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Motorlager AUA

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Da ich im Zubehör bis auf die bekannte Polo Pendelstütze nichts auftreiben konnte, habe ich über das Pfingstwochenende etwas gebastelt.

 

Konkret geht es um Ersatz für 8z0 199 555 Q (Getriebelager) und 8z0 199 167 AS (Motorlager). Bestellt hatte ich mir ein Getiebelager des A1 (Lemförder 2997801) und ein Motorlager des Polos (Corteco 80000320).   

Dummerweise kommt das A1 Getriebelager mit Mitte Bohrung zu Mitte Bohrung (Bohrung = 14mm) von 110mm, das AUA Lager aber nur mit 105mm. Die +5mm entfallen auf die hintere Bohrung. D.h. die Mutter der Getriebeaufhängung muss um 5mm weiter nach hinten. Mutter mit Dremeltrennscheibe entfernt, Schweißgerät angeschmissen und die Mutter versetzt, das M10x1,5 Gewinde vorsichtig nachgeschnitten. Das alte Gummilager ließ sich mir roher Gewalt aus der Gehäuse schlagen nachdem die Haken umgebogen wurden, das neue A1 Lager hingegen habe ich mit der Flex aus dem Stahlkorsett befreit. Anschließend mit ordentlich Reifenmontierpaste einpinselt und in das alte Gehäuse geklopft, Haken umbiegen und fertig. Besser wäre es natürlich gewesen ein passenden "Gummiklotz" zu finden, der ebenfalls mit 105mm kommt.

 

Das Motorlager ist für den 1.4er Polo vorgesehen und passte nach Umbau der oberen Halteplatte schon ganz hervorragend, nur fehlte auf der dem Motor abgewandten Seite eine Befestigungsbohrung bzw. weitere 20mm Blech um eben jene zu bohren.

Das Schweißen ist nicht ganz ungefährlich, wenn man das neue Lager nicht gleich ankokeln möchte - also Wig mit 1,6er Elekrtode 80A und das Hydrolagers in Alublech gehült. Das Blech ist 3,5-4mm stark, in einem Durchgang durchschweißen geht nicht. Zwischendurch abkühlen, bürsten und weiter schweißen. Hat man das fehlende Blech erstmal angeschweißt, muss nur mehr etwas rund gefeilt und ein 10er Loch gebohrt werden. Eine Schablone ist schnell mit dem alten Lager erstellte. Noch ein Klecks Lack und fertig.

Zum Lösen und Festziehen der oberen Mutter darf natürlich nicht am Hydrolager gegengehalten werden. Festziehen kann man sehr gut im eingebauten Zustand (keine Schauben untem im Hydrolager, Bohrungen müssen mit Längsträger fluchten). Es dreht sich glücklicherweise nicht mit, da die Reibung zwischen Motorhalter und Lager dies offensichtlich verhindert. Ich habe die Mutter noch in Loctite 270 getränkt und ordentlich festgedonnert.

 

 

Die ersten 500km nach dem Wechsel der Motorlager - ein ganz anderes Auto. Wirklich ohne Worte. Viel Aufwand, aber es lohnt sich.

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