Bedalein

Vorstandsmitglied
  • Content Count

    8368
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by Bedalein

  1. Ich habe beim mir am Dachboden ein Motorsteuergerät für den 1.4er Benziner (AUA) gefunden. Es stammt aus einem Baujahr 2000 und ist bis 2014 problemlos gegangen. 55€ inkl. Porto. Ich kann es allerdings erst ab 29.04. versenden.
  2. Ja, du hast recht. Ich habe bei mir alles nochmal gewischt und mit Reiniger sauber gemacht. Bremsflüssigkeit sollte nirgends liegen bleiben.
  3. Dienstagmorgen wollte meine bessere Hälfte in die Arbeit fahren, steigt ein, drückt die Kupplung und diese bleibt beim Bodenblech stehen. Man konnte das Pedal ohne Mühe in die vordere oder hintere Position bewegen und es blieb bei jeder der beiden Stellungen stehen. Ich habe mir dann den Kupplungsgeberzylinder angeschaut, welcher direkt hinter dem Kupplungspedal an der Spritzwand zum Motorraum sitzt. Und siehe da, er ist feucht, hat also Luft ins Hydrauliksystem gezogen. Man sieht auch schön, wie etwas Flüssigkeit heruntergelaufen ist. Das Bild zeigt die Ansicht, wenn man unter das Kupplungspedal reinschaut. Somit war klar, was zu machen ist. Diese Anleitung ist exemplarisch für den 90 PS Diesel (ATL), wird aber für die anderen Modelle (außer 1.2) verwendbar sein. Die Teilenummer des Geberzylinders ist 8Z1 721 388 A und kostet bei Audi aktuell 120€. Bei entsprechenden Händlern gibt es die Zylinder deutlich günstiger, etwa von Sachs oder Bilstein (ab 45€). Was braucht man sonst noch? 1/4 Zoll Ratschenkasten 11 Ringschlüssel, idealerweise mit Ratsche Dot4 Bremsflüssigkeit Schlauchklemmen für Schläuche bis 25 mm (etwa die hier) Wenn man schon dabei ist, den Kupplungsnehmerzylinder (Audi 120€ / Zubehör 25€ ) Bremsenentlüftungssystem oder Schlauch mit Innendurchmesser von 6mm (1m lang) Becher oder kleiner Eimer zum Auffangen von Flüssigkeit Als nächstes sollte man sich einmal mit den Leitungen vertraut machen, wo diese lang laufen. Wenn man vom Vorratsbehälter für die Bremsflüssigkeit anschaut, sieht man zur Fahrerseite hin weggehend einen flexiblen Schlauch. Hier ist man schon an der ersten Stelle, an der man eine Schlauchklemme setzt. Von hieraus wird die Kupplungshydraulik gespeist. Der Schlauch verschwindet in die Stirnwand zum Fahrgastraum. Direkt rechts neben dem Hauptbremszylinder. Diesen Schlauch kann man jetzt auch schon direkt abziehen. Er sitzt sehr streng, aber keine Sorge, auf den neuen Zylinder geht dieser wunderbar drauf. Dann sieht man direkt darunter (keine 5cm entfernt) ein Rohr. Dieses ist das Druckrohr aus dem Zylinder und führt zum Nehmerzylinder. Wenn man diesem Rohr folgt, macht es viele Kurven und hat zwischen drin einmal ein flexibles Stück. Hier kommt die zweite Schlauchschelle rein. Das sieht dann so aus, man sieht beide Schellen: Ist das getan, kann am Druckrohr die Spange gezogen werden und das Rohr abgezogen werden: So, das war der schmutzige Teil der Arbeit, jetzt beginnt das Gefummel im Innenraum. Wie die Verkleidung (und vorher untere A-Säulen-, Konsolenverkleidung und Lichtschalter) ausgebaut werden, spare ich mir jetzt. Damit nichts kaputt geht, sollten jetzt Kupplungspedal- und Bremslicht schalter ausgehängt und zur Seite gelegt werden. Jetzt ist nur noch den Anschlag des Kupplungspedals im weg. Diesen per Drehung lösen und abnehmen. Dann den Bügel, welcher Kupplungspedal- und Bremspedalrahmen verbindet abschrauben (zwei Muttern). Hinter dem Pedal sieht man jetzt schon schön den Geberzylinder, welcher rechts und links mit einer Mutter befestigt ist. Diese kann man jetzt entfernen. Der Zylinder lässt sich jetzt aber noch nicht rausnehmen. Erst muss man die Kolbenstange vom Kupplungspedal lösen. Hierfür die Zähne des Wiederhakens am Ende der Kolbenstange eindrücken und den Kolben nach vorne schieben. Hier ein Bild des neuen Zylinders, rechts die Aufnahme für das Pedal mit den Widerhaken: Jetzt kommt der letzte Kniff, bevor man den Zylinder rausnehmen kann. Schaut man an die Oberkante des Gebezylinders, sieht man am Übergang zur Übertotfeder eine Nut, in der sich der Zylinder befindet: Man muss den Zylinder also "einfach" nach unten schieben, ehe man ihn abnehmen kann. So einfach ist das leider nicht, denn der Zylinder hängt dann an der Aufnahme für den Pedalanschlag. Ich habe mich entschieden, den Rahmen des Pedals etwas anzulösen, dann ging es besser. Es befindet sich eine Schraube oberhalb der Feder, welche mit Ratsche und Verlängerung gelöst werden kann. Ich habe die Schraube nur angelöst, da es sicherlich mehr als nervig ist, diese nachher wieder drauf zu bekommen. Ich vermute aber, dass man den Rahmen auch komplett mit Pedal und Geberzylinder abnehmen kann. Wenn das geschafft ist, wird es wieder leichter und Du bist fast fertig. Der Einbau des neuen Zylinders erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Erst in die Nut einschuhen, Rahmen oben festschrauben, dann den Zylinder. Jetzt die Aufnahme des Kolbens ins Pedal stecken, bis dieses deutlich hörbar einrastet. Hier unbedingt kontrollieren, dass die Aufnahme auf beiden Seiten ordentlich einrastet, damit die Verbindung nicht während der Fahrt versagt. Jetzt kann im Innenraum alles wieder zusammen gebaut werden und es geht im Motorraum weiter. An der Stirnwand sieht es jetzt so aus: Schutzkappen entfernen, oben den Schlauch auf Anschlag einschieben. Beim unteren Anschluss die Spange öffnen und Druckrohr aufschieben. Hier vorher die Dichtung am Rohr anschauen und Dreck entfernen. Spange schließen und den sauberen Sitz kontrollieren. Jetzt muss man das System entlüften. Idealerweise nimmt man hierfür ein Entlüftungssystem, welches Druck auf den Behälter gibt. Hat man keines zur Verfügung, weil das System daheim oder irgendwo anders ausgefallen ist, kann man sich mit einem Schlauch (6mm Innendurchmesser und 1m lang) abhelfen und von Hand entlüften. Ich rate dann aber, das System in einer Werkstatt nochmal spülen zu lassen. Jetzt erstmal den Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit auf Oberkante auffüllen. Dann die Entlüfterschraube (hier kommt der 11er Ringschlüssel zum Einsatz) am Nehmerzylinder öffnen, den Schlauch aufstecken und von einem zweiten Mann das Kupplungspedal in beide Richtungen auf Anschlag bewegen lassen. Man sieht im Schlauch langsam die Flüssigkeit kommen, muss aber viel dafür Pumpen. Dass sich was tut, sieht man am Pegel des Flüssigkeitsbehälter. Hier regelmäßig nachfüllen, so dass man den Stand immer sieht und verhindert, wieder Luft ins System zu ziehen. Wenn keine Blasen mehr kommen, kann man die Entlüfterschraube wieder schließen. Wenn man dann am Pedal pumpt, sollte Druck drauf kommen und es immer von selbst in die Normalstellung gehen. Das war's! Jetzt in den Leerlauf schalten, Motor starten und schauen, ob die Gänge gehen. Diese Anleitung kann im Prinzip auch für den Nehmerzylinder verwendet werden. Man muss halt dann den Nehmerzylinder ausbauen (viel einfacher!) und lässt den Geberzylinder drin. Hier noch weitere Bilder. Vielleicht helfen sie ja noch.
  4. Aber es macht den Dreck geschmeidig und lässt ihn fließen, wenn man ihn raus blasen will.
  5. Schaut gut aus. Könnte passen. Du kannst meinen für 75 inkl. Porto haben. Ich such den raus und melde mich bei Dir. Dann können wir über den Preis reden.
  6. Ist das das Marzling bei Freising? Dann ruf mal bei www.mp-bikes.de an. Der hat bei mir schon viel machen dürfen und darf sich mitterweile A2-Spezialist nennen, da so viele vom Club vorbei kommen. Der sitzt in Grasbrunn, östl. von München.
  7. Ich hab noch ein Felgenschlossadapter über. Mach mal ein Bild, mit ein wenig Glück ist es genau der Gesuchte.
  8. Jetzt bin ich über diesen Thread gestolpert und gebe mal meine Erfahrung dazu. Ich hatte kürzlich das Problem, dass das Heckschloss nicht eingerastet ist. Weder in den Schließer, noch wenn ich es von Hand mit einem Schraubenzieher versucht habe. Die Mechanik kann man leider nicht gut erreichen und ich war kurz davor ein neues Schloss zu kaufen. Ich habe mir dann aber die Mühe gemacht, das ausgebaute Schloss erstmal ordentlich mit Reiniger unter Druck zu spülen. Ich habe auch viel Druckluft reingeblasen, zusammen mit einem Schmiermitte (WD40). Dann wieder gereinigt, geschmiert. Nach Einbau hat es wieder funktioniert und läuft seither problemlos.
  9. Schee war's! Danke fürs kommen!
  10. Das würden sie gerne, dürfen sie Entwickler aber nicht. Bei dem System, was ich entwickle, würde ich gerne mehr aus Edelstahl machen, aber allein in meinem Teil-System habe ich 19 Schrauben. Edelstahlschrauben würden schnell bis 20 Cent mehr das Stück kosten. Das bei Fahrzeug-Stückzahlen von 300.000 Stück. Das läppert sich, wenn man über das ganze Fahrzeug Edelstahl verbauen würde. Das lässt der Fahrzeughersteller nicht zu. Nicht mal bei den Premiumsportwagen, wo mein Produkt verbaut wird.
  11. Ja, die kenne ich. Danke. Kann nur grad nicht messen. Ich hab ne Dachbox im Blick, die müsste passen. Super. Danke!
  12. Kann mir einer aus dem Stegreif sagen, wie weit die Dachträgerstützen im montierten Zustand auseinander stehen?
  13. Läuft. Guter Laden! Parken lässt sich in den Hinterstraßen ganz gut.
  14. Rein hypothetisch ist es auch nicht verkehrt, die Stecker der Airbags mit Kontaktspray zu behandeln. Wenn der Fehler bereits im Steuergerät liegt, würde ich, mal rein hypothetisch gesprochen, auch versuchen mit VCDS den Fehler zu löschen. Hierfür kann ich Dir ganz empirisch anbieten, mich zu besuchen, was aufgrund der Entfernung aber wohl nicht pragmatisch ist.
  15. Mir fällt spontan noch @Lord Of Rings ein. Dann noch @quattro20v, @Jo Cool, @spider1400, @beule, @Granitei, @Tiniundmaggo, @fendent,
  16. Ah was, und mich vergisst Du!? Freitag wäre auf jeden Fall besser für mich! Ich wäre dabei, Julia kommt evtl auch mit. 1. Sohnemann 11.04 . 2. Bedalein 05.04.
  17. Welche Seite es ist, ist schwer zu sagen. Es handelt sich um ein zweireihiges Schrägkugellager, je nachdem welche Reihe betroffen ist, wird es in der einen oder anderen Kurve lauter werden. Es gibt hier zwar einige, die meinen, man könne es an der Kurvenrichtung festmachen, das kann ich aber nicht bestätigen. Das Radlager kann auch nach 10tkm kaputt gehen. Etwa wenn es falsch bzw. mit roher Gewalt montiert wurde. Dann hat es von Anfang an eine Vorschädigung und hält nicht lange. Also wie gesagt: Aufbocken und Schwingungen abhören. Ich hatte auch mal Schwierigkeiten es einzugrenzen und hab auf der Bühne die Räder durch einen Helfer mit Motorkraft schnell andrehen lassen. Aufgrund der Verletzungsgefahr rate ich davon aber grundsätzlich ab.
  18. Grüezi na Züri, das klingt für mich ganz klar nach Radlager. Ich hoffe für Dich, dass es nicht das neue Radlager ist, welches Geräusche macht. Wenn Du den Wagen auf die Hebebühne stellst und das Rad drehst, kannst Du ganz gut feststellen, ob das dazugehörige Radlager verschlissen ist. Hierfür eine Hand auf die Feder legen, wenn Du das Rad (von Hand) drehst. Merkst Du deutliche Vibrationen, dann hast Du das betroffene Radlager gefunden. Alternativ kannst Du auch einen Schraubendreher an die Achse halten und Dein Ohr an den Griff halten. Dann hörst Du die Drehbewegungen im Radlager.
  19. Ne, er hat auf meinen Vorschlag hin ein paar Sachen geändert.
  20. Wichtig wäre es noch zu wissen, für welche Position. Brauchst Du das mit den runden Ecken unten (braucht man, wenn man ein Doppel-DIN-Radio hat) oder das "normale" (wenn man das kleine Fach in der Konsole hat).
  21. Ein Freund von mir verkauft seinen A2. Er besitzt ihn auch schon seit sicher 10 Jahren und hat ihn immer gepflegt. Der Preis ist hoch gegriffen, er kommt da einem noch entgegen. Ich hab ihm an dem A2 auch viel gemacht, der ist in einem guten Zustand. A2 bei Mobile
  22. Genau so ist es. Die zweite Schraube ist für die seitliche Verstellung. Und diese finde ich besonders beim Fernlicht sehr wichtig. Und darauf schaut keine Werkstatt/kein TÜV. Wenn beide Lichtkegel sich in einem Punkt treffen, ist die Ausbeute des Fernlichtes sehr fragwürdig. Daher unbedingt mal im Dunkeln auf ein Feld stellen und die Scheinwerfer in seitlicher Richtung so einstellen, dass eine optimale Ausleuchtung vorhanden ist. Das geht! Der Klassiker. Die Rastnase der Birne war nicht in der Nut, die Birne nicht im Brennpunkt des Reflektors.
  23. Prüfe vorher ab, ob es eventuell ein Masseproblem ist. Dafür einen Massekontakt zum Scheibenwischergehäuse herstellen, indem Du etwa eine 1/2"-Verlängerung von Motorblock zum Gehäuse legst. Bei diesem Fehlerbild haben einige Leute das dann mit einem Kabel von Gehäuse zu einem Massepunkt behoben. Ich glaube aber, dass das dann auch von den Kontakten im Motor kommt. Welche Kontakte hast Du denn gereinigt? Die zur Mitte hin oder auch den außen, wo der Kontakt vom Deckel zum Motorgehäuse geht? DAS ist nämlich der wichtige.