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Geschrieben

Bei meinem ATL ist der Ölverbrauch massiv angestiegen.

 

Am 20.4 habe ich eine Öl min Warnung erhalten und ich habe 1L Öl nachgefüllt. Na gut, nach 11425km kann das schon mal sein, dachte ich mir.

Am 5.6 war erneut der Ölstand auf Minimum. Diesmal sind nur 1294km gefahren worden.

 

Da am Motor und auch unter dem Auto kein Öl zu finden war, der Wagen selbst auch ohne Zicken/Macken lief, war die Frage, was die Ursache kein könnte.

Ein Bekannter gab den entscheidenen Hinweis, dass es an der KGE liegen könnte.

 

Nun gut, eine neue Zyllinderkopfhaube bestellt. Als die neue Haube da war, hab ich mich dran gemacht, die alte auszubauen. Bisher war das nie ein Problem, aber diesmal sind mir die beiden oberen Schrauben, die direkt über den Nockenwellenlager, abgerissen. :S

 

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Mehrmals mit einem Induktionsgerät warm machen, Rostlöser, ... hat bisher nicht geholfen.

 

Ich hatte versucht ein Gewinde in den "Stehbolzen" rein zu schneiden, aber für M6 ist der Stehbolzen einen Ticken zu dünn, so dass die Muttern nicht richtig fassen und damit nicht wirklich gekontert werden können und für M5 ist der Schaft zu dick.

 

Ausbohren geht nicht, weil der Kopf nach hinten gekippt ist und die Karosserie/der Wasserkasten unterhalb der Windschutzscheibe stört, wobei fraglich ist, ob das mit einer Handbohrmaschine von Erfolg gekrönt wäre. Für das Ausbohren müsste aus meiner Sicht der Kopf ausgebaut werden.

 

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Na gut, also Mutter aufschweißen.

Der 1. Versuch war recht vielversprechend, aber letztlich brach ein Stück vom Stehbolzen ab, sprich der Schweißpunkt hat gehalten.

Na gut, wieder erwärmen und mit Rostlöser mehrmals eingeweicht und über Nacht stehen lassen und einen 2. Versuch gewagt.

Diesmal war der Schweißpunkt nicht optimal, weil der Maulschlüssel nur in einer Position gepasst hat, aber auch hier brach ein weiteres Stück vom Stehbolzen ab, so dass nur noch eine Mutterndicke übrig ist. 

 

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Na gut, im Netz nach "Spezialwerkzeug" geschaut.

 

Das folgende Werkzeug kann nicht wirklich genutzt werden, weil zu groß bzw. zu dick.

 

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Das folgende Teil, eine Art Spannfutter, lässt sich prima auf dem noch langen Stehbolzen aufspannen, gefühlt auch recht stramm, aber letztlich dreht sich das Bohrfutter auf dem Stehbolzen, da der Spannbereich erst bei 6mm los geht.

 

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Nun ist die Frage, was man noch tun könnte?

 

Immerhin hatte mein Bekannter wohl Recht, dass es an der KGE liegen könnte. Ich habe mich dran gemacht und die Membrane an der alten Zylinderkopfhaube ausgebaut und siehe da, in der Membrane ist ein Riss.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

da wurde wohl mal ne falsche schraube reingedreht.hab sowas aber bei den schrauben vom deckel noch nicht gesehen.

beim alu achsschenkel mit stahlschraube ja,ist ja bekannt daß das dann zusammenbacken tut und der kopf abreist.hatte das auch bei meinem A4 B6.

die schraube wurde glühend rot beim erhitzen mit dem induktionsgerät?eventuall mal versuchen den kopf um die schraube heiß zu machen,alu braucht länger zum ausdehnen als stahl

Bearbeitet von jady28de
Geschrieben

Bei meinem BHC war eine Schraube nah dran abzureißen, wegen Rost. Soweit ich das verstanden habe kann Wasser welches auf den Ventildeckel läuft bis in die Gewinde der Schrauben laufen. Daher würde ich empfehlen diese gut einzufetten und sicherstellen das die Wasserabläufe alle tun wie sie sollen. Die Gummis an den Schrauben sind nicht wirklich dicht an den Schrauben, weder zum Gewinde im Zylinderkopf, und dann läuft Wasser rein und die Schrauben rosten fest. Es macht auch keinen Sinn diese Schrauben fester anzuziehen, es drückt fester der Anschlag der Schraube, nicht die Dichtung weder Ventildeckel. Ich würde auch nur die originale Spezialschraube nehmen, oder zumindest diese so gut es geht mit Unterlegscheiben und Hülse nachbilden.

Vielen Dank für die Fotos, auch von der KGE.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb jady28de:

da wurde wohl mal ne falsche schraube reingedreht.

 

Das denke ich nicht, sind ja eher Spezialschrauben und der Deckel sah nach Original (ab Werk) aus.

 

vor 18 Minuten schrieb manuel2:

Soweit ich das verstanden habe kann Wasser welches auf den Ventildeckel läuft bis in die Gewinde der Schrauben laufen.

 

Jupp, so wird es gewesen sein, aber vor meiner Zeit.

Geschrieben (bearbeitet)

Vielleicht ist es dafür jetzt schon zu spät, was aber neben dem heiß machen immer gut hilft, ist erstmal ordentlich auf Schrauben zu schlagen und dabei nicht zimperlich sein. Das hilft oft Wunder. 

 

Gern auch in Kombination mit Vorspannen oder Hitze. Auch ein ratternder Schlagschrauber rüttelt es manchmal los, wenn mandie Kraft vernünftig begrenzen kann. M6 ist ja leider nicht gerade belastbar. 

 

Einen Bohrhammer auf "meißeln" habe ich für sowas auch schon zweckentfremdet.

Bearbeitet von Mankmil

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