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Gast Futuit

HDI Versicherung + Unfall = Vorsicht geben

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Gast Futuit   
Gast Futuit

Ich hab da ein Anliegen:

 

Meine Mutter hatte vor kurzem einen unverschuldeten Unfall und während sie das Auto in der Werkstatt hatte bekam sie logischerweise einen Unfallersatzwagen. So weit so gut.

Nun wurde ein Teil von der gegnerischen Versicherung (HDI) nicht übernommen und zwar genau die Differenz zwischen dem normalen Leihwagentarif und dem Unfallersatzwagentarif (ja da gibt es einen Unterschied und für einen Golf IV beträgt die Differenz für 3Tage stolze 300€). Sie schreiben, dass das Unfallopfer eine Schadenminderungspficht hat und somit vom Autohaus vor die Wahl zwischen dem Normalen- und dem Unfalltarif hätte gestellt werden müssen und dann würde ja jeder, und da stimme ich zu, den billigeren nehmen. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass die HDI einem vorschlägt die Differenz, die das Autohaus logischerweise in Konsequenz vom Mieter fordert nicht zu bezahlen und sich ruhig verklagen zu lassen.

Und jetzt aufpassen: Die HDI übernimmt in dem Falle sämtliche Gerichtskosten und alle im Falle eines Verlierens sämtliche entstehenden Kosten!!!

 

Hintergrund der ganzen Sache ist, dass die HDI es Leid ist fast das doppelte für einen Leihwagen zu bezahlen und diese Tarife im Alleingang abszuschaffen. Zu recht finde ich, denn da zeigt sich doch wieder einmal die Abzocke. Sämtliche anderen Versicherungen bezahlen den Tarif anstandslos.

 

Bin mal suf eure Kommentare gespannt.

 

Futuit

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Mütze   

Ich finde es gut wie HDI reagiert. Wenn der Händler von Allein einen Unfallersatzwagen angeboten hätte (was er aus Profitgier bzw. Unwissenheit nicht tat), würde er vor dem Problem nicht stehen.

Wenn die Versicherung einen höheren Betrag zählen würde, würde auch die Versicherungsbeiträge in die Höhe gehen. Und dass wirkt sich dann auf Alle aus. Auch die, welche keinen Unfall verursachen/beteiligt sind.

Einer muss den Anfang machen. Die Anderen Versicherungen werden da bestimmt nachziehen. (wo immer es was zu sparen gibt.....)

Das Problem ist nur, dass alles auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird.

 

Was werdet Ihr (Deine Mutter) nun machen?

 

Mütze

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Gast Futuit   
Gast Futuit

Wir kennen den Händler sehr gut und er ist natürlich von dem Anspruch zurückgetreten.

Das tun übrigens fast alle, da die meisten wissen, dass sie sich da ein bisschen im illegalen Bereich bewegen.

Leider und das muss man zum Schutz der Händler sagen ist de Tarif gang und gäbe und wie gesagt keine Verisicherung außer der HDI verweigert die Bezahlung. Also wären die Händler ehrlich gesagt auch ziemlich blöd, wenn sie es nicht täten.

Das eignetliche Problem ist, dass die die Summen zu klein sind um es vor ein Oberlandesgericht zu bringen (glaub erst ab 30000€) und so den "Rafftarif" gesetzlich zu untersagen, bzw. die Bezahlung mit verweis auf das Urteil zu verweigern.

 

Futuit

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Da kann man sich bei der Vers. nur bedanken und wenn das alle so machen wird sich hoffentlich bald was ändern.

Vor ca. 6 Jahren 14 Tage Honda Civic für 1300 DM als Unfallersatzwagen.

Beim mieten für den Urlaub hätte der vielleicht 800 DM gekostet. X(

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dussel   

An sich ne gute Sache, aber nicht wenn du persönlich betroffen bist. Der Autovermieter Herz, Sixt etc. nimmt nämlich erstmal dich mit Inkassoverfahren und dann Gericht in die Mangel. Und der HDI schaut zu und tut erstmal gar nichts. Klasse nicht, ist nämlich genau mir passiert, gleicher Fall wie bei deiner Mutter. Das Auto wird schudlos vernichtet, Wertverlust und ein Jahr Megastreß mit Inkassotypen, Gerichtsvollzieher, Anwalt, einstweilige Verfügungen etc. Danke HDI! Vielen Dank! Und das nur, weil mir jemand an der roten Ampel hinten drauf gefahren ist.

 

Gruß

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