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DerFlo

Ausschluß eines Rahmenschadens durch Achsvermessung möglich????

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Mal ne Frage an die Technikfreaks, Ingineure und Audi Mitarbeiter unter Euch:

 

Seit meinem Unfall (vorne rechts) zieht mein Wagen enorm nach rechts, die Werkstatt schiebt es jetzt auf die Reifen, nur die waren ja auch schon vor dem Unfall montiert.

 

Auf meine Nachfrage, ob denn mit Sicherheit auszuschließen sei, daß der Rahmen verzogen ist, und ob das vermessen wurde, sagte mir der Meister, daß eine Rahmenvermessung nicht durchgeführt wurde, da eine weitgehende Demontage dafür notwendig ist.

Allerdings wurde die Vorderachse vermessen, und diese stimmte.

Wenn der Rahmen verzogen wäre, würde nach dem Unfall auch die Achsstellung nicht mehr stimmen.

 

 

Kann man das einfach so ausschließen?? Der Wagen hatte immerhin mit der Achse keinerlei "Feindberührung", die Karosserie schon!

 

Habe in 2 Wochen wieder einen Werksatttermin wegen Nachbesserung (Lacknase, Risse im Lack des Stoßfängers, Ausstausch der verzogenen Serviceklappe) bei dem dann auch die Räder von hinten nach vorne getauscht werden sollen, um das ziehen zu beheben.

 

Vielen Dank

 

derFlo

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Hallo,

 

die Frage ist, ob Vorder- und Hinterachse zusammen vermessen wurden.

Es kann durchaus passieren,dass die Stellung der Vorderräder zueinander korrekt ist, nicht aber die zu den Hinteenrrädern. Das gibt dann beim Fahren die berühmten vier Spuren im Schnee, d.h. die Vorderräder versuchen eine Fehlstellung zu den Hinterrädern auszugleichen, was dann natürlich nur durch Lenken geht.

 

Gruß

 

rojoseph

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Was jede Werkstatt ohne irgendwelche Demontage können müsste:

 

Diagonalen messen: D.h. hinten und vorn an beliebigen, aber rechts und links identischen Punkten an Karrosserie und/oder Achsen die Längen "über Kreuz" messen!

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Hallo,

 

was sagt denn ein Meister, der möglichest einen A2 kennt und reparierte Fahrzeuge Probe fährt - vielleicht aus einem anderen Audi-Betrieb - dazu ?

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Der Meister im Audi Zentrum Köln meinte, nö, ich hab keine Zeit mir das anzugucken, ich hab jetzt Feierabend......

Nachdem ich eine geschlagene dreiviertel Stunde erst beim Service und dann bei besagtem Meister angestanden und gewartet hatte, ließ er sich darüber aus, daß ja alle anderen außer ihm am Freitag einen Brückentag hätten, und dann um 12 Uhr wach würden...sehr kundenfreundlich! Der Herr sollte mal am Samstag Abend bis 20 Uhr in einem beliebigen Einzelhandelsgeschäft der Kölner Innenstadt stehen, oder wie ich, auch Sonntags Kundentermine machen, weil die Kunden sonst keine Zeit haben, weil sie selbst von Mo.- Sa. im Laden stehen müssen!!!

 

Werde am Montag die Versicherung kontaktieren und darum bitten, doch mal einen Gutachter zu schicken.

 

Ein verständnisloser Flo

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Ich gehe davon aus, daß die Reifen vorne in einem gleichwertigen Zustand sind und auch keinen starken Luftdruckunterschied haben. dann halte ich die Aussage der Werkstatt für absoluten Quatsch ! Entweder ist einer der Reifen beschädigt, dann hätten sie Dich allein schon aufgrund ihrer Sorgfaltspflicht gar nicht vom Hofe fahren lassen dürfen, oder die Reifen sind in ordnung, da hillft auch kein Wechsel von vorne nach hinten.

Die Vorderachse (bzw. die Einstellwerte) kann auch verzogen sein, ohne daß diese beim Unfall direkt beschädigt wurde.

Mein Tip, nachdem ich die Schilderung des Unfalls gelesen habe: fahre zu einer freundlichen Karosseriewerkstatt oder fachkundigem Bastler , oder ADAC oder TÜV, und lasse den A2 begutachten, ganz besonders (oder aus Kostengründen nur-)den Bereich des rechten Längsträgers direkt hinter der Achsbefestigung (Aggregateträger) zur Spritzwand hin, dort ist auch noch eine Plastikverkleidung angebracht, abmontieren oder auch abbrechen, kostet nur ein paar Euro und bei der nächsten Inspektion ersetzen lassen. Ist diese Verkleidung ab, kann man sehr gut von oben und von unten den Verlauf des Trägers erkennen. es darf keinerlei Beule oder sogar Knick erkennbar sein, Form muß absolut harmonisch gebogen sein. Der A2 ist in diesem Bereich zwar stabil, durch diese Plasikkappe übersehen selbst manche Fachleute Beschädigungen dort. Eigentlich ist anzunehmen, daß eine Audi-Werkstatt das eindeutig erkennt, wäre aber bei einer auch nur geringen Beschädigung ein enormer Kostenfaktor, da die Druckgußteile neu eingeschweißt werden müßten, und diiese Werkstatt die Reparatur wahrscheinlich an ein entsprechend zugelassenes Audizentrum abgeben müßte. Also weder im Interesse der Werkstatt und erst recht nicht der Versicherung. Bei einer Beschädigung des Trägers, ohne den auszutauschen, wäre die Sachlage eindeutig, Pfusch. Kann natürlich auch sein das der Verzug des Trägers oder der Achse so gering ist, daß es nur durch vermessen des Rahmens festgestell werden kann.

Insgesamt eher unwahrscheinlich, da es eine Audi-Werkstatt ist, ich würde es aber überprüfen lassen, aber nicht von einem Beauftragten der Versicherung, und wenigstens dazu eine komplette Achsvermessung bei einer anderen Werkstatt oder Reifenhändler durchführen lassen, ca 50 Euro.

Wurde denn der Austausch des geschraubten Rahmenteils im Serviceheft eingetragen? Ich hätte angenommen, Audi-Werkstätten vermessen in einem solchen Fall generell das Fahrzeug.

Umgekehrt, selbst wenn beide Längsträger stark deformiert sind, können die Achsewerte stimmen und das Fahrzeug einwandfrei fahren. Auch die Airbags müssen noch nicht ausgelöst worden sein.

Viel Erfolg jedenfalls.

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Hej Frager, Danke für Deine Antwort !! Genau das ist der Punkt: Die Werkstatt hat nur die Stoßstange demontiert, und den darunter liegenden Querträger erneuert. Da neben den schon erwähnten Pfuscharbeiten (Lacknase im Kotflügel, nicht ausgetauschte Serviceklappe, obwohl diese verzogen ist und Lackrisse im neuen Stoßfänger) mir gestern unangenehm aufgestoßen ist, daß DIE SCHEINWERFER NACH AUSTAUSCH NICHT EINMAL EINGESTELLT WURDEN (!!!! Leuchthöhendifferenz auf 1 m = 10cm!!!!!), traue ich dieser Werkstatt absolut gar nichts zu, und schon garnicht, einen Rahmenschaden zu erkennen, geschweige denn instand zu setzen!

 

Gut,sie haben etwas unter Zeitdruck gestanden bei der Reperatur, da ich den Wagen Montags abgegeben habe und Donnerstag Abends wieder brauchte, wegen Geschäftsreise, aber dann hätten Sie mir den Werkstattersatzwagen eben etwas länger geben sollen, und die Arbeiten vernünftig ausführen sollen.

 

Was mir eben auch noch aufgefallen ist, ist, daß die Spaltmasse des rechten Kotflügels zwar wieder stimmen, aber nur deshalb, weil er um ca 5 mm nach unten versetzt montieret ist, im Vergleich zum linken!

Das sieht man am Verlauf des Fenstergummis.

 

Maql sehen, was meine Versicherung dazu sagt, wenn ich morgen anrufe. Wollte der Werksatt ja eigentlich die Möglichkeit der Nachbesserung lassen (muß ich ja auch), aber meine Vertrauen ist weg.

 

Viele Grüße

 

DerFlo

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