a2diesel
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Hallo zusammen, ich möchte kurz berichten von meinem heutigen Querlenker-Ausbau. Erstaunlicherweise hat (fast) alles geklappt, und das obwohl das Auto bei den Vorbesitzern im salzigen Bergland unterwegs war und untenrum alles heftig rostet, was irgend rosten kann. Meine QL hatten auch schon ordentlich Blattrost und ich habe mich deshalb zum vorsorglichen Austausch entschlossen. Zum Lösen der Querlenkerschraube folgende Tipps, die vielleicht zum Erfolg beigetragen haben: - Schraube von beiden Seiten Tage vorher beginnend mit Rostlöser einsprühen (kein WD40 - ich habe Graphitöl und Keramik-Rostlöser benutzt). - Vor Beginn der Arbeit ein paar Mal kräftig mit dem Hammer auf den Schraubenkopf hauen, damit sich das Festgebackene etwas lockert. Danach wieder sprühen. - Vor dem Lösen der Schraube sie erst einen Tick anziehen. - Beim ersten Lösen nicht lange rumwürgen, sondern richtig langen Hebel nehmen und loslegen. Ich nutze für sowas ein 1 Meter langes Heizungsrohr aus dem Baumarkt. - Beim weiteren Losdrehen immer wieder vor und zurück mit Gefühl und immer wieder mit Rostlöser nachsprühen. Wichtig beim Thema Rostlöser ist neben der Kriechfähigkeit auch der Druck, mit dem das Zeug aus der Dose kommt. Bei WD40 pieselt es ja eher. An den gelösten Schrauben konnte man übrigens sehen, dass der Löser recht weit am Gewinde entlanggekrochen ist. Es waren nur ca. 1cm der Gewinde trocken. Die QL aus den hinteren Gummilagern zu bekommen war schwieriger. Geklappt hat es schließlich mit einer langen Brechstange mit Kuhfuss. Der wird auf der Beifahrerseite durch das Loch im QL gefädelt, greift um die Antriebswelle herum und stützt sich an der Konsolenbefestigung ab. So hat man einen schönen Hebel. Auf der Fahrerseite ist hier das Tilgergewicht im Weg. Aber es klappt auch mit dem anderen Ende des Brecheisens. Einfach durchfädeln und dann ordentlich Schmackes drauf. Dabei aufpassen dass die ATW nichts abbekommt. Und immer ruckweise vorgehen, zwischendurch viel Rostlöser sprühen (vorher natürlich auch schon) und kontrollieren, wie weit der QL schon rausgewandert ist. Denn der QL löst sich schlagartig, und wenn man dabei nicht aufpasst, hat man ihn im Gesicht oder er knallt einem auf den Kopf - je nachdem ob man von vorne oder hinten arbeitet. Eine Bühne oder Grube ist für diese Arbeit unerlässlich. Auf dem Boden liegend kann man die nötige Kraft nicht aufbringen und hat keinen Platz für die Hebel. Ein Ärgernis gabs bei der heutigen Aktion natürlich trotzdem: Die Mutter des linken Traggelenks lässt sich nicht lösen. Die Sache wird dadurch ärgerlich, dass die Schraube bei meinen Gelenken keinen Inbus hat, die man zigfach im Keller liegen hat und wo mal eben einer schnell gekürzt ist. Bei meinen Gelenken sind das Torx! Also blieb nur die Möglichkeit, einen Bit zu kürzen. Der hat dann aber der Kraft nicht standgehalten und ist gebrochen. Natürlich steckt die abgebrochene Hälfte bombenfest in der Schraube drin. Also werde ich sie morgen abflexen. Zum Thema Traggelenke ist vielleicht noch interessant, dass sich hier Qualitätswerkzeug bezahlt macht. Ich habe einen billigen NoName-Abdrücker und einen von Hazet. Der NoName ist ein kleines bisschen dicker als der Hazet, wahrscheinlich um die schlechtere Stahlqualität auszugleichen. Mit dem komme ich aber nicht zwischen QL-Schraube und ATW-Gelenk. Das klappt nur mit dem etwas schlankeren Hazet. So viel dazu von mir. Bin gespannt, wie es morgen mit dem Einbau der neuen Lenker klappt (vor allem mit der geplanten Spanngurt-Methode). Gruß und schönen Abend noch Johannes
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Audi A2 - Vorbeugende Instandhaltung eines A2, der…
a2diesel antwortete auf Joachim_A2's Thema in Verbraucherberatung
Hallo Joachim, ich verstehe deine Gedanken voll und ganz. Vor 10-15 Jahren war ich genauso enthusiastisch in Bezug auf zwei andere Fahrzeuge, mit ähnlichen Argumenten (ich brauche nicht mehr Technik / Ausstattung, die Technik ist noch halbwegs überschaubar und reparierbar, was soll der ganze Firlefanz, noch dazu zu solchen Preisen, neuere Autos sind mir eh unsympathisch etc.). Über die Jahre habe ich vor allem sehr viel Zeit, aber auch Geld in genau so eine "vorbeugende Instandhaltung" investiert - zum Beispiel habe ich damals Auspuffanlagen oder auch spezielle und anfällige Kühlerschläuche vorbeugend ausgetauscht und die Teile mühsam in den Winkeln des Internets zusammengekratzt (ein paar Jahre später gab es sie als Neuauflage des Herstellers in der Klassik-Abteilung, natürlich viel besser als meine Uralt-Teile...). Dann änderten sich einige Dinge in meinem Leben und die Autos passten nicht mehr dazu. So kam ich dann zum A2. Ein paar Jahre habe ich die beiden Autos abgestellt und Stellplätze bezahlt, aber irgendwann machte es keinen Sinn mehr und sie wurden verkauft, ebenso die Teilesammlung. Finanziell war das aufgrund der mittlerweile eingetretenen Wertsteigerung kein großer Verlust, aber die Lebenszeit, die für das alles draufgegangen ist, kann ich mir nicht zurückholen. Das ist jetzt nur meine persönliche Erfahrung und ich kann gut verstehen, wenn man anders tickt, wie gesagt. Zu deiner Frage: Wenn du den A2 in 10 Jahren noch fahren willst, führt aus meiner Sicht kein Weg an einem kleinen Ersatzteillager mit den wichtigsten Entfallteilen vorbei. Denn was nützt es dir, wenn du alles Mögliche schon vorsorglich am Auto ausgetauscht hast, aber dann musst du es stilllegen weil so ein blödes Spezialteil wie der AGR-Kühler den Geist aufgibt und Ersatz weder für Geld noch gute Worte aufzutreiben ist? Für mich wäre das in dieser Situation der GAU - du hast ein komplett durchrepariertes und top gepflegtes Fahrzeug da stehen und kannst es nicht mehr nutzen. Das würde ich unbedingt vermeiden wollen. Beim Anlegen dieses Lagers würde ich natürlich in erster Linie nach solchen Teilen schauen, die für die Betriebsfähigkeit bzw. TÜV-relevant sind. Aber da geht es dann schon los: Bei welchen Teilen ist es wahrscheinlich, dass sie kaputtgehen, bei welchen nicht? Was erneuere ich vorsorglich, welche Teile lege ich mir zur Seite? Und schon gehen viele Stunden ins Land, um Erfahrungen und Einschätzungen dazu zu sammeln, ganz zu schweigen von der Teilesuche und so weiter... Trotzdem finde ich deinen Ansatz sehr viel sympathischer als so eine Schmeiß-weg-kauf-neu-Mentalität! Die habe ich trotz meines Sinneswandels auch nicht. Aber ich repariere nur das, was notwendig ist (nur mit Marken-Teilen). Wenn sich meine Lebensumstände bzw. mein Auto-Bedarf dann irgendwann mal wieder ändern oder wenn ein betriebsrelevantes Teil am A2 kaputt geht, das nicht mehr zu bekommen ist, ärgere ich ich nicht zu sehr, wenn ich mich von dem Auto trennen muss. Übrigens spricht noch ein weiterer Aspekt grundsätzlich dagegen, in ein Auto mehr Zeit und Geld zu investieren als nötig. Es kann jederzeit passieren, dass dir irgendein unaufmerksamer oder selbstbesoffener Zeitgenosse zum Beispiel die Vorfahrt nimmt und dein Auto zu Schrott fährt. Allein von daher ist es sinnvoller, seine Lebenszeit eher in Dinge zu investieren, die nicht so leicht von jemand anderem kaputtgemacht werden können. So denke ich zumindest, nachdem ich im Lauf der Jahre mehrere fremdverschuldete Totalschäden im Freundes- und Bekanntenkreis erlebt habe. Viele Grüße Johannes- 15 Antworten
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Audi A2 - Vorbeugende Instandhaltung eines A2, der…
a2diesel antwortete auf Joachim_A2's Thema in Verbraucherberatung
Hallo Joachim, natürlich macht es Sinn, bei fälligen Reparaturen nicht nur das Nötigste zu machen (siehe Zahnriemen). Aber die wichtigste "Überlebensversicherung" für den A2 ist sicher, dass man sich einen großen Fundus an typspezifischen (Entfall-)Teilen zulegt, die bei keinem anderen Auto verbaut wurden. An dieser Stelle kann man nun sehr viel Zeit und Geld investieren und das ist sicher auch sinnvoll, wenn man den A2 in 10 Jahren definitiv noch fahren will. Ich selbst habe mich allerdings gegen dieses Vorgehen entschieden. Denn ich habe bei mir selbst und bei anderen Leuten schon öfter erlebt, dass sich Pläne und Lebensverhältnisse im Lauf der Jahre ändern. Dann liegen die Prioritäten auf einmal woanders (und das ist auch in Ordnung, denn das ist Leben) und man hat viel Geld und Lebenszeit umsonst investiert. Und selbst wenn du in 10 Jahren immer noch so tickst wie heute, weiß niemand, wie die Rahmenbedingungen dann aussehen. Vielleicht ist der Sprit infolge diverser Kriege in ein paar Jahren so teuer, dass du keinen Verbrenner mehr fahren willst. Das letzte Jahr hat auf erschreckende Weise gezeigt, wie schnell sich vermeintliche Sicherheiten und Grundüberzeugungen in Luft auflösen. Noch eine Bemerkung zu den Blech-Querlenkern: Ich habe meine (im verbauten Zustand) mit Fluidfilm-Spray und Hohlraumsonde von innen konserviert und das hat ganz gut geklappt. Gemacht habe ich das aber nicht, damit sie noch 15 Jahre leben, sondern weil sie schon ordentlich Rost angesetzt haben. Viele Grüße Johannes- 15 Antworten
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Unbedingt! Dass das die Werkstatt nicht wusste, die vor mir ab diesem Teil gearbeitet hat, bringt mich wieder mal ins Grübeln, ob ich meine Autos nicht selbst repariere, soweit es irgend möglich ist... Grüße, Johannes
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Hallo Murmelbahn, das Kaltstart-Nageln und -Qualmen aus den früheren Diesel-Zeiten gab es nur noch bei den allerersten TDI. Zu denen gehören die A2-Diesel nicht mehr und dementsprechend gibts diese Probleme auch nicht, außer es ist wirklich sehr kalt. Die Motoren sind akustisch stets präsent und laufen rumpeliger als ein Commonrail-Vierzylinder zum Beispiel. Dreizylinder und Pumpedüse fordern ihren Tribut... Technisch gesehen sind die TDIs und vor allem ihre Einspritztechnik kleine Meisterwerke, wenn man sich mal die jahrzehntelange Entwicklung und die dabei zu bewältigenden Herausforderungen vor Augen hält. Kein Vergleich zu den Benzinern (ausgenommen FSI ). Der relative technische Aufwand mit Turboaufladung, Ladeluftkühlung etc. führt natürlich zu potentiellen Fehlerquellen. Gemäß dem Sprichwort: Wo viel dran ist, kann auch viel kaputt gehen. Defekte sind dennoch selten, weil die Technik ausgereift ist. Grund für den TDI-Kauf war bei mir natürlich der niedrige Verbrauch und eine gewisse Abneigung gegen das Tanken. Aber ich habe vorher schon Diesel gefahren und mag diese Motoren grundsätzlich sehr gerne. Da gehts mir wie A2 HL jense. Ich habe auch schon öfter beobachtet, dass die Frage "Diesel oder Benziner" auch was mit Bauchgefühl zu tun hat. So kenne ich einige Benzinerfahrer, die von ihrer Jahresfahrleistung eigentlich einen Diesel fahren müssten, es aber trotzdem nicht tun, weil sie irgendwie eine Abneigung gegen diese Motoren haben. Na ja, ist eh eine Diskussion von gestern. Schöne Grüße Johannes
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Hallo zusammen, nachdem sich mein Freilauf so langsam zu verabschieden begann, habe ich ihn heute erneuert (Laufleistung 168tkm). Nun schnurrt die Rumpeldüse wieder wie ein Kätzchen. Zum Lösen des Freilaufs (ohne Schlagschrauber) war ein 1m langer Hebel nötig. Und ein sehr stabiler Ringschlüssel zwischen Gegenhalter und Motoraufhängung - der erste, den ich verwendet hatte, hat sich unter der Last des Hebels auf der Generatorwelle durchgebogen. Das Anziehen der Schraube bzw. Welle mit den geforderten 85Nm war mit meinem NoName-Drehmomenschlüssel (mein einziger mit Linksauslösung jenseits 60Nm) nicht möglich. Der Schlüssel hat nicht ausgelöst, da er und der lange Vielzahn sich zu stark verwindet haben beim Anziehen. Mit dem langen Hebel reicht die aufgewendete Kraft aber sicherlich. Die Riemenspannrolle habe ich mit erneuert. Die originale läuft zwar sehr leichtgängig, aber mit einem leichten regelmäßigen Kratzgeräusch, das man hören und spüren kann. Außerdem hat sie eine ganz leichte Unwucht. Etwas ärgerlich: Den erst wenige Jahre alten guten Bosch-Riemen musste ich durchschneiden, denn der Sechskant des Spanners war rund und ich hätte den Riemen nicht anders runterbekommen. Das Auto wurde bei den Vorbesitzern nur in der Werkstatt gewartet, und laut Nachweisen war der Riemen vorher insgesamt drei Mal runter. Da waren also Profi-Mechaniker am Werk. Man sieht am Sechskant richtig, wo der Gabelschlüssel abgerutscht ist. Bevor man die Freilauf-Reparatur in Angriff nimmt, sollte man also einen scharfen Blick auf den Sechskant werfen. Beste Grüße Johannes
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Guten Abend, da ich nach wie vor wenig fahre, habe ich die neue Klappe noch nicht wieder demontiert. Das Problem (Ruckeln beim Abstellen, MKL) trat auch nicht dauerhaft auf, aber meistens. Dann hatte ich mal den Eindruck, dass Ruckeln beim Abstellen eher nicht auftrittt, wenn ich den Zündschlüssel gaaanz langsam umdrehe beim Abstellen, also wie in Zeitlupe. So habe ich das nun mal eine Zeit lang konsequent gemacht und siehe da: er ruckelt nicht mehr! MKL ist auch wieder aus. Scheint also evtl. kein Fertigungsfehler der neuen Klappe zu sein, sondern ein Steuerungsproblem. Vielleicht verursacht durch das Zündschloss? Meines ist jedenfalls schon ziemlich ausgeleiert von den Vorbesitzerinnen... Diese wundersame Selbstheilung meiner Ruckelklappe wollte ich nur mal mitteilen - es fahren ja einige so herum und evtl. hilft das langsame Schlüsseldrehen auch bei jemand anderem. Zumindest bis zum nächsten TÜV. Schöne Grüße Johannes
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Guten Abend und danke für eure Beiträge! Das ist tatsächlich sehr gut möglich, dass es beim TÜV passiert ist. Ich kenne das auch mit den Gummiklötzen unter den Schwellern, war aber bei der betreffenden TÜV-Stelle noch nicht. Werde mal vorbeifahren, gute Idee. Aber vermutlich werden die das ebenfalls abstreiten. Was meint ihr, inwieweit kann ich die Werkstatt trotzdem ein Stück weit zur Verantwortung ziehen? Schließlich waren die ja mit dem Auto beim TÜV. Ich bin dort schon viele Jahre Kunde, allerdings eher sporadisch, vielleicht 1-2x im Jahr. Das Ganze einfach auf sich beruhen lassen sehe ich irgendwie nicht ein, auch wenn ich rein haftungsrechtlich nichts machen kann. Und es ärgert mich auch, wie der Meister damit umgeht. Ich muss ihm quasi hinterherlaufen, damit er sich um die Sache kümmert.
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Guten Abend, nun hat es auch mich erwischt. Eine Seite ist "nur" eingedrückt, die andere hat ein großes Loch. Habe bislang nur oberflächlich geschaut, vielleicht gibt es noch weitere Schäden. Das Problem: Mein Werkstattbesuch liegt ca. fünf Monate zurück. Und der Schaden kann schon beim vorherigen Besuch im April 2021 passiert sein. Damals war das Auto auch beim TÜV (über die Werkstatt). Ich bin nicht mehr ganz sicher, ob ich vor oder nach diesem Termin zuletzt unter meinen A2 geschaut habe. Ich fahre sehr wenig und deshalb gibt es dazu selten einen Anlass. Die Werkstatt streitet den Schaden im November ab. Auf mein Drängen fragt sie nochmal beim TÜV nach. Der Meister machte aber gleich klar, dass er wenig Chancen sieht. Meine Frage ist nun: Macht es Sinn, die Sache dann irgendwie weiterzuverfolgen (via Rechtsanwalt oder Schlichtungsstelle der Kfz-Innung)? Oder bleibt nur, auf ein Entgegenkommen der Werkstatt zu hoffen? Viele Grüße Johannes
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Super Thread, vielen Dank für den Hinweis und die Info !
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So, nach knapp 1500 km (mehr ist das Auto seitdem nicht gefahren) macht das neue Teil schon Probleme. Die Kontrollleuchte brennt und beim Abstellen ruckelt der Motor. Bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als das Teil wieder auszubauen. Mal sehen ob ich dann einem anderen Hersteller nochmal 180€ in den Rachen werfe (und dann kommt das Teil wahrscheinlich aus der gleichen Fabrik in China...) oder ob ich es mit einem Reparatursatz probiere. Ich kann nur davor warnen, ein Teil von FEBI zu verbauen! Hätte ich nur auf meine Werkstatt gehört - Der Meister berichtete mir ja damals, dass er mit dieser Marke schlechte Erfahrungen gemacht hat in den letzten Jahren.
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So, heute habe ich endlich das Thermostat getauscht. Bin anschließend fast erschrocken, wie schnell der Temperaturzeiger hoch ging im Vergleich zu vorher. Atem angehalten und auf den Zeiger gestarrt - puh, bleibt bei 90 Grad stehen. Am Kühlerschlauch zum Thermostatgehäuse war schön zu spüren, wie er sich ab ca. 80 Grad erwärmt hat, als der große Kreislauf geöffnet wurde. Vom Ärger mit der unteren Schraube am Thermostatgehäuse wurde ich natürlich nicht verschont. Lösen ließ sie sich trügerisch leicht mit dem gekröpften Vielzahn. Aber das war wohl eher Zufall, denn retour war ich kurz davor, die Lima auszubauen. Die Lösung, mit der ich die Schraube die entscheidenden 1-2mm weiterdrehen konnte, um von oben wieder beizukommen, war ein kurzer Inbus von der Unterseite herangeführt. Da kann man ihn nicht greifen, aber man kann ihn von oben mit einem langen Schlitzschraubenzieher weiterdrücken (auf die Flanke drücken). Mit der linken Hand sorgt man derweil dafür, dass er nicht aus dem Schraubenkopf rutscht.
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Ein möglichst einfaches Auto zum Schrauben-Lernen
a2diesel antwortete auf DieMöhre's Thema in Verbraucherberatung
Hallo Peter und herzlich Willkommen, ich reihe mich mal ein bei den Leuten, die den A2 für ungeeignet erachten als "möglichst einfaches Auto zum Schrauben lernen". Die (relative) Komplexität und Elektroniklastigkeit ist dabei das Eine. Das Andere ist, dass man häufig schlecht an die Bauteile herankommt, was nervt und frustrieren kann. Das finde ich für einen Anfänger besonders problematisch, denn da braucht es rasche Erfolge, damit man nicht die Lust verliert. Andererseits ist es aber auch bei mir so, dass ich bei älteren Fahrzeugen schrauben gelernt habe. Also messe ich den A2 im Prinzip immer daran und erinnere mich, wie einfach diese oder jene Arbeit doch damals war beim Golf 2. Aber wenn man diesen Vergleich gar nicht hat und zugleich viel Interesse, sich beim A2 reinzufuchsen, sieht die Sache vielleicht ganz anders aus. Für unabdingbar zum Schrauben lernen am A2 halte ich aber eine eigene Garage oder mindestens ein Stellplatz, wo das Auto auch mal aufgebockt stehen bleiben kann oder so. Gerade am Anfang geht immer mal was schief und man braucht viel Zeit, um Reparaturen gescheit zu machen (gerade an sicherheitsrelevanten Teilen!). Da ist es ganz blöd, wenn einem in der Mietwerkstatt die Zeit im Nacken sitzt oder man auf der Straße fertig werden will, weil es dunkel wird oder anfängt zu regnen. -
So, da sich kurzfristig die Möglichkeit ergab, in einer Garage Schrauber-Asyl zu erhalten, ich dort aber das Auto nicht stehen lassen konnte, habe ich mich statt der Reparatur für den Austausch der Saugrohrklappeneinheit entschieden. Hat auch gut funktioniert. Am längsten dauerte es, herauszufinden, wie der Stecker an dem Teil festgeclipst ist... Ist ziemlich schlecht zu sehen an dieser Stelle. Der Luftkasten muss für diese Reparatur nicht raus. Ursache der Fehlfunktion des Teils waren verschlissene Zahnräder im Inneren, wie vermutet. Was ich nicht wusste und auch nirgendwo gelesen hatte: Zwischen der Drosselklappeneinheit und dem Ansaugschlauch befinder sich ein separater Stutzen, der nochmal eine spezielle Dichtung zur Einheit hin hat. Die habe ich nun nicht ersetzt und hoffe, dass es die alte noch eine Weile tut. Die Klappe selbst war ordentlich verrußt, ebenso das dahinterliegende AGR-Ventil. Das hat schon einen dicken "Ruß-Kranz". Es widerstrebte mir sehr, das so zu lassen und nicht sauberzumachen, wenn man schonmal dran ist. War mangels Zeit aber nicht anders möglich. Verbaut habe ich nun ein Zubehörteil von Febi. Meine Werkstatt, die mir das neue Teil angelernt hat, hat allerdings schlechte Erfahrungen mit diesem Hersteller. Nach dem Anlernen warf es auch gleich mal eine Fehlermeldung und ich rechnete schon damit, es wieder ausbauen zu müssen. Nach einem nochmaligen Motorneustart war die Fehlermeldung aber weg und ich hoffe, das bleibt so.
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Das würde ich auf keinen Fall längerfristig so lassen. Mein A2 schüttelt so stark, dass die Motorlager das sicher nicht lange mitmachen.
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Danke für die Infos! Ich habe gesehen, dass es das defekte Teil auch im Zubehörhandel gibt (ab ca. 150€ für ein Markenteil). Nun schaue ich mal, ob ich eine Reparatur wage oder das Teil ersetze. Es ist zum Glück nicht so, dass ich mir das Audi-Teil nicht leisten könnte. Aber ich finde die Ersatzteilpreise von VW/Audi mittlerweile einfach nur noch unverschämt und unterstütze das aus Prinzip nur, wenn es unumgänglich ist.
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So, nun habe ich den Preis des defekten Teils (Drosselklappen-Steuereinheit 045128063G) erfahren und musste mich erstmal setzen. Audi will dafür 539,-€! Nun ist die Frage ob es eine Alternative gibt. Lässt sich das Teil vielleicht reparieren, gangbar machen oder Ähnliches? Oder hat jemand zufällig ein Gebrauchtteil übrig?
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@AL2013 Abermals herzlichen Dank! Die Videos sind wirklich spitze. Stimmt, der Fehlerspeichereintrag muss gelöscht werden und die Kontrollleuchte aus sein. Da muss ich dann doch nochmal in die Werkstatt.
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@AL2013 Super Video, herzlichen Dank! Das ist perfekt. Ich werde den Austausch des Saugrohrklappenteils selbst machen. Danke auch für den Tipp mit den Lappen gegen runterfallende Schrauben, da habe ich auch schon so meine Erfahrungen gemacht. :-) Seitdem gehört ein Stabmagnet zu meinem Werkzeugsortiment. Aber der bringt auch nur was, wenn man die verschwundene Schraube lokalisieren kann - was im A2-Motorraum nicht immer einfach ist. Noch eine letzte Frage: Muss die neue Saugrohrklappe angelernt werden? Meine Werkstatt meinte Ja, in dem oben verlinkten Thread heißt es aber Nein.
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Ich überlege nun, das defekte Teil selbst auszutauschen. Ist das halbwegs problemlos machbar? Wie groß ist der Aufwand dafür? Im Bucheli-Reparaturbuch steht leider nichts dazu. Danke und
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Danke @DerWeißeA2. Der Fehlerspeicher wurde heute ausgelesen (15,-€ für die Werkstatt). Ergebnis: Fehlercode 19559 (Saugrohrklappen - Stellantrieb: Keine Funktion feststellbar). Da soll mal einer drauf kommen bei diesen Symptomen... Hier war das schonmal Thema: Ein typisches Symptom für diesen Fehler hat mein A2 allerdings auch, nämlich den Motorschlag beim Abstellen. Den hatte ich wohl bemerkt, aber darauf zurückgeführt, dass durch die - zum Schluss sehr heftige - Ruckelei während der oben beschriebenen Fahrt die Motoraufhängung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wie teuer ist denn das Relais J317? Das kommt neben Stecker und Kabel auch noch in Frage als Fehlerquelle, Die Werkstatt will gleich die Klappe tauschen, für ca. 300,-€...
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Das wäre natürlich der worst case. Aber gibt es an diesen Teilen auch temporäre Ausfälle? Müsste das Problem dann nicht dauerhaft vorhanden sein? Da es nun weg zu sein scheint, ging meine Vermutung in Richtung Dreck, gelöste Ablagerungen o.Ä. Zumal LiquiMoly den Anti Bakterien-Zusatz damit bewirbt, dass er auch die Einspritzdüsen sauberhält...
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"Scheckheftgepflegt" sollte hier nur verdeutlichen, dass (hoffentlich) alle Filter gewechselt wurden. Okay, dann gehe ich in die Werkstatt. Nur mag ich es eigentlich nicht, da so ganz unvorbereitet hinzugehen. Insofern wäre ich auch für begründete Spekulationen nicht undankbar. Aber vielleicht ist der A2 auch schon technisch zu komplex und es gibt zu viele mögliche Fehlerquellen, so dass das anhand der beschriebenen Symptome wirklich keinen Sinn ergibt.
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Guten Abend A2-Freunde, ich habe momentan folgendes Problem mit meinem TDI (BHC, 75PS): Gestern fing es bei gemütlicher Überlandfahrt damit an, dass der Motor ruckweise auf Gaspedalbewegungen reagierte. Auch bei wenig Gas gab es einen starken Ruck und das Auto beschleunigte stärker als es der Gaspedalstellung entsprach. Das Gleiche beim Gaswegnehmen, nur umgekehrt. Das Problem trat nur im Drehlzahlbereich ca. 1600-2400 U/Min. auf. Der Motor lief ansonsten ganz normal, völlig rund auch im Leerlauf und bei hohen Drehzahlen, ohne besondere Geräusche. Das Ruckeln wurde im Lauf von wenigen Kilometern immer stärker. Ich bin von der Landstraße abgefahren und rollte auf eine Ampel zu. Beim Blick in den Rückspiegel (es war schon dämmrig) dachte ich: Hm, die Heckscheibe war doch vorhin noch nicht so schmutzig, die Sicht ist so schlecht... An der Ampel war dann klar: Der Motor raucht ordentlich hinten raus (grauweiß). Ich bin natürlich gleich rechts ran gefahren, aber da war es schon vorbei und er räuchelte nur noch ein wenig, dann gar nicht mehr. Der Motorlauf war währenddessen völlig normal und unauffällig. Warnleuchten brannten auch keine im Cockpit. Das Lastwechsel-Ruckeln blieb auf der letzten Strecke bis nach Hause bestehen, geraucht hat er aber nicht mehr. Vorhin dachte ich, jetzt mache ich nochmal eine Probefahrt. Der Motor sprang an und lief wie gewöhnlich. Allerdings ruckelte er wie gehabt bei Lastwechseln stark, und nun kam auch die Abgaskontrollleuchte im Cockpit. Rauch gab es aber keinen mehr. Ein paar Meter weiter war dann das Ruckeln plötzlich weg und kam auf den nächsten 15km bis jetzt auch nicht mehr wieder. Nur die Kontrollleuchte brennt noch, auch wenn man den Motor ausmacht und wieder startet. Im Motorraum ist nichts Besonderes zu sehen, keine Undichtigkeit oder so. Wie alt der Dieselfilter ist, kann ich momentan nicht sagen. Das Auto ist aber scheckheftgepflegt und war erst vor wenigen tausend Kilometern bei der Inspektion. Nun wüsste ich gerne: - Was könnte die Ursache sein? Vielleicht Dreck, der sich irgendwo im Kraftstoffsystem gelöst und etwas verstopft hat? Oder beginnende Dieselpest? Der Sprit ist ca. 6 Monate alt. Ich fahre aber seit ca. 3 Monaten mit Liqui Moly Anti-Bakterien-Additiv im Tank, da ich in den letzten Monaten so selten gefahren bin und der TDI so wenig verbraucht. Der Tank wird einfach nicht leer . Oder vielleicht ein Problem mit der AGR? - Sollte ich in die Werkstatt, auch wenn das Problem erstmal weg ist? Ich fahre (WENN ich mal fahre) mit einem Baby an Bord, da möchte ich keine Panne riskieren. - Falls nicht: Wie kriege ich die Abgaskontrollleuchte wieder aus? Danke im Voraus und viele Grüße Johannes