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Harlekin

Sucht der Vertragshändler eigentlich noch selbst nach der Fehlerursache?

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Hallo,

 

die Vorgeschichte steht hier:

 

http://www.a2forum.com/thread.php?threadid=9749

 

Motorkontrolllampe blinkt. Fehlerspeicher: Zündaussetzer auf drei Zylindern. Das Auto läuft aber ganz normal und zeigt keinerlei Symptome. Vermutung aus dem Forum: Zündspulen defekt

 

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Ich habe gestern mittag meinen FSI beim Vertragshändler abgegeben.

(Das Wort "beim Freundlichem" werde ich hier nicht mehr schreiben. Freundlich sind nur die Verkäufer und zwar so lange, bis man die Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt hat.)

Heute morgen war ich mal dort und habe gefragt, ob die schon wissen, woran es liegt. Als Antwort bekam ich, dass das Werk noch nicht geantwortet hat und sie deshalb noch nicht mit der Arbeit angefangen haben.

Ich konnte es nicht glauben. Suchen die in der Werkstatt denn nicht mehr selbst nach der Fehlerursache? Wollen die nicht, oder dürfen die nicht oder können die nicht? Wie soll denn jemand aus dem Werk per Ferndiagnose wissen, woran es liegt. Vielleicht sind es ja nicht die Zündspulen, sondern ein Wackelkontakt oder Marderbiss. Vielleicht auch das Motorsteuergerät?

Ach ja, auf meine Andeutung hin, dass es die Zündspulen sein könnten, hat man mir gesagt, dass man nicht danach gehen kann, was in irgendeinem Internetforum steht.

Wie lange soll hier denn noch gewartet werden, bis mal was passiert? Und warum dauert es so lange, bis sich jemand vom Werk meldet? Sitzen dort auch nur unkompetente Leute?

Und das ganze ohne kostenlosen Ersatzwagen.

 

Wenn heute abend immer noch nichts passiert ist, werde ich meinen FSI wieder mitnehmen. Dann muß ich mir eine andere Werkstatt suchen, die das macht. In dieser Werkstatt werde ich dann freiwillig nichts mehr machen lassen.

 

Und dafür dass Audi den A2 eingestellt hat, keinen entsprechenden Nachfolger bringt, sondern nur unbezahlbare Spritfresser auf den Markt wirft und die Leute im Werk nicht in Gang kommen, wenn eine Anfrage von einem Händler kommt, der sich nicht selbst an die Sache herantraut, wird der A2 auch mein letzter Audi gewesen sein.

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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Na toll und warum kann es so lange dauern? Für mich sind Deine geschilderten sechs Tage unzumutbar. Habt ihr da wenigstens nachgehakt, warum es so lange dauert?

 

Wenn sechs Tage gewartet werden muss, ohne dass etwas passiert - bekommt dann der Kunde wenigstens einen kostenlosen Ersatzwagen?

Wenn Audi nicht in die Gänge kommt oder Ersatzteile länger als normal brauchen, sollte Audi eigentlich einen Ersatzwagen zahlen.

 

Aber dem ist ja wohl nicht so. So behält man keine Kunden. Aber Audi scheint es in seinem Höhenflug wohl auch nicht nötig zu haben. Wenn die so weitermachen kommen schneller als gedacht die Zeiten, in denen Audi rote Zahlen schreibt.

 

Wie habt denn ihr damit verfahren?

 

 

EDIT: wenn man jetzt meinen Falll nimmt, was soll hier eine Anfrage bringen? So, wie ich herausgehört habe, wurde, außer den Fehlerspeicher abzufragen, nichts gemacht. Man hätte doch zumindest mal die Motorbodenverkleidung abnehmen können und sehen, ob nicht irgendwo der Marder zugange war. Gestern wurde noch Hektik gemacht, dass ich das Auto schnell bringen soll, damit man gleich anfangen kann und heute stellt sich heraus, das nichts gemacht wurde, außer vielleicht einmal ratlos den Motorraum von oben zu betrachten.

 

Ich frage nochmals: wollen die nicht, oder können die nicht, weil es an Qualifikation oder Erfahrung zur Fehlererkennung fehlt? Das Werk kann auch nur in Datenbanken sehen und mutmaßen, an was es liegen könnte. Was sollen die sonst bei einer Ferndiagnose machen?

 

Ne, ne, Du kannst mir nicht erzählen, daß diese Vorgangsweise normal ist.

Wenn ja, dann habe ich die schlechteste aller Werkstätten wohl bei mir vor Ort.

 

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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Hi!

 

Ich kenne einen Freundlichen privat sehr gut, und der macht es so (zumindest, wenn ich komme... ;) ):

 

1. er lässt sich von mir das Problem schildern

2. wir gehen gemeinsam zum Auto und hoffen, dass der Vorführeffekt ausbleibt...

3. wenn er sich vom Problem überzeugt hat, schreibt er den Auftrag

4. zusätzlich schaut er noch in div. Audi-Datenbanken, um evt. weitere Fehlerquellen zu ermitteln. Falls in der Datenbank was drinsteht, wird das zusätzlich auf dem Auftrag notiert

5. das Auto wird an den "passenden" Schrauber in der Werkstatt übergeben

 

Fazit: man lässt mich nicht tagelang hängen - und man erzählt mir auch nicht, man warte noch auf eine Antwort vom Werk. In gravierenden Fällen (hatte ich nur einmal mit einem Golf 3), wenn ich also mein Auto länger als 1 Tag dalassen muss, bekomme ich abends einen Ersatzwagen.

 

Und wenn ich der Werkstatt einen Tip gebe, was es sein könnte? Dann reden wir offen darüber. Das hat aber auch schon in anderen Werkstätten (Mercedes...) so funktioniert. Klar, manchmal versucht der Meister erst, eine von mir genannte Fehlerquelle "wegzudiskutieren". Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ihn meine Aussagen dann irgendwo zum Nachdenken anregen - und er seine (und meine) Gedanken in die Reparaturarbeit einfießen lässt.

 

Fazit: es kommt wohl wirklich darauf an, wohin man geht (und an wen man gelangt). Leider gibt es zu viele Leute in den Werkstätten, die sich in ihrer Ehre gekränkt fühlen (bzw. es als Majestätsbeleidigung ansehen), wenn der Kunde einen Tip gibt, der zufällig noch im Bereich des Wahrscheinlichen liegt.

 

CU!

 

Martin

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Hallo Martin,

 

der gravierende Unterschied ist, daß Du diesen Vertragshändler privat sehr gut kennst.

 

Mich würde interessieren, wie er zu den Kunden ist, die das erste oder zweite Mal kommen und den Wagen nicht bei ihm gekauft haben.

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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Hallo,

 

das muß ich jetzt auch noch loswerden.

 

Ich habe mir ja einen Werkswagen gekauft, der in der Audi Werkswagenbörse im Internet aufgeführt war. Es sollte ein Auto in Zahlung gegeben werden.

 

Ich bin also zu dem Topverkäufer des Händlers vor Ort gegangen.

 

1) Für meinen alten hat er mir unverschämt wenig geboten.

2) Bei Werkswagen kann er im Preis überhaupt nichts machen. Die kann er mir nur zu dem Preis verkaufen, der im Internet steht, da bei Werkswagen so gut wie überhaupt nichts verdient wird. Der Händler ist hier einzig und allein nur der Vermittler und dafür bezahlt Audi so gut wie nichts.

 

Ich habe meinen Werkswagen dann über Mathias (Maschek Automobile) gekauft.

 

Für meinen alten hat er mir gleich 50 % mehr geboten als der Händler vor Ort.

Bei dem Werkswagenpreis ist er mir auch einiges entgegengekommen.

Da gab es für mich nichts mehr zu überlegen. Ich hätte den Wagen schon vor Ort gekauft. Da wäre es auch nicht auf ein paar hundert Euro angekommen. Aber bei den Bedingungen - nein. Und mich dann noch frech anlügen, von wegen bei Werksdienstwagen verdient man nichts.

 

Aber der Kunde scheint in den Augen von vielen Vertragshändlern eh bescheuert zu sein. Zumindest kommt es mir so vor.

 

 

Viele Grüße,

 

Harlekin

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Hallo,

dass der "Freundliche" nicht selbst sucht ist schon möglich. Ich hatte bei meinem FSI die gleichen Symptome. Nachdem die Zündspulen getauscht wurden, war trotzdem keine Verbesserung zu bemerken, und die Motorelektronik-Warnleuchte ging nach 200 Metern bei jeder Testfahrt wieder an. Nachdem die Werkstatt ratlos war, hat Audi angeblich eine Online-Diagnose gemacht und das mehrere Tage lang immer wieder.

Resultat: Nach 5 Tagen wurde ein neues Steuergerät eingebaut. Und mein Tank war trotz wenig gefahrener Kilometer (ausser kurzen testfahrten) fast leer.

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Ich kann naürtlich keine Aussage über Fehlersuchstrategien und vorgehensweisen meiner Kollegen machen und spreche nur für mich.

In der Regel ist es so das die beschriebene Vorgehensweise von heavy-metal in meinem Betrieb generell gilt,es geht immer mal bei einem was vergessen oder in die Hose aber das ist die generelle vorgehensweise.Zwei wichtige Gründe:

der Fehler muß nachvollziebar sein,wenn er nicht da ist ist die beseitungen heute fast unmöglich

der Kunde muß mir sagen was nicht in Ordnung ist für ihn,ich bemerke teilweise andere Fehlerquellen die er nicht wahrnimmt

entweder wird der Wagen dann weiter eingeteilt oder ich mach ihn selber,so dann gehts los mit der Fehlersuche und erst wenn ich gar nicht mehr weiterweiss mach ich ne Technisch Anfrage,und dafür ist die auch gedacht...

bzw wenn es eine sogenannte Meldepflicht gibt oder ich habe,wie diese Woche,ein Nagelneues Fahrzeug mit einem grösseren Problem wird die Anfrage vor Rep geschrieben um Freigeabe zu erhalten.

Lange Wartezeiten kommen Zustande zB in der Urlaubszeit,aber generell ist es so das da zuwenig Personal vorhanden ist (VW&Audi)

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