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Vali

1.2 TDI Getriebegrundeinstellung GGE diesmal "anders"

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Hallo zusammen,

 

ich lasse beim meinem 1.2 TDI (207tkm) regelmässig eine GGE beim Freundlichen durchführen. Normalerweise mit dem Räderwechsel im Frühjahr und Herbst - entspricht so ca. alle 10-15 tkm. Bisher habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht, der Unterschied vorher <-> nachher war immer deutlich positiv bemerkbar. Dieses mal, bin ich aber leider etwas enttäuscht. Der Gangwechsel ist auch nach der GGE immer noch etwas "holprig" und fühlt sich nicht so geschmeidig an, wie ich das nach der GGE eigentlich gewohnt bin. Ich kann keinen positiven Unterschied zu vorher feststellen. Der Freundliche sagt "die GGE läuft jedesmal etwas anders - aber wenn die sauber durchläuft muss alles ok sein. Nochmals machen bringt nix"

 

Konkret bemerke ich folgendens:

1. Kriechpunkt ist nicht so harmonisch. Nach lösen der Bremse zieht die Kupplung sofort an. Einparken wird so etwas ruppig.

2. beim runterschalten fühlt es sich so an, als würde die Kupplung nochmals nachgreifen. Beispiel: Gas wegnehmen, manuell runter schalten, niedriger Gang wird eingelegt, Kupplung greift, Auto verzögert leicht, ca 1/2 Sek später verzögert der Wagen nochmals spürbar kräftiger

3. Beim Abbremsen (Ampel) im Eco-Modus knurrt er doch sehr heftig und die Drehzahl geht gefühlt noch weiter runter wie bisher, bevor der nächst niedrigere Gang eingelegt wird

4. beim segeln (Leerlauf im Eco) wird ja normalerweise ein Gang eingelegt, sobald die Bremse gedrückt wird. Das "vergisst" die Kugel nun ab und zu. Gefühlt immer dann, wenn die Drehzahl mit eingelegtem Gang nur knapp über Leerlaufdrehzahl wäre. Gang bleibt einfach draussen, auch wenn der Fuss auf der Bremse bleibt. Wird der Wagen noch langsamer, schaltet die Automatik dann aber runter und legt den niedrigen Gang auch ein.

 

Nun meine Frage:

Muss ich mir sorgen machen? Evtl. in einer anderen Werkstatt nochmals eine GGE machen lassen? Oder ist vielleicht mal wieder mehr kaputt als gedacht?

 

Danke euch schonmal für die Unterstüzung!

 

 

In den letzten 50tkm getauscht: Getriebe, Kupplungsnehmerzylinder, Kupplung, div. Fahrwerksteile, Getriebe legt jeden Gang sofort ein. Letzte Inspektion vor 5tkm: Hydraulikölstand ok, Sichtprüfung Hydraulik ok ("schwitzt etwas, aber soweit dicht").

 

Zusatz zu 4. (s.o.): Heute bei zügiger Fahrt auf der Autobahn. Ca. 160 km/h, tiptronic im 5. Gang, Fuss vom Gas. Wagen verzögert leicht, ca. 1/2 sek später verzögert der Wagen spürbar stärker. Fühlt sich an, als sei irgendwo im Antriebsstrang etwas Spiel, oder als würde die Kupplung verzögert nachgreifen.

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ich würde die GGE in der Werkstatt reklamieren....also nochmal durch führen lassen

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Wie alt ist der Druckspeicher?

Unharmonisches Schalten und Kuppeln liegt oft an defektem Druckspeicher. Ich tausche meinen spätestens nach 2 Jahren oder 70.000km

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Eine erneute GGE mit verändertem Kupplungswert könnte da Abhilfe schaffen. Sorgen brauchst du dir aber deswegen keine zu machen. Das Phänomen hatte ich auch schon mal nach einem Tausch des KNZ und des Druckspeichers.

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Ok, ich Versuchs nochmals in der Werkstatt.

 

Druckspeicher ist 50tkm bzw. knapp 2 1/2 Jahre drin

 

Beim Tausch der Kupplung bzw. des Nehmerzylinders, wird da auch die berüchtigte Führungshülse getauscht?

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Eigentlich nur beim Tausch der Kupplung.

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Servus,

 

schließe mich an, GGE sollte nochmal kostenlos gemacht werden, bis es so wie vorher war, mindestens.

 

Abgesehen davon ist bei dir ja schon etliches gemacht worden innerhalb der letzten 50tkm und das bei der "geringen" Fahrleistung, sollte also alles bestens sein.

 

Zum Kupplungstausch: schau auf deine Rechnung ob die Hülse drauf steht , wenn nicht würde ich dies schon als grob fahrlässig bezeichnen , wenn man Kupplungswechsel ohne Hülse macht.

 

Mit freundlichen Grüßen Michael

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Rein rechnerisch ist es ratsam, sich die VAG-Softwarezmit dem verbindungskabel zu kaufen und die GGE SELBER zu machen. Die Ausgaben für die Software mit Kabel hast Du ja nach 2-3 GGE wieder raus...Habe sogar Ich seinerzeit geschafft…

Als angenehmen Nebeneffekt hast Du dann jederzeit SELBER die Möglichkeit, den Fehlerspeicher auszulesen und bei bestimmten Getriebeproblemen die Kugel SELBER innerhalb von 10 min wieder lauffähig zu bekommen…

 

ich weiß, wovon ich als seinerzeit leidgeplagter Kugelliebhaber schreibe: Habe sogar mal an der Schranke einer frz. MAutstation unter wildem gehupt hinter :evilatyou::WB2 mir eine umplanmäßige GGE durchführen müssen, weil nach der Zahlung die Schranke hochging, der Wagen aber nicht mehr wollte… (am späten Abend vor Paris) … :rolleyes: war die schnellste GGE meines Lebens…

 

Der herbeigeeilte Mensch von der MAutstation war einfach nur sprachlos, als ich anstatt loszufahren einfach nur mein Laptop aufklappte und seelenruhig darauf herumtippte….. und ihm gleichzeitig versicherte, in 10 min weiterzufahren…. der dachte wohl auch nur ich sei ein Fall für die Psychiatrie… und dann auch noch Deutscher! Er fluchte dann nur noch : Ok, enn die Kiste nicht in 10 min weg ist, kommt ein Abschleppwagen für 300€ !" …. War ne gute Szene für eine Filmkomödie…:D

 

Der 3L-Papst Herr Otto in Aachen rät im Übrigen dazu, die GGE immer nur dann zu machen, wenn sie NÖTIG ist ("Never chance a running system") - also NICHT regelmäßig in festen Abständen. Dein Beispiel zeigt, daß er recht hat… ;)

Edited by Mehrschwein

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Der 3L-Papst Herr Otto in Aachen rät im Übrigen dazu, die GGE immer nur dann zu machen, wenn sie NÖTIG ist ("Never chance a running system") - also NICHT regelmäßig in festen Abständen. Dein Beispiel zeigt, daß er recht hat… ;)

 

 

 

das sehe ich nach meinen eigenen "Erfahrungen" aber ganz anders...und es sind bis jetzt 325.000 Km. Habe die GGE spätesten einmal im Jahr -also nach 50.000 Km -oder zwischen 15.000 und 25.000 Km durchgeführt.

 

Natürlich gibt es auch nicht "richtig" durchgeführte GGE -die dann einfluß auf auf die Zuverlässigkeit haben... zb. das in der Handschaltgasse die Gänge verloren gehen.;)

 

:janeistklar:Naja Herr Otto oder besser gesagt das Autohaus verdient dann auch gut an den Folgeschäden...

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das sehe ich nach meinen eigenen "Erfahrungen" aber ganz anders...und es sind bis jetzt 325.000 Km. Habe die GGE spätesten einmal im Jahr -also nach 50.000 Km -oder zwischen 15.000 und 25.000 Km durchgeführt.

 

Natürlich gibt es auch nicht "richtig" durchgeführte GGE -die dann einfluß auf auf die Zuverlässigkeit haben... zb. das in der Handschaltgasse die Gänge verloren gehen.;)

 

:janeistklar:Naja Herr Otto oder besser gesagt das Autohaus verdient dann auch gut an den Folgeschäden...

 

Ja, natürlich hat Du auch recht, aber:

 

Erstens: gerade Fleischhauer Aachen und insbesondere Herr Otto und sein Teammeister Herr Schürmann haben mir in den Jahren eine Menge unnötiger Arbeiten und damit auch Geldausgaben erspart. Das ist das beste und stärkste Mittel zur Kundenbindung und bringt langfristig am meisten Umsatz. Bekanntlich ist die effizienteste Werbung die "Mund zu Mund-Propaganda" (Heisst in Frankreich übrigens korrekter "Mund-zu-Ohr" Propaganda)

 

zweitens: Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt: Ich gebe meinen Wagen einmal in Jahr in die Inspektion - schon alleine wegen der Erhaltung des beim 1,2 3L dringend ratsamen "Lifetime-GArantie", die auch dieses Jahr wieder rentabel war. Die Daten des Getriebes werden dabei abgefragt - wenn die ok sind und klar innerhalb der Toleranz, bin ich mir nicht sicher, ob Herr Otto die GGE dann jedesmal macht, ich werde ihn beim nächsten Mal fragen. Auf jeden Fall hat er in bestimmten Einzelfällen meine Bitte darum, es ausserhalb der Inspektionsintervalle zu machen, mehrfach abgeschlagen - mit dem o.a. schlüssigen Argument - und er behielt bisher IMMER recht. Mit dem VAG-Com Kabel und Laptop im Auto kann man das aber auch BEI BEDARF jederzeit überall selber machen (ausser in Hanglage… :D)… insofern eigentlich kein Problem…

 

Meine damaligen üblen Erfahrungen mit dem Getriebe (Liegenbleiben an MAutstationen, bei tiefer Nacht auf Autobahnen etc, insgesamt rund 6-8 mal, ich hatte die Schnauze am Ende echt voll un wollte die Kiste verkaufen, ein Austauschgeriebe brachte erst den Durchbruch) war nicht durch FEHLENDE GGE bedingt, sondern durch ein defektes Getriebe mit den schlimmsten, nämlich Nicht-reproduzierbaren Fehlern - so etwas bringt selbst hingebungsvolle Experten zur absoluten Verzweiflung.

Edited by Mehrschwein

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