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MathiasEswein

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Mein A2

  • A2 Model
    1.4 TDI (90PS)

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    Pforzheim

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    Dipl.-Ing. Regelungstechnik

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  1. Hier nochmals ein Update mit den Bildern der Glühkerzen. Dann seht ihr, was ich gemeint habe. Die linke Glühkerze war die, die besonders schlecht raus ging und vermutlich das Ruckeln verursacht hat. Die Auflagefläche auf dem zweiten Bild besser zu sehen sollte die Bohrung, in der die Glühkerze verbaut ist, mit dem Hubraum des Zylinders abdichten. Heute bin ich eine Strecke gefahren, wo das Ruckeln immer aufgetreten ist - heute aber nicht .
  2. Kleines Update auch von mir: Nun scheint es so, dass ich die Ursache (bei mir zumindest) gefunden habe. Diese Woche hatte ich einen Glühkerzenwechsel vorgenommen, da im Fehlerspeicher eine defekte Glühkerze eingetragen war. Also habe ich gleich alle gewechselt - dies kann man ja schließlich auch tun bei 200 Tkm. Die defekte Glühkerze ging gut raus, aber die anderen beiden nicht. Ich nehme an, dass der Vorbesitzer da schon mal etwas gemacht hat, denn die beiden anderen waren nicht mit Glühkerzenfett eingefettet. Ob das Gewinde beschädigt ist kann ich nicht sagen; zumindest hat sich das Rausdrehen nicht gut angefühlt. Bei der letzten Glühkerze kam die Überraschung: Diese ging ganz schwer raus und war auch nicht ganz eingedreht. Die Glühkerze war bis zum Gewinde hoch komplett schwarz, was darauf schließen lässt, dass der untere Konus der Glühkerze nicht am Motorblock aufgelegen hat. Das Gewinde war bei der Glühkerze bestimmt schon ruiniert. Vielleicht waren es aber auch die Rußablagerungen... Die neue Glühkerzen habe ich dann mit Glühkerzenfett eingedreht und mal nur mit einem Moment von 13 Nm angezogen, damit das Gewinde nicht ganz so sehr leidet. Die Überraschung kam jedoch die letzten Tage über, weil das Ruckeln nun (fast) vollständig verschwunden ist. Einmal konnte ich es ganz leicht erahnen. Vielleicht habe ich es mir auch nur eingebildet. Der Motorlauf ist jetzt ganz anders (und das liegt nicht an den Glühkerzen, da die Temperatur über 10°C war). Ich nehme an, dass die Glühkerze nun besser mit dem Konus den Zylinderhubraum abdichtet. Vorher könnte es so gewesen sein, dass sich bei der Druckverlauf bei der Verbrennung gegenüber den anderen Zylindern anders ausschaut. Gerade bei Teillast könnte es so gewesen sein, dass sich die Verbrennungsgase durch den entstehenden Druck auch in den Hohlraum der Glühkerze vorarbeiten. Dadurch fällt der Druck (wenn auch minimal) schneller ab. Vielleicht kamen dann die Regelung bei der Abgasrückführung durcheinander. Was interessant wäre: Schaut mal bei Euch, wenn ihr mal Eure Glühkerzen wechselt, ob diese alle am Schaft oben komlett sauber sind oder auch die eine oder andere Glühkerze oben am Schaft verrußt ist.
  3. Hallo HolgiA2! Die Erklärung oben ist echt treffend. Die Idee mit dem Resonanzschlauch gefällt mir übrigens richtig gut. Ich denke, dass den Ingenieure bei der Modellierung des Streckenmodells (bei einer Regelung wird ein Modell des zu regelnden Systems benötigt) ein Fehler unterlaufen ist. Die AGRs wurden träger modelliert als es tatsächlich der Fall ist. Da wir keinen Eingriff in das Steuergerät haben, können wir nur das AGR-Ventil der Systemdynamik des Modells anpassen, in diesem Fall also träger zu machen. Das erkennt man auch daran, dass die Regelung ins Schwingen kommt (bei der Messung die ich gemacht habe) weil der Regler zu schnell nachregelt. Der verlängerte Schlauch ist eigentlich eine Vergößerung der Unterdruckdose / ein Tiefpassfilter / ein PT1-Glied. Deshalb würde das Resonanzrohr ebensogut funktionieren. Wie sieht es bei Euch mit dem Verbrauch aus? Bei mir ist er geringer geworden. Ist auch eigentlich klar, da man ja jetzt auch im Teillastbereich fahren kann . Viele Grüße, Mathias
  4. Bei mir sitzt die Verbindung bombenfest. Wenn die Verbindung zu lose ist, liegt das Ruckeln mit Sicherheit daran, dass eine Undichtigkeit vorliegt. Fällt der Schlauch ganz ab, müsste spätestens dann aber ein Fehlerspeichereintrag vorhanden sein und die Motorkontrollleuchte angehen. Bei mir ist ebenso ein Unterdruckschlauch locker geworden. Und zwar bei der Verbindung vom Rückschlagventil des Bremskraftverstärkers zum Magnetventilblock. Aber der hat sich höchstwahrscheinlich wieder bei vorhandenem Unterdruck selbst abgedichtet. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass unter Umständen die Gummieschläuche mit der Zeit nicht mehr so stramm sitzen. Bei mir hatte das Ruckeln jedenfalls nichts damit zu tun. PS: Heute hab ich getankt: Mit S-Line-Felgen hatte ich einen Verbrauch von 4,2 Litern. Deutlich weniger als sonst Mathias
  5. Hallo Robi und alle anderen Ruckelgeplagten! Habe jetzt auf Wunsch im Bild die Änderungen eingezeichnet. Da aber gerade meine Frau mit dem Auto unterwegs ist, habe ich nur ein Foto gehabt, auf dem das AGR-Ventil nicht zu sehen ist. Zunächst muss der Unterdruckschlauch gefunden werden, der mit dem ARG-Ventil verbunden ist. Das AGR-Ventil sitzt in Richtung des blau eingezeichneten Pfeils. Direkt unter dem blauen Pfeil erkennt man den großen Schlauch, der zur Drosselklappe führt. Direkt nach der Drosselklappe kommt das AGR-Ventil. Auf dem AGR-Ventil ist eine Druckdose aufgesetzt, an der ein schwarzer Unterdruckschlauch angeschlossen ist. Ein weiterer Unterdruckschlauch führt weiter in Richtung des Bremskraftverstärkers bzw. der Tandempumpe. Nun läss sich der Unterdruckschlauch an der der Stelle, die die grünen Pfeile zeigen auftrennen, indem der Gummieschlauch von dem festen Unterdruckschlauch abgezogen wird. Mit geeigneten Verbindungsstücken und dem Benzinschlauch (aufgewickelt und gezeigt in der roten Ellipse) ist die Modifikation komplett. Ob der Verbrauch geringer wurde weiß ich noch nicht. Wegen der Modifikation bestimmt nicht. Allerdings lässt sich nun der Motor wesentlich träger fahren und dadurch sparsamer. Werde aber berichten. Hat nun noch jemand diese Modifikation erfolgreich getestet? Viele Grüße, Mathias
  6. Hallo Robi! Momentan bin ich gerade unterwegs und bin erst in ca. 12 Tagen wieder zuhause. Ich kuemmere mich dann um das Bild. Den aktuellen Verbrauch kann ich noch nicht sagen, ob sich da was getan hat. Ich denke aber schon. Ich berichte dann weiter. Viele Gruesse, Mathias
  7. Hallo! Habe nun einen passenden Schlauch besorgt, der auch das nötige Volumen mit sich bringt. Einen 1,2 Meter langen Benzinschlauch. Mit den nötigen Adapterstücken funktioniert die Anpassung hervorragend. Auf dem Bild seht Ihr die Änderung. Dabei habe ich das Stück des Unterdrucksystems des AGR-Ventils dort aufgetrennt, wo der flexible Schlauch in den starren Plastikschlauch mündet. Den Benzinschlauch hab ich dann gerade dazwischengeklemmt und hinten links im Eck, wo das Schaumgummie liegt fixiert. Wer von Euch, der ebenso dieses Ruckeln hat, hat diese Änderung bereits ausprobiert und Erfolge damit gehabt? Würde mich brennend interessieren. Ich habe bereits schon einige Beschwerden von 90PS TDI - Besitzern im Internet gefunden, die von den selben Symptomen berichten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es ich dabei um eine wenig robuste Regelung handelt, die per Softwareupdate (bzw. Kennlinienanpassung) korrigiert werden könnte, um das Ruckeln zu beseitigen. Meint Ihr, es bringt was von diesem Problem bzw. Serienfehler Audi zu berichten? Viele Grüße, Mathias
  8. Die Länge hab ich wirklich pi mal Daumen genommen, um einfach mal zu testen, ob der Schlauch wirklich als eine Art Druckdosenersatz hergenommen werden kann. Der Schlauch ist ein (jetzt bitte nicht lachen) ein Plastikschlauch, den meine Eltern für die Teichpume im Garten verwenden. Den hab ich über dem Magnetventilblock zwischen die Unterdruckleitungen angeklemmt und natürlich gut abgedichtet. Normales Klebeband hat dicht gehalten. Mit VAG-Com kannst Du im Motorsteuergerät bei Grundeinstellungen auf Kanal 03 nach der Anleitung von A2-D2 das AGR-Ventil testen. Wenn alles dicht ist, müsstest Du einen Verlauf haben wie bei mir oben in den Bildern. Morgen werde ich mal einen richtigen Unterdruckschlauch besorgen und diesen korrekt einbauen. Muss ja alles seine Richtigkeit haben und sicher sein. Ich mache dann ein Foto und poste es. Viele Grüße, Mathias
  9. Ganz genau. Durch das Verlängern ändert sich ja die Dynamik des AGR-Ventils. Dies kompensiert wieder die veränderte Dynamik der Verkokung (vermutlich). Hab einen Schlauch verwendet, der steif, aber dennoch biegbar ist und ungefähr einen dreiviertel Meter lang ist. Der Test mit VAG-Com hat der Schlauch bestanden - ähnliches Verhalten wie kurzer Schlauch...
  10. Hab (vermutlich) die Lösung gefunden: Der Vorbesitzer muss sehr untertourig gefahren sein, da der Motor total verkokt ist. Wahrscheinlich ist der Abgasdruck auch etwas zu hoch. Dadurch ändern sich die optimalen Betriebszustände des Fahrzeugs. Die Kennlinien stimmen nicht mehr. Auf jeden Fall kam mir die Idee das AGR-Ventil in seiner Dynamik zu verändern und das Ventil träger zu machen, damit die Überschwinger ausgeregelt werden können. Dies wird dadurch erreicht, dass künstlich die Druckdose vergrößert wird. Im Prinzip wirkt eine Vergrößerung wie ein Tiefpassfilter und glättet somit die Unterdrucksignale. Ich denke, dass dieses Aufschwingen mit einer Eigendynamik verwechselt werden darf! Durch einfaches Verlängern der Unterdruckschläuche habe ich diese Vergrößerung der Druckdose realisiert, also sehr billig. Jetzt fährt er wieder absolut ruckelfrei. Dies löst zwar nicht die Ursache, aber jedenfalls lässt er sich wieder super fahren . Habt ihr eine Idee, ob es eine Methode gibt die Verkokungen wieder aufzulösen? Hilft da der Lamdareiniger? Ruckelfreie Grüße, Mathias
  11. Hallo HolgiA2! Vielleicht hast Du recht. Der Turbo funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. Während des Ruckelns ist der Turbo eh nicht aktiv. Hab mir mal nochmals die Daten angesehen. Was meint Ihr zu folgender Theorie: Das Ruckeln tritt nur auf, wenn eine Mindestmenge an Luftmasse vorhanden ist (Teillast). Bei Vollast wird die AGR-Regelung eh deaktiviert. Zunächst wird beim Beschleunigen ein Überschwingen an Luftmasse vorhanden sein, was eher unproblematisch ist, da hier kein Leistungseinbruch stattfindet. Allerdings wird dann das AGR-Ventil so eingestellt, dass die Luftmasse reduziert indem Abgase beigemischt werden. Wenn nun das Abgassystem "verstopft" ist steigt ja auch der Druck. Dann wird (ab einer bestimmten Menge von Luftmasse) auch der Abgasdruck steigen. Dieser ist aber größer als von der Regelung vorgesehen. Es werden also Abgase in den Ansaugtrakt hineingepresst - die Luftmasse sinkt unter den Sollwert, usw. Dies würde dieses Schwingen erklären. Ebenso, dass das Ruckeln immer stärker wird. Hört sich dieses Szenario plausibel an, oder eher abwegig. Kann sich der Abgaspfad irgendwo derart verengen? Nochmals zur Erinnerung: Die Automechaniker meinten alle, dass der Motor ziemlich verkokt ist. Viele Grüße, Mathias
  12. Das mit dem AGR stilllegen wäre schon ne feine Sache. War gleich ein anderes Fahrgefühl. Prizipiell möchte ich nichts Illegales machen. Außerdem hab ich Respekt davor, dass dann die Betriebserlabnis sogar erlischt... Wenn man dann nur keinen Unfall baut... Das mit dem Drehzahlgeber hab ich so verstanden, dass gelegentlich die Drehzahl springt. Das war bei mir bislang noch nicht, auch in den Logs via VAG-Com nicht. Aus diesem Grund würde ich das schon mal ausschließen. Mir fällt aber ein, dass die Audi-Zentren bzw. die Werkstätten immer gesagt hatten, dass die Komponenten ziemlich versottet sind. Deswegen tendiere ich immer mehr auf ein mechanisches Problem, wie es A2-D2 schon gesagt hat. Demnächst werde ich mal den Turbolader genauer ansehen und überprüfen, wie "Leichtgängig" die Schaufeln sind, viele Grüße, Mathias
  13. Hab bei den Dieselschraubern gelesen, dass die Werte bei der AGR-Diagnose bei inaktivem AGR-Ventil ungefähr 450 mg / H an Luftmasse gemessen werden sollte, bei aktivem AGR-Ventil ungefähr die Hälfte. Das würde also passen. Was mir auffällt ist, dass beim Ruckeln zunächst zu viel Luftmasse angesaugt wird. Wird die Drosselklappe für die Drosselung der Luftmasse hier nicht eingesetzt? Weshalb steigt die Luftmasse so schnell an? Das AGR-Ventil kann aber mit der Regelung die Luftmasse wieder stark reduzieren. Klemmen vielleicht doch die VTG-Schaufeln? Hatten wir ja (A2-D2 und ich) bereits getestet. Die Stange hat sich bewegt... So langsam weiß ich nicht mehr weiter...
  14. Hallo A2D2! Herzlichen Dank für Deine Hilfe! Habe heute mal diesen AGR-Test durchgeführt. Wie man auf dem Bild sieht, liegt die Differenz der Luftmassenwerte bei ungefähr 250 mg / H. Zumindest funktioniert es. Aber nur zu heftig. Du sagtest es sollte so um die 100 mg / H dazwischen liegen. Habe schon probiert das AGR-Ventil neu anzulernen bei den Grundeinstellungen bei VAG-Com auf Kanal 74. Bei mir kommt da nur eine Fehlermeldung. Desweiteren habe ich dann noch eine Testfahrt gemacht. Naja, eigentlich war ich mit meiner Frau bei dem schönen Wetter draußen und hab mal die Fahrt über mitgeloggt, da wir auch schöne Steigungen gefahren sind. Dabei habe ich bewusst darauf geachtet, dass ich nur einen Messwertblock mitlogge, um die Abtastrate nicht unnötig zu verringern. Dabei hat man die Möglichkeit noch Schwingungen einzufangen (Laut dem Shannonschen Abtasttheorem bis etwa mehr als 1 Hertz). Ist zwar immer noch suboptimal, aber ich denke, auf den Bildern ist trotzdem einiges zu erkennen: Im Bereich zwischen 1240 bis 1260 Sekunden ist kein Ruckeln vorhanden. Im Bereich zwischen 1260 und 1300 Sekunden ist vorwiegend der Wagen im Leerlauf. Anschließend kommt eine konstante Bergauffahrt. Gut zu erkennen, dass nach 1320 Sekunden eine konstante Last und Drehzahl vorhanden ist. Und genau hier hat es "geruckelt", wobei man hier diese Überschwinger bei AGR-Ventil um 60% als auch bei der Luftmasse erkennen kann. Wird hier das AGR-Ventil sogar zu stark angesteuert? Wenn ja, würde erklären, dass in diesem Betriebszustand ein Überschwingen stattfindet, dem das AGR-Ventil entgegenwirken will. Dann würde ein zu großes Stellsignal auf das AGR-Ventil zur Korrektur aufgeschalten - das AGR-System fängt an zu schwingen. Gibt es generell eine Möglichkeit die Grenzen des AGR-Ventils neu anzulernen? Welches Problem könnt Ihr hier aus den Messdaten herausinterpretieren? Viele Grüße, Mathias
  15. Genau! Ich meine das so, wie es a2-701 versteht. Handhabe das so schon einige Jahre. Trage alles beim Tanken ein und übertrage bei Gelegenheit die Werte in Spritmonitor. Finde das echt praktisch. Die gefahrenen Kilometer usw. musst Du ja eh irgendow aufschreiben. Aber wenn Du (vfralex1977) das gleich abends in Spritmonitor einträgst ist das sogar die bessere Variante. Aber dafür fehlt mir meistens die Lust zu oder denke nicht dran... Viele Grüße, Mathias
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