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3LFan

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Alle erstellten Inhalte von 3LFan

  1. Ja, kann man gezielt provozieren. Bergauf in der Tiptronikgasse mit fast Vollgas in einem hohen Gang, bei dem der Motor bei mittlerer Drehzahl ein hohes Drehmoment abgibt. Dann einfach zurück auf E. (E ist D mit eingeschaltetem ECO Modus.) Dann stockt die Schaltung und es dauert eine ganze Weile, bis sich der richtige Gang eingelegt hat und es wieder läuft. Vielleicht hängt aber auch das wieder mit dem Zusammenspiel zwischen den Steuergeräte zusammen.
  2. Wenn ich mir das so überlege, halte ich es für gut möglich, dass die Schaltpunkte alleine im Motorsteuergerät berechnet werden. Das Getriebesteuergerät empfängt über den CAN-BUS nur Anforderungen und setzt die Wünsche um. Wie und wo was berechnet wird, ist bestimmt ein Zusammenspiel zwischen beiden. Ist das so, hätten Softwareänderungen alleine im Getriebesteuergerät vielleicht unkalkulierbare Auswirkungen. Vielleicht wäre es einfacher, beide Steuergeräte selbst einfach neu zu gestalten. Aber dabei verliert man wohl eh die Straßenzulassung, was aber auch bei anderen Eingriffen an der Software schnell der Fall sein dürfte. Das Auto mit der Anhängekupplung ist aus 2001 und hat aktuell 594.000 km auf der Uhr. Ein anderer ist aus 2004, ohne Anhängerkupplung, aber am Verhalten habe grundsätzlich nie einen Unterschied bemerkt. Allerdings hat das Motorsteuergerät einen anderen Endbuchstaben, den ich aber jetzt nicht parat habe. Wenn es Unterschiede im Schaltverhalten geben sollte, kann es auch hier begründet sein.
  3. Was bei dem Thema eine Zentrale Rolle spielen dürfte, ist die Drehmomentkurve des Motors. Der nächst höhere Gang wird erst eingelegt, wenn sicher gestellt ist, dass das Drehmoment des Motors im höheren Gang auch trotz niedrigerer Drehzahl noch ausreicht, weiter zu beschleunigen. Dem Verhalten nach scheint mir auch der Neigungssensor die hysteresierten Schaltpunkte zu verschieben. Der Hauptfaktor scheint mir aber die Gaspedalstellung zu sein. Mein 1.2er hat eine Anhängerkupplung, die ich viel nutze. Sobald eine gute Last angehängt ist, liegen die Schaltpunkte sofort deutlich höher, merken kann das Auto das nur an der höheren Gaspedalstellung beim Anfahren. Ist eine Geschwindigkeit erreicht, in der Ebene oder leicht bergab, ist trotz der Anhängelast alles wie gewohnt. Dann schaltet der auch bei guten 50 in fünften Gang. Die Fahrten mit Anhänger ergeben aber insgesamt ein ganz anderes Fahrprofil. Hänge ich den Anhänger ab, auch ohne den Motor aus gemacht zu haben, ist alles beim alten, so als wäre nie ein Anhänger dran gewesen. Ich folgere daraus, dass da keine Profile gespeichert werden. Insgesamt empfinde ich das System als erstaunlich gut gelungen. Ich kritisiere ganz andere Punkte: * Wird aktuell bei ausgeschaltetem ECO ein Drehmoment gefahren, welches über dem maximalen Drehmoment in ECO liegt, darf nicht in ECO zurückgeschaltet werden. Das führt unweigerlich zu einem kurzen Notlauf. Diese Situation hatte man zwar scheinbar auf dem Schirm, als man das Prozedere dieses kurzen Notlaufs programmiert hat, aber warum wurde nicht einfach programmiert, den ECO OFF Modus zu halten, bis das Drehmoment mal den Bereich des ECO´s erreicht. Diesen Punkt habe ich aber selbst behoben, indirekt über das ECO- Zusatzsteuergerät, von dem ich hier an anderer Stelle berichtet habe. * Dann ist da die Verzögerung beim Anfahren aus dem Stand. Ich kenne Fahrer, die geben immer zu viel Gas, weil sie glauben, dann verkürzt sich die Zeit. Tut sie aber nicht und das wird dann beim Einkuppeln mit kurz durchdrehenden Reifen quittiert. Das geht dann ganz besonders auf das berühmte Lager im Getriebe. Muss diese Verzögerung wirklich so lang sein? * Wenn im Autobahnstau kurz angefahren wird, es aber nicht richtig los geht bevor die Kupplung geschlossen wurde, kommt das oben beschriebenen Phänomen der erneut schleifenden Kupplung. Kurz vom Gas gehen und erneutes vorsichtiges Gasgeben behebt diesen Zustand. Könnte mir vorstellen, dass ist einem komfortablerem Wiedereinkuppeln in diesen Situationen geschuldet. Wie sich das verhalten würde, wenn es weg programmiert würde? Ich weiß es nicht. * Dann ist da noch das so erbärmlich langsame Schalten bei aktiviertem Tempomat. Auch die Schaltpunkte sind dann nicht mehr logisch. Warum wird nicht wie gewohnt geschaltet?
  4. Kannst Du beschreiben, was Du damit konkret meinst?
  5. Leider keine mehr da.
  6. Das Reinigen des Hydraulikventils ist oft auch hilfreich. Aber ich spreche vom Eisenkern des Elektromagneten. Der hakelt auch gerne, was ich gängig machen kann. Als ich das Problem, wie oben beschrieben hatte, war die Hydraulikeinheit als solches überholt und sauber. Der Fehler lag einzig im Eisenkern des Elektromagneten.
  7. Seit vielen Jahren bin ich dabei, Hinterachsen und Bremsträgerplatten Pulverbeschichten zu lassen. Die werden dann im Tausch verbaut. (Nur bei 1.2er)
  8. Die können rechts und links gebraucht werden. Unterschied ist nur das Loch für das Handbremsseil. Das kann man bohren. Also kann man die Suche auf 6E0609425 erweitern.
  9. Ich glaube, die mit E hat 5 Loch. Ohne E 4 Loch. Kann sein, dass ich noch eine brauchbare da habe, schaue morgen nach. Die könnte man Pulverbeschichten lassen.
  10. Leider kann man nichts messen. Einzig die Effekte treten auf.
  11. Hallo Jetlag, ich hatte einmal einen 1.2er zwischen, mit ähnlichem Problem. Da nichts zu machen war und alle Teile in Ordnung zu sein schienen, wurde das Getriebe herausgenommen. Es stellte sich heraus, dass eine Feder der Tellerfeder etwa 5mm herausguckte. Dadurch lag das Ausrücklager schief an und muss geeiert haben. Damit war das Problem gefunden. Dass hier der gleiche Fehler vorliegt ist aber eher unwahrscheinlich. Geht man davon aus, dass die anderen Komponenten (KNZ, Kupplungsteile) in Ordnung sind, bleibt der N255. Der sitzt an der Hydraulikeinheit, damit wird der KNZ angesteuert. In manchen Fällen ist der Eisenkern nicht freigängig. Dieses Problem bestand an einem 1.2er, den ich gebraucht mit Getriebeschaden gekauft hatte. Als das Getriebe revidiert war und alles zusammengebaut war, die GGE einwandfrei durchlief, stellte sich folgendes Problem ein: Fahren war nur ca. 20 km möglich, das Schalten wurde schnell härter, ich war froh, überhaupt noch nach Hause zu kommen. Dann habe ich das Verfahren der Revision des Eisenkerns im N255 entwickelt. Bin seitdem bereits knapp 100.000 km ohne Probleme gefahren. Die Revision ist relativ schnell gemacht, so dass ich es auch an 1.2er gemacht habe, welche die Eigenschaft hatten, dass das Kriechen beim Lösen der Fußbremse nach einer GGE vorhanden, aber schnell wieder verschwand und die Anfahrdrehzahl sehr hoch wurde. Mittlerweile habe ich den Eisenkern an mehr als 10 Hydraulikeinheiten mit Erfolg revidiert. Da ich der einzige bin, der dieses Verfahren durchführen kann, würde ich Dir bei Interesse helfen. Ich halte das Problem des N255 auch in diesem Fall für wahrscheinlich, kann aber keine Garantie übernehmen. Die Hydraulikeinheit müsste mir zugeschickt werden. Bei Interesse bitte eine PN.
  12. 3LFan

    Bremsen entlüften

    Ja, wird vor dem Entlüften wieder freigegeben. Entlüften wie gewohnt nach vorgeschriebener Reihenfolge.
  13. 3LFan

    Bremsen entlüften

    Das mit dem Durchsacken des Bremspedals hatte ich während der Arbeiten an der Bremse auch schon mal. Nach erfolgreichem Entlüften war es aber in Normalbetrieb im Nachhinein weg. Bevor das Bremsleitungssystem irgendwo geöffnet wird, ist das Bremspedal mit dem Sitz und einem Holz z.B. durchgetreten zu fixieren. Das geht natürlich nur, wenn eine Entlüftungsschraube offen ist. Durch das Fixieren des Pedals läuft der Bremsflüssigkeitsbehälter während der Arbeiten nicht leer. Damit dann das Bremslicht nicht dauerhaft leuchtet, klemme ich die Batterie ab. Zum Entlüften gebe ich etwa 0,7 bar auf den Behälter. Führe mit 4 langen Schläuchen die Bremsflüssigkeit von den Entlüftungsschrauben in einen Behälter, welcher irgendwo auf dem Motor steht. Im Niveau höher, als die Bremsnippel, damit keine Luft im Bereich der Nippelgewinde angesaugt werden kann. Die Schläuche fixiere ich an den Türgriffen, über die Rückspiegel, damit sie nicht durchhängen, was auch wieder zum Absaugen am Nippel führen könnte. Bei neuen Nippeln kann es sein, dass es an deren Gewinde Leckage gibt. Aufpassen bei Trommelbremsen, evtl. können schöne neue Bremsbeläge versiffen. Gebe bei neuen Gewinden Antikorrisionswachs aufs Gewinde des Nippels, dann ist es meistens dicht. Bei alten Schrauben ist es normalerweise von alleine dicht.
  14. 3LFan

    Bremsen entlüften

    Zum Absaugen der alten Bremsflüssigkeit: Scheint hier in der Vergangenheit nicht erwähnt worden zu sein: Diesen Deckel entfernen (Bajonettverschluss), darunter befinden sich je Kammer ein Absaugnippel. Hier kann mit Spritze und Schlauch so lange gesaugt werden, bis man Luft zieht. Dann neu auffüllen. Die Absaugnippel enden im Innern kurz über dem Boden, so dass nicht zu viel abgesaugt werden kann.
  15. 3LFan

    VTG Gymnastik?

    Nach dem Reinigen und der Montage der Flügelchen kann man gut das Axialspiel der Flügelchen messen. Erfahrungsgemäß soll es nicht mehr als 0,15mm sein. 0,05mm ist auch noch okay. Die 0,1mm Scheiben verbaue ich nur, wenn das Spiel kleiner 0,05mm ist.
  16. Ja, ist gesteckt und hält nur durch die Dichtungen. Mit solch einem Werkzeug kann man sie einfach herausziehen. Der Finger muss dünn genug sein, der Schlitz am Hülsenfuss ist schmal.
  17. Dieses Verhalten ist typisch für zu niedrigen Vordruck im Druckspeicher. Als ich seinerzeit mit den Vordrücken experimentiert hatte, ließ sich dieses Verhalten reproduzieren. Es tritt auf bei Vordrücken unter 20bar und bei Vordrücken über 35bar. Ein neuer, originaler Druckspeicher hatte ca. 27bar Vordruck. Da der Vordruck über Jahre nachlässt, ist zu erwarten, dass in Deinem Fall der Vordruck deutlich unter 20bar liegt. Das lässt sich prüfen: https://wiki.a2-freun.de/wiki/index.php/Messungen_und_Prüfungen_am_automatisierten_Schaltgetriebe_durchführen#Anzahl_Schaltvorg.C3.A4nge_bzw._Anzahl_H.C3.BCbe_z.C3.A4hlen
  18. Ich habe seinerzeit mit Federn experimentiert. Durch die Feder innerhalb des KNZ´s wird das Ausrücklager immer leicht gegen die Fingerplatte der Kupplung gedrückt. Wäre zu schön, wenn das Ausrücklager nicht immer mitlaufen würde. Ich habe Federn am Ausrückhebel eingesetzt, welche mindestens so stark waren, dass das Seil noch ein wenig aus dem KNZ herauszogen wurde, um das Ausrücklager abzuheben. Damit der Potiwert eingekuppelt einen stabilen Wert haben konnte, wurde sogar ein verstellbarer Anschlag montiert. Aber mit Feder fährt der 3L leider nicht. Grund, die zusätzliche Kraft macht der KNZ zwar ohne Probleme, aber der N255 ist dann außerhalb seiner Steuerbarkeit per Pulsweitenmodulation. Wenn Getriebe mit montierten Ausrücklagern transportiert werden, muss der Ausrückhebel mit einer Feder oder Draht gesichert werden, da sonst das Ausrücklager herausfällt. Bei Umbau auf Schaltung könnte es gut sein, dort eine Feder zu montieren. Aber beim 3L mit Gangsteller geht es nicht.
  19. Fehler der Potischleifbahn messtechnisch zu ermitteln ist mir bislang noch nicht gelungen. Aber regelmäßig waren nach Entnahme der Schleifbahnen die schadhaften Stellen zu sehen, wenn man diese ins Licht hält. Bei diesem Fehlerbild sagt die Erfahrung, die Schleifbahn ist durch. Sich da jetzt noch mit Nachweisen zu beschäftigen ist sehr wahrscheinlich verlorene Zeit und Mühe.
  20. Zum Rütteln, zuerst einmal im Motorsteuergerät im MWB 5 den Synchronisationswinkel besehen. Ist dieser weiter weg von Null, kann das der Grund sein.
  21. Ein originales Poti gibt von Anschlag bis Anschlag ca. 1 V bis 4,5 V aus. Versorgt wird das Poti mit 5 Volt. Sinn der Soll-Einstellung um 1,9 V ist: Dass der KNZ an beiden Enden Luft zum Arbeiten hat. Er darf im Betrieb nicht an einen Anschlag geraten. Das würde nämlich bedeuten, dass der Vorgabewert nicht mehr erreichbar wäre. Um das zu vermeiden, wurde ein Bereich von 1,9 V bis 3,95 V von den Konstrukteuren vorgesehen. Dieser Bereich bedeutet beim originalen KNZ 15 mm bis 18 mm Weg, bei 34 mm Weg, den der KNZ von Anschlag zu Anschlag insgesamt hat. Wenn man mal mit 17 mm Weg als Beispiel rechnet, bedeutet das, dass es einen gesamten Freiraum von ebenfalls 17 mm gibt. Diese 17 mm Freiraum werden aber nicht gleichmäßig aufgeteilt, sondern mit 1,9 V werden etwa 11mm Freiweg auf der Seite "Kupplung geschlossen" erreicht und nur 6 mm auf der Seite "Kupplung geöffnet" erreicht. Das dürfte Absicht sein, da Verschleiß der Kupplung (Kupplungsscheibe wird dünner), den Ausrückhebel weiter in Fahrtrichtung auslenken lässt. Das bedeutet, der KNZ-Wert wird mit Verschleiß der Kupplung kleiner, weil das Seil etwas mehr aus dem KNZ herausgezogen wird, als es bei neuer Kuppllungsscheibe einmal der Fall war. Das Ausrücklager läuft allerdings mit der Zeit in die Federn des Kupplungsautomaten ein, was eine Gegenteilige Auswirkung hat, aber meistens gewinnt doch die dünner werdende Kupplungsscheibe. So wandert der KNZ-Wert im Laufe von 100 tkm von 1,9 V auf 1,7 V beispielsweise. Langfristige Veränderungen akzeptiert das Getriebesteuergerät und speichert sie als neues "Normal" laufend ab. Soll die Kupplung geöffnet werden, wird der Magnet vom N255 höher bestromt, so dass Öl in den KNZ fließt. Werden "2 V mehr" erreicht, wird die Bestromung des Magneten mit Pulsweitenmodulation reduziert mit dem Ziel, diesen Wert zu halten. Das Halten unter Druck ist aber nicht ganz einfach. Der N255 ist nicht so aufgebaut, dass er entweder voll auf, oder voll zu macht, sondern mit dem Betätigungsweg die Leckage (zurück in den Vorratsbehälter) zunehmend gedrosselt wird. Darum ist ein statisches Halten nicht möglich. Das ist der Grund, warum das Halten ein ständiges Abfallen und Nachregulieren mit sich bringt. Der Ausrückhebel pulsiert. Das ist bei einer Steuerung mit Pulsweitenmodulation auch nicht anders möglich. Die ganze Erklärung dient nur dazu, die Frage zu beantworten, warum das Auto noch normal fahren kann, obwohl der KNZ ausßerhalb des Sollwertes betrieben wird. Man kann auch sagen, solange der KNZ nicht mechanisch an einen Anschlag gerät, fährt das Auto. In Deinem Falle halte ich es für gut möglich, dass schlicht die KNZ - Schleifbahn mindestens im Bereich um 1,9 V die Kohleschicht weggerieben hat. Da ist es natürlich eine gute, erste Idee, den Wert unterhalb des Sollwertes einzustellen um den Freiraum mit frischer Kohleschicht im Poti zu nutzen. Bei einer so niedrigen Einstellung kommt der KNZ evtl. mal an den Anschlag. Auf jeden Fall geht im Betrieb der Abnehmer am Poti über den schlechten Bereich. Mankmill hatte das ja auch bereits beschrieben. Ich würde vorschlagen, wenn der Wagen mal wieder nicht anspringen will, am Kupplungsseil zu zippeln, währen der Wählhebel auf N steht. Zieht dabei die Kupplung plötzlich an, dürfte der Motor wieder starten. Das wäre dann gleichzeitig so etwas wie ein Beweis, dass die Schleifbahn der "Schuldige" ist. Fazit: Den KNZ in Ordnung bringen. Wahrscheinlich ist dann wieder alles gut. Der N255 scheint mir aufgrund der Kennlinien sehr gut in Ordnung zu sein.
  22. 25 Nm 084409189B
  23. Den Synchronisationswinkel würde ich nachjustieren. Mit 18er Ringschlüssel und Gummihammer einen kleinen Impuls Richtung Rückwärts geben. Das Vorzeichen ist Kommando und befiehlt die Drehrichtung der Korrektur. Minus heißt Rückwärts, so wie sich die Räder beim Rückwärtsfahren drehen. Wenn der Doppeltemperaturgeber eine Macke hat, ist die Leerlaufdrehzahl erhöht, so wie beim Kaltstart im kalten Winter. Ein Wackelkontakt an dieser Stelle könnte auch zu Schwankungen führen.
  24. Habe einmal vor Jahren die Erfahrung gemacht, dass das raue Zurückschalten nach einer Nachjustage des Synchronisationswinkels verschwunden war. Teste den mal. Wenn der zu weit vom Soll ist, ob plus oder minus weiß ich nicht mehr, kann das demnach zum rauen Zurückschalten führen. Allerdings muss der Wert schon stark falsch sein. Die Toleranz ist in VCDS mit ± 3° angegeben. Man sollte aber möglichst auf Null einstellen. Wenn es mal auf 0,6 springt ist okay. Einstellen geht folgendermaßen z. B. bei -1,6: Das Vorzeichen ist als Kommando zu verstehen. Soll heißen, man löst am Nockenwellenzahnriemenzahnrad die 3 Schrauben an, markiert an einer Schraube die Stellung, nimmt sich einen 18er Ringmaul-Schlüssel, setzt den Ring auf die Nockenwelle und klopft mit einem Gummihammer vorsichtig in Richtung Rückwärts. Das heißt, so wie sich die Räder drehen beim Rückwärts fahren. Die Veränderung darf nur sehr gering sein, oft überschießt man die Nullstellung. Nach ein paar Versuchen sollte es aber nahe Null sein. Nach jeder Verstellung die 3 Schrauben leicht anziehen. Nach der letzten Einstellung mit 25Nm anziehen. Motorsteuergerät MWB 5 Wert 4, wenn ich mich richtig erinnere.
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