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Kundenservice bei Audi mangelhaft Note 5 Minus
heavy-metal antwortete auf jwin95's Thema in Verbraucherberatung
Hallo René! Nanana! Über die Call-Center sollen im Regelfall keine Kundenbeschwerden "abgewimmelt" werden. Ziel ist es, ein Problem möglichst genau einzugrenzen, damit die Anfrage intern (bzw. beim Auftraggeber, in unserem Fall Audi) an denjenigen weitergeleitet wird, der sie am kompetentesten bearbeiten kann. Ich gebe zu, dass einige Call-Center-Agents über das Ziel hinausschießen und - in einem Anfall von Selbstüberschätzung ihres Wissens, ihrer Fähigkeiten und ihres Anspruchs, unfehlbar zu sein - Antworten geben, die sie besser nicht geben sollten... Es ist doch klar, dass am anderen Ende der Leitung nicht für jede erdenkliche Fachfrage Experten sitzen können, die, kalt erwischt, quasi von Null auf Hundert eine absolut kompetente Antwort geben können. Selbst in einer Fa., in der nur wenige hundert Mitarbeiter arbeiten, weiß die Dame an der Telefonzentrale, die diesen Job seit, sagen wir, 20 Jahren macht, auch nicht immer, wer genau eine von außen hereinkommende Frage am besten beantworten kann. Wie soll das dann in einem Unternehmen funktionieren, in dem mehrere zehntausend Menschen (bzw. mehrere hundert nur in einer Fachabteilung) arbeiten? Einen Anruf jetzt "auf Verdacht" demjenigen aufs Auge (nein, ans Ohr) zu drücken, der - vielleicht - eine Antwort geben kann, schlussendlich aber dann doch passen muss, wird den Anrufer auch nicht wirklich zufriedenstellen. Das gleiche gilt, wenn man zigmal weiterverbunden wird, aber am Ende immer noch ohne zufriedenstellende Antwort dasteht. Da ist es mir persönlich lieber, dass jemand mein Problem aufnimmt und mir zusichert, es an die entsprechende Stelle weiterzuleiten, damit ich entweder innerhalb von wenigen Tagen eine Antwort bekomme, die mich wirklich zufriedenstellen kann, oder aber einen Rückruf von einem "Experten" bekomme", der zusammen mit mir das Problem eingrenzt. Sorry, aber ich weiß, wovon ich spreche: ich habe mal ein paar Jahre eine Customer-Service-Abteilung geleitet... CU! Martin -
Rechnung bezahlen trotz erfolgloser Reparatur ???
heavy-metal antwortete auf jwin95's Thema in Verbraucherberatung
Hallo Jürgen! Die Frage, ob Du die Rechnung nun bezahlen musst oder nicht, lässt sich pauschal nicht so einfach beantworten. Grundsätzlich gilt, dass Du das bezahlen musst, was Du in Auftrag gegeben hast. Wenn auf dem Auftrag steht: "Lenkwinkelsensor austauschen", dann sieht es erstmal schlecht aus. Aber der Reihe nach. Es müssen insbes. folgende Punkte geklärt sein: 1. Wer hat die Fehlermeldung ausgelesen? War es die Werkstatt, die den Sensor gewechselt hat? 2. Wer hat festgestellt, dass der Sensor i.O. war? Und wie hat man das schlussendlich festgestellt? Hätte man das nicht vor Aus- und Wiedereinbau - und unabhängig vom Auslesen des Fehlerspeichers - prüfen können? 3. welche genauen Fehlermeldungen hattest Du bisher? Und warum hast Du immer noch keine E-Mail an Audi Ingostadt geschickt??? Wenn Du jetzt schon über die Schiedsstelle quasi den Brunnen vergiftest, wird das mit einer Beseitigung des Fehlers, selbst wenn Du Unterstützung aus Ingolstadt erhältst, erfahrungsgemäß schwieriger... CU! Martin -
Kundenservice bei Audi mangelhaft Note 5 Minus
heavy-metal antwortete auf jwin95's Thema in Verbraucherberatung
Das ist definitiv bei einer anderen Marke auch nicht anders. Wer es nicht glaubt, kann ja mal bei BMW anrufen... @ jwin95: die "technische Fachabteilung", die den Kundenkontakt aufrechterhalten darf (und soll!), ist i.d.R. Deine Audi-Werkstatt. Die kannst Du Dir sogar aussuchen! Ok, ich gebe zu, manchmal sind der freien Wahl der Werkstatt räumliche Grenzen (Entfernung) - oder intellektuelle - gesetzt. Wenn Du also der Meinung bist, die von DIr angesprochenen Außenstellen seien alle nicht kompetent: warum schreibst Du keine E-mail ans Werk, so, wie ich es Dir in einem anderen Thread geraten habe? Das ist deutlich stressfreier. Ein paar Tage Geduld wirst Du aber aufbringen müssen. Trotzdem erfolgt eine Reaktion innerhalb von wenigen Tagen. Erst bekommst Du so eine Art Eingangsbestätigung (noch anonym, ohne Kontaktperson). Später nimmt dann jemand direkt (oder per E-Mail) und unter Angabe einer Tel.Nr. mit Dir Kontakt auf. Das funktioniert tatsächlich! Wetten? CU! Martin -
Zusätzlichen Schlüssel fertigen lassen
heavy-metal antwortete auf geek's Thema in Ausstattungen & Umbauten
Hallo! Aber einen Kfz-Brief hast Du vom Vorbesitzer noch bekommen? Dieser Code-Anhänger sollte im übrigen genau so sorgfältig aufbewahrt werden wie der Kfz-Brief. Mal im Ernst: diesen Anhänger mit dem Code (das ist die Schlüssel-Nr.) wirst Du noch benötigen, wenn Du Dir Ersatzschlüssel zulegst. Was genau soll denn auch der Freundliche bestellen? Ob man die Schlüssel-Nr. irgendwo aus der Bordelektronik auslesen kann, dazu können hier vielleicht die Experten noch etwas sagen. Die könnten dann evt. auch eine Antwort auf meine Frage geben, wie viele Fernbedienungen pro Fz. überhaupt "angelernt" werden können, die dann "gleichzeitig" funktionieren. Sind es nur 2 FFB's (weil man ja auch nur 2 FFB-Schlüssel bekomen hat), oder mehr? CU! Martin -
Naja, er ist gerade mal etwas mehr als 2 Jahre alt... Wenn also ein 2 Jahre alter Thread "uralt" sein soll, wie bezeicnne ich dann das Alter meines A2, Bj. 01/03? @ Mod's: bitte alle Beiträge löschen, die älter sind als 2 Jahre. Die interessieren sowieso keinen mehr, und belegen nur unnötig Speicherplatz... Nein, nicht ganz: da war immerhin noch die Rede von Teilenummern aus dem ET-Katalog, der über alle Mutmaßungen erhaben sein sollte... Aber egal: mit dem von Dir verlinkten Beitrag sollten alle Zweifel bzgl. der am A2 verbauten Scheinwerfer ausgeräumt sein. CU! Martin
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Hallo Chrysalis! Zunächst einmal: wer Deinen A2 unbedingt haben will, der bekommt ihn auch - und fährt mit dem Tieflader vor. Dann braucht sich der Langfinger erstmal nicht um evt. vorhandene Diebstahlsicherungen (Lenkradschlösser, Parkkrallen...) oder nicht mehr vorhandene Teile (Sicherungen, Steuergeräte...) zu kümmern. Das macht er dann später ganz in Ruhe. Und überhaupt: ein erfahrener Dieb hat sicher die "wichtigsten" Utensilien dabei, wenn das Auto nicht anspringen will. Wegfahrsperren überlistet man wohl damit, indem man heutzutage sein eigenes (präpariertes) Steuergerät mitbringt und kurzerhand einbaut... Eine mechanische Sicherung (gg. Gelegenheitsdiebe) einzusetzen ist sicher sinnvoll. Zusätzlich noch eine elektrische Sicherung zu entfernen ebenfalls. So weit ich weiß, werden Anlasser und Zündschloss über die Sicherungen 30, 31 oder 38 abgesichert. Alternativ kannst Du natürlich auch die Sicherung für die Kraftstoffpumpe entfernen. Evt. findest Du ja dessen Nr. in der Betriebsanleitung oder auf dem Deckel im Sicherungskasten. Steuergeräte etc. würde ich nicht ständig aus- und wieder einbauen, denn normalerweise sind deren Steckverbindungen nur darauf ausgelegt, dass sie in einem Autoleben max. 7-8x getrennt und wieder zusammengefügt werden. Zu häufiges Lösen und Zusammenstecken der Verbindungen lässt die Haltezapfen und (edelmetallbeschichteten)Kontakte rasch verschleißen, wodurch Du u.U. nach Deinem Urlaub mehr Probleme mit der Elektr(on)ik Deines A2 haben könntest als Dir lieb wären. Übrigens: in Prag gibt es m.W. viele bewachte Parkplätze. Aus gutem Grund. Die kosten zwar etwas Geld. Ebenfalls aus gutem Grund. Aber sicherer als dort kann man sein Auto wohl nicht abstellen, zumindest über Nacht und unter der Voraussetzung, dass der Vermieter für ein eventuelles Verschwinden des Autos geradestehen muss. Wenigstens erspart ein bewachter Parkplatz das Anbringen der mechanischen Sicherung und das Gefummel im Sicherungskasten. Ach so: das Radio (Chorus 2 / Concert 2) braucht nicht angelernt zu werden, wenn es von der Bordelektrik getrennt und wieder angeschlossen wird. Der Diebstahlcode wird nur dann benötigt, wenn das Gerät in einem anderen Fz. als dem, in dem es vorher eingebaut war, betrieben werden soll. CU! Martin
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Hallo Jürgen! Ich kann Deinen Unmut sehr gut verstehen und wollte mit meinen Beiträgen auch nur zum Ausdruck bringen, dass andere Hersteller auch nicht besser bzw. frei von Fehlern sind. Deine Probleme jedoch dahingehend zu verallgemeinern, dass Audi insgesamt eine schlechte Qualität abliefert, halte ich für unangebracht. Aber so ist das eben: da hat z.B. einer seinen in die Jahre gekommenen Toyota Starlet gegen ein deutsches Fz. eingetauscht. Das neue Fz. hat Mängel, und gleich kommt der Besitzer zu dem Schluss, deutsche Autos seien alle Schrott, und die Japaner können es einfach besser. Ich habe bei VW / Audi auch schon Höhen und Tiefen miterlebt: mein Golf 2 (Bj. 88, 51kW, mit G-Kat und ABS) lief damals wie das berühmte Uhrwerk. Woraufhin ich mir einige Jahre später einen Golf 3 kaufte, mit dem ich - anfänglich - ziemlich das genaue Gegenteil erlebte. Montagsautos gibt es eben immer wieder, aber müssen wir uns nicht von dem Gedanken lösen, ein einzelnes Montagsauto (bzw. ein Einzelschicksal) repräsentiere den Standard eines Herstellers? Ich weiß nicht, wie viele Werkstätten Du schon mit Deinen Problemen konfrontiert hast. Nach meinen Erfahrungen kann man den Bemühungen der Werkstatt deutlich auf die Sprünge helfen, wenn man direkt mit dem Werk Kontakt aufnimmt - und dabei unverhohlen, aber höflich und bestimmt, die Qualität der Werkstattarbeit infragestellt. Im Regelfall wird man Dich wieder in die Werkstatt zitieren, aber dann - und das bekommst Du dann nicht direkt mit - sagt ein Techniker aus dem Werk der Werkstatt, was sie zu tun hat. Übrigens: Dein Vergleich Auto - Flugzeug hinkt doch ein wenig: natürlich wird ein Flugzeug mit blinkenden Warnlampen i.d.R. am Boden bleiben und repariert werden. Aber: bei Flugzeugen fackelt man bei der Reparatur nicht lange und tauscht mal eben alle Komponenten / Module, die für den Fehler verantwortlich sein können, der Reihe nach aus. Das kann man bei Deinem A2 natürlich genau so machen, und ich gehe jede Wette ein, dass, wenn man es so machen würde, an Deinem Auto auch nichts mehr unmotiviert blinkt. Aber würdest Du das bezahlen wollen? Wohl kaum! Eine Fluggesellschaft will (und muss) die am Boden stehende Maschine, mit der man nur (sehr viel) Geld verdienen kann, wenn sie fliegt, so schnell wie eben möglich wieder aus dem Hangar haben. Und dann ist es auch fast schon egal, ob die Reparatur ein paar tausend EUR mehr oder weniger kostet. CU! Martin
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Hi Thomas! Guck mal hier: eine Zerlegung des Scheinwerfers inkl. Austausch einzelner Komponenten müsste also möglich sein. Aber eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass so eine popelige Standlichtlampe diese Kunststoffkappe ansengen kann. Ein eingeschalteter Fern- oder Abblendscheinwerfer dürfte für deutlich höhere Temperaturen sorgen. Aber sei's drum: ich habe es mir schon lange abgewöhnt, eine Ersatzglühlampe nach irgendeiner Liste im Laden zu kaufen - weil ich da auch schon die dollsten Überraschungen erlebt habe. Entweder kaufe ich das, was in der Betriebsanleitung steht, oder ich baue das Ding aus und kaufe dann ein ebengleiches Teil. CU! Martin
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@ jwin95: Nestbeschmutzer!!! Nun, Toyota, Honda & Co. bauen zum Glück auch keine... Mitsubishi und Kawasaki haben mal welche (bis 1945?) gebaut. Genützt hat es nichts: Japan hat alle (Luft-)Schlachten im Pazifik verloren... Wenn es nach Deiner Logik ginge, müssten die besten Autos dieser Welt z.B. von Saab kommen (die bauen auch Kampfflugzeuge für die schwedische Luftwaffe). Spätestens seit Saab zum GM-Konzern gehört, sind an dieser Theorie aber ernste Zweifel anzumelden... Vielleicht ist es aber auch gut, dass die überwiegende Mehrzahl der Flugzeugbauer keine Autos konstruiert, oder? CU! Martin
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Hallo! Die Antwort ist, auch für einen Nichtjuristen wie mich - relativ - einfach : - Wenn der besagte Deckel zum Filter gehört, dann unterliegt das Teil (also der kpl. Filter) der gesetzlichen Gewährleistung. Gem. BGB haftet der Verkäufer für dessen Mängelfreiheit 2 Jahre. Bei einem Defekt innerhalb der ersten 6 Monate ist lt. BGB davon auszugehen, dass der Mangel bereits beim Kauf vorhanden war. Will der Händler nicht haften, müsste er das Gegenteil beweisen. - Auch für den fach- und sachgerechten Einbau muss der Händler natürlich im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung geradestehen. Es handelt sich hier um einen sog. "Werkvertrag", indem der Händler Dir neben der eigentlichen Arbeitsleistung ein "Ergebnis" (also die erfolgreiche Reparatur / den korrrekten Einbau des Ersatzteils) schuldet. Auf die Arbeitsleistung sind bzgl. Gewährleistung bei Werkverträgen die gleichen Regeln wie beim Kauf von Sachen abzuwenden. Innerhalb der ersten 6 Monate hast Du - ohne irgendeinen Nachweis erbringen zu müssen - Anspruch auf eine kostenlose Reparatur, inkl. eines mängelfreien Ersatzteils. Also auf zur Werkstatt. Sollte sich der Händler jetzt herausreden wollen, nur das Teil zu ersetzen, nicht aber die Arbeitsleistung: das geht schonmal nicht, da sich ja das Teil nicht von selbst einbaut und Du - aus welchen Gründen auch immer - die Werkstatt beauftragt hast. Die zusätzliche Arbeit, die entsteht (und im Prinzip ja auch Geld kostet), fällt hier unter den Begriff "Mangelfolgeschaden", für den derjenige aufkommen muss, der den ursprünglichen Mangel (also den tropfenden Filter) zu verantworten hat. Sollte das z.B. zufällig der Hersteller des Ersatzteils sein (weil die Werkstatt den Nachweis erbringen kann, das Teil fachgerecht eingebaut zu haben), so liegt es an der Werkstatt, sich die Kosten für den Arbeitslohn - beim Hersteller des Teils! - zurückzuholen. Etwas anders wäre die Lage, wenn der besagte Deckel nicht zum Dieselfilter gehört. Dann müsstest Du nachweisen, dass der Filter (nebst Deckel) nicht fachgerecht eingebaut worden ist, dass der Deckel also durch den Einbau beschädigt wurde. Der Schaden könnte z.B. durch ein zu hohes Anzugsdrehmoment beim Festschrauben des Filters entstanden sein. Ein Fachmann (Sachverständiger) wird das sicher feststellen können. Aber diesen deswegen vor dem Werksattbesuch aufzusuchen, schießt zunächst wohl ein wenig über das Ziel hinaus, denn ich würde erstmal der Werkstatt Gelegenheit zur Stellungnahme (und zur Übernahme der erneuten Reparaturkosten) geben. Wenn die Werksatt seriös ist, wird sie wohl kaum einen Aufstand machen. Und wenn doch, nimmst Du das Auto wieder mit, natürlich ohne dem Mechaniker Gelegenheit zu geben, Spuren zu verwischen... CU! Martin
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AUDI Werkstatt verbaut Bremsen von NK
heavy-metal antwortete auf dasaudimonster's Thema in Verbraucherberatung
... und ich habe im Gegensatz dazu schon in einem klapperigen Japaner (Neuwagen mit ähnlichen Abmessungen wie der A2!) gesessen, aber noch nie in einem klapperigen A2... Aber lassen wir das jetzt mit der kognitiven Dissonanz. Das führt zu nichts - außer dazu, dass ich mir nie (!) einen Asiaten vor die Tür stellen werde. Wetten? CU! Martin -
Hallo! Folgendes habe ich bei WDR2 gefunden (nachdem ich den Beitrag am 29.07.06 im Radio gehört habe): Zur Klarstellung: im Radiobeitrag kam (im Gegensatz zu obigem Text) zum Ausdruck, dass es sich bei der eingesetzten Ölschlammspülung genau um das Zeugs gehandelt hat, das man vor dem Ölwechsel dem Motor zugibt und nach ein paar Minuten Leerlauf zusammen mit dem Motoröl wieder ablässt. Und: der Motorschaden trat trotz ebenfalls vorgenommenem Ölfilterwechsel auf! Noch Fragen? Ich jedenfalls habe keine mehr... CU! Martin
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AUDI Werkstatt verbaut Bremsen von NK
heavy-metal antwortete auf dasaudimonster's Thema in Verbraucherberatung
Hi! Du darfst dennoch davon ausgehen, dass man sich intern bei Audi Deines Falles annehmen wird - und die Sache mit dem Händler entweder bespricht, oder - incognito - mal einen internen "Werkstattest" machen wird. Wenn das Werk es - vgl. oben - genau so sieht, wird das tiefschwarze Schaf nicht mehr lange das Audi-Logo führen dürfen. Warum wg. eines schwarzen Schafes gleich die ganze Marke verteufeln? Die schwarzen Schafe gibt es bei anderen Premiumherstellern, aber auch bei den sonst immer so pauschal über den grünen Klee gelobten Japsen genau so! Ich spreche da aus Erfahrung - und muss hinzufügen, das ich noch mit keiner Werkstatt, egal welcher Marke, zu 100% zufrieden war. Das führe ich darauf zurück, dass das Objekt "Automobil" inzwischen viel zu komplex geworden ist (mit dem sich selbst ein erfahrener Kfz-Meister, der alle Schulungen des Werks durchlaufen hat, nicht mehr in Gänze auskennen kann) und die Werkstätten, im Gegensatz zu vor ein paar Jahrzehnten, auch nur noch das Ziel der Gewinnmaximierung, also möglichst viele Autos am Tag durch die Hallen zu schleusen, statt erstklassige Arbeit abzuliefern, vor Augen haben. "Schlechte" Arbeit, genauer gesagt, kein "optimales Ergebnis" abzuliefern, ist - leider - zu einem Problem unserer Zeit geworden. Und das zieht sich durch nahezu alle Branchen... CU! Martin -
Woran (außer vielleicht am Datenaufkleber im Serviceheft) erkenne ich, wie viele Antennen in der Heckscheibe drin sind? Fotos von jeweils einer Scheibe für ein Chorus(2) und für ein Concert(2) bzw. Symphony wären klasse! CU! Martin
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Spannelement bei Zahnriemenwechsel (90000km) auch tauschen?
heavy-metal antwortete auf onlinehorst's Thema in Technik
Hi! Welche zusätzlichen Kosten entstehen denn, wenn besagtes Teil ebenfalls getauscht wird? Eigentlich sollten ja nur die Materialkosten hinzukommen, wenn sowieso schon fast alles am Zahnriementrieb demontiert wurde. Ich bin zwar auch kein Freund davon, Dinge zu tauschen, die eigentlich noch ok sind. Aber wenn der Aufwand für den Tausch des besagten Teils fast genau so groß ist wie beim Zahnriemenwechsel selbst (und überdies mit einem Ausfall des dann nicht getauschten Teils kurz nach dem Riemenwechsel zu rechnen ist), dann würde ich das auch alles komplett machen lassen. CU! Martin -
Und meine unmaßgebliche Meinung: ich vertraue trotz z.T. gegenteiliger Beiträge hier im Forum auf die Wertarbeit made by Audi. Mein A2 hat inzwischen über 52 Tkm auf der Uhr, ist 3,5 Jahre alt und hatte noch keinen nennenswerten Defekt. Wie auch schon alle anderen Audi und VW (bis auf eine Ausnahme), die ich bisher gefahren hatte. Für das Geld, das ich unter Verzicht auf CarLifePlus gespart habe, hätte ich ich mir auch einmal eine teure Reparatur leisten können (und ich hätte immer noch ein Guthaben auf meinem Konto). Wer in die Qualität von Audi nicht vertraut, hat sich mit dem A2 (aber auch mit jedem anderen Audi) das falsche Auto gekauft... Fazit: eine Reparaturkostenübernahmeversicherung (die, je älter das Auto ist, ja auch nicht mehr alles in Gänze bezahlt) ist für mich genau so überflüssig wie eine Reisegepäck- oder Glasbruchversicherung. Und wenn die Reparaturkostenübernahmeversicherung quasi vorschreibt, das sich alle Inspektionen und Reparaturen bei Audi machen lassen muss, entgeht mir weiteres Sparpotential... CU! Martin
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Nein, das geht - konzernintern - nun wirklich nicht! Der im VAG-Konzern selbst ernannte Konkurrent zu BMW ist Audi, und zu Mercedes (also auch der A-Klasse) VW! Wie kannst Du es wagen, die Konzernstratagie derart über den Haufen zu werfen??? Aber dass irgendwann mal neue Köpfe den Vorstand in IN und WOB bilden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Ich hoffe nur, dass sich diese Köpfe dann von mehr Weitsicht tragen lassen dürfen, anstatt ausschließlich von Aktienkursen... CU! Martin
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Winterreifen auf 15 Zoll Felge
heavy-metal antwortete auf asaub's Thema in Fahrwerk, Reifen und Felgen
Mj 01 Benziner auch : 165/65 Der 165er-Reifen darf auch auf A2's nach Mj. 01 gefahren werden. Ansosnten bitte die Felgenbreite nicht unter den Tisch fallen lassen: - 155/65: 5Jx15-ET28 - 165/65: 5.5Jx15-ET34 oder 5Jx15-ET28 - 175/60: 5.5Jx15-ET34 oder 6Jx15-ET37 CU! Martin -
Und ich ergänze: wenn der doppelte Ladeboden direkt hinter den Rücksitzen mit seinen Zapfen nicht richtig in den Aufnahmen sitzt (die Zapfen müssen dort quasi richtig einrasten!), klappert es ebenfalls, und man ist geneigt, das Klappern / Poltern entweder auf die Rücksitzarretierungen - oder die Heckklappe - zu schieben. Somit wage ich ebenfalls zu behaupten, dass der Grund für das Poltern im Heck in den seltensten Fällen in der Rückbank (bzw. den Rücksitzlehnen) zu suchen ist. CU! Martin
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Umbau größerer Tank 1.2 TDI
heavy-metal antwortete auf luccioperca's Thema in Ausstattungen & Umbauten
... oder Du verkaufst Dein Auto und holst Dir dann einen mit dem größeren Tank! Billiger als die Umrüstung wird das zwar auch nicht, aber Du hättest dann ein etwas "neueres" Auto mit u.U. weiteren, die Langlebigkeit des Autos betreffenden Detailverbesserungen. Die jeweils größeren Tanks wurden m.W. ab Mj. 2002 verbaut. Wenn es anders ist, korrigiert mich bitte - oder widersprecht mir heftigst! CU! Martin -
2. Longlife Inspektion: Was muss alles gemacht werden?
heavy-metal antwortete auf onlinehorst's Thema in Allgemein
Hallo! Dier Liste hast Du unter der Voraussetzung, dass Deine Bordnunterlagen noch komplett sind, doch selbst! Vorne im Serviceplan stehen die Arbeiten drin, die lt. Wartungsumfang erforderlich sind. Bei der 2. LL-Inspektion werden grundsätzlich die gleichen Arbeiten erledigt wie bei der 1. Hinzu kommen immer diejenigen Arbeiten, die zeit- oder wegstreckenabhängig (also z.B. alle 4 Jahre oder alle 60 Tkm) sind. Auch diese Arbeiten sind im Serviceplan aufgeführt. Solltest Du - z.B. nach Studium der entsprechenden Beiträge hier im Forum - zu der Überzeugung kommen, dass div. Sachen evt. schon vor der offiziellen Empfehlung des Werks gemacht werden sollen, dann lässt Du sie halt mitmachen! Den Freundlichen stört's nicht! CU! Martin -
Hallo! An deser Aussage möchte ich gewisse Zweifel anmelden, weil sich immer wieder die Frage stellt, welche Marke bei einer Fusion "gewinnt" und welche "verliert": ich hatte mich früher auch einmal für Volvo interessiert. Seitdem diese Marke zum Ford-Konzern gehört, hat sich das für mich erledigt, weil ich keinen Volvo mit billiger Ford-Gleichteile-Technik zu überhöhten Preisen kaufen möchte. Gleiches trifft auch auf Saab und den GM-Konzern zu. Bei Skoda ist das anders. Denen konnte gar nichts Besseres passieren, als von VW übernommen zu werden: die Qualität von Skoda-Produkten stieg stärker als das Preisniveau, und dass Skoda inzwischen die preiswertesten Volkswagen baut, sieht man im Konzern heute genau so. Und genau deswegen wird es auch immer schwerer, dem Kunden zu verkaufen, ein VW sei etwas Besseres als ein Skoda. Mitnichten! Schon deswegen nicht, weil ein VW immer ein "Volkswagen" bleiben wird. Die "Marke fürs Volk" im oberen Preissegment ansiedeln zu wollen muss somit danebengehen. Denn (zu) viele Generationen haben immer noch den Käfer im Hinterkopf, den das Volk mobil gemacht hat, weil es ihn noch bezahlen konnte. Einen Volkswagen gegen Mercedes antreten lassen zu wollen bedarf wohl einer Änderung des Markennamens. Das traut man sich im Vorstand aber nicht, weil es (siehe 2 Sätze vorher) töricht wäre. Wenn wir uns mal ein wenig zurückorientieren, wurde seinerzeit (Ende der 60er Jahre) der Audi 100 aus der Taufe gehoben, um dem Mercedes! (genauer gesagt, dem seinerzeit neuen "Strich-Achter") Paroli bieten zu können. Von BMW war da noch gar nicht die Rede (ganz im Gegenteil: die waren fast bankrott und sollten mal von Mercedes übernommen werden...). Audi, BMW und Mercedes spielen doch in der gleichen Liga, und die Zeiten, dass Mercedes lahme Krücken mit 1.500 kg Leergewicht baut und diese mit 65-PS-Vorkammerdieseln bestückt, sind auch schon lange vorbei. Wer sich heute einen Mercedes mit entsprechendem Fahrwerk und Motorisierung aussucht, wird deswegen nicht "unsportlicher" unterwegs sein als mit einem vergleichbarem Audi oder BMW. Und wer im Fußball Deutscher Meister werden will, muss am Ende besser sein als alle anderen 17 Mitstreiter. Da reicht es nicht, sich nur an einem Gegner zu orientieren. Aber nochmal zurück zum Thema ("A1"): so lange es den nicht mit 4 Türen gibt, wird er für mich nie eine Alternative zum A2 sein. Und weil man das bei Audi auch so sieht, hat man ihn eben gleich "A1" genannt, um bloß keine negativen Assoziationen zum A2 zu wecken. CU! Martin
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Hallo Evo! Ob die gesamte KA defekt ist oder nur das Display, ließe sich doch im Selbstversuch checken: Fängst Du bei eingeschalteter KA an zu frösteln, und legt sich das nicht, wenn Du die "+"-Taste mehrmals betätigst, ist die Anlage (Temperatursteuerung) defekt, und nicht nur das Display. Wenn ich das richtig im Kopf habe, beträgt die niedrigste einstellbare Temperatur 16°C. Jeder Druck auf die "+"- oder "-"-Taste verändert die Temperaturvorwahl um 0,5°C. Wenn die Temperatursteuerung ok ist, müsste auch bei den derzeit herrschenden Temperaturen aus den Ausströmern bei Betätigen der "+"-Taste irgendwann mal wärmere Luft herauskommen, zumindest aber die Leistung (Drehzahl) des Gebläsemotors im "Auto"-Modus hör- und spürbar abnehmen. Dass die "Econ"-Funktion ausgeschaltet sein muss (LED im Taster leuchtet nicht!), versteht sich von selbst. CU! Martin
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Hallo Quetschi! Es ist ja nicht die Frage, was bei der Angabe von Schäden "üblich" ist oder nicht. Entscheidend ist, ob Du zur Vermeidung eventueller späterer Regressansprüche Unfallschäden angeben musst. Und diese Frage ist eindeutig mit "ja" zu beantworten. Ich würde das Risiko, etwas verschwiegen zu haben und anschließend wg. arglistiger Täuschung (was kein Kavaliersdelikt mehr ist!) vor dem Kadi zu stehen, das Auto zurückzunehmen, Schadenersatz zu leisten und Bußgeld sowie Gerichtskosten zu zahlen, jedenfalls nicht eingehen. Ganz im Gegenteil: ich würde sogar auch "Bagatellschäden" (diese wenigstens im Verkaufsgespräch) angeben. Dann bist Du auf der sicheren Seite und schaffst Vertrauen ggü. dem Interessenten. Wenn der jetzt wg. eines Bagatellschadens noch einmal anfängt zu verhandeln, kannst Du Dich immer mit Argumenten wie "welches Auto hat nach x Jahren nicht schonmal wenigstens einen kleinen Rempler gehabt?" oder "ist doch alles rückstandslos und fachgerecht repariert worden!" bzw. "Bagatellschäden ziehen keine Wertminderung nach sich!" aus der Affäre ziehen. Ich als Käufer würde auch immer nach Bagatellschäden fragen. Eine unwahre Antwort darauf trifft ebenfalls den Tatbestand der arglistigen Täuschung (und ist im übrigen auch leicht per Messung der Lackdicke nachzuweisen). Bei großen Instandsetzungen solltest Du eigentlich auch ein Gutachten vorweisen können, aus dem hervorgeht, was repariert wurde, und ob evt. eine (technische oder merkantile) Wertminderung zurückgeblieben ist, die vom Marktwert eines unfallfreien Fz. abzuziehen wäre. In diesem Zusammenhang ist es sicher auch nicht verkehrt, vor dem Verkauf das Fz. z.B. beim ADAC bewerten zu lassen. CU! Martin
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Hallo steamxx! Ok, dann sollte der Fall klar sein - und ein Gewährleistungsanspruch bestehen. Dein Anwalt macht das schon. Aber besorge Dir trotzdem vorher die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung, damit Du nicht auf den Kosten sitzenbleibst, denn dem Anwalt ist es egal, wer ihn bezahlt... CU + viel Glück! Martin