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Vorneweg:

 

Ich hab für alle Fälle eine neue (LUK)-Kupplung bekommen, die liegt vorläufig im Keller.

 

Die Tage bin ich dazu gekommen bei meinem langjährigen Schrauberkollegen (der eigentlich Vespas restauriert), den Longlife II Service (60000 km) machen zu lassen.

 

Also,

 

Ölwechsel (mit Motul 507.00/504.00)

Ölfilterwechsel

Luftfilterwechsel (war dringend nötig, war noch der erste)

Pollenfilterwechsel

Bremsklötze vorne wechseln, Scheiben waren noch gut

Wechsel der Bremsflüssigkeit

Check der Trommeln hinten, Belagstärke OK

neuer Aero-Twin Wischer

Dieselfilter wird noch gewechselt, aber den muß man erst mal finden, gut versteckt ;)

Neue Reifen gabs auch noch (Bridgestone B381), die alten haben gut 55000 km gehalten, keine ungleichmäßige Abnutzung

 

Dann zum spannenden Teil:

 

Ich hab mir für die Grundeinstellung VAG-Com besorgt.

Alle notwendigen Anleitungen waren mir als .pdf zur Verfügung.

 

Der Kupplungsstellerwert (G162) lag bei 1.71 V, lag also außerhalb der Spec (1.8...2.0V)

 

Etwas "tricky" war dann die Einstellung des Kupplungsstellers, weil da allerlei "Zeug" im Weg ist, u.a. ABS Einheit, Hydraulikeinheit ...

Nach Entfernung der Hydraulikeinheit und des Ausgleichsbehälters für Kühlwasser kommt man so halbwegs ran, spätestens jetzt verstehe ich warum der Punkt Grundeinstellung, welche alle 30000 km ausgeführt werden MUSS, bei den VAG-Werkstätten so gerne "vergessen" wird. Es ist jedenfalls ne sch***** Arbeit.

Gut einer dreht an der Schraube, ich schaue weiter aufs VAG-Com, der Wert geht schön langsam bis auf 1.93V. Dann wird wieder gekontert. Schluß- und endlich lag der Wert dann bei 1.95V, was nicht weiter schlimm ist, denn mit weiter fortschreitendem Verschleiß der Kupplung wird dieser Wert mit ziemlicher Sicherheit wieder geringer, also hab ich die nächsten 30000 km etwas Reserve.

 

Dann alles wieder zusammengebaut, und dann der große Moment:

 

GE via VAG-Com gestartet, die Prozedur ansich ist ja bekannt, anschliessend noch die Schleifpunktsuche durchgeführt (sehr wichtig !!!!, wird auch oft vergessen)

 

Dann ne Runde gefahren, rollt schön an (liegt auch an den 1.95V), schaltet sauber (war vorher auch noch so).

 

Allerdings konnte ich das vorher vorhandene Kupplungsrutschen vorläufig nicht mehr reproduzieren. Ok, die Temparaturen waren nicht allzuniedrig (ca. 2 Grad Plus), und nicht nur bei mir ist das Rutschen schlimmer je kälter es wird. Ich werde das mal im Auge behalten und ggf. hab ich immer noch ne neue Kupplung im Keller ...

 

:III:

 

 

Michael

Posted

Ich habe das im Kupplungsthread beschrieben, bei meinem wurde zunächst auch eine komplette Kupplungs-und Getriebeeinstellung vorgenommen, dann war ein paar Wochen Ruhe mit rutschen.

Kam dann aber wieder und der Mechaniker bemerkte wieder verstellte Werte, zudem kamen im die Schwankungen der Anzeigewerte nach jedem Schaltvorgang spanisch vor.

Nach Rücksprache mit NSU sind Gangsteller und Kupplung ausgetauscht worden, seitdem ist Ruhe.

  • 1 year later...
  • 1 year later...
Posted (edited)

Hi Cyberjack,

 

zur Getriebegrundeinstellung muss ich zuerst den Sapnnungswert am Kupplungsnehmerzylinder einstellen. Der Wert liegt stark daneben. Nun bin ich unsicher wo ich das einstellen kann. Das Ding ist schwer erreichbar hinten unterhalb des ABS. Am Kupplungshebel ist der Bowdenzug in dem schwarzen Kunsstoff Halbmond eingehängt. Zwei 13er Muttern zum Einstellen kann ich da nicht finden. Es sieht so aus als ob am Halbmond eine schwarze Kunstoffmutter folgt in der der Zug hängt. Ich habe im Forum nichts weiteres zu den 13er Muttern am G162 gefunden. Hier ein Foto und eine Grafik. Kannst Du mir die Einstellmutter markieren? Danke Sebastian

Kupplungsnehmerzylinder-2.jpg.1245d9488d658578e1820862c48541dd.jpg

Edited by a2-701
Posted
Hi Cyberjack,

 

zur Getriebegrundeinstellung muss ich zuerst den Sapnnungswert am Kupplungsnehmerzylinder einstellen. Der Wert liegt stark daneben. Nun bin ich unsicher wo ich das einstellen kann. Das Ding ist schwer erreichbar hinten unterhalb des ABS. Am Kupplungshebel ist der Bowdenzug in dem schwarzen Kunsstoff Halbmond eingehängt. Zwei 13er Muttern zum Einstellen kann ich da nicht finden. Es sieht so aus als ob am Halbmond eine schwarze Kunstoffmutter folgt in der der Zug hängt. Ich habe im Forum nichts weiteres zu den 13er Muttern am G162 gefunden. Hier ein Foto und eine Grafik. Kannst Du mir die Einstellmutter markieren? Danke Sebastian

 

Ist die richtige Stelle...

 

Der Kunststoffhalbmond liegt in einer "Mulde" und lässt sich etwas rausheben.

Dann wäre da eine Hülse incl. Gewinde und Schraubkopf. Zusätzlich noch eine weitere Mutter.

Die Hülse ist mit dem Kupplungseil verbunden.

Wenn an der Hülse mit Muttern ziehst, dann schwankt normalerweise der Spannungswert am Kupplungsgeber ganz leicht.

Die Einstellung wäre dann im Prinzip über die "Vorspannung" am Kupplungseil. Und die ändert sich entsprechend der Stellung an der "Hülsenmutter". Die 2. Mutter dient zum Kontern.

 

 

Viel Spaß

Lutz

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