manuel2
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Eine Motorbrücke kann man in wenigen Minuten aus 3 kräftigen Kanthölzer und 2 Metallwinkel bauen. Ein Bisschen Polsterung für die Auflager, 2 Spanngurte mit Haken und schon hängt der Motor. Wenn der Motor zu sehr sich bewegt können die verbleibenden Lager, Flexrohr oder sonstiges leiden. An der Ölwanne abstützen ist nicht so optimal, wenn das Auto noch irgendwo auf nem Rad steht, arbeitet die Federung mit der Abstützung an der Ölwanne. Selbst auf ner Hebebühne wäre mir das zu blöd und gefährlich alle "Auflager" abgestimmt zu halten um das Motorlager genau auf null entlastet zu haben. Dafür ist ne Motorbrücke zu schnell zusammen gespaxt um mir das anzutun. Für die Kette muss die Ölwanne ja auch ab. Aber, jeder wie er mag, Hauptsache keine "Mäusefalle" bauen.
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Hallo, wenn die Fehlerlampe angeht dann müsste man beim Auslesen auch sehen können welcher Zylinder ein Problem hat, Stichwort Zünd oder Verbrennungsausetzer. Die meisten Kabelprobleme kann das Motorsteuergerät auch selbständig erfassen und in Fehlercodes ausgeben, erst recht wenn ein einzelner Zylinder betroffen ist. Dann wüsste man zumindest bei welchem Zylinder man genauer hinschauen müsste, zwecks Druckverluste, Kabelbaum, Einspritzventil oder was auch immer. Einfach alle Zündspulen tauschen würde mir sagen dass die Werkstatt nix taugt, zumindest nicht in deinem Interesse. Weil man hätte ja zumindest nur die eine vom Problemzylinder tauschen können, sind ja nicht gerade billig. Und wenn man zuerst diese Zündspule mit einem anderen Zylinder getauscht hätte, hatte man auch gemerkt dass es nichts bringt wenn der Fehler nicht mit wandert. Motorsteuergeräte gehen sehr selten kaputt, es gibt viele andere sinnvollere Dinge zu prüfen bevor man das einfach ins blaue tauscht. Einen Fall von plötzlichen Zylinderausfall den ich mal hatte, zwar an einem anderen Motor war wegen ein Problem mit der Öldruckregelung. In dem Fall hat viel zu hoher Öldruck die Hydrostößel soweit aufgedruckt das die Ventile nicht mehr richtig geschlossen haben. Das hat man daran gemerkt das der Anlasser beim Versuch neu zu starten "leer gedreht" hat. War immer kurz nach dem start und nach ein paar Minuten war alles ok. Mehrere Ölspülungen haben das Problem letztendlich behoben, es war mir auch bekannt das der Motor ein Ölschlamm Problem hatte. Aber so wie diese Kuriosität gibt es zig andere Dinge die möglich sind. Man muss mit Logik systematisch vorgehen, und nicht Lotto spielen, dann klappt das auch mit der Fehlersuche. Grüße, Manuel
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Hallo, mit neuem AGR Ventil sah es jetzt besser aus. Ein Stück mit Tempomat gefahren, sieht man wie die AGR Ansteuerung, Öffnung und Saugrohrdruck schön korrelieren. Anbei noch alle Daten in Excel falls jemand genauer schauen will. War ein 1.4 BBY, allerdings Ibiza 6L. 6l_agr2_084823.xlsx Beim tauschen ist mir eingefallen, das Schnüffelstück (Filter) könnte ja auch dicht sein und das Ventil verlangsamen, habs mal mit Druckluft ausgepustet. Die gesonderte Masse für das AGR Ventil, Saugrohrdruck Sensor usw. (Pin T121/108) vorsichtshalber durchgemessen, nichts auffälliges. Am alten AGR Ventil war das Plastik gerissen, vielleicht war deswegen diese komische Signal Beeinflussung vorhanden (Isolationsschaden ?). Irgendwas hat gerostet und das Plastik aufgesprengt. Grüße, Manuel
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Hallo, eine zielführende Methode geht z.B. so: 1) Fehlercode verstehen, welche Bedingung ganz genau löst diesen aus ? Wie müsste es sein dass der Fehler nicht kommt? Das ist das aller wichtigste. 2) Komponenten identifizieren die den Fehler auslösen könnten. Oft kann man nicht im vornerein sagen ob es die Sensorseite oder Aktorseite ist 3) Messefahrt machen und anhand der Daten prüfen welche mögliche Ursache plausibel ist. 4) Wenn 3) nicht eindeutig, Situationen erzwingen welche den Fehler weiter eingrenzen. Bedeutet z.B. mal einen Sensor oder Aktor abklemmen, was verschließen, öffnen usw. 5) Manche Dinge wie Benzindruck muss man je nachdem mit Manometer messen, weil kein Sensor vorhanden. Wenn es mehr als eine Möglichkeit gibt ubd man tauscht ein Bauteil ist das Lotterie und mehr sollte man sich davon auch nicht versprechen. P0170 trimmung Fehler, die Daten vom Saugrohrdruck oder LMM passen nicht zu dem was sich aus der Ansteuerung der Einspritzung und Lambdaregelung ergibt zusammen. Es ist ein sehr blöder Fehler, weil viele mögliche Ursachen. Hatte ich schon mal an nem Opel, in dem Fall wars der Luftmassenmesser/Temperaturgeber kombi. Hätte aber genauso ne Defekte AGR, Benzinpumpe, ein Luftleck oder einiges mehr sein können. Sporadisch hat die Lufttemperatur -40°C angezeigt, das war die entdeckte Unplausibilität die zum Erfolg geführt hat. Es ist außerdem hilfreich wenn man Messwerte schon mal gesehen hat wenn alles korrekt funktioniert. Würde es sehr begrüßen wenn mehr Logs gepostet würden, tue mir da selber bei manchen Fehlern schwer, und es bietet eine gute Basis um darüber zu diskutieren warum weshalb welcher Messwert komische Sachen macht. Und alle interessierten lernen auch was dabei. Grüße, Manuel
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Halllo nochmal, Anbei die Aufzeichnung vom BBY wo die Taktung null ist und die Öffnung mit dem Saugrohrdruck korreliert. Grün ist Saugrohrdruck und hellblau ist Öffnung. Rot ist die Taktung (Messwerblock 76). Dunkelblau die Drehzahl. Wie kann sowas passieren, Massefehler? Massepunkte habe ich schon gereinigt, war unauffällig. Grüße, Manuel
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Hallo, Immer noch de BBY mit P16786 / P0402. AGR rate zu hoch. Ich habe die AGR aufgezeichnet, und MWB76 die % Öffnung hinkt der % Taktung ziemlich arg hinterher, obwohl bei der Grundeinstellung die AGR mit einem zügigen klack/klack nicht den Anschein macht zu klemmen. Habt ihr sowas auch schon mal gehabt? Ich werde mal nen drittes AGR Ventil einbauen, mal gucken. Oder Kabelbruch? Manchmal korreliert die Öffnung auch mit dem Saugrohrdruck, während die Taktung ne glatte null ist. Mir fehlt da die Erfahrung mit Benzinkram, bin eigentlich eher bei Dieseln daheim. Grüße, Manuel
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[1.4 AUA] geht nach 1 Sekunde aus...ZR-Wechsel, DK anlernen...
manuel2 antwortete auf Ozymandias's Thema in Technik
Einen Lappen im Ansaugtrakt vergessen? -
Hallo zusammen, ich eine Frage, zum BHC Diesel Motor, die Kipphebel Welle im Zylinderkopf: gehen durch diese Welle Öl-Kanäle welche man vor dem Wiedereinbau hätte prüfen sollen ? Ich habe die Kipphebel Welle leider zu schnell wieder eingebaut und nicht an diese Möglichkeit gedacht. Zwei PDE Nocken waren kaputt, und ich frage mich ob es vielleicht an sowas lag. Oder wird die Kipphebel Welle durch herumspritzendes Öl geschmiert? Vielen Dank. Grüße, Manuel
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Krebserl, hast du denn eine Dichtigkeitsprüfung gemacht? Nochmal ausgebaut und geprüft? Ich habe auch erst Original O-Ringe verwendet und kaputt gemacht, aber dann gleich große in größeren Packungen und ein paar Zehntel größer/kleiner gekauft um nicht arm dran zu werden und verschiedene Größen durchprobiert bis es dann am Rand zwischen Zylinderkopf und PDE nicht mehr gezischelt hat. Das entgraten habe ich in mehreren Iterationen gemacht, steht ja weiter oben im Faden. Die Temperatur macht sehr viel aus, habe kalt/warm direkt im Vergleich gehabt mit den gleichen O-Ringen. Vielleicht ist ein bisschen Undichtigkeit gar nicht so schlimm und man merkt nichts davon. Ich wollte es genau wissen.
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Der Schnee und Matsch ist weg, Karre läuft wieder. Startverhalten ist etwas besser, Anlasser läuft erwas schwach, Freilauf jault, daher nicht ganz eindeutig. Fahrverhalten unverändert, trotzdem dass die alte Nockenwelle ziemlich kaputt war. Was nehme ich mit: - PDE und Schächte im Zylinderkopf gut anwärmen (lauwarm) vor dem montieren, Dichtringe mit Plastilube oder ähnliches einfetten, dann kann man die PDE auch mit Übermaß O-Ringe ganz easy so reindrücken. Genau das gleiche kalt (5°C) mit Motoröl ging nur mit der Schraube reingedrückt und die O-Ringe waren danach kaputt. - Dichtigkeitprüfung mit Luftdruck sehr zu empfehlen, mit nem Schlauch am Ohr kann man Undichtigkeit wegen dem Knistergeräusch orten. In meinem Fall waren die PDE im Bereich der Feder undicht (Förderkolben). Aufpassen das beim Druck draufgeben die Stößelchen nicht rausschießen, beim überwinden vom O-Ring, wenn die Kipphebel Welle nicht montiert ist. - Die O-Ringe die ich verwendet habe, haben die Maße: 27.3x2.7 mm, 27x2mm (ein paar Zehntel mehr Schnurstärke wär mir lieber gewesen) und 13x2mm, alle in FKM (Viton). Habe viele O-Ringe gebraucht bis ich die zerstörungsfrei reinbekommen habe. - Die Bohrung von der Kipphebel Welle laufen sehr gerne voll Öl, kommt man nicht drum herum, muss man gut auspusten/leer saugen um Schäden zu vermeiden. Ist so wegen den Löchern für die Zylinderkopfschrauben. - Das ganze ging alles von oben, mit Motorbrücke wegen Nockenwellentausch, beim nur PDE ziehen braucht es das nicht. Den Motorhalter zahnriemenseitig habe ich am Stück ohne trennen ausgebaut, kein geschisse mit den Langlöcher und neue Schrauben. - Die Fahrgastraum Lufthutze auszubauen hat sehr geholfen. - Das Auto sollte regengeschützt stehen, oder sonst den Motor mehrlagig mit Mülltüten/Folie gegen Wasser schützen.
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Wegen Kühlmittel wechseln: der Rostschutz (nicht mit Frostschutz verwechseln) verbraucht sich, und ohne Rostschutz rostet der Motorblock von innen und es bildet sich Sediment welches Probleme bereiten kann. Irgendwann (Jahrzehnte) gibt es auch Schäden am Motorblock. Ob der Rostschutz verbraucht ist kann man nicht messen, deshalb alle paar Jahre pauschal wechseln.
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Wenn der dünne Schlauch zum Kühlmittel Behälter verstopft funktioniert das entlüften nicht, weil die Leitung ist genau dafür da. Und ja, es macht Sinn das Kühlmittel mal zu wechseln, wegen dem Rostschutz welcher mit der Zeit verbraucht, auch wenn der Frostschutz gegeben ist. Es ist nicht unmöglich das ein Motorblock von innen kaputtrostet. Also lieber alle paar Jahre mal wechseln.
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Ich kenne jetzt nicht im Detail den FSI, aber wenn am Kühlmittelbehälter oben ein Anschluss mit einem dünnen Schlauch vorhanden ist dann kann man dort gucken ob durch den dünnen Schlauch Kühlmittel in den Behälter rinnt. Wenn nicht ist die Kühlmittelpumpe kaputt oder irgendwas verstopft. Diesen dünnen Schlauch haben fast alle VW Motoren, egal ob Diesel/Benzin und man weiß schnell was Sache ist bezüglich der Kühlmittelpumpe.
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Ist die Kurbelwelle an dem Zylinder gebrochen wo auch die Einschläge im Kolben waren? Würde mich interessieren, vielen Dank.
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Hallo Hübi, ich hab schon Federkörbe gesehen die ab werk so aussehen? Bei kleinen leichten Autos. Vielleicht hast du zu viel mit größeren Fahrzeugen geschraubt Aber mal genauer gucken schadet natürlich nicht. Grüße, Manuel
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Die Händler Gewährleistung hat dazu beigetragen das der Oldtimer Markt zwischen tot und unbezahlbar geworden ist. In dem Segment ist die Kalkulierbarkeit von Mängeln richtig schwierig, es sei denn man zerlegt alles zur letzten Schraube, wo wir dann bei unbezahlbar sind. Im normalen Gebrauchtwagenhandel ist man auf halben Weg dort hin. Es macht für den Verkäufer keinen Sinn im voraus zu sagen was alles nur halbgut ist, weil das macht ihn nur ohne Not angreifbar. Man müsste selber mal Kfz Händler sein, dann würde man das besser abwägen können. Deswegen kauf ich nie bei Händlern, mach das lieber auf eigene Kappe, weil ich weiß was das für ein (Be)(G)eschiss und Lotto Spiel ist. Wenn man nicht schrauben will und im familiären Gefüge ist keiner der entsprechend ausgeglichen es macht, dann besser ein Auto leasen, mieten oder Neukauf und zu Schrott fahren, sage das ohne böse sein zu wollen, einfach nur im Sinne des Frieden auf dieser Welt.
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Hallo, ich konnte dazu jetzt nichts finden in diesem Thread, aber außer dass eine Kurbelwellenlager Schraube gebrochen oder rausgefallen ist, was genau ist denn defekt? Ich habe mal von nem Kfz Meister gehört dass es schon mal vorkommt das eine Lager-Deckel Schraube rausfällt ohne das man es merkt, und wieder reinschrauben und vergessen gar nicht so verkehrt sei anstatt den Motor zu entsorgen oder eine Materialschlacht zu veranstalten. Ist die Kurbelwelle oder Lager wirklich unrettbar defekt? Will damit sagen, egal wie schrecklich was aussieht, es ist sinnvoll es mit kühlem Kopf rational bewerten. Was ich damit nicht sagen will, das man defekte Teile nicht tauschen soll. Ich habe aber einige Male beobachtet das der Rundumschlag größer wird als er hätte sein müssen. Viel Erfolg, Manuel
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Oft ist es leider so das die Kühlwassertemperaturanzeige absolut keinen Rückschluss auf Kühlwasserverlust hergibt, leider sogar oft eine eher normale Temperatur anzeigt. Manche Kühlmittelsensoren erwärmen sich selbst, oder durch den Dampf auf leider genau 90°C. Sage ich nur, nicht das jemand denkt an der Temperatur könnte man das irgendwie erkennen das der Motor trocken läuft. Man hat keine Chance. Mein Beileid, nicht verzagen, systematisch checken und entsprechend anpacken. Bei der Gelegenheit vielleicht auch mal die Bremsflüssigkeit Überwachung prüfen, hatte schon mal den Fall das der Schwimmer fest war. Ist erst bei versagender Bremse aufgefallen, zum Glück nix passiert.
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Wegen Ölverdünnung, über mehr als 10tkm war keine Ölvermehrung feststellbar, geringfügig Ölverbrauch. Die 2 kaputten Nocken sind auch von den 2 PDE die am heftigsten gearbeitet haben und ich immer noch Schwierigkeiten habe diese dicht zu bekommen. Möglicherweise ist bei kaputter Nockenwelle nicht nur Ölverdünnung ein Thema. Oder mein BHC verbraucht Unmengen Motoröl ? Wird man sehen, der beobachtbare Ölverbrauch ist nur die Summe von 2 unbekannten Größen. Wegen aufpumpen: im Werkstattleitfaden von Audi ist beschrieben, am Tank die Kraftstoffleitungen zu verschließen, über eine Verschlussschraube an der Tandempumpe mit einem Adapter 1.5Bar beaufschlagen und gucken dass der Druck gehalten wird. Wenn nicht, heißt es Leck finden und beseitigen. Man kann natürlich auch nur ab den Leitungen zur Tandempumpe absperren und Druck prüfen. Ich dachte die Leute kennen die Werkstattleitfäden. Macht auf jeden Fall Sinn, jede Reparatur ist nur so gut wie die Kontrolle/Prüfung. Schaut zu das ihr die neuen Dichtungen warm einbaut, macht einiges was aus, allein gemessen an der Kraft zum PDE reindrücken. Außerdem würde ich besser mit Fett (z.B. Plastilube) Anstatt Motoröl schmieren, bringt auch nochmal ein bisschen was um die Kratzstellen im Zylinderkopf zu überwinden.
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Hallo, ich habe die Halter auch erst lange liegen gehabt. Nun war bei ~310tkm die Undichtigkeit so arg das Starten eine Herausforderung wurde. Dazu kam raus dass die Nockenwelle an 2 PDE Nocken rau ist (kaputt), trotz nachweisbar kein Schludern beim Ölwechsel. Deswegen meine Empfehlung: macht die PDE im Sommer sobald möglich! Dringend wird es immer im Winter beim übelsten Matsch und Eis, ist immer so. Außerdem würde ich auch jedem nahelegen eine Dichtigkeitsprüfung (1.5Bar aufpumpen, wie von VAG vorgeschrieben) zu machen bevor man alles zumacht, spart viel Arbeit. Und nochmals vielen Dank an Jens für die Sammelbestellung. Grüße, Manuel
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Hallo. Meine Motorhaube hat auch gepoltert. Habe ein paar Kabelbinder um die Halterungen an der Karosserie gewickelt um das Plastik Material welches weggebrochen war zu ersetzen. In meinem Fall war es auf einer Seite noch intakt, daher wusste ich wo "Material" gehlt. Ist eigentlich selbsterklärend wenn man an der Motorhaubenkante zur Windschutzscheibe hin mal wackelt.
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Es wird dauern bis ich weiter machen kann. Minusgrade, Auto steht halb im Schnee... Ich würde jeden anderen empfehlen die PDE nicht bei Kälte einzusetzen, die O-Ringe sind dadurch einiges härter und schaben sich erst Recht kaputt. Wegen der Frage: ja natürlich waren die gut eingeölt, vielleicht wäre ein steifes Fett besser; Kerzenwachs ? Ist die Frage was die O-Ringe vertragen. Habe jetzt schon zwei Dichtsätze zerkratzt: der Grat muss besser bearbeitet werden und wahrscheinlich ist die Kälte auch nicht egal. Solange es beim aufpumpen zischt bau ich erstmal nix zusammen. Ich denke den "Berg" vom Grat habe ich gut glatt bekommen, aber nicht das "Tal", da scheint der O-Ring festhängen, und zu zerkratzen, und teils auch zu verdrehen, Anhand der Kratzspuren zu erkennen. So wird das natürlich niemals dicht, und bevor das nicht dicht ist werde ich erst gar nicht daran denken die M6 Schrauben final anzuziehen, nur soweit bis die PDE zum Prüfen bis ganz unten drin sind.
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Ich habe jetzt die schlechtesten (lautestes Zischeln) 2 PDE gezogen, und die Grate mit dem größten Spiralbohrer den ich habe mit Hand ganz leicht bearbeitet. Es war sehr befriedigend zu sehen wie genau am Grat ein feiner Span sich bildete, an der Dichtfläche hab ich keine erkennbare Spur hinterlassen. Danach bin ich nochmal leicht mit 1000er Schleifpapier in Öl getränkt drüber. Fühlte sich jetzt nochmal glatter an als vorher. Die eingebauten beiden großen Übermaß O-Ringe von 07eins waren "gezwickt" (kaputt weil zu groß, oder zu kalt eingebaut?), habe erst gestern gelesen dass 07eins selbst diese nur empfiehlt wenn die Bohrung tatsächlich sehr ausgeschlagen ist. Deswegen habe ich dann die O-Ringe mit Standardmaß aus dem Flag Dichtsatz eingebaut, aber es ist leider immer noch nicht dicht. Es zischelt, mit einem Schlauch geortet, eindeutig weiterhin sobald Druck drauf ist.
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Die PDE sind bis zum Anschlag drin, mit Hilfe der Schraube, ging relativ leicht. Die Schraube ist lediglich nicht die x Nm + 235° angezogen, weil das hält das Gewinde im Kopf nicht so oft aus, das möchte ich erst dann machen wenns dicht ist. Wie hast du denn den Grat entfernt und Dichtigkeit geprüft?
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Ich habe jetzt die PDE drin, mit den Übermaß viton O-Ringen, aber Drucktest war negativ. Ich habe alle in Frage kommenden Spalte mit Motoröl benetzt um nach Bläschen zu suchen. Ich kann zwar weder mit Augen noch Minikamera was sehen, aber mit einem Schlauch konnte ich ein Zischen an allen 3 PDE orten, am Spalt wo diese reingesteckt sind. Prüfdruck war 2 Bar, PDE sind nicht final festgeschraubt, nur bis Anschlag gesteckt und die Schraube drin damit diese nicht heraus kommen wegen dem Luftdruck. Es scheint so als würde es 0.4Bar halten. Das ist halt zwar nicht 100% schlecht, aber zu schlecht für was ich von der Konstruktion erwarten würde. Ich möchte die PDE nicht ohne Not ein zweites Mal ausbauen, vor allem die M6 Schraube, deswegen die Frage in die Runde, wie habt ihr denn die Dichtigkeit getestet, und wie habt ihr verhindert dass der O-Ring beim Einbau kaputt geht? Vermute dass dies das Problem ist. Ich habe den Grat zwar verrundet (mit einer glatten Stecknuss leicht drückend gerieben), aber nicht geschliffen, um auf keinen Fall die Dichtfläche zu verändern. Ergebnis war das beim mit dem Finger darauf tasten es sich nicht mehr so sehr angefühlt hat als dass man sich verletzten würde, war vor der Behandlung sehr scharfkantig. Aber möglich dass es nicht gereicht hat, trotz viel Flutschi. Hätte jetzt viele Ideen, aber man hat ja nur einen Versuch. Werde erstmal neue Dichtungen bestellen. Vielen Dank Falls jemand Anregungen dazu hat.