebe schieben, nehme ich an? Das geht mit montierten Antriebswellen, hoffe ich. Ich habe nämlich wenig Lust, die Dinger ohne Hebebühne abzuschrauben. Bin aber auch gerade etwas Schraubmüde am A2, es war etwas viel in den letzten Monaten.
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Hallo Verratnix, Ich hatte mal ein durchrutschendes 5.Gangrad auf der Wellenverzahnung bei einem 1.9er TDI Caddy, da war die Wellenverzahnung rund. Bei meinem ist es in allen Gängen und das Geräusch ändert sich mit den Gängen. Da fällt die Kupplungsverzahnung aus, es deutet für mich auf die Ausgangswelle Schaltgetriebe zum Differential, dieses ohne zu wissen, wie dieses Getriebe aufgebaut ist. Bevor ich so ein Ding auseinanderreisse, frage ich aber gerne mal das gesammelte Schwarmwissen ab. Die Suchfunktion hat leider nichts ausgespuckt. Gruß vom Frank
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Danke Dir, Verratnix (aus welchem Asterixheft war der nochmal?) Die Antriebswellen sind beide sowohl am Rad(lager) fest, als auch am Getriebeflansch. Links original, rechts ja erst kürzlich selbst gemacht und die 6 Stück M8 brav nach Vorschrift über Kreuz in mehreren Stufen auf 70Nm angezogen. Das hat dann auch 2.000km völlig ohne Probleme funktioniert. Mal eine dumme Frage: kann man, wenn man an der montierten Antriebswelle zieht, irgendwas im Getriebe rausziehen? Gruß vom Frank
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Hallo Zusammen, nach knapp 3 Wochen auf dem Wagenheber wegen des Wechsel vom rechten Querlenker, zickt der treue Diesel anderweitig rum: Es gibt keinen Kraftschluss mehr zwischen den Rädern und dem Motor, egal welcher Gang eingelegt ist. Bei eingelegtem Gang gibt es ein komisches Geräusch, ein bisschen rumpelnd, kreischend, als würde eine Verzahnung durchrattern oder ein Lager auf einer Welle fressen. Dieses ist bei allen Gängen der Fall, je höher der Gang desto höher die Frequenz des Geräusches. (Ich habe es nur 4 mal probiert) Das Auto lässt sich mit eingelegtem Gang problemlos schieben. Die Kupplung lässt sich normal betätigen, mit dem mir bekannten Druckpunkt. Die Gänge lassen sich wie immer sauber und leicht ohne Geräusche einlegen. Die Antriebswellen sind beide fest und ohne Drehspiel. Der Wagen hat 220.000km runter, als letztes wurde der rechte Querlenker getauscht, ca. 2.000km vorher habe ich die rechte Antriebswelle mit neuen Gelenken versehen. Das Getriebeöl habe ich vor 4 Jahren und 60.000km gewechselt, der Wagen hat keinen Ölverlust und ließ sich bis jetzt gerade problemlos schalten und kuppeln. Mir fällt bis auf ein kaputtes Differential nicht ein, was dieses Phänomen erzeugen könnte. Deshalb meine Fragen an das Schwarmwissen: was könnte als Ferndiagnose die Ursache sein? Wenn es das Getriebe ist: Sind Tauschgetriebe zu empfehlen, wenn ja aus welcher Quelle? Kann man so ein Getriebe ohne jede Menge Spezialwerkzeuge selbst reparieren? Wenn nicht, welche Werkstatt würdet Ihr im Rheinland empfehlen? Kann man einen langen 5. Gang einbauen? Besten Dank schon mal für's mitdenken, Gruß vom aktuell etwas frustierten Frank
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Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Frei nach Goethe, bin zwar schon lange nicht mehr jugendlich, aber beides war nur Minuten voneinander entfernt. Der Querlenker ist mit Flutschi wieder in das Gummilager, unter dem Auto montiert, alle Schräubsken wieder drin und mit dem passenden Drehmoment angezogen, an Allem gewackelt zur Sicherheit, die untere Motorabdeckung wieder drangepfriemelt, Rad drauf, fertig. Dachte ich. Dann kam der Moment, in dem ich den Wagen nur mal 10 Meter vom Reparaturplatz unter dem Carport woanders auf dem Hof fahren wollte. Zündung an, Motor gestartet, Kupplung getreten, Rückwärtsgang rein, Kupplung kommen lassen und - außer einem knirschenden, rasselnd-schabenden Geräusch kein Vortrieb. In allen Gängen nicht. Das wird aber ein anderer Tröt. Anscheinend habe ich damit kürzlich eine Hexe überfahren oder sowas, anders kann ich mir die Serie nicht erklären. Habt ein schönes Wochenende, Gruß vom Frank
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Definitiv das Traggelenk. Der Schraubenstummel ist dann noch direkt an der Konsole abgerissen. Trotz warmmachen. Also in 5 Stufen ausgebohrt, den Rest rausgeklopft und gedreht, Gewinde nachgeschnitten, ist noch ganz ok. Beim neuen Querlenker aus dem 8kant ein 6kant mit 20mm Schlüsselweite gefeilt. Es gibt nur noch Schrott auf dem Markt, seit Lemförder die Dinger nicht mehr anbietet. Nächste Woche wird dann wieder alles montiert und eingestellt - wenn ich einen Termin beim Reifenhändler bekomme. Habt ein schönes Wochenende, Gruß vom Frank
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Prima, besten Dank Euch für die Infos. Ich werde heute mal beim Freundlichen vorsprechen und mich bis Freitag mit dem Brenner oder Heißluftfön an die Konsole machen. Mutter ist aufgeschweißt, das wird schon. Bei Alu bin ich nur vorsichtig mit warmmachen, weil ab 300° die eventuelle Wärmebehandlung zunichte gemacht wird. Wenn das Kriechöl anfängt zu qualmen, reicht es. Gruß vom Frank
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Wer hat eigentlich das Märchen in die Welt gesetzt, man könne den Querlenker mit einem Montiereisen raushebeln? Da ist weder eine Kante zum Hebeln, noch reicht die Kraft dafür aus. Trotz Ballistolbehandlung am Sechskant. Am Ende des Sechskant eine Zentrierbohrung gemacht, der Abzieher hat es dann geschafft. Der Schraubenstummel ist auch noch vorhanden, jetzt kann es weitergehen, sobald die Mutter draufgeschweisst ist.
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Danke, Manuel. Das mit dem Aluoxid und Salmiakgeist ist interessant. Ist das nicht so ein Zeug, was alte Leute früher zum Einreiben bei irgendwelchen Schmerzen genommen haben? Die Schrauben können jetzt nicht mehr abreißen, eine hat es schon gemacht und die anderen sind so rausgekommen. Beim Autoteilehändler gibt es komplette Sätze für die Querlenker mit Konsole, die werde ich wohl mal ausprobieren. Die Beweglichkeit der Alukonsole ist mir auf blöde Weise nähergebracht worden, deshalb mache ich das jetzt auch selbst. Und wenn ich dann mit den alten Schrauben die Konsole fest habe, geht es sofort zum Reifenhändler um die Ecke, der dann Spur und Sturz einstellen und die neuen Schrauben verwenden kann. Gruß, Frank
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Besten Dank für die Einschätzung, Zweierlehrling. In nahezu 50 Jahren Schrauberleben habe ich diesbezüglich schon alles von - bis erlebt. Je älter und größer die Fahrzeuge und je weiter weg von Deutschland, desto lockerer die Einstellung dazu. Ich werde die Information dann mal passend einsortieren, wegen ein paar Euros gehe ich kein Risiko ein. Sind die Schrauben der Zubehörhändler ok oder sollte es hier was vom Freundlichen sein? Gruß vom Frank
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Hallo Manuel, ich habe ein wenig Erfahrung mit Phosphorsäure machen können, welche Rost umwandelt und damit kompakter macht. Im Anschluß warmmachen und ggf mit Sprühöl die Gewindereibung reduzieren. Schutzbrille tragen! Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß sheradisierte Schrauben auch nach zig Jahrzehnten im Fahrwerk noch problemlos rauszudrehen sind, während die galvanisch verzinkten oder phosphatierten schon nach kurzer Zeit festgerostet sind. Gruß vom Frank
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Herzlichen Dank, Zweierlehrling! Wegen der durchgängigen Empfehlung, neue Schrauben oder Muttern zu nehmen: Ist das definitiv wichtig oder nur eine Empfehlung von Audi, damit die aus der Haftung sind? Gruß vom Frank
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Na, der Poltergeist war immerhin ein paar Wochen im Urlaub, ist aber wieder zurück. Bleibt das Traggelenk, beim AMF also der Querlenker. Nachdem es vor rund 2 Jahren links relativ problemlos geklappt hat, mit Optimismus an die rechte Seite gegangen. Da Ergebnis war klar, trotz Ballistol, Wartezeit und warmmachen hat die blöde Schraube geschwächelt: Der Fäustel war nur für das Lockern des Traggelenkes, hat jetzt aber Abplatzungen an den Kanten. Zum Glück haben die Splitter mich nicht getroffen, da werden morgen die Kanten am Schleifbock gefast. Blieb nur die Konsole rauszuwürgen, als Hofschrauber eine wahre Freude, weil man nur schlecht am Stabi vorbeikommt. Morgen mit dem Abzieher den Querlenker ausdrücken und hoffen, daß genug Schraubenstummel rausschaut um eine Mutter draufzuschweissen. Wenn der Stummel draußen ist, eine neue Schraube N10141801 kaufen, alle Gewinde nachschneiden und den neuen Delphi Querlenker mit Flutschi reindrücken. Zum Glück habe ich noch was anderes zum Fahren. Das Anzugsmoment der Querlenkerschraube ist mit 70Nm +90° klar, aber mit welchem Drehmoment zieht man die 2 dickeren und 2 kleineren Schrauben der Konsole an? Gruß, Frank