Holle74

Einsatz eines Spannungswandlers von 12 V auf 230 V

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Hallo zusammen,

 

ich möchte im Auto während der Fahrt einen Elektrorollstuhl aufladen. Das Ladegerät des Rollstuhls hat eine Leistungsaufnahme von 230 Volt / 300 Watt. Im Zubehörhandel sind Spannungswandler für die 12 Volt Steckdose auf 230 Volt Wechselstrom erhältlich.

Funktioniert das angesichts der benötigten Leistung? Ist dabei etwas Besonderes zu beachten (z.B. die Absicherung der Steckdose im Auto)?

Ein KFZ-Ladegerät für den Rollstuhl ist leider nicht erhältlich, daher der Umweg über die 230 Volt und das "normale" Ladegerät.

 

Viele Grüße

Holger

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fraglich .. meines wissens hat die 12V steckdose ne 20A Sicherung drin (und die Kabel werden bestimmt für maximal 30A ausgelegt sein)

300W : 14V (Fahrbetrieb) = 21,4A

300W : 12V (Standbetrieb) = 25A

und da ist nochnicht der Verlust vom Wandler mit einberechnet

könnte knapp werden ;)

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Wechselrichter mit 300W Dauerlast gibt es genügend. Bei einem Wirkungsgrad von 95% würden auf der 12V seite ~26A fließen.

Ich bin mir nicht mehr sicher mit wieviel Strom der Zigarettenanzünder belastbar ist. Schau mal im Sicherungskasten wie er abgesichert ist. Falls es unter 26A sind, empfehle ich im Kofferraum eine neue Steckdose einzubauen und diese direkt (natürlich über eine Sicherung direkt an der Batterie) über dickere Leitungen an die Batterie anzuschließen.

 

gruß

ben

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die frage is halt inwieweit dein wechselrichter einen sinus macht oder eine rechteck- trapez- oder dreiecksspannung raushaut

ein normaler trafo kommt mit dem klar.. aber wenn etwas feinere elektronik in deinem ladegerät is könntest du eventuell probleme bekommen

 

mit welcher spannung wird denn dein rollstuhl aufgeladen?

schau mal obs 12v oder so sind, dann reicht normal n einfacher festspannungsregler

 

es is nämlich irgendwie unwirtschaftlich, die 12 / 14v vom auto auf 230v wechselzurichten und dann aus dem mit nem netzteil wieder 12v oder 24v zu machen ;)

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fraglich .. meines wissens hat die 12V steckdose ne 20A Sicherung drin

Wie es mit der Steckdose aussieht weiß ich nicht. Der Zig-anzünder ist mit nur 15A abgesichert. Und die Sicherung brennt schon immer durch, wenn man bei einer Panne den Kompressor zum aufpumpen der Reifen anschließt:mad:

 

Würde es an Deiner Stelle nicht machen. Vll reicht es um ein Laptop aufzuladen, aber den Rollstuhl mit 300W geht das mit 15A eigentlich nicht...

Gruß

Eric

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Habe eine ähnliche Variante wie von Schniggl vorgeschlagen realisiert.

Das Bordwerkzeug aus dem Kofferraum habe ich in den Beifahrerfußraum verlegt und einen kleinen 300W Sinus(wichtig!)wechselrichter im dann freien Platz direkt neben der Batterie installiert. Dieser ist mit schön dicken Kabeln und über einen 80 A Sicherungsautomaten (Elektronikversand) direkt mit der Batterie verbunden. Beim Wechselrichter bietet es sich an, einen mit Fernbedienungsoption zu wählen. Dann schiebt man ein mindestens vieradriges Kabel rechts durch die Verkleidung in den Raum hinter dem rechten Rücklicht und durch die Klappe für den Lampenwechsel kann man dann hinter der rechten Kofferraumverkleidung nach dem Entfernen von etwas Dämmschaumstoff eine kleine Handelsübliche Verteilerdose setzen, in die man eine Schalter zum starten des Wechselrichters installiert. Anschließend schneidet man an der entsprechenden Stelle ein Loch in die Kofferraumseitenverkleidung und installiert eine 230V Steckdose aus dem Campingmarkt in die Verteilerdose. Fertig, sieht aus als obs schon immer da war, Kosten ca. 250 Euronen, Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, da nichts abgebaut werden muss und die Sache funktioniert prima. Ein paar kleine Einschränkungen gibts. Wenn der Motor aus ist, ist die Batterie unglaublich schnell leer! Handy aufladen ist kein Problem, aber größere Geräte betreibt man besser nur bei laufendem Motor zumal das Gerät eh abschaltet, wenn eine bestimmte Mindestspannung unterschritten wird. Wenn du tatsächlich 300W anschließen möchtest solltest du einen Wechselrichter nehmen der etwas mehr verträgt, vielleicht 400-600W (=>höhere Kosten, evtl. Platzprobleme) und vor allem darauf achten, dass er den Anlaufstrom des Verbrauchers (der um ein mehrfaches höher liegen kann) aushält, sonst hast du nicht lange Spaß daran. Jo. Falls Bilder gewünscht sind könnte ich am Dienstag mal einen Versuch starten.

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