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A2 innerhalb der Familie ummelden (inkl. Versicherung) - Pro oder Contra?


klaba
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Ahoi,

 

ich habe nun mal eine rein formale Fragestellung, die mich gerade beschäftigt.

 

Ich habe, wie das oftmals so üblich ist, meine Fahrzeuge auf einen Elternteil angemeldet, wegen der günstigeren Versicherung, Zweitwagen... wie auch immer man das eben so gemacht hat. Allerdings ist mein Führerscheinerwerb nun auch schon wieder 8 Jahre her, und seitdem waren meine Autos eben immer auf diese Weise angemeldet und versichert. Ich kann mir zwar heute wirklich nicht mehr erklären, warum ich den A2 vor einem Jahr eben auch wieder nicht auf mich angemeldet und versichert habe, aber das lag wohl einfach an der Gewohnheit. Schon wenige Tage darauf hat mich jedenfalls das Vorgehen ein wenig gewundert ;)

 

Nun frage ich mich, da es ja auch mal an der Zeit wäre, das Auto auf mich selbst anzumelden und zu versichern, ob dies jetzt überhaupt so vorteilhaft wäre.

 

Punkt 1: Die Versicherungsprämie: Kann ich die bis jetzt "herausgefahrene" SF Klasse einfach übernehmen? Der A2 ist inzwischen sogar das einzig angemeldete Fahrzeug hier in der Familie. Nur läuft die Versicherung eben momentan nicht auf meinen Namen.

 

Punkt 2: Die Ummeldung: Ich müsste ja sicher hierfür auch den Wagen auf mich anmelden. Zunächst: Wie läuft das mit dem Ummelden rein formal? Und besonders: Würde mir das nicht eher nur Nachteile einbringen, da rein formal ein neuer "Vorbesitzer" in den Brief kommt?

 

Man mag nun fragen, warum ich das denn nun möchte. Und das ist zugleich auch meine eigene Fragestellung an mich selbst ;) Ich denke eben schon seit einer Weile, dass es womöglich mal an der Zeit wäre (oder eher überfällig), das Ganze endlich mal über mich selbst laufen zu lassen. Eventuelle Sparvorteile durch den Elternteil sind ja inzwischen auch nicht mehr vorhanden durch meine selbst herausgefahrene SF. Es scheint mir nur fraglich, ob das in dieser Situation auch eine kluge Entscheidung wäre, oder ob ich einfach lieber alles beim Status Quo lassen sollte. Kennt sich hier denn jemand aus in diesen Belangen?

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Aloha!

Du kannst nur in die SF-Klasse, die Du Dir in Deiner Zeit als Führerscheinbesitzer selbst hättest "erfahren" können, also maximal SF8. Vermutlich dürften Deine Ellis deutlich niedriger eingestuft sein, lohnt also jetzt nicht wirklich. Die Kurve bzgl. der Prozente wird aber irgendwann flacher, also einfach noch warten und erst später übernehmen.

 

Cheers, Michael

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hallo,

ein sf übertrag ist möglich innerhalb von familien im ersten verwantschaftlichen grad:

mutter -sohn, schwester - bruder etc.

opa - enkel ist nicht mehr möglich.

 

kfz kaufen vom fremden opa und sf mitnehmen, weil der das fahren aufgibt ging vor jahren noch, jetzt nicht mehr.

 

grüße

andy

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Hallo,

 

Versicherungsnehmer und Halter des Fahrzeugs müssen nicht identisch sein. Du könntest den Wagen also auf dich ummelden und die Versicherung weiterhin auf deine Eltern laufen lassen (umgekehrt natürlich auch).

 

Aber warum einfach so ändern. Kostet doch nur Zeit und Geld. Wenn du das nächste mal sowieso dein Auto an-/ummelden musst, z.B. wg. Umgzug oder halt anderes Auto, dann kannst du das doch entsprechend anders anmelden. Aus lauter "Jux und Dollerei" ist das doch eine gebührenpflichtige ABM für dich und die Zulassungsstelle.

 

Meine Meinung

 

Gruß

 

Ralflz

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Du kannst nur in die SF-Klasse, die Du Dir in Deiner Zeit als Führerscheinbesitzer selbst hättest "erfahren" können, also maximal SF8. Vermutlich dürften Deine Ellis deutlich niedriger eingestuft sein, lohnt also jetzt nicht wirklich.
Soo einfach ist das nicht. Denn wenn jetzt klaba der einzige Fahrer des A2 wäre, gibt die Versicherung sicher ein paar %, die beim Zweitwagen nicht möglich sind, da Versicherungsnehmer ungleich (einziger) Fahrer bzw. mehr Fahrer gemeldet sind. Aber das scheint hier nicht der Fall:
Punkt 1: Die Versicherungsprämie: Kann ich die bis jetzt "herausgefahrene" SF Klasse einfach übernehmen? Der A2 ist inzwischen sogar das einzig angemeldete Fahrzeug hier in der Familie. Nur läuft die Versicherung eben momentan nicht auf meinen Namen.
Warum ist der A2 dann Zweitwagen:
Ich habe, wie das oftmals so üblich ist, meine Fahrzeuge auf einen Elternteil angemeldet, wegen der günstigeren Versicherung, Zweitwagen... wie auch immer man das eben so gemacht hat.
Dann könnte der A2 doch der Erstwagen bei einem Elternteil sein und die SF wird dann vermutlich nicht im Bereich 8 .. 10 sondern irgendwo > 20 liegen. Dann ist es ein wesentlich größerer Unterschied, ob über dich mit ~ SF 8 versichert wird oder über deine Eltern mit ~ SF 2x. Mit diesem Aspekt, schließe ich mich McFly an, das es wohl preiswerter ist, wie es ist.

 

Noch ein Hinweis zum Übertragen der SF. Derjenige, der seine SF abgibt, fängt bei einer neuen Versicherung wieder bei Null an (Ausnahme: Eltern können von den Großeltern die SF übernehmen). Wenn also die Eltern ihre SF 28 ans Kind abgeben und diesen nur SF 8 nutzen kann, sind 20 Jahre weg. Wie es sich verhält, wenn dann wieder von Kind auf Eltern übertragen wird, weiß ich nicht.

Noch so ein Fallstrick sind "ruhende" SF. Einige Versicherungen lassen die SF ruhen, wenn der (Nicht-)Versicherungsnehmer momentan kein Fahrzeug versichert hat, andere stufen zurück.

 

Ich würde das ganze am besten mit den Eltern und eventuell dem Versicherungsvertreter des Vertrauens besprechen und alles, was da so einfließt (Beruf, Wohneigentum, andere Versicherung bei dem Unternehmen, ...), berücksichtigen.

 

ein sf übertrag ist möglich innerhalb von familien im ersten verwantschaftlichen grad:

mutter -sohn, schwester - bruder etc.

Ist irgendwie ein Widerspruch, denn Geschwister sind nur im zweiten Grad miteinander verwandt.
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Hallo,

 

danke für die vielen schnellen Antworten. A2 Fahrer sind also Frühaufsteher ;)

 

Tjaja, ich weiß gar nicht mehr wie das lief, aber anfangs stieg ich mit meinem ersten Auto als Zweitwagen bei den Eltern ein, bis der Erstwagen wegfiel. Blieb aber (weil der Erstwagen verunfallte und somit auch in der SF schlechter dastand) in der von mir erfahrenen SF Klasse. Die dürfte momentan auch nur bei maximal 9 liegen, wäre also kein großer Unterschied, zu dem, was ich seit dem Führerschein habe er-fahren können, da es ja fast identisch ist. Also leider keine hier vermuteten SF20 oder ähnliches. Ich habe mich damals nur eben nicht mit den Versicherungsgeschichten herumgeplagt, und meine Eltern gaben das wiederrum an den Versicherungsmenschen ihres Vertrauens ab, fertig.

 

Deswegen frage ich mich ja nun - wie im Eingangsposting erwähnt - selbst, ob ich es erst einmal einfach dabei belassen soll (das Argument "Zeit und Geld" stimmt da natürlich auch). Rein finanziell hätte ich also vermutlich inzwischen weder große Vor- noch Nachteile davon, was z.B. die Versicherungsbeiträge angeht. Mir ging es da aber eben auch um den Aspekt "Unabhänigkeit": Versicherungsangelegenheiten selbst übernehmen, keine Vollmacht mehr nötig bei Besuchen der Zulassungsstelle etc....

 

Und dass ich dann noch einen weiteren eingetragenen Vorbesitzer im Brief hätte, stimmt ja schon, oder?

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... eventuell dem Versicherungsvertreter des Vertrauens besprechen ...

 

Ich würde das nicht nur eventuell, sondern auf jeden Fall mit dem Versicherungsfachbetrüg.., äh, -berater besprechen. Und dann ggf. auch mal bei anderen Gesellschaften anfragen, ob die den SF übernehmen. Zum 01.11. ist ja wieder ein Versicherungswechsel möglich...

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wenn das bisher mit Deinen Eltern reibungslos lief, würde ich das auch so lassen und zwar aus folgendem Grund: Aktuell sind Deine Eltern der Eigentümer des A2s (weil auf sie zugelassen). Fährt Dir jetzt jemand rein, haben sie als Geschädigter einen Zeugen, nämlich Dich. Bist Du der Eigentümer des Fahrzeugs und es fährt Dir (also Du als Fahrer ohne Beifahrer) einer rein, hast Du keinen Zeugen, da man als Geschädigter nicht als Zeuge auftreten kann.

 

Das ist einem Kollegen von mir passiert: Er wollte gerade aus fahren über eine Kreuzung, jemand ist von der anderen Seite links abgebogen, hat ihm also die Vorfahrt genommen. Dann hat der sich hingestellt und gesagt, mein Kollege sei bei rot gefahren, mein Kollege ist sich aber 1000%ig sicher, dass noch grün war und zwar deutlich grün, nicht fast gelb oder gelb sondern ganz grün. Problem: er war Eigentümer seines Fahrzeugs, durfte also nicht als Zeuge auftreten, der andere war nur Fahrer und damit einziger Zeuge ==> Mein Kollege bekam zu 90% schuld...

 

Seit dem bin ich froh, dass unser A2, der hauptsächlich von mir gefahren wird, auf meinen Mann angemeldet ist.

 

 

LG

Anika

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Tjaja, ich weiß gar nicht mehr wie das lief, aber anfangs stieg ich mit meinem ersten Auto als Zweitwagen bei den Eltern ein, bis der Erstwagen wegfiel. Blieb aber (weil der Erstwagen verunfallte und somit auch in der SF schlechter dastand) in der von mir erfahrenen SF Klasse.
Gut, ändert die Sachlage ein klein wenig, wenn es keinen günstigen Erstwagen der Eltern gibt. Kam oben nicht so heraus.

 

Die dürfte momentan auch nur bei maximal 9 liegen, wäre also kein großer Unterschied, zu dem, was ich seit dem Führerschein habe er-fahren können, da es ja fast identisch ist. Also leider keine hier vermuteten SF20 oder ähnliches. Ich habe mich damals nur eben nicht mit den Versicherungsgeschichten herumgeplagt, und meine Eltern gaben das wiederrum an den Versicherungsmenschen ihres Vertrauens ab, fertig.

 

Deswegen frage ich mich ja nun - wie im Eingangsposting erwähnt - selbst, ob ich es erst einmal einfach dabei belassen soll (das Argument "Zeit und Geld" stimmt da natürlich auch). Rein finanziell hätte ich also vermutlich inzwischen weder große Vor- noch Nachteile davon, was z.B. die Versicherungsbeiträge angeht. Mir ging es da aber eben auch um den Aspekt "Unabhänigkeit": Versicherungsangelegenheiten selbst übernehmen, keine Vollmacht mehr nötig bei Besuchen der Zulassungsstelle etc....

Auch hier gilt: alles prüfen, auch bei der bestehenden Versicherung. Welche der "weichen Kriterien" kannst du (besser) erfüllen, welche deine Eltern; wer fährt tatsächlich mit dem Auto und wieviele Fahrer sind dafür nötig; ... . Das alles mal in Ruhe auf ein Blatt Papier bringen und vergleichen, sowohl die verschiedenen Varianten Halter-Versicherungsnehmer-nötige Fahrer als auch verschiedene Versicherung. Das ist ein mehr als abendfüllendes Programm. ;)

Die Kosten der Ummeldung hast du ein Mal. Wie oft musst du zur Zulassungsstelle?

Bei mir ist es ähnlich: Fahrzeug ist Zweitwagen bei Vater, da ich nicht den Wagen in Wien anmelden will (kostet viel mehr als in D). Das einzige, was etwas kompliziert ist, ist die Post, die meist zum Halter (= Versicherungsnehmer) geht und dann extra zu mir muss, weil ich alles für den A2 sammel. Mit der Versicherung diskutiere ich im Schadensfall dann selbst, da bleibt der eigentliche Versicherungsnehmer außen vor. Und bei der Zulassungsstelle war ich wegen Ummeldung ein einziges Mal. Und das hat in jedem Fall sein müssen. Was macht man sonst

Und dass ich dann noch einen weiteren eingetragenen Vorbesitzer im Brief hätte, stimmt ja schon, oder?
Ja, wie soll es auch sonst sein. Bliebe halt die Option unterschiedlicher Halter und Versicherungsnehmer. Das lassen sich die Versicherungen manchmal etwas mehr kosten (s.o.).

 

@Kleine

 

Sehr interessanter Aspekt! Mit ein bisschen Nachdenken war das bei meinem A2 (tiefer Kratzer in der Motorabdeckung bis aufs Blech) auch so: Vater war der Geschädigte und ich Zeuge, der den Vorfall auch zur Anzeige gebracht hat. *andieStirnklatsch*

Also nie mit dem eigenen Auto fahren. :huh:

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