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Dr. Desmo

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Mein A2

  • A2 Modell
    1.4 TDI (ATL)
  • Baujahr
    2004

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    Aachen

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Leistung von Dr. Desmo

  1. Sehr viel hin und her drehen hilft, und vor allem: Wärme! Dadurch wird das Gewinde minimal weiter und Kriechöl kann eindringen. Aber kein WD40 nehmen, das ist ein Konservierungsöl mit miserablen Schmiereigenschaften. Also eher Ballistol. Aus der alten Braube eine Art Gewindebohrer machen zum Gewindereinigen, habe ich im Querlenkerthread damals beschrieben.
  2. Ich halte folgendes für möglich: Wenn der Schlauch bei Überdruck dicht ist aber bei Unterdruck so instabil ist das es sich zusammenzieht (unterdruck hat der Schlauch ja nur wenn das N75 das Signal zum Motorabstellen= Klappe zu gibt), dann kann es auch sein das der Schlauch bei Unterdruck (!) undicht ist. Das hat den gleichen Effekt wie ein Marderbiß im Schlauch von der Tandempumpe zum N75, und der führt zu einem gewisssen Druckabfall im system, in dessen Folge dann auch die anderen komponenten vom N75 mit geringerem Druck versorgt werden. Beim ATL ist das die Turbi Verstellung (hat der AMF nicht), da merkt man das sofort.
  3. Ich hänge mich hiermal an. Nach 10 Litern HVO Probe auf leeren Tank ebenfalls deutlich ruhigerer Leerlauf, viel besseres Startverhalten. Aber die Frage mit der Schmierfähigkeit für unsere PD TDI habe ich in den Beiträgen entweder überlesen oder war noch nicht dran. Hat Jemand Bedenken?
  4. Als ATL Fahrer kannte ich nur das Metallrohr, ich wußte garnicht das es das auch aus Kunststoff gibt. Allerdings hat bei mir (und anderen) die blöde Kunststoffschelle das Alurohr durgescheuert. Konnte man zunächst nicht sehen, aber hören. Ich hoffe die Nachfolgeprodukte haben einen fetten Radius an den Kanten. Und falls nicht, würde ich die neue Schelle solange bearbeiten bis sie das hat, sonst scheuert das hübsch weiter.
  5. Ich habe vor 2,5 Jahren Triscan Blechlenker eingebaut. Ich hatte keine Lust auf das rumgewürge mit den 1mm zu dicken Zapfen bei den Gußlenkern, die Triscan hatten genau das Maß der alten Lenker. Außerdem bekam ich damals keine "Marken"Gußlenker, da sind mir die Blechdinger mit den wechselbaren Traggelenken sympathischer. Pro Trisca: augenscheinlich gut verarbeitet, Spureinstellung nicht nötig. Und falls die nochmals raus müssen, warum auch immer, gehen die auch wieder brauchbar aus den sechskant Gummilagern raus. Contra: Die Lackierung taugt nicht viel, sind nach 2,5 Jaren an den Nähten schon ordentlich am rosten. Mir fehlte die Zeit für die Hohlraumversiegelung. Und ehrlichgesagt ist der Einbau immer noch scheiße, da hatte ich keine Lust an klebrig fettigen Lenkern rumwuchten zu müssen. Ich würde sie nochmals einbauen, aber dann im montierten Zustand direkt versiegeln. Zwischenzeitlich mußte das Radlager raus, da war ich froh mit den 3 Schrauben einfach das Traggelenk ausschwenken zu können.
  6. Da ich gerade eine Glühkerze beim ATL kaputt hatte habe ich den Computer mal drangehangen: Bei 8,4°C sagt ein MWB eine Glühzeit von 16 Sekunden. Das muß aber nicht die Vorglühzeit sein, kann auch incl. Nachglühen sein. Jedenfalls merkt man bei den Temperatuen die intakte 3. Kerze sofort am runderen Motorlauf nach dem Kaltstart.
  7. Einfach aus der alten Schraube einen Gewindebohrer machen: In Längsrichtung 1-2x einsägen, dann mit der Schneidkluppe über die Schraube, Bohrer fertig. Vor dem Gewindeschneiden etwas Fett in die neuen Nuten damit der Drek hängenbleibt. Und alle 15-20mm wieder raus zum Nutenreinigen, denn da ist viel Dreck drin!
  8. WD40 ist ein Korrosionsschutzöl, und kein Rostlöser, nichtmal ein Schmieröl. Setze mal 3 Tage einen heftigen Rostlöser ein, das wirkt schon Wunder, und dann Hitze, ich nehm immer die Lötlampe, dann muß das gehen falls es sich denn nochmals löst.
  9. Spiel im Pedal? Pedal ienfach mal manuell zurückziehen bis zum Anschlag und kurz halten.
  10. Natürlich hätte ich auch einfach die Dichtungen tauschen können, aber ich weiß ja auch wie angerostet meine Kolben im vorderen Bereich sind. Mittendrin werden die Kolben auch angeschlissen sein, und wenn ich mir die Preise von Dichtung und Kolben ansehe (ca 47 Euro zusammen) und vergleiche wobei der Austauschsattel 62 Euro kostet finde ich das besser und gut: Denn beim Austauschsattel sind außerdem die Führungshülsen neu, Manschette ist neu, Ventil ist neu, etwas Zinkfarbe sieht auch hübsch aus, ich mache mir da nach 20 Jahren und 175000km nichts vor. Mir gefällt der werksüberholte Sattel für 62 Euro im Austausch einfach, ich will Ruhe in meinem Gebrauchsgegenstad haben. Und letztendlich haben auch die neuen hinteren Bremssättel endlich ein Problem gelöst an dem ich vier Jahre letztlich erfolglos herumgedoktert habe. Der moderne Krempel hat einfach nicht mehr die Qualität von vor 30 Jahren.
  11. Hallo zusammen, nocheinmal ein Feedback: Den kranken linken vorderen Bremssattel hatte ich mit Mannis Idee, ATE Bremsenpaste auf den ausgefahrenen Kolben zu schmieren, erheblich verbessert. Allerdings löste sich der zugedrückte Kolben bereits zwei Tage später nur wieder sehr schlecht von der Scheibe; der Anwendungserfolg war also nur von kurzer Dauer. Diesen linken Sattel habe ich gegen einen ATE Austauschsatte (was anderes gibts nicht mehr von ATE) getauscht, montiert , Führungshülsen "trocken" wie von ATE gefordert, und jetzt ist Ruhe in der Bremse. Radlager und Sensor ebenfalls getauscht. Den ebenfalls 21 Jahre alten rechten vorderen Sattel habe ich nochmals abgebaut und auch mit Mannis Methode mit ATE Paste auf den ausgefahrenen Kolben behandelt. Auch dieser Kolben gleitet nun leichter zurück. Aber: Wenn ich 5 km gefahren bin ist die rechte Bremsscheibe fühlbar deutlich wäremer als die linke mit dem Austauschsattel, daher werde ich vorne rechts beizeiten auchnoch tauschen. Es scheint sich was zu tun über 20 Jahre im Sattel, ich empfehle daher ausdrücklich Mannis Methode, aber auch die Scheibentemperatur im Rechts Links Vergleich im Auge zu behalten, die Sättle scheinen eine endliche Lebensdauer zu haben. Vielleicht läßt sich aus den Erkenntnissen aus diesem Thread ein WIKI Eintrag zu den ATE Führungshülsen destillieren, denn die hier beschriebenen Ergebnisse sind bislang dort nicht niedergeschrieben.
  12. Also mein ATLhat auf dem Zigarettenanzünder kein Dauerplus und ist garantiert unverbastelt. Aber vielleicht kann man irgendwo einen Shunt umstecken, so kenne ich das jedenfalls von den Franzosen.
  13. Für die Führungen der Beläge an der Bremszange bzw. -halter: Plastilube oder Kupferpaste. Für die Führungsbolzen / Plastikbuchsen für den Sattel nur ATE Bremspaste = Silikonfett, keinesfalls irgendetwas auf Mineralölbasis (z.B.:Plastilube, Kupferpaste, Universalfett etc.), denn die Plastikbuchsen quellen sonst und die Schwimmsattelführung geht fest. Ebenfalls die ATE Bremsenpastein die Bohrungen des Bremssattels für die Plastikführungen als Korrosionsschutz.
  14. Genau das habe ich ja gemeint: Ist dann kein Kapillarspalt da weil mit Paste gefüllt, kann Wasser auch nicht im Spalt zur Korrosion führen.
  15. Würede der Dichtring im Zylinder undichtsein würde er die Paste verdrängen, da das aber der Totalschaden und nicht der Betriebszustand ist wird die Paste nicht verdrängt. Korrosionsschutz: Doch, denn die Paste füllt auf jeden Fall den Spalt zischen Kolben und Zylinder, in den sonst kapillar eindringendes Wasser gezogen würde = Korrosionsschutz,, und wasserlöstlich ist das Silikonfett m.W. auch nicht, insofern gehört es auch unter die Manschette. Die Paste ist generell ein "Dichtungsverbesserer" und hat tatsächlich auch im Betrieb diese Aufgabe.
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