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a2diesel

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Mein A2

  • A2 Model
    1.4 TDI (BHC)
  • Production year
    2005
  • Panorama roof
    nein
  • Air condition unit
  • Hitch
    nein
  • Special features

Wohnort

  • Wohnort
    Nordbaden

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  1. Ich rechne ebenfalls nicht mit einer wesentlichen Wertsteigerung, auch deshalb, weil sich das gesellschaftliche Klima immer mehr gegen Autos mit Verbrennungsmotor richtet (und das im Prinzip zu Recht). Liebhaber wird es immer geben und von daher ist auch nicht mit riesigem Wertverlust zu rechnen, aber damit die Preise für einen Klassiker wirklich durch die Decke gehen, braucht es eine breite öffentliche Anerkennung des Modells. Das ist z.B. bei älteren VW-Bussen der Fall. Diesen Status wird der A2 nie erreichen, denn er verkörpert nicht solche starken Emotionen für so viele Menschen. Und als Verbrenner wird er es in 10 Jahren sowieso schwerer haben als heute. Abgesehen davon: Es klingt immer so einfach, ein Auto "ein paar Jahre wegzustellen". Wird es auch während dieser Zeit nicht regelmäßig bewegt und gewartet, gibt es unweigerlich Standschäden, die einen möglichen Wertzuwachs schnell auffressen, ganz zu schweigen von den Stellplatzgebühren, sofern man welche hat. Im Kleinen habe ich das (ungeplant) mal selbst erlebt bei einem Oldie, den ich nach Jahren tatsächlich mit "Gewinn" verkauft habe - nur dass dieser Gewinn gegenüber dem Kaufpreis immer noch niedriger lag als das, was ich während dieser Zeit investiert habe (v.a. Stellplatzgebühren), ganz abgesehen von der Arbeit (Wartung, regelmäßig bewegen etc.). Damals dachte ich, ich mache das für mich. Nur kam es dann anders als geplant, das Auto musste weg und die viele Zeit und Mühe war für die Katz'. So gesehen hinterfrage ich heute diese ganze Denkweise, sich heute etwas anzuschaffen, um damit irgendwann in der Zukunft mal etwas machen zu können - aber jetzt wird's philosophisch. 😉
  2. Ein älteres Auto zu verkaufen, wenn sich ein Schaden ankündigt, ist einfach ein denkbar schlechter Zeitpunkt. Am ökonomischsten wäre deshalb tatsächlich, ihn zu reparieren und weiterzufahren. Reparieren und dann verkaufen würde ich nicht machen für so wenig Gewinn. Einmotten und auf Wertsteigerung hoffen halte ich für illusorisch. Die A2-Preise werden irgendwann sicher nach oben gehen, aber wie bei allen Oldtimern immer zuerst für Top-Exemplare mit wenig Kilometern und in einem super Zustand. Beides ist bei Dir nicht der Fall, weshalb das noch lange dauern wird bis Du deutlich mehr dafür bekommst als jetzt. Und in der Zwischenzeit altern ja die Reifen, Fahrwerksgummis, Riemen etc., was den Wert wieder mindert.
  3. Es sollte natürlich heißen: "... an anderer Stelle aber auf jeden Cent bedacht sind (z.B. bei Lebensmitteln)."
  4. Ich bleibe ebenfalls beim Diesel, die Gründe wurden alle schon genannt. Sowohl ökonomisch wie ökologisch ist es Blödsinn, ein altes Auto mit geringem Verbrauch wegzuwerfen, nur weil es nicht die neueste Abgasnorm erfüllt. Dass solche Fahrzeuge aus Bereichen mit hoher Luftverschmutzung verbannt werden, finde ich im Sinne der Anwohner dennoch in Ordnung und nehme ich in Kauf. Wünschenswert (aber schlecht realisierbar) wäre, dass das Kriterium hierbei aber nicht die Schadstoffklasse, sondern der reale -ausstoß ist. Bei mir persönlich kommt noch dazu, dass mich die hohen Spritpreise von einem Benziner abschrecken. Ich würde mich permanent ärgern bei dem Gedanken daran, wieviele Teuros da gerade meinem Auspuff entweichen. Das ärgert mich schon beim Diesel und führt mit dazu, den A2 so oft wie möglich stehenzulassen und auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Ich wundere mich oft, wie gedankenlos die Leute an der Tankstelle Dutzende Euro in ihre Autos versenken, an anderer Stelle aber jeden Cent bedacht sind (z.B. bei Lebensmitteln). Das Autofahren zu verteuern hat bei mir also die gewünschte ökologische Lenkungswirkung. An sich ist das aber sozial ungerecht, solange nicht gleichzeitig andere Verkehrsträger billiger und besser verfügbar werden.
  5. Hallo spocksbrain, interessante Information von Shell. Man müsste mal messen, wie hoch der Biodiesel-Anteil im Öl ist am Ende des Wechselintervalls. Ich wäre aber nicht sicher, dass sich diese schleichende Öl-Anreicherung durch 2Takt-Öl ausgleichen lässt. Wichtiger ist, das Öl nicht länger als 15tkm im Motor zu lassen, also kein Longlife zu machen. Oder man ergänzt das Öl nach einer gewissen Laufleistung durch ein Additiv, das die Schmierfähigkeit verbessert. Ist diese Öl-Anreicherung vielleicht eine Antwort auf die Frage, warum Motoren mit Longlife eher Probleme bekommen als mit Festintervall? Ich denke da gerade an den berüchtigten Ölpumpen-Kettenspanner, dessen Kolben sich ja im Gleitstück einarbeitet, anstatt zu gleiten. Eine mangelnde Schmierfähigkeit des Öls würde das erklären.
  6. Für mich käme dieses Auto ebenfalls nicht in Frage, Stichwort "Fighterjetdesign" (das trifft es gut). Die aggressive Audi-Optik der letzten Jahre ist für mich generell ein NoGo. Sähe der A2 schon so aus, hätte ich mir nie einen gekauft. Mein kleiner Neffe meinte letztens, heutige Audis wollen alle aussehen wie Darth Vader. Wie wahr... Jeder versucht, dem anderen möglichst viel Angst einzujagen - Prima Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  7. Gerade das Auto aus der Werkstatt geholt - Es war tatsächlich der Wellendichtring der Kurbelwelle. Die Dichtlippe wurde beim Einbau in der Werkstatt an einer Seite "umgeklappt". Die Werkstatt hat dafür nichts berechnet, obwohl die Reparatur des Kettenspanners fast zwei Jahre zurückliegt und sie auf Werkstattarbeit eigentlich nur ein Jahr Gewährleistung geben. Aber der Chef meinte, bei nur 13.000 seitdem gefahrenen Kilometern wäre das für ihn selbstverständlich. Schön dass es noch solche Werkstätten gibt, ich kenne da auch andere Geschichten. Ich lerne daraus: Immer zeitnah kontrollieren, wenn eine Werkstatt was am Auto gemacht hat.
  8. Hallo Nils, vor zwei Jahren stand ich ebenfalls vor der Frage, ob sich der A2 TDI noch als Pendlerauto eignet, und habe damals ebenfalls in Richtung Golf, Polo, A4 etc. überlegt. Ich habe mich letztlich für den A2 entschieden und es im Prinzip nicht bereut - wobei ich nach einem halben Jahr Pendeln auf Bahn und Fahrrad umgestiegen bin. Das lag aber am ständigen Stau, der Umweltbelastung und dem Bedürfnis, etwas für meine Gesundheit zu tun. Was mir beim A2-Pendeln angenehm aufgefallen ist, war ganz allgemein die Handlichkeit und Wendigkeit des Autos, die auch durch die bei allen Geschwindigkeiten direkte und trotzdem leichtgängige Servolenkung erzeugt wird. Wichtiger ist für mich aber die erhöhte Sitzposition. Ich bin aus einem normalen PKW in den A2 umgestiegen und habe sofort gemerkt, dass sich die höhere Position ungemein entspannend auswirkt. Das ist gerade beim Pendeln im Berufsverkehr ein echter Pluspunkt. Nicht zu vergessen ist die Sparsamkeit: Fünf oder mehr Liter auf 100km zu brauchen, nur um meinen werten Hintern täglich von A nach B und zurück zu bewegen, wäre mir ehrlich gesagt zu viel. Mit dem A2 liege ich bei gemischter Strecke bei 4,2L, wobei bei früherem Hochschalten noch etwas weniger drin wäre. Ein paar kleine Negativ-Punkte speziell bezüglich Alltagseinsatz gibt es aber schon: - Die Schaltung ist präzise, aber ich empfinde die Schaltwege als recht lang und etwas hakelig. Ein Schmieren der Teile im Motorraum brachte kaum Besserung, evtl. bringt Schmieren unterhalb des Schalthebels etwas (ändert aber nichts an den Schaltwegen). - Der Motor läuft pumpe-düse-bedingt nicht gerade leise und dreizylinder-bedingt nicht gerade vibrationsarm. Ich muss sagen, dass mir das beim Pendeln irgendwann leicht auf die Nerven ging. Wobei ich damals auch 80-100km am Tag gefahren bin. Heute, wo ich weniger fahre, genieße ich es dagegen, den Diesel arbeiten zu hören. - Bei eingebauten Rücksitzen und vollgekramtem Staufach unter dem Kofferraumboden ist der verbleibende Kofferraum klein, bedingt durch die weit herabgezogene Dachlinie. Bei größeren Einkäufen muss man bald die Rücksitze als Stauraum nutzen, und wenn die belegt sind, wird es eng. Kann man allerdings das Staufach mit einbeziehen, dann ist genügend Platz. - Die Lichtausbeute der Scheinwerfer ist in Ordnung, aber wenn man schlechte Augen hat und / oder viel bei Dunkelheit und Regen unterwegs ist, könnte sie besser sein. Meine nächsten Birnen werden deshalb Hochleistungs-Leuchtmittel werden - in der Hoffnung dass sie trotzdem lange halten, denn ich habe es weder rechts noch links geschafft, die Birnen bei eingebautem Scheinwerfer zu wechseln. Der Scheinwerfer-Ausbau ist sehr einfach, danach muss aber die Einstellung kontrolliert werden. Bezüglich Rost ist zu erwähnen, dass man da im Fahrwerksbereich etwas genauer hinschauen sollte. Mein A2 hatte beim Kauf erst 134tkm, war aber rostmäßig schon stark angegriffen, da er vorher meist in salzigem Bergland unterwegs war. Insgesamt kann ich zum A2 als Pendlerauto raten, mit den genannten Abstrichen. Gegenüber anderen Fahrzeugen gleichen Alters gibt es auch noch mehr gepflegte Exemplare, zumindest im Verhältnis zu den Produktionszahlen. Dass man dennoch immer mit Reparaturen rechnen muss, ist klar bei einem 14-19 Jahre alten Auto mit Laufleistungen meist deutlich jenseits der 150tkm. Unter dieser Voraussetzung ist der A2 als 75PS-TDI aber ein absolut zuverlässiges und langlebiges Auto. Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!
  9. The story continues... 13tkm nach der Kettenspanner-Reparatur habe ich kürzlich die Wanne unter dem Motor abgenommen. Denn wenn das Auto am Berg steht, finden sich anschließend unschöne Ölflecken unter dem Auto, und zwar deutlich mehr, als der leicht undichte O-Ring am Turbolader verursacht (er ist die Ursache des oben erwähnten Ölfilms). In der Wanne fand sich eine ganze Menge Öl, und an der Ölwanne standen in Fahrtrichtung rechts dicke Öltropfen. Das Öl tropft direkt unter der Keilriemenscheibe raus. Es kann natürlich sein, dass die Ölwanne zufällig an dieser Stelle nicht richtig abgedichtet wurde. Wahrscheinlicher ist aber, dass es vom Wellendichtring der Kurbelwelle stammt. Denn dass vermehrt Öl in der Wanne steht, habe ich schon letztes Jahr bemerkt. Ich dachte aber es käme vom O-Ring und habe mich deshalb nicht weiter darum gekümmert. Insofern ist der Zusammenhang mit der Kettenspanner-Reparatur naheliegend. Außer es ist nun just der Simmerring der Nockenwelle oder etwas anderes undicht geworden. Ich habe schon die obere Zahnriemenabdeckung abgenommen, aber da ist weiter oben nichts zu sehen. Erst weiter unten wird es leicht ölig. Wobei man auch keinen freien Blick auf den Motor hat und es deshalb schlecht beurteilen kann. Eine Recherche hier im Forum ergab, dass es schon vorgekommen ist, dass der WeDi nach einem Austausch undicht war. Nun habe ich mit der damaligen Werkstatt Kontakt aufgenommen. Bei der Kettenspanner-Reparatur wurde der Dichtring ja erneuert, und die Frage ist, ob da noch Gewährleistung drauf ist. Die Reparatur ist noch keine zwei Jahre her. Die Werkstatt würde die Kosten der Reparatur übernehmen, aber natürlich nur wenn es tatsächlich am WeDi lag. Sie schreiben aber, dass das unwahrscheinlich ist nach so einer geringen Laufleistung. Es könne stattdessen auch an einer eingelaufenen Riemenscheibe liegen oder an einem korrodierten WeDi-Sitz. Dann müsste ich die Kosten übernehmen. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich das Auto nochmal in die gleiche Werkstatt gebe - mit der (geringen) Hoffnung, dass es vielleicht doch am WeDi liegt und es unter die Gewährleistung fällt. Macht das Sinn? Die Werkstatt liegt ein paar Orte weiter und ist ohne Auto schlecht zu erreichen. Von daher ist die Frage, ob ich nicht gleich eine nähere Werkstatt nehme. Ich kenne mittlerweile eine hier vor Ort, die einen ganz guten Eindruck macht.
  10. Im Baumarkt gibt es kleine Pumpen als Aufsatz für den Akkuschrauber, die man in den Vorlauf einschleifen kann. So habe ich mal erfolgreich die Einspritzpumpe eines stillgelegten Golf D reaktiviert. "Zwischendurch mal wieder bewegen" ist gut, allerdings nur wenn der Motor dabei richtig warm wird (Öltemperatur!). Sonst sammelt sich Kondensat im Öl. Gute Tipps zum Stilllegen und Reaktivieren gibts im Oldtimerbereich.
  11. janihani hat die Problematik super beschrieben. Was ich noch ein wenig unterstreichen will ist der letzte Punkt, nämlich dass es die technische Entwicklung der Fahrzeuge immer mehr vorgibt, dass nur noch ausgetauscht anstatt repariert wird. So etwas wie ein Selbststudienprogramm funktioniert doch nur, wenn die Technik so überschaubar ist, dass man sie auch am Feierabend noch verstehen kann. Das ist mit zunehmender Komplexität und Elektronik immer weniger der Fall. Die Technik entziehen sich immer mehr dem Verständnis. Damit kann man auch immer weniger erwarten, dass etwas repariert anstatt ausgetauscht wird. Denn die Reparatur setzt voraus, dass ich die Funktion eines Bauteiles verstehe. Je komplexer die Fahrzeuge werden, desto weniger kann ich von einem normalen KFZler erwarten, dass er das alles auf dem Schirm hat und entsprechend handelt. Umso bewundernswerter finde ich es, wenn Leute (zum Beispiel hier im Forum) auch die Funktion komplexer Teile bis ins Detail durchdringen und mit diesem Wissen anderen Leuten helfen. Aber ich finde es ehrlich gesagt auch immer ein wenig erschreckend, wenn ich lese, wie viel Hirnschmalz dafür notwendig ist.
  12. Interessant, danke fürs Teilen. Das bestätigt meine Vermutung dass der UV-Schutz im Cockpitspray Humbug ist. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch Versuche von Besitzern des Passat 32b, dessen frühe Modelle stark von rissigen Armaturenbrettern betroffen sind. Schutz bietet nur eine wirkliche Abschattung. Ich lege im Sommer immer eine Sonnenschutzfolie aufs Armaturenbrett und klemme sie hinter die Sonnenblenden. In der entsprechenden Größe schützt sie fast das ganze Brett. Es ist langfristig sicher auch für die im Cockpit verbauten Teile besser, wenn es sich nicht so aufheizt.
  13. Mangels kurzfristiger Verfügbarkeit eines solchen Gelenkhebels habe ich mir mal mit so einem Rohr aus dem Baumarkt geholfen: https://www.hornbach.de/shop/Rohrdoppelnippel-x150cm-verzinkt/1394156/artikel.html Am T-Werkzeug (1/2-Zoll) das Gleitstück ganz an ein Ende schieben und den Stiel gleichmäßig mit Gewebeband umwickeln, so dass es gerade noch in das Rohr passt. Ergibt einen wunderbaren und sehr robusten Hebel.
  14. Hallo A2-D2, zum Polyharnstofffett: Die Frage nach der Viskosität kann ich leider nicht beantworten, bin aber bei tk-carparts auf dieses Fett gestoßen: https://tk-carparts.de/polyharnstoff-fett-400g-6532 Beim Hersteller gibt es nähere Infos dazu: http://www.meguin.de/liquimoly/mediendb.nsf/gfx/93ED6D945AE46C05C1257D1F00462D4A/$file/5258.pdf Herrn Koch von tk-carparts ist ein alter Hase, ich habe ihn als kompetent erlebt und würde darauf vertrauen, dass dieses Fett dem Originalfett nahe kommt. Die Teilenummer des Originalfetts ist die gleiche wie die, die VW für ältere Modelle vorschreibt und die Herr Koch im Blick hat.
  15. Ja, sowas in der Art. Aber da ich mir das Gummi nicht ruinieren will, würde ich es zuerst an einer alten Dichtung testen. Geht momentan leider nicht, da ich die Dichtungen gerade wieder mit einer Kombination aus Stoßstangenschwarz und Kunststoffpfleger behandelt habe. Das hält erfahrungsgemäß eine Weile. Aber wenn die Flecken wieder deutlicher sichtbar sind, mache ich Fotos.
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