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bret

LEDs und warum widerstände notwendig sind

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ich halte es kurz hier:

V - Strom "stärke" im sinne von Druck;

A - Strommenge.

 

ein roter LED schluckt ca. 1,8V. Ausnahmen gibt's.

 

Du speist ihm aber vom Auto mit 12V. Das ist nicht ein Problem, sondern das er nur mit 20mA umgehen kann und kann es nicht selber limitieren.

endergebnis? er stirbt.

 

Die Widerstände limitieren den Stromfluss. Ja, dadurch machen die die Lampen etwas dunkler, dafür haben die ein Leben >10000 stunden statt >10.

 

Berechnung:

1 LED --> 1.8V, 20mA. --> 12-1,8 =10,2 / 0,02A -->510 ohm widerstand notwendig.

 

3 weisse LEDs @ 3.5V, 40mA; 12 - (3,5x3) --> 1,5 / 0.12 --> 12.5 ohm widerstand. es scheint klein zu sein - IST ABER NOTWENDIG!

 

habe es selber erfahren, müsste schon 6 weissen LEDs austauschen. weil die kein widerstand hatten. genau wie die wo ich 12V falsch rum angeschlossen hatte.

 

wenn du dein LEDs dunkler machen will, kannst du durch den widerstand den strom weiter limitieren. mein 4500mcds in die türen leuchten alle in Reihe und haben noch 680ohm x 7 hinten dran (!) - trotzdem sind sie hell genug.

 

zum verdunkeln: in reihe löten (plus auf minus), und dann noch ein paar widerstände machen. ein poti kann auch zur justierung benutzt werden, dann gemessen und werte gekauft werden.

 

Richtwerte:

Auto, 1,8V LED: 680ohm 0.5W

Auto, Lumiled: (3.42V, 350mA), 5W 27ohm

 

Noch Fragen?

 

Bret

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Hallo Bret,

 

danke, dass Du dich dem Thema annimmst.

 

Du schreibst, dass die LEDs sterben können, wenn sie falsch herum angeschlossen werden. Wie erkenne ich denn, wo bei mir bei den Sofitten der + und - Pol ist und wie erkenne ich das an der Autolampenfassung?

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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sterben können die schon, müssen aber nicht.

 

ganz einfach ist es auch nicht zu erkennen wo plus und minus sind - du kannst es entweder sichtlich prüfen (im a2 sind fast alle - mit braunen leiter angebunden), oder noch besser ist ein multimeter.

Oder, du stellst es rein und schaust nach; wenn's nicht geht, kannst du gleich umdrehen. etwas zeit braucht es schon um die allen gabudd zu machen.

 

Bret

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Hallo,

 

ich möchte hier mal die Antwort vom LED-Händler Herrn Herz auf meine Frage, wie ich die Polarität der Sofitten erkenne und ob ein falsches Anschließen schadet, reinstellen:

 

------------------------------------------------------------------------------------

 

Ich habe gelesen, dass man die Sofitten richtig herum anschliessen muss, weil sie bei falschem Anschluss "sterben" können.

 

falsche Auskunft!

 

Wie erkenne ich denn, was Minus- und was Pluspol ist?

 

erübrigt sich nach unterer AW!

 

Oder macht es nichts aus, wenn sie kurzfristig falsch angeschlossen werden und man erkennt den richtigen Anschluss daran, dass sie nur richtig angeschlossen brennen?

 

korrekt! einfach probieren, und ggfl. drehen. Schäden werden definitiv nicht entstehen

 

---------------------------------------------------------------------------------------

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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okay, machen wir den test. Schliesse mal ein LED an falsch rum. kann sein das er was besonderes gemacht hat; kann auch sein, das nur 5% schnell den geist aufgeben. Wenn du dein €16 lumiled dadurch kaputt machst..... bist du selber schuld. ich persönlich prüfe inzwischen alles einmal nach, am liebsten mit DMM.

 

ich stütze mich auf solches (siehe anhang): "Absolute Maximum Ratings - Reverse Voltage - 5V" - kann sein das ich pech hatte. aber wofür sind sonst datenblätter da?

 

finde sein letzte auskunft die einzig wahre ist: "probieren und ggf drehen".

 

Bret

LED5-3000WS_WUS.pdf

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Hallo Bret,

 

ich würde ja auch lieber wissen, wo bei der Lampenfassung + und - ist und wo bei der Sofitte.

 

Wie kann ich denn das ohne Messgerät erkennen?

 

EDIT: okay, Du hast oben geschrieben, dass Minus am A2 braun ist. Aber wie erkenne ich das bei der Sofitte? (ohne Messgerät) ?(

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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hier ein bildchen von einer standard LED, am inneren aufbau ist zu erkennen wie die pole liegen.

 

das mit falschpolen ist so, dass eine diode hochohmisch/sperrend wird wenn man sie falsch polt.. es findet im prinzip kein stromfluss mehr statt. um eine diode bei falscher polung kaputt zu bekommen, muss eine sperrspannung überwunden werden, diese liegt bei standarddioden weit über 1000V.. jedenfalls sind im A2 keine solche spannungen vorhanden um dioden bei falschpolung zu zerschießen

ibbv.gif.9a760ee5982a1ed6ef70d1eaff1ceda9.gif

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dann sage ich es mal so rum: ich habe meherer gabudd gemacht währed des einbaus und ich bin dadurch vorsichtiger geworden :D

 

ich prüfe kurz nach bei mir wo plus und minus sind.

 

Bret

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Original von bretti_kivi

...

ich prüfe kurz nach bei mir wo plus und minus sind.

 

Bret

 

Bei den LEDs sieht man auch, wo plus und minus ist.

Aber wie erkenne ich es bei den Sofitten?

 

Wo ist hier plus und minus? ?(

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

 

IMG_1621.jpg

IMG_1621.jpg.5cbee7f91dd6df7d01d27bad231aacf9.jpg

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in der regel werden vorwiderstände stets vor den verbrauchern gesetzt, dh am plus pol.

 

wenn ich kein messgerät, keine 9V block baterie oder netzteil hätte und die teile bei falschpolung sofort hops gehen würden; würde ich die notlösung mit der zunge machen. einfach 2 kabel an die akku-baterie anklemmen, einen dieser kabel an einen beliebigen pol der sofitte legen, den anderen kabel und den anderen sofittenpol auf die zunge legen. wenns auf der zunge zwickt, ist die sofitte richtig gepolt. keine bange, es werden keine irreparablen schäden entstehen..

 

andernfalls gibt es messgeräte für ca 10€ in baumärkten.

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Original von Harlekin

Hallo Bret,

 

ich würde ja auch lieber wissen, wo bei der Lampenfassung + und - ist und wo bei der Sofitte.

 

Wie kann ich denn das ohne Messgerät erkennen?

 

 

Bitte beachtet, dass auch an ein Verpolen der Fahrzeugbatterie gedacht werden muss. Es darf dabei nichts abfackeln, idealerweise funktioniert eine Elektronikkomponente trotzdem! Wenn man sich 1...1,5V Verlust erlauben kann, so nimmt man am besten einen Brückengleichrichter. Dadurch leuchten die LED immer, sogar bei verpolter Batterie;-)

Zusätzlich noch ein Stützkondensator von 100...330µF/40V, und die LED sollten lange leben...

 

Gruß, A2_interessent

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Original von a2_interessent

Bitte beachtet, dass auch an ein Verpolen der Fahrzeugbatterie gedacht werden muss.

 

Hallo,

 

vielleicht habe ich es nicht verstanden, aber ein Verpolen der Fahrzeugbatterie !? Sicherlich auszuschließen, da damit die gesamte Fahrzeugelektrik und -elektronik Schaden nehmen würde. Abgesehen davon, dass es schwierig würde die Batterieklemmen falsch anzuschließen.

 

Zu den LEDs: Bei Falschpolung sind diese hochohmig, so dass kein Strom fließt und die LEDs nicht leuchten. Kaputtgehen können die LEDs / LED-Module in diesem Fall nur, wenn - wie oben korrekt beschrieben - die max. Sperrspannung der LEDs überschritten wird. Im einfachsten Fall ist die Sperrspannung U® dem jeweiligen Datenblatt zu entnehmen; die U® ist vom jeweiligen Diodentyp abhängig und kann durchaus auch im ein- oder zweistelligen Voltbereich liegen.

Allerdings, was tun wenn man kein Datenblatt hat oder der LED-Typ unbekannt ist ? Am Besten einen oder mehrere Widerstände zum Test in Reihe zum LED-Modul schalten (dürfen z.B. 1 - 2 Kiloohm sein) und testen, ob es überhaupt leuchtet (schwach). Wenn ja ist es ok, dann ist die Polung klar; anderenfalls 'wenden'. (Besser wäre der genannte Vorwiderstand / Vorwiderstände in Reihe zum Modul und Parallel zum Modul noch eine Zenerdiode (in Sperrichtung) mit einer Spannung U(F) kleiner der U® des LED-Moduls - für die ganz Vorsichtigen.)

 

Noch ein PS: wenn ganze LED-Module durch Falschpolung kaputt gehen, dann würde ich die Reklamieren ! Es erfordert, je nach Ausführung, etwa 2 elektronischer Bauteile (Kosten: im Cent-Bereich) um ein Modul vor Falschpolung zu schützen ! Ungeachtet ob im Modul tatsächlich die LEDs oder etwas anderen seinen Geist aufgegeben hat.

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Original von Joachim_A2

vielleicht habe ich es nicht verstanden, aber ein Verpolen der Fahrzeugbatterie !? Sicherlich auszuschließen, da damit die gesamte Fahrzeugelektrik und -elektronik Schaden nehmen würde. Abgesehen davon, dass es schwierig würde die Batterieklemmen falsch anzuschließen.

 

Ich weiß nicht, ob alle Elektrik- und Elektronikkomponenten dagegen geschützt sind, aber solche Anforderungen wie z.B. "-18V Versorgungsspannung für t=1h" sind absolut üblich, sogar für Elektronik, die gar nicht direkt am 12V-Bordnetz hängt. Geht aber auch darum, bei Leitungsisolationsdefekten oder laienhaften Reparaturversuchen ein Abfackeln des liebsten Kindes zu verhindern...

 

Die Anforderungen sind, zumindest in Europa, extrem (teuer & teils unsinnig), manchmal sind bei solchen Fehlerszenarien nicht mal Funktionsbeeinträchtigungen erlaubt!

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Hallo a2_interessent,

 

ich bin mir nicht sicher, ob ich Dir da zustimmen möchte. Dass die Fahrzeugelektrik und -elektronik (Steuergeräte, Instrumente, etc.), außer den Sicherungen selbst, gewisse Schutzmechanismen etwa gegen Überspannung, Kurzschluss, usw. beinhaltet, ist klar. Und von mir aus auch gegen Verpolung der Versorgungsspannung, aber insbesondere diesen Test würde ich nicht machen wollen.

 

Im Übrigen ging es ja um die Sofittenpolung und hier ist natürlich der Sofittenhersteller gefragt, Schäden am Fahrzeug durch sein Produkt und an seinem Produkt zu verhindern.

Und hier hast Du sicher recht: hätte der Sofittenhersteller einen 'Brückengleichrichter' in die Sofitte eingebaut, wäre es völlig egal wie herum sie eingesetzt würde, sie würde immer funktionieren. (Gilt für jede Art von LEDs.)

Offensichtlich hat er aber weder den Brückengleichrichter noch eine Schutzschaltung gegen Verpolung eingebaut und darüber hinaus nicht einmal eine Kennzeichnung für die richtige Polung angebracht. Aus diesen Gründen ist das Produkt absolut mangelhaft und wenn es beim Einbau kaputt geht, muss der Hersteller dieses Produkt kostenlos ersetzen.

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