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gaudiaudi

Hilfe! Unser Gaudiaudi schlägt uns.

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Wer kennt Abhilfe bei statischer Aufladung.

Beim Aussteigen und berühren der Karosserie bekommen wir immer einen elektrischen Schlag.

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Mütze   

Früher gab es doch mal diese "Erdungsgummis" welche zwischen Karossie und Fahrbahn schleiften, jedenfalls waren ein paar Trabis nd Wartburgs damit ausgerüstet. Vielleicht würde sowas auch helfen?

 

Mütze - der öffter mal eine gewischt bekommt

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Gast Staubsauger   
Gast Staubsauger

Gummistiefel beim fahren an oder? ;) einfaches Mittel ist es einfach nach dem aussteigen mit dem Finger auf den Boden tippen und danach erst den Wagen zu berühren. Es gibt aber im gut sortierten Fachhandel ( conrad glaub ich) Schlüsselanhänger mit einer kleinen Lampe die man nach dem aussteigen kurz zum glühen bringt und fertich...

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lespauli   

Anders aussteigen!

 

Am Beispiel Fahrer: Tür auf, Hintern auf dem Sitz 90° nach links drehen, Füsse aufsetzen, aufstehen, Tür anfassen - Feuer = falsch!

Richtig ist: Tür auf, Hintern 90° nach links drehen, mit rechter oder linker Hand Karosserieblech anfassen (Vorder- oder Hintertür), Füsse aufsetzen, aufstehen, Tür zumachen - nix!

Alternativ können auch erst die Füsse aufgesetzt und dann das Karosserie angefasst werden.

Klappt immer, ausser bei Bewegungslegasthenikern!

 

eine funkenfreie Woche wünscht

 

lespauli

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deckwise   

joo, das ist wirklich von den schuhen abhängig. mit timberland boots an krieg ich grundsätzlich eine gewischt.

:III:

liegt das an der dicken gummisohle, die einen potentialausgleich beim aussteigen verhindert? oder kommt es erst durch eben diese sohle auf dem velourteppich zur statischen aufladung?

auf jeden fall nervts...

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Ein ähnlicher Tip wie der von lespauli: Ich habe mir angewöhnt nach dem Aussteigen (nach dem 'falschen' Aussteigen...) immer zunächst mit einem 'beärmelten' Ellbogen den Türrahmen zu berühren. Ist bei mir seit Jahr und Tag festes Programm. Die Entladung ist natürlich zu spüren aber abgemildert (im Ellbogenbereich hat man wohl auch einfach weniger Nervenenden als an der Hand :) )

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mamawutz   

Während des Aussteigens, versuche ich immer kontakt zum Blech zu halten > siehe Anleitung von Lespauli. Sieht ziemlich bescheuert aus, hilft aber.

Doch VORSICHT: ;)

 

Auf warme Rückenmuskulatur achten. Habe mir einmal damit einen üblen Hexenschuss zugezogen - sowas passiert vielleicht aber auch nur mir.

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Elektrische Aufladung entsteht durch Reibung zwischen zwei verschiedenen, schlecht leitenden Materialien.

Beispiele:

für die Experten: Van-de-Graff-Generator

Wassertropfen fallen als Regen durch die Luft (Entladung = Blitz)

Plastik oder Gummi reibt gegen Stoff (Schuhe / Teppichboden)

Unter- und Oberbekleidung aus verschiedenem Material

Hose und Autositzbezug aus verschiedenem Material

 

Immer werden einem der beiden Partner Elektronen entzogen und der andere hat sie zuviel - und alle Elektronen "wollen wieder nach hause zurück", d. h sie lauern auf die erstbeste Gelegenheit zum Ladungsausgleich bzw. "wandern in die Erde".

 

Diese Aufladung bleibt (ggf. lange) bestehen, wenn die Luft schlecht leitet (trockene Luft ist typisch für den Winter). Es handelt sich immer um verhältnismäßig hohe Spannungen, aber winzige Ströme.

 

Die Entladung findet spontan und gerne als "Spitzenentladung" statt, d.h. kurz bevor ein leitfähiger (matallischer) Gegenstand berührt wird und der Finger sich dem Metall bis auf vielleicht ein Zentel mm oder weniger genähert hat (bei Dunkelheit sieht man ein Fünkchen) - und das ist unangenehm. Wenn man aber das Fünkchen nicht am Finger springen lässt, merkt man den Stromfluss nicht:

Am besten benutzt man als Fahrer dazu den Klappschlüssel, weil man den ja beim Aussteigen sowieso gerade in der Hand hat: Mit Daumen und Zeigefinger vorn das Metall greifen und mit der Schlüsselspitze während des Aussteigens ein metallisches Karosserieteil berühren - dann läuft der Strom unbemerkt über eine relativ große Hautfläche in das Metall und der Funken entsteht an der Schlüsselspitze.

 

Wer das Prinzip verstanden hat, findet auch eine Möglichkeit, den Effekt zu vermeiden.

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lespauli   
Original von dr.cueppers

Wer das Prinzip verstanden hat, findet auch eine Möglichkeit, den Effekt zu vermeiden.

 

Und nun verstehen wir auch, warum die Kratzer in Mützes A2 sind, da mußte sich wohl auch jemand über das Schlüsselprinzip "erden". ;(

 

lespauli

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Original von dr.cueppers

....Hose und Autositzbezug aus verschiedenem Material ....

 

also brauche ich jetzt einen "JACQUARD-SATIN-ANZUG", oder ?(

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lespauli   
Original von vfralex1977
Original von dr.cueppers

....Hose und Autositzbezug aus verschiedenem Material ....

 

also brauche ich jetzt einen "JACQUARD-SATIN-ANZUG", oder ?(

Nein, eine Lurex-Kombi, mit eingewebten Metallfäden als faraday'scher Käfig.

 

lespauli

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