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HSV

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Mein A2

  • A2 Model
    1.4 TDI (90PS)
  • Color
    Kobaltblau Metallic
  • Summer rims
    15" 6-Arm Stylefelgen
  • Feature packages
    Advance

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  • Wohnort
    Hamburg

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  1. Bei der Laufleistung von 235.000 km halte ich es zugegeben für recht ambitioniert, nur an das Ausrücklager zu denken. Vielmehr würde ich mich mental darauf einstellen, dass das Zweimassenschwungrad am Ende ist. In diesem Fall müsste das Aurücklager gemäß Reparaturanweisung aber mit ersetzt werden. Eine zweifelsfreie Diagnose aber hätte man freilich erst, wenn die Teile in ausgebautem Zustand gesichtet werden können. Nach meinen diversen Erfahrungen der letzten bummelig zwei Jahre (siehe der Thread dazu) würde ich es aber in einer Werkstatt machen lassen - allein schon wegen der Gewährleistungsansprüche.
  2. Ich muss mich dann auch mal als Diesel-Panscher outen... Mache es auch und gebe auf eine Tankfüllung so etwa ein Schnapsglas (also 20 - 25 ml) hinzu. Der Motor läuft damit meines Erachtens ruhiger. Was einige hier beobachtet haben wollen im Hinblick auf Mehrverbrauch, schlechteren Anzug und ähnliche Beobachtungen, kann ich ausdrücklich nicht bestätigen. Ich pansche bestimmt schon seit etwa 100.000 km und werde das auch weiterhin tun. Als Öl verwende ich von Anfang an das 2-Takt-Motoröl (selbstmischend) von Liqui Moly. Ein anderes Öl als dieses habe ich in der ganzen Zeit noch nicht verwendet.
  3. Zunächst Danke für die Information. Inzwischen habe ich herausfinden können, dass die Teilenummer der verbauten Teile sich in der Tat nicht geändert hat. Gleichwohl räumt die Firma LUK / Schaeffler ja ein, dass es (zuletzt?) 2008 eine Änderung gegeben hat an dem Bauteil. Meine Vermutung würde insofern dahin gehen, dass noch viele Altteile im Umlauf waren (oder sind?), die seit 2008 oder länger ihr Dasein in irgendwelchen Ersatzteillagern gefristet haben und davon ganz sicher nicht besser geworden sind. Immerhin ist die Version des A2 mit dem 90-PS-Dieselmotor ja vergleichsweise selten. Vor diesem Hintergrund wäre es meines Erachtens plausibel, wenn die Nachfrage nach dem Bauteil sich in Grenzen gehalten hat. Leider wurde in meinem letzten Fall versäumt, Photos zu machen. Insofern kann ich mich nur auf die Aussage des Werkstattmeisters berufen. Eine interessante Frage wäre vielleicht noch die, ob sich das Produktionsdatum irgendwie zurückverfolgen lässt - beispielsweise durch eine Markierung oder einen Code am Bauteil. Wenn die Verpackung und die Teilenummern letztlich identisch sind, dürfte ein Auseinanderhalten ansonsten immens schwierig werden. Allerdings sollte es meines Erachtens einen Weg geben müssen, um hier an Informationen zu gelangen. Die Firma Audi und / oder die Firma LUK / Schaeffler werden diesen wahrscheinlich auch kennen...
  4. Die anderen Male wurde jeweils der Komplettsatz TN 417 0047 10 von LUK verbaut. Alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht, da in jedem Fall das Zweimassenschwungrad selbst defekt war. Der erwähnte Reparatursatz für die Kupplung (TN 623 3047 00) hätte mithin für keinerlei Abhilfe sorgen können. Mit welcher Laufleistung läuft das LUK TN 417 0047 10 nun seit knapp einem Jahr bei Euch? Bei mir hat die erste Reparatur damals etwas mehr als ein Jahr bzw. ca. 22.000 km durchgehalten. Die zweite und die dritte Reparatur haben jeweils weniger als ein Jahr durchgehalten. Die zweite ca. 11.000 km und die dritte nun ca. 9.000 km. Die Teilenummer des nun verbauten Teiles / Satzes versuche ich in Erfahrung zu bringen.
  5. Ich habe ein kleines Update. Mein Auto habe ich inzwischen zurück. Tatsächlich war das Zweimassenschwungrad erneut defekt - nun also zum vierten Mal innerhalb von gut zwei Jahren. Der Werkstattmeister hat mir erklärt, dass die Kupplungsscheibe der Laufleistung von ca. 9.000 km angemessen gut ausgesehen hat während das Zweimassenschwungrad völlig ausgeschlagen war. Ein Defekt, der so definitiv nicht auftreten darf. Interessant ist in diesem Zusammenhang sicher die Aussage, dass die Firma LUK das Teil inzwischen offensichtlich verändert bzw. modifiziert hat. Das die anderen drei Male verbaute Zweimassenschwungrade ist laut der Aussage des Werkstattmeisters inzwischen nicht mehr lieferbar und es gibt statt dessen eine Alternative, die nun verbaut wurde. Hoffen wir, dass diese nun haltbarer und besser ist. Da wir uns in der Beurteilung einig waren, dass dieser Schaden / Defekt nach der kurzen Zeit nicht erneut auftreten darf, habe ich auch dieses Mal keine Rechnung erhalten. Die Werkstatt stebt wiederum an, den Schaden von der Firma LUK über die Garantie regulieren zu lassen. Nachdem ich nun bereits ca. 200 km mit dem Auto gefahren bin, bin ich recht zufrieden. Bis jetzt läuft alles geschmeidig und gut. Leider konnte ich jedoch keine Photos von den Teilen machen. Eigentlich hatte ich mich nach der neuerlichen Eskapade innerlich bereits verabschiedet von meinem Wägelchen und wollte es nach Reparatur zum Verkauf anbieten. Aus diesem Grunde habe ich in der vergangen Woche auch bereits ein anderes Auto gekauft. Nunmehr überlege ich, mein Wägelchen doch zu behalten - als Zweitwagen mit deutlich verminderter Laufleistung. Trennen mag ich mich eigentlich nicht und viel bekommen würde man dafür ja auch nicht mehr. Wenn ich mir die derzeitigen Angebote ansehe, dann erscheint mir ein Verkauf kaum lohnend.
  6. Erstmal danke für die Hinweise. Aktuell steht das Auto seit etwa einer Woche in der Werkstatt - eine genaue Diagnose steht noch aus. Bei den letzten Reparaturen waren die Passstifte jeweils vorhanden. Ob es jetzt auch (noch) der Fall ist, kann ich derzeit nicht sagen. An einen anderen / abstrahlenden Defekt bzw. eine von woanders kommende Ursache habe ich auch schon gedacht. Letztlich lässt sich die Symptomatik aber in allen Fällen recht klar eingrenzen. Aktuell ist es auch so, dass die Kupplung in den höheren Gängen fehlerfrei arbeitet. Würde beispielsweise ein Defekt am Kupplungsnehmerzylinder vorliegen, müsste / sollte dieser permanent spürbar sein.
  7. Liebe Forumsgemeinde, heute habe ich leider mal wieder ein Update. Seit dem letzten Austausch des Zweimassenschwungrades sind nun knapp neun Monate ins Land gegangen. Mein Auto wurde seitdem rund 9.000 km bewegt.Seit heute nun rupft die Kupplung wieder sehr stark. Im Gegensatz zum letzten Mal lässt sich nach wie vor alles butterweich schalten. Jedoch habe ich beim Anfahren und bei der Fahrt im niedrigen Drehzehlbereich massive Probleme gehabt. Ich fürchte /vermute, dass es erneut das Zweimassenschwungrad ist. Wäre dann das vierte Mal innerhalb von etwa drei Jahren. Langsam aber sicher verliere ich den Glauben an mein Auto, denn diese dauernden Eskapaden sind zugegeben nicht das, was ich erwarte. Auch, wenn der Ersatz die letzten drei Mal für mich kostenlos erfolgt ist. Denn eigentlich muss so ein Zweimassenschwungrad doch deutlich mehr als 10.000 km halten-. Insbesondere, wenn ich mir überlege, dass das erste knapp 200.000 km gehalten hat.
  8. Den Beitrag habe ich erst heute gesehen und möchte kurz darauf antworten. Ist das Geräusch immer noch da, hat es sich ggf. verändert? Mit meinem ATL habe ich seit knapp drei Jahren ziemliche Probleme, die Kupplung (Zweimassenschwungrad) geht immer wieder kaputt. Nachdem die erste knapp 195.000 km gehalten hat, stehe ich vor dem 4. Ausfall innerhalb von etwa 40.000 km. Leider konnte ich bisher nicht herausfinden, ob der Zulieferer (LUK) die Technik verändert hat. Jedoch scheine die Federn auf der Scheibe konstruktionelle Mängel zu haben. Sie scheinen zu schwach und brechen immer wieder weg. Als ersten Vorboten einer sich verabschiedenden Kupplung konnte ich auch schon einige Mal ein Poltergeräusch ausfindig machen. Dieses passt zu Deinen Beschreibungen - bei Kaltstart und im Leerlauf stärker, bei getretener Kupplung weniger (was daran liegen dürfte, dass bei getretener Kupplung Spannung drauf ist). Bei "normaler Fahrweise" (eingelegten Gängen) habe ich es auch nicht. Insofern wäre mal interessant, was bei Dir aus der Sache geworden ist.
  9. Vielen Dank für die Ausführungen und Erläuterungen. Mir war der Zusammenhang nicht ganz klar, weshalb ich die Sache inzwischen noch ein paar Wochen beobachtet habe. Das seinerzeit monierte Geräusch war tatsächlich sowas wie eine Eintagsfliege. Es trat während des Einlegens des Rückwärtsganges, also unmittelbar bei Betätigung des Schaltknüppels, auf. Ich war deshalb etwas hellhörig geworden, weil das Desaster die beiden vorherigen Male damit begonnen hatte und die Probleme im Laufe der Zeit insgesamt immer größer wurden bis irgendwann nichts mehr ging . Im jetzigen Fall gehe ich von einem Bedienungsfehler meinerseits aus. Die nun kürzlich verbaute Kupplung mit Zweimassenschwungrad läuft insgesamt viel besser und runder als die beiden davor verbauten Exemplare. Bis jetzt (nach ca. 2.000 km Fahrtstrecke) konnte ich, abgesehen von der zuvor beschriebenen Situation, keinerlei Auffälligkeit feststellen. Ob die Werkstatt kürzlich beim erneuten Austausch zusätzlich etwas ausjustiert hat, ist mir nicht bekannt. Wenn aber ein Fehler / Defekt am Getriebe vorliegt, würde ich davon ausgehen, dass dieser sich permanent bemerkbar macht. Da das nicht der Fall ist, gehe ich davon aus, das Getriebe arbeitet einwandfrei.
  10. @ ZENTAC: Gute Fahrt und viel Erfolg. Pass gut auf das Wägelchen und den Motor auf und schreddere den Turbo auf den letzten Kilometern nicht! Alles Gute für das zugegeben etwas waghalsig anmutende Unterfangen.
  11. Sicher konnte Audi vor 20 Jahren noch nicht ermessen, welch eine künftige Resonanz der A2 einmal erfahren würde. Offensichtlich aber war man sich bereits bei der Konstruktion bewusst, dass man ein besonderes Auto schaffen würde. Schließlich hatte der A2 damals - und zum Teil auch bis heute - einige Alleinstellungsmerkmale, die ihn besonderes machten und auch heute noch machen. Mithin muss sich doch die Frage stellen, aus welchem Grund für ein so einzigartiges und hochwertiges Fahrzeug solche Gelder für die Forschung und Entwicklung ausgegeben werden, wenn das Konzept am Ende nicht weiterverfolgt werden soll. Das hat einen Hauch von Groschengrab! Im übrigen war die Umweltproblematik bereits damals bekannt. Auch vor diesem Hintergrund hat der A2 neue Maßstäbe gesetzt - und tut das bis heute. Statt diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen, sind in der Zwischenzeit immer neue PS- und Spritmonster auf den Markt gebracht worden... Diese wurden und werden dann auch noch steuerlich gefördert, während der auf Weitsicht bedachte A2-Freund in die Röhre schauen durfte, weil die Erstzulassung seines Autos bereits zu lange zurückliegt. Das Fazit meinerseits ist ein Stück weit Enttäuschung, ein Stück weit auch Verärgerung. Industrie und in ihrem Schlepptau die Politik machen es sich leider viel zu einfach. Statt viel versprechende Konzepte nachhaltig zu verfolgen, wird auf steigenden Profit und mehr Durchsatz gesetzt. Statt den Autokonzernen, die jahrelang mit gezinkten Karten gespielt haben, endlich einmal kräftig auf die Finger zu hauen, wird beschwichtigt und es werden lieber Straßen für Dieselfahrzeuge gesperrt - bei mehr als dreifacher Umleitungsstrecke. Alles ein Wahnsinn, den wir uns da leisten. Ein Wahnsinn, der auch zeigt, dass ein heutiger A2 als Neuwagen vermutlich ein ähnliches Nischendasein fristen würde, wie damals unser A2. Der Mensch ändert sich nicht - obwohl ihm das Thema Klima gerade ganz gehörig auf die Füße zu fallen droht.
  12. Es gibt offensichtlich tatsächlich nur das Zweimassenschwungrad von LUK. Entweder als "Original-Ersatzteil" von Audi zu einem Jahrmarktpreis oder als Ersatzteil von LUK. Die Firma LUK übrigens gibt auf das Teil 2 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten ist insoweit also zum Glück nichts. Das kürzlich verbaute Zweimassenschwungrad scheint soweit zu laufen. Eine Auffälligkeit habe ich festgestellt - wenn das Auto eine Zeit lang bei laufendem Motor im Leerlauf (also im ausgekuppelten Zustand) steht und ich den Rückwärtsgang einlege, gibt es ein Geräusch. Kann das vielleicht mit fehlendem Druck zusammenhängen? Ich denke hierbei an einen Fehler des Kupplungszylinders oder an die Bremsflüssigkeit. Meinen Fahrstil würde ich als normal durchschnittlich bezeichnen. Nicht betont auf Energiesparen bedacht, aber auch nicht wie ein Rennfahrer. Auffällig ist ja, dass das erste Zweimassenschwungrad fast 13 Jahre bzw. 195.000 km gehalten hat während mir danach zwei in kurzer Zeit zerschmettert sind - ohne, dass ich meinen Fahrstil geändert habe. @jorgi Problematisch bei Selbsteinbsu ist ganz sicher die Erstattung der Arbeitsleistung. Mir wurde nun beide Male der gesamte Schaden (also Ersatzteile plus Arbeitsleistung von der Firma LUK ersetzt. Beim ersten Mal mit der Einschränkung, dass das Ausrücklager aus irgendeinem nicht erklärbaren Grund nicht mit erstattet wurde. Um ca. 70,-- EUR wollte ich mich damals aber nicht weiter streiten.
  13. Die Rechnung (datiert auf den 02.08.18) ist heute hier eingetroffen. 39,90 EUR ohne separaten Portoaufschlag. Das Buch gefällt mir, abgesehen von einigen handwerklichen Fehlern (über die bereits berichtet wurde) alles in allem recht gut. Es ist ausführlich, umfangreich, insgesamt gut geschrieben und bietet viele (neue) Informationen zum Thema. Vielleicht sollte man, sofern es denn irgendwann eine zweite Auflage geben kann, auf die Fehler und deren Bereinigung hinweisen. Was mich aber inzwischen fast noch mehr stört, ist die offensichtliche Einsparung von Materialien. Eine bestimmte Anzahl von Fehlern / Ungereimtheiten ist bei einer solchen "Schwarte" ein Stück weit menschlich. Einsparungen zu Lasten der Qualität hingegen sind vorsätzlich und nicht schön. Vier Mal durchgeblättert (und dabei schonend behandelt) sieht das Buch schlimmer aus als manch ein Groschenroman. Schade! ich hätte gern noch 10,-- EUR mehr ausgeben für eine entsprechende, solidere Qualität.
  14. Ist der Motor komplett neu oder generalüberholt? Ich habe die Prozedur im letzten Jahr über mich und mein Auto ergehen lassen (es gibt dazu auch einen Thread). Offensichtlich hat jeder Motor trotz Fließbandproduktion gewisse Eigenarten - gefühlt laufen meine beiden Motoren auch leicht unterschiedlich. Leistung entfaltet mein "neuer" Motor übrigens auch erst ab ca. 1800 Touren.
  15. Ich habe das Buch auch gerade erhalten - ebenfalls ohne Rechnung. Der erste Eindruck ist sehr positiv, allerdings werde ich mich damit in der nächsten Zeit etwas intensiver beschäftigen und dann hoffentlich mehr sagen können. Eine schöne Hommage an ein einzigartiges Auto, einen Meilenstein der Automobilgeschichte dürfte es aber in jedem Fall sein. Danke an Nupi!
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