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huebi

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Mein A2

  • A2 Modell
    1.4 TDI (AMF)
  • Baujahr
    2001

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    Waltrop

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Leistung von huebi

  1. Ich wäre ja gerne dabei, habe aber mit Erschrecken festgestellt, dass ich am kommenden Wochenende einen Auffrischungskurs für meinen "Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route", also meinen ADR-Schein machen muss.
  2. Was beim Verbrennen diese Katalysators entsteht, ist Eisen-III-Oxid, also banaler Rost. Und das ist Asche, die den Partikelfilter nachhaltig zu setzt. Der Rost sitzt als harte Schicht schon im Brennraum. Der Oxidationskatalysator verliert dadurch seine Wirkung und nach nicht einmal 300000 km ist der DPF dichter als der Dichter Göthe nach einem Saufgelage jemals war. Eventuell lässt sich der Rost durch Spülen mit Salzsäure wieder auflösen; eine echt Lösung ist das aber nicht. Ferrocen gehört einfach nicht in den Sprit, war aber bei den erster DPFs noch notwendig weil die noch nicht direkt hinterm Kat verbaut waren und die Temperatur zum Verbrennen des Rußes nicht erreicht wurde. Zweitaktöl als Zusatz, um zum Beispiel die Hochdruckpumpe bei Common Railern zu schonen, ist absoluter Schwachsinn. Das Gewäsch kam auf weil Bosch den schwefelfreien Dieselkraftstoff verpasst hatte und Mercedes deshalb die Produktion von CR PKWs spektakulär eingestellt hatte. Die Motoren sind reihenweise binnen kürzester Zeit verreckt. Der Entwicklungsleiter der Konkurrenz hatte aber schon vorher Wind vom neuen Kraftstoff gekriegt und ein paar Fässer zum Testen bei einer Raffinerie geordert und damit die eigenen HD-Pumpen getestet. Dabei hat man dann auch die Bosch Pumpen getestet. Ein guter Freund von mir hat damals die Dauerlaufversuche gemacht und dabei festgestellt, dass Bosch kläglich versagen wird, was dann ja auch geschah. Inzwischen sind alle Pumpen darauf ausgelegt und jegliche Zusätze sind einfach nicht nötig. Ich persönlich nehme anstatt Zweitaktöl Rapsöl, Und um ganz sicher zu sein, habe ich die Zumischung auf 100% erhöht. Die PD-Elemente und alle Einspritzpumpen halten so auf jeden Fall. Allerdings muss der Motor auf höchste Effizienz abgestimmt werden, damit die Kolbenringe nicht verkleben und das Motoröl nicht polymerisiert. Wenn das allerdings gemacht wird, funktioniert es einwandfrei.
  3. Bei den VTG-Ladern ist bei 830 Grad Celsius Schluss mit lustig. Ganz kurze Überschwinger auf 850 Grad C sind möglich aber auf Dauer mögen das die Verstellschaufeln nicht. Die tatsächliche Abgastemperatur variiert von 130-150 Grad im Leerlauf bis 830 Grad bei Nennleistung. Natürlich kann man die Abgastemperatur mit mehr Kraftstoff und Motordrehzahl höher bekommen. Der "Voreilende Luftpfad" der EDC16 - der A2 hat noch die EDC15 - ist da ein gutes Beispiel für. Dabei ist dann jedoch ganz schnell die Russgrenze erreicht oder überschritten. Der originale Wastegate-Lader im AMF ist schon eine sehr gute Wahl und auch sehr gut abgestimmt. Mit dem VTG-Lader im ATL wird der Druckanstieg ein paar hundert Umdrehungen früher stattfinden, was sich im Alltag jetzt aber nicht so dramatisch auswirkt. Ein besseres Ansprechverhalten bekommt man durch Isolieren des Abgaskrümmers und des Turbinengehäuses des Laders, was bei diesen kleinen Motoren, im Gegensatz zu Schiffsmotoren, aber nicht wirklich spürbar ist. Jedenfalls steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Gewinn. Viel vielversprechender ist ein immer zu Einspritzmenge, Drehzahl und Last exakt passender Einspritzbeginn, der auf maximale Effizienz anstatt auf geringe Stickoxidemissionen abzielt. Dies führt grundsätzlich zu geringeren Abgastemperaturen weil mehr der thermischen Energie über den Kurbeltrieb in mechanische Energie umgesetzt wird. Gleichzeitig sinkt aber auch der Verbrauch erheblich. Etwa 20 % bis 25 % sind möglich. Der Aufwand ist hierbei vor Allem Zeit, die für Logfahrten drauf gehen.
  4. Zum Gegenhalten nehme ich gerne einen Hebel, der an den M8 Löchern für den Druckapparat festgeschraubt wird und sich am Boden abstürzt. Ich würde das Einmassenschwungrad nehmen. Mir sind schon zwei Zweimassenschwungräder beim Anlassen schon stumpf abgerissen. EMS ist weniger Technik, kann weniger kaputt gehen und der Komfortverlust ist durchaus erträglich.
  5. Hast Du einen Link zur 3 mm Kamera? Ich brauche so eine sehr dünne für noch deutlich engere Ecken.
  6. Die Voreinspritzung bringt tatsächlich für alle Emissionen Vorteile. Russ, Geräusch, CO, HC und NOx sinken dadurch deutlich. Irgendwo hatte ich mal eine Dissertation zu dem Thema gefunden und es war sehr beeindruckend, wie stark die Emissionen damit verringert werden konnten. Da bis Euro 6 keine Messungen bei hohen Drehzahlen gemacht wurden und der Motor sowieso richtig laut ist, brauchte man ab 3000 1/min auch keine Voreinspritzung mehr. Das hatte ich schon wieder vergessen gehabt. Ich hatte mich nur auf die Applikation innerhalb des Datenstandes konzentriert und bei der EDC16U34 zwar die Möglichkeit für bis zu 6 Einspritzungen gefunden, jedoch war nur eine einzige Haupteinspritzung appliziert. Bei den 2,5 l Reihenfünfzylindern war die VP36 (eventuell später noch die VP37) verbaut, die von der Lagerung her noch sehr solide aufgebaut war. Hier ist eher der Verschleiss des Förderkolbens im Verteilerkörper das Problem. Wenn der Spalt zwischen den beiden Teilen zu gross geworden ist, gibt es zuerst Heissstartprobleme und später springt er auch kalt nicht mehr an. Hier hilft nur ein neuer Verteilerkörper mit Förderkolben. Eine eher theoretische Möglichkeit wäre noch, dass Einspritzkennfeld der verschlissenen Einspritzpumpe neu zu vermessen und dieses dann in der Motorsteuerung zu applizieren. Theoretisch deshalb, weil dafür mindestens 500 Messungen auf dem Prüfstand notwendig sind. Mit den normalen Prüfständen lauft das auf ewig viel Arbeit hinaus. Wenn so eine Einspritzpumpe repariert wird, sind nur drei abschliessende Messungen notwendig. Beim 2,5 l V6-TDI ist dann die VP44, eine Radialverdichtende Einspritzpumpe verbaut. Hier geht öfter der Kolben des Spritzverstellers fest. Als Folge wird der Endstufentransistor für das Spritzverstellungsventil überlastet und geht kaputt. Hier kann ein "Obenöl" die Haltbarkeit tatsächlich deutlich verlängern. Aber wieder zurück zu unseren Uraltmotoren. Die Ölschmierung ist super und die Magnetventile halten auch sehr lange. Einfach ein gutes Konzept. Die Pumpe Düse Motoren wurden entwickelt, um hohe Einspritzdrücke bis knapp über 2000 bar verwirklichen zu können. Mit den mechanischen VE-Einspritzpumpen waren offiziell 300 bar (Bosch) und inoffiziell 500 bar (MAN) möglich. Der spätere Nachfolger, die elektronisch geregelte VP37 des Ur-TDIs konnte dann schon 1350 bar Einspritzdruck erreichen. Höhere Einspritzdrücke von bis zu 3000 bar sind dann mit den Common Rail Anlagen möglich. Je höher der Einspritzdruck, umso vollständiger wird die Verbrennung und umso geringer wird der spezifische Verbrauch und auch die Emissionen.
  7. Danke für den Tip für die EDC17. Das kommt in Kürze auch auf mich zu, denn da soll die Abgasnachbehandlung abgeschaltet werden.
  8. Moin zusammen. Ein Männerreligions-Thread! Suuuper! Hier mal ein bisschen zu einem Hintergrund wie es zum Zweitktöl in den Dieseln kam. Etwa 2005 hat Mercedes schlagartig die Produktion von Diesel-PKW eingestellt weil die Bosch-Hochdruckpumpen reihenweise ausgefallen sind. Ein guter Freund hat zu der Zeit bei der Konkurrenz in der Entwicklung dieser Pumpen gearbeitet. Seinem Entwicklungsleiter war zu Ohren gekommen, dass schwefelfreier Diesel in der Entwicklung war. Schwefeloxide setzen die Dieselpartikelfilter zu, so dass dieser neue Sprit notwendig wurde. Schlau, wie er war, hat er sich von einem Mineralölhersteller ein paar Fässer zukommen lassen. Und er hatte genau den richtigen Riecher: Die Lagerung der Antriebswelle wurde nun zu schlecht geschmiert und hielt nicht mehr so lange, wie es ursprünglich geplant war. Die Lagerungen wurden vergrössert und das zukünftige Problem war damit schon im Keim erstickt. Natürlich wurden auch die Hochdruckpumpen von Bosch (privat) gekauft und getestet. Das Ergebnis war, dass die Bosch-Pumpen nur eine noch eingeschränktere Dauerfestigkeit hatten. Bosch ist dann damit gewaltig auf die Nase gefallen und hatte hohe Pönalen an Mercedes zu leisten. Das Gerücht, dass die Hochdruckpumpen nur mit Zweitaktöl überleben hat sich seit diesem Vorfall hartnäckig gehalten. Mit Zweitaktöl laufen die Motoren leiser und wird als gut empfunden. Leiser bedeutet aber, dass die Verbrennungsgeschwindigkeit, und damit die Effizienz des Motors, herab gesetzt wird. Ein effizient abgestimmter Motor ohne Voreinspritzung ist immer laut. Gut kann man das bei den älteren UPS Lieferwagen hören. Hat der Motor eine (immer empfehlenswerte) Voreinspritzung, so dass die Haupteinspritzung in die Flamme der Voreinspritzung erfolgt, dann ist dieser Motor damit erheblich leiser. Allerdings wird bei Audi ab 3000 1/min diese Voreinspritzung auch wieder abgeschaltet. Bei unseren A2 gibt's keine Voreinspritzung. Sie wäre zwar möglich aber ich habe noch keine Motorsteuerung für Pumpe Düse Motoren mit aktiver Voreinspritzung gesehen. Die besten Erfahrungen habe ich übrigens mit 100% Babyöl im Tank gemacht. Die Leistung ist unübertroffen gewesen.
  9. Ich wage mal eine unsichere Analyse. Es sieht mir so aus, als hätte der Bruch seinen Anfang im unteren Bild ganz rechts begonnen. Der Bruch dürfte von der Rundung zwischen Lagerfläche und zur Kurbelwange direkt im Übergang zur Kurbelwange seinen Ursprung haben. Die grauen matten Flächen sind der Riss des Dauerbruchs, der sich langsam immer weiter nach links ausgebreitet hat. Die groben eher glänzenden Flächen sind dann der Gewaltbruch, mit dem die Kurbelwelle dann schliesslich in zwei Teile zerfallen ist. Diese Rundung ist übrigen rolliert. Das heisst, das mit eine Hartmetallscheibe der Radius nach der spangebenden Fertigung noch einmal mit viel Kraft gerollt wurde. Damit wird, ähnlich wie bei Sicherheitsglas auch, die Oberflächenspannung deutlich erhöht. Damit wird dann an dieser sehr kerbempfindlichen Stelle die notwendige Dauerwechselbiegefestigkeit erreicht. Leider hat das in genau diesem Fall nicht funktioniert, jedoch sind solche Schäden ausgesprochen selten. Es wäre für die Ingenieure auch ausgesprochen beschämend, wenn sie keinen zuverlässigen Kurbeltrieb hinbekommen würden. Mit dem Rollieren wurde hier auch schon tief in die Trickkiste gegriffen, um die Kurbelwelle so leicht bauen zu können. Das Ergebnis ist ein tolles Stück Ingenieurskunst.
  10. Die Kurbelwelle ist also genau im Hubzapfen des dritten Zylinders mit den Einschlägen der Verdichterschäufelchen des geplatzten Turboladers passiert. Kannst Du nur von den Bruchstellen nochmal hochauflösende Bilder machen? Auf den ersten Blick sieht mir der Bruch nach einem Dauerbruch aus, wo der Riss im Laufe der Zeit langsam immer grösser geworden ist. Ich vermute, dass der Bruch von der Ölbohrung ausgegangen ist und dann im Laufe der Zeit bis zum Bruch immer grösser geworden ist. Ich habe bisher nur eine einzige Kurbelwelle gesehen, bei der der Bruch durch einen Einschluss im Material, also einem Lunker, ausgegangen ist. Konstruktive Gegebenheiten mit hoher Kerbwirkung, z.B. Ölbohrungen oder der Übergang des Zapfens in die Kurbelwange sind eine viel häufigere Ursache. Natürlich können auch die Kraftspitzen, verursacht durch den Kurbelwellenschrott, das ausgelöst haben, was ich aber mit den aktuellen Bildern als eher gering einschätze. Normalerweise verursachen die kleinen flachen Bruchstücke aus Alu nicht so heftige Einschläge im Kolben, meiner Erfahrung nach jedenfalls nicht, wenn der Motor mit hoher Drehzahl läuft. Ich bin sehr auf die neuen Bilder gespannt. Bitte vorher mit Bremsenreiniger sauber machen und mit Druckluft trocken blasen.
  11. Die Brennraummulde macht den Unterschied bei der Verdichtung. Größere Mulde bedeutet geringeres Verdichtungsverhältnis. Bei höheren Leistungen muss die Verdichtung verringert werden, damit der Kolben noch kühl genug bleibt und nicht längs über dem Kolbenbolzen aufreißt.
  12. Das da Federsegmente von Werk aus fehlen, würde mich jetzt ernsthaft wundern. Aber ich kann mir die Kaufleute mit ihrem Sparwahn gut vorstellen, die auch gut funktionierende Lösungen noch totsparen. Stich wort Leasinglebensdauer, was ich erst vor zwei Wochen gelernt hebe. Glücklicherweise sind unser automobilen Dinosaurier davon noch nicht so sehr betroffen.
  13. Von der grossen Tellerfeder sind Dir auf jeden Fall zwei Segmente - auf dem Bild oben und unten - heraus gebrochen. Am besten den Druckapparat und die Reibscheibe ausbauen und dann mal genauer schauen. Die Kupplung ist auf jeden Fall hinüber.
  14. Setz das mal ins Verhältnis zu den üblichen Verlusten auf Kühlcontainerschiffen. Dann sind die 450 Gramm plötzlich gar nicht mehr so viel im Vergleich zu den täglichen Tonnen an Verlusten eines solchen Schiffes. Und auf dem Kahn ist alles heile.
  15. Nee, die Bruchstelle ist verdreht, was zumindest teilweise auf einen Bruch durch Torsion schliessen lässt. Wahrscheinlich war eine Rostnarbe am Übergang zum Topf Auslöser für den Bruch.
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