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Gast Carlos

Fehler in der Auto-Elektronik

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Gast Carlos

Die deutsche Autoindustrie will nun etwas tun in der Steuer-Elektronik.

 

 

 

 

Die Autoelektronik nimmt viel Platz unter der Motorhaube ein.

 

 

 

Dienstag, 7. Oktober 2003

Elektronik im Auto

Kampf dem Fehlerteufel

 

Deutsche Automobilhersteller und die Zulieferindustrie haben den Fehlern in der Autoelektronik den Kampf angesagt.

 

Probleme träten unter anderem deshalb auf, "weil verschiedene Systeme im Auto miteinander kommunizieren, ohne die wirklich gleiche Sprache zu sprechen", sagte der Wolfgang Ziebart, Vorstand des Zulieferers Continental der Nachrichtenagentur dpa. Deshalb habe die Industrie die Initiative "AUTOSAR" gegründet. Sie soll einen einheitlichen Standard für die Elektronik-Architektur im Auto schaffen.

 

Für mehr als die Hälfte aller Pannen auf deutschen Straßen sind nach Angaben von Autoexperten Fehler in der Elektronik verantwortlich.

 

Elektronik für mehr Sicherheit

 

"Für den Einsatz der Elektronik im Dienste der Sicherheit gibt es absolut keine Alternative", sagte Ziebart. Für den automatischen Eingriff von Sicherheits-Elektronik ins fahrende Auto müssten aber geltende Gesetze geändert werden. Der Fahrer ist per Gesetz für die Fahrt mit seinem Auto verantwortlich. "Sollen Gefahrenrechner selbst aktiv eingreifen, um Unfälle zu vermeiden, ohne dass der Fahrer das System etwa durchs Bremsen zuvor aktiviere, müsste geltendes Recht neu gefasst werden", sagte er.

 

Viele Einzelsysteme sind bereits in einem weit fortgeschrittenen Entwicklungsstadium oder laufen sogar schon in Serie, wie die Radar- oder Infrarotsensoren in den Abstandsregelsystemen. Zwar lasse sich schwer in Zahlen sagen, wie viele Unfälle durch umfangreicheren Einsatz von Elektronik vermieden werden könnten. "Wie viel Potenzial in den Systemen steckt, zeigt das Beispiel des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP", erläuterte Ziebart. Studien hätten gezeigt, dass ESP bis zu 35 Prozent aller Schleuderunfälle vermeiden könnte, die in Deutschland für mehr als einem Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich sind.

 

Mittlerweile mache der Konzernbereich Continental Automotive Systems mit ihrem hohen Elektronik-Anteil am Konzernumsatz 42 Prozent aus. "Das wird weiter zunehmen", sagte Ziebart. Inwieweit sich gesetzliche Vorgaben auf sein Unternehmen auswirkten lasse sich nur schwer vorhersagen. "Branchenstudien gehen bei Fahrzeugelektronik von einem Plus von mindestens 20 Prozent pro Jahr weltweit auf 210 Milliarden Dollar im Jahr 2010 aus - ohne gesetzliche Eingriffe

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