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Nachtaktiver

Winter + Biodiesel

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Hallo zusammen,

 

da ich seit geraumer Zeit nu auch Biodiesel tanke wollte ich mich mal hier erkundigen welche Erfahrungen ihr mit Bio im Winter gemacht habt.

 

Bei uns im Allgäu sind -20 Grad gar nicht so selten, mit fossilem Diesel hatte ich jedoch auch bei diesen Temperaturen keine Probleme. Die Biodieselhersteller versprechen fließfähigkeit bis -20 Grad, aber fließfähig scheint mir ein recht dehnbarer Begriff zu sein.

 

Bevor ich also stehen bleibe würde ich mir lieber ne Heizung an der Kraftstofffilter schrauben oder wieder normalen Diesel tanken...

 

Grüßlinge...

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Hab 2002 im Winter auch mal eine zeitlang Bio / RME getankt ....aber mach ich nicht mehr ,dass mit dem Starten in der Früh war etwas zääääh und wenn er´s geschaft hat (ging immer an) raucht das Ding wie Sau (auch der Zuheizer!!) im Winter nur noch Diesel ...oder Mix ??? Das rauche ist nur wenn er kalt ist .

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Ich fahre im Winter keinen Biodiesel. Wenn die Temperaturen auf den Gefrierpunkt zugehen wird wieder auf Normaldiesel umgestellt. Das Auto wird einfach zuuu träge.

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Bisher im Winter nie Probleme gehabt, bei max. -12 bis -14 Grad. Hier in Ballungsgebieten der Köln-Bonner Bucht wird´s selten noch kälter, in den Dörfern um Düsseldorf ist´s vielleicht anders ;).

Mit Zuheizer sollte besser gar kein Biodiesel gefahren werden, oder kleiner Extratank für die Standheizung mit Diesel.

Bei solch niedrigen Temperaturen wird der A2 auch mit Diesel deutlich träger.

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Hallo

 

also ich habe auch schon im Winter BioDiesel getankt. Mach ich auch nicht mehr.

Er ist zwar immer angesprungen, aber er reagiert schon sehr träge, auch bei nem "Kick-Down".

 

Die paar Monate sollte man sich normalen Diesel leisten.

 

Bis dann

 

Tobias P79

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Gast Seicodad

Ja ja der Winter und der Biodiesel :o

 

Mehr siehe "Liegengeblieben".... grrr....

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Mal ganz blöd gefragt: Habt ihr eine spezielle Umrüstung auf Biodiesel oder ist alles Serie geblieben? Bisher habe ich es nicht gewagt, Biodiesel zu tanken, weil jeder Mechaniker abrät, der diese Fahrzeuge bei sich wieder instand setzen musste (Kraftstoffleitungen, Einspritzdüsen etc.). Allerdings könnte man mit Biodiesel der Kraftsoffindustrie schon ein leichtes schnippchen schlagen, denn der Preis für Bio ist ja relativ konstant geblieben.

------------------------------------

Audi 1,4 TDI, Bj. 11/2001

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Also bei mir ist alles Serie und mein Audimensch sagte es sei alles freigegeben. Probleme mit dem Zuheizer werd ich wohl nicht bekommen, da meiner elektrisch geht und nimmer mit Diesel...das mit dem zäh anspringen merk ich aber teilweise jetzt schon, wo die Temperaturen noch knapp über null liegen bei uns unten.

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Hatte im letzten Jahr mit Biodiesel begonnen. Und wollte im Winter dann auch bei kälteren Temperaturen umstellen. Jedoch fahr ich fast ne Woche mit nem Tank, und als dann bei uns in Oberbayern es nachts -22 Grad hatte, wars vorbei mit der Fahrerei. Er ruckelte und zuckelte, ich hoffte das es sich wieder löst, aber nach einigen Touren ging gar nix mehr. Neuer Krafftstoffilter fällig- das hat sich also ned gelohnt... Drum- vorausschauend umstellen. Auch den Mix werd ich mir sparen.

 

M @ x

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Auszug von www.ufop.de

 

"Biodiesel ist nicht winterfest"

 

Die Biodieselnorm fordert eine Kältefestigkeit von - 20 C. Dieser Wert wird - ähnlich wie bei Mineralöldiesel - durch Zugabe von Additiven bei der Herstellung erreicht.

Die AGQM hat mit ihren Mitgliedern vereinbart, dass die Herstellung von Winterdiesel bereits 4 Wochen vor dem nach Norm notwendigen Termin beginnt, damit der Endkunde zum notwendigen Zeitpunkt tatsächlich winterfeste Ware kauft.

 

"Biodiesel führt zu Filterverschlüssen"

 

Wenn Fahrzeuge nach längerem Mineralölbetrieb auf Biodiesel umgestellt werden, besteht die Möglichkeit, dass sich Altablagerung des Mineralöldiesels ablösen und in das Kraftstofffilter gelangen. Fachleute empfehlen daher, nach der Umstellung auf Biodiesel nach 2 bis 3 Tankfüllungen den Kraftstofffilter außerhalb der üblichen Revisionsfristen zu wechseln, um den Filterversatz durch Altablagerungen zu verhindern. Normgerechter Biodiesel selbst führt nicht zum vorzeitigen Filterverschluss.

 

"Biodieseleinsatz führt zu Leistungsverlust und zu einem Mehrverbrauch von 10 bis 15 %"

 

Aufgrund des niedrigeren spezifischen Energiegehaltes von Biodiesel ist ein Mehrverbrauch zu erwarten. Dieser fällt jedoch im praktischen Betrieb wesentlich niedriger aus als die formale Rechnung ergibt, da andere günstige Kennwerte des Biodiesels einen effizienteren Motorbetrieb gestatten. In Flottenversuchen wurden Mehrverbräuche von 0-5 % gegenüber dem Einsatz von Dieselkraftstoff ermittelt. Mehrverbräuche von 10 % und mehr sind nicht bekannt und wären auch fachlich nicht gerechtfertigt.

 

"Mikrobiologische Vorgänge in Biodiesel führen zu Filterversatz"

 

Die öfter diskutierten mikrobiologischen Vorgänge in den Kraftstoff führenden Schläuchen sind bisher zwar postuliert worden; jedoch ist bis heute kein einziger derartiger Schadenfall (nicht einmal aus dem Bereich des Biodieselbetriebs von Booten) bekannt. Zum Ablauf mikrobiologischer Vorgänge wäre in jedem Falle eine freie Wasserphase als Grenzschicht erforderlich, um den Mikroorganismen geeignete Lebensbedingungen zu bieten. Dies kann beim Einsatz von normgerechtem Biodiesel - auch in Mischung mit (normgerechtem!) Mineralöldiesel - niemals eintreten.

 

"Bei technischen Problemen mit dem Einspritzsystem bleibt der Kunde häufig auf dem Schaden sitzen"

 

Leider ist die Qualifikation zum Thema Biodiesel in den Werkstätten vor Ort sehr unterschiedlich. Manchmal drängt sich auch der Eindruck auf, dass technische oder Verschleißprobleme vorsorglich auf den Biodieseleinsatz "abgeladen" werden, ohne dass ein Zusammenhang wirklich nachgewiesen wird. Der Kunde ist immer gut beraten, wenn er den Nachweis führen kann, stets qualitätsgesicherte Ware bezogen und benutzt zu haben.

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Original von Deep Alu

Ich fahre im Winter keinen Biodiesel. Wenn die Temperaturen auf den Gefrierpunkt zugehen wird wieder auf Normaldiesel umgestellt. Das Auto wird einfach zuuu träge.

Heißt das, Du wechselst jedesmal im Frühling den Kraftstofffilter ??Dafür hat unser Freundlicher beim letzten Mal 80 Mäuse gewollt!

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Ich habe noch keine Ablagerungen im Filter festgestellt. Wenn das System sauber ist, sollte auch in den 4-5 Monaten nichts passieren. Probleme sind meiner Meinung nur zu erwarten, wenn über Jahre DINO-Diesel getankt wurde und dann umgestellt wird.

Bis jetzt wurde 1x der Filter gewechselt, bei der 1. Inspektion bei 41.000km.

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