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Erster Longlife-Service/ wie zurücksetzen ?
heavy-metal antwortete auf Sven1.4S-line's Thema in Technik
Das wäre ja auch nicht weiter schlimm: nach 15 Tkm stellt er die Inspektionsintervallanzeige eben wieder zurück, ohne etwas gemacht zu haben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass das Longlife-Öl eingefüllt ist. Und nach 30 Tkm (bzw. spätestens nach 2 Jahren) macht er wieder eine Inspektion nach Werksvorgabe und unter Einsatz des Longlife-Öls... @Sven: Longlife 2: 0W-30 (VAG-Norm 503.00 / 506.00) Longlife 3: 5W-30 (VAG-Norm 504.00 / 507.00) Wenn "nur" 502.00 (oder eine andere VAG-Norm draufsteht), handelt es sich nicht um von VW / Audi freigegebenes Longlife-Öl. Aber unter uns gesprochen: ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ein von BMW ("Longlife-01") oder Mercedes (229.31) freigegebenes Longlife-Öl, das immerhin noch die VAG-Norm 502.00 erfüllt, wirklich schlechter ist. Ob man ein solches Öl auch für den Audi nimmt und es erst nach 30 Tkm wechselt, muss man selbst entscheiden... CU! Martin -
Hi! Nur mal so laienhaft nachgefragt: warum soll man ein Karosserieteil aus Alu nicht so einfach ausbeulen können wie ein Teil aus Stahlblech??? CU! Martin
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Ich bleibe bei der Motorlagerung... Und das könnte auch durch Spiel in der Lenkung (Lenkgetriebe, Spurstangenköpfe, Koppelstangen?) hervorgerufen werden... Ich glaube, der Händler braucht noch einmal ein wenig Nachhilfe in Sachen Schuldrechtsreform... Wenn Du eine Verkehrsrechtsschutzversicherung hast, bekommt er die von Deinem Anwalt. Übrigens: fast das gesamte Auto besteht aus "Verschleißteilen". Manche Teile sind früher (Bremsbeläge...), ander hingegen weit später fällig. Um den Käufer vor unliebsamen Überraschungen (und unseriösen Händlern) zu schützen, muss im ersten halebn Jahr der Händler beweisen, dass die Mängel schon beim Kauf / Übergabe vorhanden waren. Selbst bei "typischen" Verschleißteilen, den Bremsbelägen, wird es schwierig für ihn: wenn die Teile nur wenige Wochen, oder angenommen, mal gerade 1.000 km gehalten haben (also eine Zeit, in der man sie kaum selbst "richtig" verschleißen konnte), kann man getrost davon ausgehen, dass die Teile schon vorher quasi "runter" waren. Bei anderen Teilen, deren Wechsel üblicherweise seltener vorzunehmen ist (Achsen / Gelenke...), wird es für den Händler noch einmal schwerer. Es ist natürlich grundsätzlich möglich, bestimmte Teile - die aber explizit und unbedingt im Kaufvertrag genannt werden müssen! - vertaglich von der Gewährleistung auszuschließen. Nicht möglich ist aber, ein an sich funktionstüchtiges Fz. als "rollenden Schrott" und unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung zu verkaufen. Wenn der Kaufpreis also mehere tausend EUR beträgt, ist in aller Regel auszuschließen, dass wirklich Schrott verkauft wurde (und wenn, wäre der Händler wg. Wucher zu belangen...). Das kommt auf die jeweiligen Garantiebedingungen an. Bitte mal nachlesen. Wenn es eine Garantie von einem Kfz-Hersteller (nicht Händler!) ist, wird man sich wohl die Werkstatt aussuchen dürfen. CU! Martin
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Audi A2 vs. Porsche Boxster - unfair?
heavy-metal antwortete auf Manualmediziner's Thema in Allgemein
@ Audi80: -
Ok, ich muss Dir recht geben. Man würde nur dann was merken, wenn die Audi-Werkstatt, im Gegensatz zu Mercedes, im Serviceheft die Restlaufstrecke (bzw. die zu viel zurückgelegten km) im Serviceheft vermerkt. Das hatte ich, weil ich noch eine Seite aus einem Mercedes-Serviceheft bildlich vor Augen hatte, nicht bedacht. Also: bei Mercedes wird man es schon noch merken (waren die jetzt schlauer als die bei Audi? ): angenommen, Du stellst das Intervall nach 1,5 Jahren und 18 Tkm zurück. Ein halbes Jahr später, also, angenommen, bei km-Stand 25.000, weil die 2 Jahre voll sind, fährst Du in die Werkstatt. Der Servicefritze notiert die "Rest-km" lt. Anzeige, die, sagen wir mal, noch 23 Tkm beträgt und trägt diese, genau so wie den aktuellen Tachostand von 25 Tkm, im Serviceheft ein. Wenn jetzt einer richtig zusamenzählt, wird er feststellen, dass 23 + 25 = 48 ist, was logischerweise nicht zu einem Longlife-Intervall von max. 30 (tkm) passen kann und auf eine "Manipulation" der Serviceanzeige schließen lässt. Das einzige, was Dein Freundlicher aber wohl nicht bedacht hat, ist die Argumentation von Audi, dass z.B. das Motoröl, das einen hohen Kurzstreckenanteil über sich hat ergehen lassen müssen, u.U. schon vor Ablauf von 2 Jahren gewechselt werden muss. Ob das, so, wie Audi argumentiert, nur eine Vorsichtsmaßnahme ist (weil moderne Motoröle mehr verkraften, als Audi ihnen zugestehen will), wollen wir hier mal außen vor lassen. CU! Martin
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M.W. verbaut kein Automobilhersteller gehärtete Verbundglasscheiben (VSG). Wodurch eine Scheibe "hart" wird? "Konventionelle" ESG-Scheiben (ESG = "Einscheiben-Sicherheits-Glas") werden in noch ca. 700°C heißem Zustand mit kalter Luft bedüst, wodurch sie kontrolliert "spröde" gemacht (aber eben durch den raschen Abfall der Temperatur auch gehärtet) werden. Auf der Scheibe steht dann sowas von "tempered glass". Eine so hergestellte Scheibe zerbricht leicht, wenn sie einer mechanischen Spannung ausgesetzt wird, wobei sie beim Bersten keine großen, scharfkantigen Scherben bildet, sondern unzählige, nicht ganz so gefährliche "Krümel". Dieses Glas wird ja heute immer noch im Kfz-Bau eingesetzt, aber schon lange nicht mehr für Frontscheiben, die inzwischen ja aus 2 Schichten, die von einer Folie getrennt werden, besteht. Eine solche "Verbundglasscheibe" aus 2 temperierten, also gehärteten ESG-Scheiben herzustellen ist zwar technisch möglich, aber im Automobilbau offensichtlich zu teuer. Deswegen verkratzen die Verbundglas-Frontscheiben von heute eben eher als die ESG-Frontscheiben von früher. Dafür hat man bei einem Steinschlag nicht gleich tausende von Glaskrümeln im Gesicht oder auf dem Schoß... Im Gegensatz zu ESG kann man VSG durch entsprechende Wahl der Komponenten (unterschiedliche Folien, Verbund von Kunststoff- und Mineralglas) mit ganz bestimmten gewünschten Eigenschaften - z.B. Durchschusshemmung - versehen. CU! Martin
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Hi Coco30! Wie teuer die Beseitigung der Hagelschäden wirklich ist, ist natürlich davon abhängig, wie viele Dellen zu beseitigen sind (und wie tief diese jeweils sind). Hat der Verkäufer denn kein Gutachten präsentiert, aus dem hervorgeht, wie hoch der Schaden wirklich ist? Erzählen kann er ja viel, wenn der Tag lang ist (und abends bei Kerzenschein)... Ob eine Alu-Instandsetzung teurer ist als bei Stahlblech, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich bin sicher, dass das einer von uns genauer weiß. Das mit dem "Knistern" müsste aber noch eingegrenzt werden. Eigentlich ist das Armaturenbrett weniger anfällig für Knistereien. Und wenn Du sagst, das Knistern komme eindeutig aus dem Motorraum, dann tippe ich persönlich auf 1. die Motorlagerung 2. die Schaltseile, die irgendwo anschlagen (reiben) 3. Federbein / Domlager schadhaft Zu 1: evt. neues Lager einbauen Zu 2: einstellen Zu 3: ersetzen Aber Du hast ja noch Gewährleistung ggü. dem Händler... CU! Martin
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Audi A2 vs. Porsche Boxster - unfair?
heavy-metal antwortete auf Manualmediziner's Thema in Allgemein
Können sie ja! Sie müssten nur mal "www.audi-a2club.de" oder "www.a2forum.com" in die Adresszeile des Browserfensters eingeben... Ja, und dann könnte natürlich einer von uns "fremdgehen", sich im Boxster-Forum registrieren lassen und dort einen Link "zu uns nach Hause" setzen. Und dann stellen wir vielleicht fest, dass wir uns im Zuge des Ausräumens von Vorurteilen über den jeweils anderen näher kommen, den nächsten Stammtisch zusammen mit den Boxster-Fahrern hier aus der Gegend veranstalten - und feststellen, dass wir alle letztendlich auch "nur" Autofahrer sind, die ein Faible für das Besondere haben... CU! Martin -
Hi! Wichtig ist, dass man die Scheiben nie bei starker Hitze, Sonneneinstrahlung etc. säubert. Eine stark verschmutzte Scheibe mit Glasreiniger (und Zewa) ruhig 2x "nass" reinigen. Danach nochmal mit einem - sauberen! - Microfasertuch drübergehen. Klappt bestimmt! Übrigens: das Microfasertuch reinige ich ebenfalls regelmäßig, aber immer mit Handwäsche und nur mit klarem warmen Wasser, aber nie mit Waschmitteln. Denn Reste davon hinterlassen, wenn das Tuch anschließend wieder trocken eingesetzt wird, garantiert Spuren auf der gereinigten Oberfläche. Bzgl. Kratzern: das ist wohl ein leidiges Thema bei (ungehärtetem) Verbundglas. Subjektiv empfinde ich auch, dass die Frontscheibe meines A2 kratzempfindlicher ist. Das mag aber daran liegen, dass ich an meinem A2 im Gegensatz zu den anderen von mir gefahrenen Autros noch nie die Scheibe habe wechseln lassen müssen. CU! Martin
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Gegen die "coole" Alu-Optik hätte ich auch nichts einzuwenden. Aber: bevor Ihr jetzt alle zu Testbenzin, Verdünnern oder sonstwas greift, bedenkt bitte, dass man bei Audi wohl kein (preiswertes?) Ersatzradio mehr im Austausch bekommt, wenn das "Gepimpte", also nicht mehr im Originalzustand belassene mal seinen Geist aufgibt... CU! Martin
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Unterschied LongLifeService und Inspektion
heavy-metal antwortete auf Frau Schulz's Thema in Technik
Hallo! Das mit dem "Longlife" und der "Inspektion" ist eigentlich ganz einfach, weil der Wartungsumfang letztendlich der gleiche ist. Beim "Longlife-Service" kommt lediglich das "Longlife-Motoröl" (nach VAG-Norm 503.00 / 506.00 bzw. seit Anfang 2006 504.00 / 507.00) zum Einsatz, das (beim Benziner) spätestens nach 2 Jahren bzw. nach 30 Tkm gewechselt wird. Wenn man jetzt nicht den Longlife-Service hat machen lassen, dann kommt der normale "Inspektions-Service" zum Tragen: dabei muss zwar das Auto ebenfalls erst nach spätestens 2 Jahren oder 30 Tkm zum Service, aber eben zwischendurch (!) nach 1 Jahr oder 15 Tkm nochmal zum Motorölwechsel. Offensichtlich kreuzen viele Werkstattmeister aus Unwissenheit im Inspektionsheft in der Rubrik "Inspektions-Service" noch etwas bei "ja" an, obwohl sich das schon erübrigt hat, wenn bei "Longlife-Service" "ja" angekreuzt wurde (und das Longlife-Öl zum Einsatz kam). Also: wenn der Longlife-Service durchgeführt worden ist (also hier "ja" angekreuzt wurde), dann kann in den nachfolgenden Zeilen bei "Ölwechsel" bzw. "Inspektion" getrost das Kreuz bei "nein" gemacht werden. Die Serviceintervallanzeige zeigt an, wann das Auto zum Service - zu welchem auch immer! - muss. Hat man Longlife-Servie machen lassen, dann wird sich die Anzeige erst nach 2 Jahren (bzw. 30 Tkm) wieder mit dem Hinweis "Inspektion in xxxx km" melden. Wenn man den normalen Inspektionsservice ohne Longlife hat machen lassen, dann stellt der freundliche Mechaniker die Serviceintervallanzeige so ein, dass sie sich spätestens nach 1 Jahr (bzw. 15 Tkm) mit dem Hinweis "Ölwechsel" wieder meldet. Ich hoffe, das war jetzt alles richtig so... CU! Martin -
Hallo! Halt! "Bewiesen" ist mit einem Gutachten erstmal gar nichts. Ok, lt. Gutachten kann "allem Anschein nach" davon ausgegangen werden, dass der Mangel bei Übergabe nicht vorhanden war. Aber auch ein Gutachter kann einen Mangel, insbes. wenn er sehr geringfügig, aber eben dennoch vorhanden war (versteckte Mängel eben), übersehen haben. Auch wenn ein Gutachter im Gegensatz zu einem Laien viele Mängel mit Hilfe von speziellen Prüfinstrumenten entlarven kann: er baut ja nicht das Auto auseinander (und wieder zusammen), um jedes Teil auf Abnutzung und zulässige Toleranzen zu vermessen. Nur wenn er das täte, könnte man von nahezu absoluter Mängelfreiheit ausgehen. Wenn sich der Verkäufer auf Mängelfreiheit beruft, warum hat er das Gutachten dann nicht zum Vertragsbestandteil gemacht? Will der Verkäufer weiter behaupten, dass der Stabi bei Übergabe i.O. war, dann müsste er beweisen, dass er diesen vorher genau (!) untersucht und nicht, wie es üblich ist, nur einer Sichtprüfung unterzogen hat. Das wird er aber nicht können. Wenn ein "Gutachten" wirklich beweisen würde, dass ein Auto mängelfrei ist, dann hätte man auch beim Kauf eines Neuwagens schlechte Karten, weil ja im Werk sowohl während, als auch nach der Fertigung Kontrollen durchgeführt (und protokolliert!) werden. Fakt ist: der Verkäufer muss kostenlos nachbessern... CU! Martin
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Hmm, das könnte allerdings danebengehen: besagtes Auto ist erst 1,5 Jahre alt, hat also noch Werksgarantie. Das angezeigte Inspektionsintervall jetzt bis zum Ende der 2-Jahres-Frist um evt. ein paar tausend km zu überziehen und dann einen Schaden zu haben, den das Werk mit Hinweis auf die nicht durchgeführte Inspektion u.U. nicht übernimmt? Ich würde es nicht riskieren... Wenn der Wagen keine Garantie mehr hat und auch danach aufgrund des Fz-Alters / der Laufleistung keine Kulanzleistungen mehr zu erwarten sind: dann könnte man sich mit Deinem Gedanken durchaus anfreunden... CU! Martin
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Hast Du was anderes erwartet? Ich nicht! Könntest Du uns noch verraten, ob Du selbst beim TÜV warst, oder ob Du das den Freundlichen hast erledigen lassen? Erfahrungsgemäß werden bei der TÜV-Abnahme in der Werkstatt schonmal "Null-Fehler-Protokolle" ausgestellt, wenn geringe Mängel quasi im Beisein des Prüfers sofort behoben werden können. Obwohl ich auch mal Pech hatte: an meinem damaligen VW Golf 2 war das Glas des (rechten) Außenspiegels gebrochen. Der Wagen war zur Inspektion und TÜV-Abnahme in der Werkstatt, und das defekte Glas sollten sie auch ersetzen. Umso erstaunter war ich, als ich den Wagen abends mit "geringen Mängeln" abholte: das Spiegelglas musste bestellt werden und war erst am nächsten Tag verfügbar! CU! Martin
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Audi A2 vs. Porsche Boxster - unfair?
heavy-metal antwortete auf Manualmediziner's Thema in Allgemein
Nun, was sollen sie auch anderes machen? Heutzutage fährt man einen Porsche, weil man gerne einen Porsche haben will, und nicht, weil es sich um einen Sportwagen handelt, der in jedem Fall schneller ist als alles andere auf unseren Straßen. Diese Zeiten sind, seitdem es (z.B.) sowas wie einen Audi RS4 gibt, doch schon lange vorbei. ... oder daran, dass es inzwischen jede besser motorisierte Limousine mit einem "Sportwagen" aufnehmen kann. Zumindest, was die Höchstgeschwindigkeit betrifft. Übrigens: in den 60er Jahren hatte ein Porsche 911 ca. 130 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 210 km/h. Ein Käfer hatte maximal 40 PS und fuhr 120 km/h. Selbst eine Mercedes S-Klasse war damals mit 160 PS nicht schneller als ca. 190, und der SL kam mit dem gleichen Motor auf ca. 200 km/h. Und das waren in der Tat alles Autos, die im Vergleich zu einem Porsche einen cW-Wert wie die Schrankwand in Eiche rustikal hatten. Das erste Auto, das in bezug zur Motorleistung von 115 PS "atemberaubende" 180 km/h aufs Parkett zauberte, war - richtig! - der erste "Vorsprung durch Technik": der von einem Wankelmotor betriebene NSU Ro 80. Ok, er konnte seinen "Vorsprung" nicht immer so unter Beweis stellen - angesichts der vielen Motorschäden, die das Auto in die Werkstätten trieb... CU! Martin -
Audi A2 vs. Porsche Boxster - unfair?
heavy-metal antwortete auf Manualmediziner's Thema in Allgemein
Hmm, ich denke, es kommt auch (oder insbesondere?) darauf an, wann und wie jemand zu Geld gekommen ist. Nicht umsonst hat mal einer den Begriff des "Neureichen" geprägt... Und dessen Verhalten unterscheidet sich nicht allzu selten vom Verhalten desjenigen, dem das Geld quasi in die Wiege gelegt wurde. CU! Martin -
Hast Du Deine Messwerte auch um den Faktor "Abrollumfang" korrigiert? Ein Rad mit einem geringeren Abrollumfang erzeugt eine höhere Tachovoreilung, so dass man einen bestimmten Tachoskalenwert "schneller" erreicht. Oder anders: Tacho 120 sind mit den beiden von Dir getesteten Reifendimensionen zwei unterschiedliche Geschwindigkeiten! Auch, wenn es sich "nur" um eine Abweichung im einstelligen Prozentbereich handelt. Und wenn Du das alles selbst gemacht hast, also das Auto fahren, sich auf den Verkehr konzentrieren und (!) so ganz nebenbei auch noch die Stoppuhr betätigen, das alles sind schon Faktoren, die die Messergebnisse ganz schön verfälschen können. Und wenn Du nur den Blickwinkel auf den Tacho um wenige Winkelgrade veränderst, hast Du, wenn Du auf dem Tacho 120 (oder wie viel auch immer) abliest, ebenfalls schon unterschiedlich hohe real gefahrene Geschwindigkeiten. Sorry, aber ohne geeichtes Messgerät und einen Beifahrer, der ebendiese genau im Auge hat und sich nicht auf den Verkehr oder die Beherrschung des Fahrzeugs konzentrieren muss, geht nix, wenn man genau, also einigermaßen "wissenschaftlich fundiert" messen will. Und ich dachte immer, die 155er seien auch was für schneebedeckte Fahrbahnen, oder wenn Schneeketten vorgeschrieben sind... CU! Martin
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Gut, dass er keine Xenons eingebaut hat... Dochdoch! Jede Werkstatt, selbst eine schlechte, parkt Dein Auto auch kostenlos vor der Wand... Mal im Ernst. Du hast ja recht... V.a., wenn man bedenkt, dass eine Werkstatt das schneller macht als jeder andere vor einer Garagenwand. Ich wette, dass es kaum gelingt, das Auto nach dem Scheinwerfereinbau wieder genau in der gleichen Position vor der Wand zu platzieren wie vor dem Ausbau. Es sei denn, man hat sein eigenes Grundstück, wo man während der Aktion das Auto nicht bewegen muss - im Gegensatz zu vielen (engen) Garagenhöfen, wo man ja anderen die Zufahrt zu ihrer Garage nicht verwehren kann. CU! Martin
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Noch mal anders gefragt: traust Du ihm zu, dass er alles wieder original zusammenlötet, ohne den von der Werkstatt vorgenommenen Radioanschluss wieder zu "manipulieren"? Vom Grundsatz her ist es natürlich nicht verkehrt, die Anschlüsse (bis auf die des Zubehörradios) wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Ja, die gibt es: Stromlaufpläne sind (u.a.) Bestandteil der Audi-A2-Reparaturanleitung aus dem bucheli-Verlag. Die gibt es in jedem Buchhandel. Die Pläne hier reinstellen geht aus urheberrechtlichen Gründen nicht. Davon abgesehen, wären das auch zu viele Pläne, denn wir wissen ja nicht, welche Kabel aus welchem Strang genau "durch" sind... Das mit dem Auslesen des Fehlerspeichers würde ich aber trotzdem mal machen lassen. Und diese spezielle Reparatur dem Freundlichen überlassen, weil nur er die Endkontrolle vornehmen kann, wenn man selbst nicht über ein VAG-Com ("Fehlerauslesegerät") verfügt. CU! Martin
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Audi A2 vs. Porsche Boxster - unfair?
heavy-metal antwortete auf Manualmediziner's Thema in Allgemein
Hallo! Habe mir den Thread im PFF auch eben durchgelesen. Fazit: 1. der Porsche-Fahrer, der den cW-Wert eines A2 mit der einer Schrankwand gleichsetzt, hat wohl keine Ahnung, warum genau der A2 diese (und keine andere) Form hat 2. der Porsche-Fahrer, der den cW-Wert eines A2 mit der einer Schrankwand gleichsetzt, hat keine Ahnung, dass der cW-Wert allein auch nichts aussagt (weil erst die Kombination "Stirnfläche mal cW" den Luftwiderstand bestimmt). Übrigens: der Boxster hat einen cW-Wert von 0,29 bis 0,32 (je nach Ausführung und Bastelarbeit... ) Der A2 liegt zwischen 0,25 (1.2 TDI) und 0,28 (1.4). Der A2 hat eine Stirnfläche von 2,2 qm, der Boxster eine von 1,94 qm. Wenn ich die Stirnfläche mit dem cW-Wert multipliziere, liegt der Gesamtluftwiderstand des A2 unterhalb dem des Boxster (A2: 0,550 bis 0,616; Boxster: 0,562 bis 0,621) Theoretisch wäre also ein A2 mit der gleochen Motorleistung schneller als der Boxster. Wer hätte das gedacht? Also, Herr Porsche-Fahrer: Note 6 - setzen! 3. der Porsche-Fahrer, der den cW-Wert eines A2 mit der einer Schrankwand gleichsetzt, hat überhaupt keine Ahnung, dass der A2 gerade wegen seiner Form und trotz vergleichsweise geringer Motorleistung noch so flott (oder sparsam) unterwegs sein kann. 4. der Porsche-Fahrer, der den cW-Wert eines A2 mit der einer Schrankwand gleichsetzt, hat erst recht keine Ahnung, dass ein A2 mit 66 oder 81 kW die 200-km/h-Marke locker erreichen bzw. überschreiten kann. 5. mir kommt es eher so vor, dass der Porsche-Fahrer, der den A2-Fahrer nicht überholt hat, eher vor der gefahrenen Geschwindigkeit, des A2, die er möglicherweise selbst nicht beherrscht, Respekt hatte - und die "Jagd" deswegen abbrach... 6. wer schickt dem Porsche-Fahrer, der keine Ahnung vom A2 hat, mal eine Kopie eines A2-Katalogs? Ein bischen Nachhilfe in bezug auf den nicht mehr gebauten "Vorsprung durch Technik" tut not - s. Pkt. 2... Ein A2 überzeugt eben auf intelligente Art: "Kopfarbeit" statt Muskelprotzerei! Und noch etwas: dass ein Porsche (egal, welcher aus der aktuellen Produktion) schneller ist als jeder A2, besteitet niemand - und das weiß auch jeder A2-Fahrer. Dass es aber (nicht nur) Porsche-Fahrer gibt, die vom A2 keinen blassen Schimmer haben und ihn deswegen völlig unterschätzen, ist - siehe PFF - unbestritten. That's life! CU! Martin -
Hallo! Nun, wir müssen nichts vermuten - weil in Alkingers Profil was von "FSI" steht. Und den gibt es ja erst seit 2002, und dann hat er in jedem Fall CAN-Bus. Nun aber zum "Problem": @ Alkinger: einen "schönen" Freund hast Du ja, wenn der "mal eben" irgendwelche Kabel abzwackt. Ist ja auch einfacher, als z.B. ein im Stecker nicht benötigtes Kabel auszupinnen und abzuisolieren... Dass ein Radio auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht, ist ein offenes Geheimnis. Das ist selbst bei den Original-Audi-Radios der Fall (wenngleich auf äußerst niedrigem Niveau). Das originalverkabelte Werksradio vor dem Abstellen des Motors manuell auszuschalten bringt m.W. nichts (nicht umsonst schaltet sich das Ding ja nach ca. 30 Minuten von selbst ab, wenn der Zündschlüssel nicht steckt). Wenn es anders sein sollte, bitte protestieren - und ich hätte dann heute wieder etwas dazugelernt! Wie Frau Schulz schon sagte: ich wäre jetzt auch erst einmal froh, wenn das Sony-Ding richtig funktioniert. Die Werkstatt, die die Orignalverkabelung aber nicht wiederherstellen will, verstehe ich auch nicht. Denn schließlich können die ja Geld damit verdienen. Aber wer weiß, wie das Gefrickel unter der Verkleidung inzwischen aussieht... Warum die Werkstatt die hinteren Boxen nicht wieder angeschlossen hat, entzieht sich ebenfalls meinem Vorstellungsvermögen. Möglicherweise fehlt hier auch nur der Aktivsystemadapter, der zwischen die hinteren (Aktiv-)Boxen und das Radio geschaltet werden muss. Um aber festzustellen, ob der gute Freund nicht auch mal eben ein paar CAN-Bus-Leitungen "erwischt" hat, würde ich nochmal zur Werkstatt fahren und den Fehlerspeicher auslesen. Da müssten dann im Falle von durchtrennten Leitungen Meldungen wie "[Fehlercode]xyz - kein Signal" kommen. Dann weiß aber der Freundliche schonmal genau, welche Leitungen instandzusetzen sind. Aber eins befürchte ich: das Instandsetzen / Ersetzen von Leitungen wird sicher nicht ganz billig, weil es in einer halben Stunde nicht getan sein wird! Good luck! Martin
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Hallo! Antworten zum Thema Klimaanlage: den Gestank bekommt man nur weg, wenn die Anlage mal desinfiziert wird. Sollte man eh alle paar jahre mal machen (lassen) - z.B. beim Bosch-Dienst. Der Freundliche kann es zwar auch, dürfte aber mehr Geld verlangen, wenn die Sonderaktion "Klimaanlage prüfen", die in diesen Tagen stattfand, schon abgelaufen ist. Einen Toten Marder wirst Du wohl nicht unter der Motorhaube haben. Einfach mal die Haube runter und nachgucken... Und Pi...e sollte man, sofern vorhanden, ebenfalls nach Abnehmen der Haube im Motorraum noch sensorisch wahrnehmen können. Ein Mensch jedenfalls müsste sehr gut zielen können, um seinen Urin direkt in die Lüftungsschlitze der Motorhaube einzubringen, es sei denn, er benutzt ein Gefäß und entleert es an der entsprechenden Stelle... Zum Thema Klacken: so, wie Du das beschreibst, dürften es die Antriebswellen sein. Obwohl: nach nur 55 Tkm??? Mein Auto (Bj. 2003) hat jetzt 53 Tkm auf der Uhr. Da klackert / klappert nichts! Die Koppelstangen waren das Problem der ersten Baujahre (nach der Reparatur hast Du jetzt wohl die neuen / besseren drin), und mit dem Open-Sky haben / hatten hier auch schon andere Probleme. Was man tun kann, sagt die "Suchen-Funktion" nach Eingabe von "OSS" oder "Open Sky"... CU! Martin
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Lieber wenig km und älter -oder- viele Kilometer und neuer?
heavy-metal antwortete auf puempel's Thema in Verbraucherberatung
Hallo Sandra! Deine Frage kann man m.E. nicht pauschal beantworten. Zunächst einmal: ab Modelljahr 2003 (entsprechend Produktionsdatum ab Mitte 2002) sind beim A2 div. Verbesserungen eingeflossen, die ältere Mj. nicht haben. Ich denke da an das leidige Thema "Koppelstangen", die bei den jüngeren Fahrzeugen bei vergleichbarer Laufleistung weinger (keine?) Probleme mehr verursachen. Wenn ich also die Wahl zwischen Mj. 2002 und 2003 hätte, würde ich unter der Voraussetzung, das das ältere Fz. nicht mit den "neuen" Teilen im Rahmen einer Reparatur nachgerüstet wurde, das jüngere Baujahr wählen. Die Frage, wie genau das Fz. (Kurz- oder Langstrecke) bewegt wurde, lässt sich einfach mit einem Blick ins Wartungsheft beantworten. Da stehen ja das Datum der Inspektion und der betreffende km-Stand drin. Wurde die Inspektion im 2-Jahres-Rhythmus gemacht, ohne die maximale Laufleisutng inerhalb der 2 Jahre auch nur annähenrd auszunutzen (beim Benziner 30 Tkm, beim Diesel 50 Tkm), dann spricht natürlich viel für einen häufigen Kurzstreckenbetrieb. Wenn die Inspektion jeweils deutlich vor Ablauf der 2 Jahre fällig war, kommt es darauf an: kommen von einem bis zum nächsten Inspektionstermin ziemlich genau die besagten 30 bzw. 50 Tkm zusammen, lässt das auf einen relativ sorgsamen Umgang des Besitzers mit dem Fz. schließen, denn ein Fz., das häufig sehr (!) flott bewegt wurde, wird lt. Wartungsintervallanzeige deutlich früher als besagte 30 Tkm in die Werkstatt "beordert". Was sagt uns das? Es ist nicht immer ein Verkaufsargument, wenn einer erzählt, es handele sich um ein "Langstreckenfahrzeug". Bevor ich ein Auto nehme, das - sagen wir - als Benziner alle 20 Tkm zur Inspektion musste, also ständig wie die berühmte Wildsau "über die Bahn getrieben" wurde, würde ich u.U. lieber ein "Kurzstreckenfahrzeug" nehmen. Aber, wie schon angeklungen: es kommt auf den Einzelfall an. Nicht zuletzt würde ich die Wahl des Fz. auch vom Allgemeinzustand abhängig machen, der u.U. auch Rückschlüsse auf den vom Vorbesitzer betriebenen Pflegeaufwand zulässt. Was nützt mir auch ein "junges" Fz., dessen Lack i. Ggs. zu einem älteren matt oder zerkratzt ist? CU! Martin -
Knacksen, knacksen und nochmals knacksen!!!!!!!!!!!!!!!!!
heavy-metal antwortete auf Danix's Thema in Technik
Hallo Danix! Deinen Ausführungen nach zu urteilen fährst Du einen Diesel. Aber welchen genau? War das ein Neuwagen, ein Werksdienstwagen (also einer, der max. 1 Jahr alt und max. 10 Tm auf der Uhr hatte), oder ein ganz normaler "Gebrauchter", vielleicht sogar - vgl. Haltereintrag im Kfz-Brief - ein ehemaliges Vermietfahrzeug? Mache Dir doch keine Gedanken über ungelegte Eier - und warte erstmal das Ergebnis der 3-Tage-Untersuchung ab. Wenn es wirklich so ausgehen sollte, dass die Probleme nicht beseitigt werden können (mehr als 3 Reparaturversuche muss man nicht hinnehmen), dann ist es gut, wenn man rechtsschutzversichert ist, und es besteht natürlich schon noch Anspruch auf Kaufpreisminderung, ggf. Wandelung. Wobei das mit der Wandelung naturgemäß schwierig wird, wenn es sich beim Mängelfahrzeug um ein Neufahrzeug handelt. Denn der A2 wird ja nicht mehr gebaut, und man müsste versuchen (was mindestens genau so schwierig ist), ein vergleichbar ausgestattetes Fz. zu finden, das entweder noch irgendwo auf Halde steht, oder aber nur wenige km gelaufen ist. CU! Martin -
Hallo Frau Schulz! Wenn seit dem kauf des Autos gerade mal 4 Monate vergangen sind, ist ja noch gesetzliche Gewährleistung drauf. Selbst bei einem Gebrauchtwagen. Somit besteht - theoretisch - erstmal keine Gefahr, auf irgendwelchen Kosten sitzenzubleiben. Ich würde bei Abgabe des Autos auf diesen Umstand - noch bestehende Gewährleistung - hinweisen, damit der freundliche Kundendienstmeister erst gar nciht auf die Idee kommt, eine Rechnung auszustellen. Mit evt. benötigten Ersatzteilen ist das so eine Sache: wenn es sich um Teile der Innenverkleidung handelt, möchte ich fast davon ausgehen, dass diese Teile - Stichwort: "schlanke Lagerhaltung" - eben nicht vorrätig sein werden. Man wird sicher die vorhandenen Teile ab- und (evt. mit "Unterfütterung") wieder anbauen. Problematisch ist dabei, dass die Innenverkleidungsteile eigentlich nicht dafür konzipiert sind, dass man sie quasi beliebig oft demontieren kann. Schnell brechen hier und da Klipse ab. So lange man diese ersetzen kann - und das in der Werkstatt auch wirklich tut! (manchmal ist der Monteur ja auch nur zu faul, zum ET-Lager zu gehen und sich neue zu holen) - ist das alles halb so wild. Wenn aber ein Grobmotoriker in der Werkstatt die Teile einfach so abreißt, besteht u.U. die Gefahr, dass nicht nur Klipse kaputtgehen, sondern am demontierten Teil auch Haltenasen abbrechen. Egal: wenn ein Reparaturversuch fehlgeschlagen ist, dann hat man natürlich Anspruch auf kostenlose Nachbesserung. Und wenn nachweislich Teile beschädigt wurden (die z.B. jetzt weniger gut halten als vorher oder noch mehr / immer noch klappern), dann natürlich auch auf neue Teile. Und jetzt nochmal die genauen Antworten auf Deine Fragen: 1. das ist zu wünschen - ansonsten auf eien gemeinsame Probefahrt bestehen 2. s.o. - also eher nein: nochmal wiederkommen wohl nur in dem Fall, dass wirklich ein Teil, das nicht da war, getauscht werden muss. Wenn der KD-Berater aber schlau ist, erkundigt er sich u.U. bei einer anderen Werkstatt in der Nähe, ob ein erforderliches Teil dort rumliegt. Und wenn er ganz besonders kundenfreundlich ist (und das regionale Teilelager ganz in der Nähe ist), schafft er er es, das Teil innerhalb weniger Stunden zu besorgen. 3. wen es sich um Gewährleistungsreparaturen handelt, wird man wohl kaum fragen, ob man was tauschen soll. Ansonsten immer vereinbaren, dass man angerufen wird, bevor etwas getauscht werden soll. 4. / 5. s.o. Aber bezahlen wird man außerhalb der Gewährleistungsfrist in jedem Fall vor Abholung, wenn man sein Auto sofort mitnehmen will. Gute / bekannte Kunden dürfen auch überweisen. Wenn Du also was bezahlen sollst, lohnt sich die Frage, ob Überweisung genehm ist, immer... 6. normalerweise ja - ist aber auch manchmal Verhandlungssache. Wenn man gerade mal 2 Std. irgendwo hin muss und nur wenige km fährt, wird die Werkstatt häufig auf eine Berechnung des Ersatzwagens verzichten. Aber: Ersatzwagen sind gefragt! Man muss sich den i.d.R. vorher reservieren. Alternativ zahlt meine Werkstatt z.B. auch ein Taxi (one way!), damit ich nach Hause / zum Arbeitsplatz komme. CU! Martin