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A2-D2

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  1. A2-D2's post in ColorMFA Einbauthema was marked as the answer   
    Moin,
     
    der Übersichtlichkeit wegen starte ich einen neuen Thread zum Thema ColorMFA-Einbau ( www.colormfa.ru ).
     
    Einen Thread über das ColorMFA im allgemeinen gibts hier.
    Einen Thread zur 1. Sammelbstellung gibts hier.
     
    Ich bin gerade dabei, das erste meiner beiden ColorMFA in ein FIS-Kombi einzubauen. Bisher haben es wohl  @Bala_de_plata , @jungerA2ler und @janihani - hab ich jemand vergessen? - im A2 verbaut und die Erfahrungen bezüglich Einbau entsprechend gering. Erfahrungswerte kann man dem ersten Link oben entnehmen.
     
    Die Anleitung auf der Website von colormfa.ru ist ganz brauchbar, aber es fehlen an der ein oder anderen Stelle Informationen die man sich selbst besorgen muss. Ich hab daher @Bala_de_plata gebeten, dass er den Entwickler bittet, mir die Anleitung als Word zu mailen um sie entsprechend erweitern zu können.
     
    Der Einbau ist nur was für Leute die Löterfahrung haben und wissen, wie man lötet und auf was es beim Platinen(ent)löten ankommt! Einigermaßen vernünftiges Lötquipment sollte auch vorhanden sein.
     
    Dazu zählt in jedem Fall ein regulierbarer Lötkolben mit feinen, idealerweise austauschbaren Spitzen. Zusätzlich braucht man Entlötlitze, Flussmittel aus der Spritze, Pinzette und Isopropanol sowie Wattestäbchen zum reinigen der Platine. Ideal wäre Entlötequipment (Entlötstation mit Absaugung, Heißluftlötequipment, Entlötzange), denn die Schwierigkeit ist meiner Ansicht nach nicht das anlöten von Leitungen, sondern das Entlöten von Originalbauteilen (FIS-Display, LEDs, Displayheizung).
     
    Nach aktuellem Stand ist das ColorMFA nur an FIS-Kombis getestet. Ich behaupte aber, dass das Teil auch bei Kombis mit kleinem Display funktioniert, ggf. mit etwas Softwareanpassung. Um den vollen Funktionsumfang zu nutzen, müsste man aber noch ein paar zusätzliche Strippen zum Kombi ziehen. Das betrifft z.B. Wischwasserkontrolle, Türkontakte für die Beifahrertür sowie hinten, etc. - eben Leitungen für alle Funktionen, die auch das kleine Kombi vom großen unterscheidet. Diese Funktionen wären aber auch nicht verfügbar, wenn man einfach nur ein kleines Kombi durch ein großes Kombi ersetzt. 
     
    Alternative Lösungen wie das miniFIS von @jopo010 unterscheiden sich in diesem Punkt wenig und funktionieren ähnlich, der Einbau ist aber einfacher.
     
    Zum Einbau des colorMFA:

    Die offizielle Anleitung gibts hier: http://colormfa.ru/en/docs. Dort das entsprechende Archiv runterladen, in dem eine grobe Einbauanleitung des Displays in das Kombi beschrieben ist, sowieso eine Pinbelegung des FIS-Kombis und zuletzt eine Bild von der colorMFA-Platine auf dem alle Anschlüsse beschrieben sind.
     
    Das colorMFA ist bei mir in diesem Zustand angekommen. Zu sehen sind zwei colorMFA. Links ein Controller samt Display zusammengesteckt, rechts beides getrennt. Jedem Display liegt Leitung bei, ein Buzzer/Signaltongeber und ein paar Displayschutzfolien. Die Controller haben ab Werk einen USB-Anschluss angelötet und zusätzlich drei Leitungen für +12V, Zündplus und Masse. Ich weiß nicht, welchen Querschnitt die beiliegende Leitung hat, aber wenn man farbige Leitungen nehmen will ist 0,14mm² das maximale, was man in jedes Lötauge rein bekommt (die PWR-Lötaugen vertrage auch 0,25).
     

     
    Die Platinen sehen aktuell so aus. Die dunkle Platine ist v3.4, die hellere v3.2. Beide Platinen bedienen den vollen Funktionsumfang des A2 nach heutigem Stand und haben auch so ziemlich die gleichen Bauteile drauf.
    Version 3.2 ist jedoch nicht voll bestückt, wohingegen v3.4 alle Bauteile drauf hat, die das Produkt aktuell benötigt.

    Vorderseite mit Steckkontakte für das Display
     

     
     
     
    Rückansich (links oben sieht man die Unterschiede in der Bestückung bei den TriInput-Eingängen.
     

     
     
     
     
    Klemmt man die Platine unter diesen Bedienungen an eine 12V Spannungsquelle, kann man das Display auf Funktion testen.
     
    Anschlusspin 1 einer Anschlussgruppe ist immer des eckige Lötpad. Davon ausgehend kommt dann Pin 2, 3, usw... Beispiel: von der Anschlussgruppe PWR ist der eckige Pin PWR1 der für 12V Dauerplus, PWR3 ist Zündplus (auch 12V) und PWR2 ist Masse.
     
    Um das Display zum testen zu aktivieren muss somit PWR1 und 2 auf 12V gelegt werden und PWR2 auf Masse.
     
    Der Anschlussbereich KEY ist für die Bedienung über den Lenkstockhebel da. Diese Kontakte müssen auf Masse gelegt werden um zu schalten.
    KEY1 ist der Resetknopf
    KEY2 ist der Rechtsknopf
    KEY3 ist der Linksknopf
     

     
     
    Der USB-Anschluss ist im aktuellen Platinenlayout aus dem herunterladbaren Paket leider nicht beschriftet. Ich habs aber rausgemessen, weil ich den USB-Anschluss anders haben will.
     
    USB1 = 5+
    USB2 = D-
    USB3 = D+
    USB4 = Masse/Ground
     
    Da ich die Infos bezüglich USB aus dem Gedächtnis niedergeschrieben habe, bitte zur Sicherheit nochmal messen. Werde das aber nochmal prüfen.
     
     
    Meine hellgrüne Platine habe ich mit den weißen Leitungen bestückt und wie in der aktuellen Doku beschrieben jede Leitung ca. 25-30cm lang gelassen. Das hat leider nicht ganz für die erste Platine gereicht, deshalb hab ich die weiße Leitung vom zweiten Display auch noch für die hellgrüne Platine benutzt.  Ein Update für die Leitungslängen vor Einbau werde ich noch nachreichen.
     
    Ich habe mich dazu entschlossen alle Anschlüsse des Controllers vorsorglich mit Leitungen zu bestücken, auch wenn heute nicht alle Leitungen benötigt werden. Ich habe jedoch keine Lust bei einem späteren Update mit Funktionserweiterung nochmal alles auszubauen. Ob ich alle Leitungen im Kombi unterbekomme, werde ich noch sehen.
     
    Die dunkle Platine habe ich dann mit farbigen Leitungen 0,14mm² bestückt. Das sieht dann so aus.
     

     
     
     
    Das demontierte Kombiinstrument sieht dann so aus. Die Stecke des weißen Kunststoffteils, die den Bereich von den Datum/Uhrzeit und Kilometer-Displays dran hält, werden laut Anleitung einfach durchgebrochen. Ich hab mich dazu entschieden, die Displays auszubauen. Ob das eine gute Idee war wird sich noch zeigen - ich würde eher dazu raten die Stege durchzubrechen.
     
    Eine Anleitung zum Zerlegen des Kombis (Gehäuse entfernen etc.) findet sich wahrscheinlich schon irgendwo im Forum. Vielleicht reiche ich das noch nach wenn ich das zweite Kombiinstrument umbaue.
     

     
     
     
     
  2. A2-D2's post in [1.4 AUA] Welches ist das richtige Thermostat? was marked as the answer   
    Teilesuchmaschine:
     
    www.daparto.de
     
    Thermostat einzeln (in der Regel mit O-Ring):
    032121110F
    83-98°C
     
    Ganzes Thermostatgehäuse inkl. Thermostat:
    032121111AM
     
    Die Angaben gelten für AUA und BBY.
     
     
  3. A2-D2's post in [1.6 FSI] Abgasanlage aus dem Aftermarket was marked as the answer   
    Ich war beim Auspuffbauer und werde mir wahrscheinlich eine Anlage bauen lassen. Theoretisch ist es möglich nur einzelne Teile oder die komplette AGA maßgeschneidert fertigen zu lassen. Die Hausnummer für eine Edelstahlanlage mit Hauptkat, MSD und ESD nach Maß liegt dann bei etwa ~1200EUR zzgl. 150EUR TÜV (Lautstärkegutachten). Den Vorkat könnte ich gegen Aufpreis auch noch haben, aber da ich schon einen Metallkat drin habe muss ich mir das noch mal überlegen. Einen Krümmer nach Maß will der Auspuffbauer jedoch nicht fertigen. Besondere Auspuffblenden will ich bis jetzt auch noch nicht, könnte aber sein dass es im Preis inbegriffen wäre.
     
    Bitte beachten: Die Angaben beziehen sich zunächst auf meinen A2 mit Motorumbau (EURO4 Motor ohne Schichtladung).
     
     
    Generell sieht es so aus:
     
    Der Auspuffbauer (dessen Namen ich jetzt noch nicht nennen will, um die Herrschaften vor unnötigen Anfragen zu schützen ), kann prinzipiell von der einzelnen Komponente bis zur vollständigen Anlage alles realisieren und individuell auf den Klangfaktor eingehen. Beim Auspuffbau ist es aber so, dass höchsten die Katalysatoren eine universelle Bauteilprüfung haben. Das heißt: Es gibt Universalkats als Vorkat oder Hauptkat, die man individuell in ein beliebiges Fahrzeug einbauen kann, weil sie ihre Wirkung in einer Typprüfung bewiesen haben und eine EU Homologation besitzen. Das macht den Tausch eines defekten Kats bei normalen EURO1->5 Fahrzeugen relativ einfach, wobei man ggf. auch hier ein Ersatzteil nehmen muss, was eine Zulassung für ein bestimmtes Fahrzeug hat. Ausnahmen bilden in jedem Fall Spezialanwendungen wie die FSIs, dazu gleich mehr.
     
    Auf Schalldämpfer (egal ob Mittel oder Endschalldämpfer) trifft der Umstand mit Universalbauteilen aber nicht zu. Das hat mehrere Gründe. Zum einen verhalten sich Schalldämpfer je nach Motor unterschiedlich und zum anderen spielt die spezifische Rohrführung, die von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich sind ebenfalls eine Rolle im Verhalten der Dämpfer. Deshalb sind vollständige Abgasanlagen in der Regel Fahrzeug- und Motorgebunden, da nachgewiesen ist, dass sie nicht zu laut sind.
     
    Das hat zur Folge, dass man im Ersatzteilhandel in der Regel nur Ersatzteile findet, wenn ein Hersteller seine Teile für ein gewisses Fahrzeug hat prüfen lassen.
     
    Für den A2 gilt Stand heute:
     
    Für den 1.2TDI gibts nur Audi Originalteile und noch im Zubehör den B&B Kat/Partikelfilter.
     
    Für die 1.4TDIs mit 75PS als auch den 90PS gibts Audi Originalteile und im Zubehör den B&B Kat/Partikelfilter und Endschalldämpfer von drei verschiedenen Herstellern.
     
    Für den 1.4er mit 75PS gibts alle Teile als Audi Originalteile und alle Teile im Zubehör.
     
    Für den FSI sieht es, wie oben beschrieben mau aus. Hier egal welches Teil man betrachtet nur Audi Teile.
     
    Anlagen aus dem Zubehörhandel haben in der Regel den Nachteil, dass sie auf Kostenoptimierung getrimmt sind. Heißt: Billiges Gammelmetall und oft Keramikkats die nicht gerade auf Effizienz und/oder Leistung getrimmt sind.
     
     
    Um zurück zum FSI-Kat zu kommen: Wie oben bereits beschrieben steht, besitzt der FSI als Hauptkat keinen hundsgewöhnlichen EURO4 Hauptkat, sondern hat noch die Bariumbeschichtung zur NOX-Speicherung integriert. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keinen Hersteller (außer Audi Originalteile), der einen kompatiblen Kat im Angebot hat. Scheinbar ist es auch so, dass der Auspuffbauer bei seinen Lieferanten keinen Erfolg hatte.
     
    Es gäbe aber die Möglichkeit, für den FSI einen Hauptkat fertigen zu lassen, der dem NOX-Thema gerecht wird. Der Auspuffbauer hat wohl Kontakte die das ermöglichen würden. Die Beschichtung könnte dann nach Herstellervorgagen auf einer Metallmatrix hergestellt werden und hätte den Vorteil, 35-40% weniger Abgasgegendruck zu haben (ob und was das für den Spritverbrauch und/oder die Leistung bedeutet, kann ich nun nicht bewerten). Noch dazu könnte man das Gehäuse des Kats dann in Edelstahl ausführen. Der Kat hätte dann auch eine Zulassung. Der Preis müsste aber ermittelt werden.
     
    Der Auspuffbauer wäre auch bereit, komplette Abgasanlagen in einer Kleinserie für Benziner anzufertigen. Dabei würde es keine Rollen spielen, ob es dann 1.4er oder 1.6FSI wären. Er bräuchte eine komplette A2 Abgasanlage als Muster (könnte ich ihm in 1.4er oder 1.6FSI-Ausführung stellen). Preislich würde sich dann auch noch etwas an den 1200EUR bewegen.
     
    Es müsste aber jedes Fahrzeug vom TÜV geprüft werden. Eine allgemeine Zulassung der Bauteile wäre zwar möglich, würde aber ab 1700EUR bei Abnahme übers KBA in Deutschland kosten und etwa 400EUR wenn mans im günstigen europäischen Ausland machen würde. Varianten sind darin dann sicherlich noch nicht enthalten. Die Kosten müssten dann wie bei unserer H&R Sammelbestellung auf die erste Serie umgelegt werden.
     
     
    Was hat hier Vorrang und was will die Crowd?
     
    Ich denke, das Thema Nox-Speicherkat für den FSI zu verfolgen und einen Preis zu erhalten, dürfte schon mal nicht schaden.
     
    Ob genug Interesse da ist, um für den FSI eine Abgasanlage mit allgemeiner Zulassung auf die Beine zu stellen, wage ich jedoch zu bezweifeln, zumal jeder andere Anforderungen an die Anlage hätte (laut, leise, tief, hoch, einflutig, zweiflutig, ...). Da wäre es dann sicherlich besser, wenn man über eine Kleinserie mit individuellen Abstimmungen nachdenken würde um für jeden Teilnehmer Kostenvorteile zu bekommen. Dann müsste halt jeder noch 150EUR für die TÜV-Abnahme in die Hand nehmen.
     
     
    Übrigens: Theoretisch könnte man sich eine Abgasanlage auch selbst bauen und TÜVen lassen. Wenn man sich die entsprechenden Rohre, Kats und beliebige Dämpfer zusammen lötet und dann bei entsprechenden TÜV-Niederlassungen zur Prüfung vor fährt und die Prüfung besteht, ist das legal machbar.
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