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Gast Crazy Irish

Audi Zukunftspläne laut AUTO BILD

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Gast Crazy Irish

Audi Zukunftspläne laut AUTO BILD

Für alle, die sich die aktuelle AUTO BILD nicht geleistet haben, hier

ein kleiner Ausblick, auf die (eventuelle) zukünftige Modellpolitik (fangt schon mal mit dem Sparen an ):

 

AUTO BILD-Vorschau Audi A6

 

Der hat Gesicht

 

Mit dem neuen A6 präsentiert Audi 2004 sein künftiges Erscheinungsbild. Das Ziel der Ingolstädter ist klar: Sie wollen an BMW und Mercedes-Benz vorbeiziehen.

 

Das wichtigste strategische Ziel der Audi-Vordenker heißt Höherpositionierung – beinahe um jeden Preis. Zum einen gibt sich die VW-Tochter zwar volksnah, indem sie Profi-Kicker aus München und Madrid mit Geld und Autos versorgt. Doch zum anderen hat die Marke mit den vier Ringen BMW und Mercedes-Benz im Visier, rüstet auf in Sachen PS und Image, buhlt um die Schönen und die Reichen.

 

Erfolgsrezept oder Sackgasse? "Wir wandern mit unseren Preisen und Produkten nach oben weg, nur der Kunde bleibt, wo er ist", glaubt ein Audianer, der resigniert hat. "Wer in der ersten Liga mitspielen will, der muss sich entsprechend ambitioniert aufstellen", meint dagegen der Audi-Chef Dr. Martin Winterkorn.

 

Das heißt im Klartext: Fast alle neuen Audi werden größer, stärker, teurer. Während der kleine A2 unter Umständen vorzeitig (schon Ende 2004) aufs Abstellgleis geschoben wird, ist nach oben hin nichts unmöglich.

 

Aktuelles Beispiel: Auf der IAA steht ein Audi-Supersportwagen, gegen den ein Lamborghini untermotorisiert wirkt. Außerdem soll der TT-Nachfolger von der A3-Plattform zum A4 wechseln, eine weitere A8-Variante gilt als beschlossene Sache, und ab Ende 2005 wird der mächtige SUV Pikes Peak sogar in den Schlammlöchern dieser Welt die Audi-Fahne hochhalten.

 

Von der Sogwirkung (mehr Power, mehr Prestige) ist auch der Nachfolger des A6 betroffen. Wenn am 24. April 2004 die Audi-Händler zur Markteinführung bitten, dann werden sich die Kunden vergeblich nach einem erschwinglichen Vierzylinder-Benziner umsehen. Stattdessen können Interessenten zwischen zwei V6-Versionen und einem V8 wählen – zu Preisen, die knapp unter 40.000 Euro beginnen und bis weit über 55.000 Euro reichen sollen.

 

Der einzige definitiv abgesegnete Vierzylinder ist der 2,0-Liter-TDI mit 140 PS, der Anfang 2005 in die Serie einfließt. Ob es den Vierzylinder auch als Benziner geben wird, ist noch nicht entschieden. Zur Wahl stehen der betagte 1,8-Liter-Fünfventil-Turbo mit künftig 163 PS und ein aufgeladener 2,0-Liter-FSI mit vier Ventilen pro Zylinder und 200 PS.

 

Der Schwerpunkt soll in jedem Fall auf dem Sechszylinder liegen. So sind für den neuen A6 nicht weniger als sechs verschiedene V6 in Vorbereitung: • 2,4-l-24V, 170 PS/230 Nm • 2,8-l-24V FSI, 210 PS/285 Nm (ab 2006) • 3,0-l-30V, 220 PS/300 Nm (bis 2006) • 3,2-l-24V FSI, 250 PS/320 Nm (ab 2004) • 2,7-l-TDI, 190 PS/380 NM • 3,0-l-TDI, 225 PS/450 Nm.

 

Audi verzichtet beim V6-FSI zwar auf die teure Kombination aus Kompressor und Turbo, die zunächst den Turbo-FSI-Vierzylindern vorbehalten bleibt. Trotzdem schaffen die PS-Zauberer die besonders strengen US-Abgasnormen LEV I und LEV II. Zum Achtzylinder: Während der aktuelle A6 4.2 am Markt nur eine Mauerblümchenrolle spielt, soll der Nachfolger auf deutlich höhere Stückzahlen kommen. Als Mittel zum Zweck dient der bekannte 4,2-Liter mit 335 PS/430 Nm, der 2006 durch einen FSI-Direkteinspritzer mit 345 PS/440 Nm abgelöst wird.

 

Noch immer nicht kräftig genug? Dann sparen Sie auf den A6 5.0. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die FSI-Ausführung des 5,0-Liter-Zehnzylinders, dem 420 PS und 520 Nm nachgesagt werden. Die Acht- und Zehnzylinder sind übrigens ausschließlich als quattro und mit Sechsgangautomatik lieferbar.

 

Der ursprünglich erst für das Frühjahr 2007 vorgesehene Anlauf des RS6 dürfte um ein Jahr vorgezogen werden. Es bleibt vermutlich beim V8-Biturbo, der künftig allerdings 500 PS leisten soll.

 

Der Plan, nach dem A8 auch den neuen A6 in Aluminium-Spaceframe-Technologie zu fertigen, wurde aus Kostengründen zu den Akten gelegt. Ebenfalls kein Thema mehr ist der allroad quattro, der mit dem Wechsel zum neuen A6 Avant eingestellt wird. Ersatz gibt es ab Ende 2005 in Form des vom VW Touareg abgeleiteten A7/Pikes Peak.

 

Keine Zukunft hat in der bekannten Form auch der S6. Stattdessen soll es für alle A6-Modelle unabhängig von der Motorisierung diverse S-Line-Fahrwerk-, -Optik- und -Ausstattungspakete geben.

 

Der mutige Plakettengrill wirkt speziell beim A6-Nachfolger wie aus einem Guss. Der Mittelklasse-Audi ist das erste Modell, das komplett um die neue Front herumentwickelt wurde. Deshalb passt die große Kühlluftöffnung viel besser ins Gesamtbild als bei den diversen Facelifts (A3, A4, A8 W12).

 

Cockpit und Interieur erinnern an den A8 und an das Nuvolari-Showcar. Rund um das weiter verbesserte MMI-Bediensystem hat Audi einen funktionellen und zukunftssicheren Arbeitsplatz geschaffen, der durch Aufspielen aktueller Software immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Mit Hilfe des Bordcomputers lassen sich auch nachträglich innovative Technologien wie Kurvenlicht, LED-Bremslicht, Digitalradio/TV, Bluetooth-Handy oder dynamische Diebstahlsicherung integrieren und freischalten.

 

Gut zur Maxime der Höherpositionierung passt die nochmals hochwertigere Verarbeitungs- und Materialqualität im neuen A6, mit der Audi gegen BMW und Mercedes-Benz punkten will. Analog zur Konkurrenz aus München und Stuttgart möchten auch die Ingolstädter in der Mittelklasse zusätzliche Karosserievarianten anbieten. In Vorbereitung ist nicht nur ein hübsches Coupé, sondern auch ein viersitziges Cabriolet. Der Trick: Vom günstigen A4 ableiten, als A6 möglichst teuer verkaufen. Fehlt eigentlich nur noch ein geeigneter Nachfolger für den A2 ...

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Sind wir doch mal ehrlich. Der A2 ist ein klasse Auto. (Deswegen fahre ich ja auch einen) :D

Dennoch ist er ein Nischen Produkt. Zu geringe Verkaufzahlen. Zu teuer, irrsinniger hoher Wertverlust, besonders in den ersten zwei Jahren.

Ich denke Audi wird in mittelfristig aus dem Programm kippen.

Schade eigentlich. :(

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Also wenn der A2 zu teuer ist, was ist dann die A-Klasse von Mercedes? Außerdem gibt es bei diesem nicht einmal ein tiefenverstellbares Lenkrad bzw. eine Klimaautomatik. Die Sitzposition ist sowieso eine Katastrophe. Die Türen schließen bei einem Twingo übrigens besser als bei der A-Klasse. Das Problem ist ganz einfach, dass Audi verschlafen hat, den Wagen der Öffentlichkeit richtig zu präsentieren. Wie oft habt ihr denn schon eine Werbung im TV gesehen? Das ist der einzige Grund. Der A2 wird jetzt schon seit 3 Jahren gebaut (fast vier) und ich erlebe es fast täglich, dass mich Leute ansprechen und fragen, was das eigentlich für ein Auto ist. Die Leute kennen den A2 nicht!!! Den A2 vorzeitig aus dem Programm zu nehmen, wäre der größte Schwachsinn, den Audi machen könnte. Die hohen Entwicklungskosten bringt man nur rein, wenn man das Auto verkauft. Und verkaufen kann man es nur, wenn man es nicht aus dem Programm nimmt.

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Gast mr bob
Die hohen Entwicklungskosten bringt man nur rein, wenn man das Auto verkauft. Und verkaufen kann man es nur, wenn man es nicht aus dem Programm nimmt.

 

Nun ja, klingt ja ganz logisch, so einfach ist aber dennoch nicht. Du musst bedenken, dass der A2 nicht nur Entwicklungskosten verursacht, sondern auch durch seine Fertigung fixe und variable Kosten entstehen und zudem Produktionskapazitäten gebunden werden, die z.B. für andere Produkte mit einem höheren Deckungsbeitrag verwendet werden könnten. Somit kann es durchaus Sinn machen ein Produkt vor Erreichen eines Break-Even abzusetzen. (Auch wenn es in dem Fall besonders schade wäre). Noch zu den Entwicklungskosten: derartige Kosten werden ohnehin als "Sunk Costs" verstanden, die aktuelle Produktprogrammentscheidungen nicht mehr beeinflussen. (Sonst müsste BMW den 8er wohl heute noch bauen.)

 

Der offenkundige Mißerfolg des A2 ist aus meiner Sicht im grottenschlechten Markting zu suchen, das siehst du schon richtig. An der Werbung alleine liegt es natürlich nicht. Das Fahrzeug ist offenkundig falsch positioniert und es wurden technische Besonderheiten viel zu sehr in den Vordergrund gestellt. Die Masse kleiner Autos verkauft sich aber über Emotionalität. In Sachen kluge Positionierung und Vermarktung liegt Mercedes immer noch Welten vor Audi, wie das Bsp A-Klasse sehr schön zeigt. Hinzu kommt natürlich eine Markenpower (Stern sells) die von praktisch keiner anderen Marke erreicht wird. Und das ganze trotz eines technisch deutlich unterlegenen Produktes...

Tja der Konsument ist der Souverän.

 

viele Grüße

bob

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Na dann mal viel Spass bei der Höherpositionierung, Audi...typisch....die deutschen (Top-)Hersteller liefern sich weiterhin ein Wettrüsten um PS und Prestige, während andere mit innovativen Antriebstechnologien glänzen (Partikelfilter des PSA-Konzerns, Toyotas Prius etc.) Es genügt nunmal nicht, mehr Dieselfahrzeuge zu verkaufen und so den Durchschnittsverbrauch zu senken. Und überhaupt, wieso haben die Hersteller das Gefühl die Kunden wollten immer mehr PS, schönere Oberflächen, mehr Elektronikfirlefanz?? Ich denke, so langsam ist es echt genug damit...

By the way...letzthin habe ich bei audi.de eine gesammte Anleitung gesehen, was man unternehmen soll, um ein Dienstfahrzeug zu bekommen und gleich einen A6, nicht nur einen A4...krank, richtig krank...ist denn das Auto tatsächlich der Mittelpunkt der Menschheit??

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Ich habe die AUTO BILD auch gelesen. Der A 6 gefällt mir schon, die Aussagen zur Marktpositionierung haben mich gewundert ! Vor meinem jetzigen A 2 hatte ich zwei A 6 TDI 2.5 , der erste mit 150 PS, ca. 88.000 km gefahren, nur Mängel und Theater, der zweite A 6, 180 PS - eine Mega-Granate, ca. 69.000 km war top. Aber was passiert wenn man wieder einen (dann neuen) A 6 bestellt ? Hopp oder Top ? Bei den Kaufpreisen ist Hopp nicht mehr drin !!. Vermutlich wird der A 6 für Geschäftskunden im Leasingbereich wieder subventioniert.

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