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[1.2 TDI] KNZ-Wert verstellt sich nach GGE


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Guten Morgen,

 

ich hoffe, ich finde hier schnell Hilfe.

 

Zum Problem: Vor einem halben Jahr habe ich bei einem 1.2er von einem Bekannten die Kupplung mit Ausrücklager (Sachs) und Führungshülse getauscht, da er nicht mehr in den 5. Gang schalten konnte. Dabei habe ich auch gleich den KNZ gegen eines mit Hall-Geber getauscht und einen Seilzug (für den Notfall) im Motorraum am Ausrückhebel befestigt.

 

Seitdem ist der Wagen mehrmals liegengeblieben (hartes Schalten/startet nicht nach dem Parken). Leider wohnt der Bekannte mehrere hundert Kilometer entfernt, sodass ich nur selten die Möglichkeit habe, das Problem dort zu diagnostizieren.

 

Die GGE läuft der Wagen ohne Probleme durch. Ich habe das KNZ dabei auf 1,9 V eingestellt, und dieser Wert steigt während der GGE auch auf bis zu 3,95 V.

 

Unmittelbar nach der GGE sinkt der Wert des KNZ jedoch nur noch auf 2,15 V und schwankt fortan zwischen 2,15 V und 4,2 V.

 

Könnte dies möglicherweise an einem defekten KNZ liegen?

Bearbeitet von Jetlag
Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Jetlag:

KNZ gegen eines mit Hall-Geber getauscht

Stammt der von mir?
Falls ja, hätte eigentlich eine Anleitung beiliegen müssen. Entsprechend dieser

vor 27 Minuten schrieb Jetlag:

Ich habe das KNZ dabei auf 1,9 V eingestellt,

sollte zunächst der KNZ-Wert so reduziert werden, dass er nach der Grundeinstellung bei etva 1,80V liegt und die Kontrolle in "N" durchgeführt werden.
Hier sieht es für mich so aus, dass sich nach der Grundeinstellung alles strafft (und ggf. der Halbmond nochmal dreht) und der Wert dadurch ansteigt. Dann bekommt er das "Pulsen" in N nicht hin und fährt wie ein Fahranfänger.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 34 Minuten schrieb Mankmil:

Stammt der von mir?
Falls ja, hätte eigentlich eine Anleitung beiliegen müssen. Entsprechend dieser

sollte zunächst der KNZ-Wert so reduziert werden, dass er nach der Grundeinstellung bei etva 1,80V liegt und die Kontrolle in "N" durchgeführt werden.
Hier sieht es für mich so aus, dass sich nach der Grundeinstellung alles strafft (und ggf. der Halbmond nochmal dreht) und der Wert dadurch ansteigt. Dann bekommt er das "Pulsen" in N nicht hin und fährt wie ein Fahranfänger.


Hi Mankmil,

Der KNZ stammt von dir.

 

Der Halbmond dreht sich nicht (gerade überprüft).

 

Könntest Du mir die Anleitung eventuell nochmal übermitteln?

 

Edit: Steht ja schon in deinem Post 

Bearbeitet von Jetlag
Geschrieben

Ich habe die GGE nun erneut nach Deiner Anleitung durchgeführt und werde mich jetzt auf eine längere Probefahrt begeben, bevor ich das Auto heute Abend übergebe. 

Geschrieben

@Mankmil Nach der neuerlichen GGE fuhr der Wagen für knapp 30km ohne Probleme im Stadtverkehr. Dann auf einmal hatte er Probleme mit dem schalten. Zögerliches Schalten von Neutral in den 1. oder den Rückwärtsgang. Teilweise Probleme beim Runterschalten vom 5. Gang. Ich habe nun den Druckspeicher gegen einen anderen getauscht, da dieser knapp 24 Sekunden zum Druck aufbauen benötigt hat. Der jetzige benötigt lediglich 16 Sekunden 

Geschrieben

Hallo Jetlag,

ich hatte einmal einen 1.2er zwischen, mit ähnlichem Problem. Da nichts zu machen war und alle Teile in Ordnung zu sein schienen, wurde das Getriebe herausgenommen. Es stellte sich heraus, dass eine Feder der Tellerfeder etwa 5mm herausguckte. Dadurch lag das Ausrücklager schief an und muss geeiert haben. Damit war das Problem gefunden. 

 

Dass hier der gleiche Fehler vorliegt ist aber eher unwahrscheinlich. Geht man davon aus, dass die anderen Komponenten (KNZ, Kupplungsteile) in Ordnung sind, bleibt der N255. Der sitzt an der Hydraulikeinheit, damit wird der KNZ angesteuert. In manchen Fällen ist der Eisenkern nicht freigängig. Dieses Problem bestand an einem 1.2er, den ich gebraucht mit Getriebeschaden gekauft hatte. Als das Getriebe revidiert war und alles zusammengebaut war, die GGE einwandfrei durchlief, stellte sich folgendes Problem ein: Fahren war nur ca. 20 km möglich, das Schalten wurde schnell härter, ich war froh, überhaupt noch nach Hause zu kommen. Dann habe ich das Verfahren der Revision des Eisenkerns im N255 entwickelt. Bin seitdem bereits knapp 100.000 km ohne Probleme gefahren. 
Die Revision ist relativ schnell gemacht, so dass ich es auch an 1.2er gemacht habe, welche die Eigenschaft hatten, dass das Kriechen beim Lösen der Fußbremse nach einer GGE vorhanden, aber schnell wieder verschwand und die Anfahrdrehzahl sehr hoch wurde.

Mittlerweile habe ich den Eisenkern an mehr als 10 Hydraulikeinheiten mit Erfolg revidiert. Da ich der einzige bin, der dieses Verfahren durchführen kann, würde ich Dir bei Interesse helfen. Ich halte das Problem des N255 auch in diesem Fall für wahrscheinlich, kann aber keine Garantie übernehmen. Die Hydraulikeinheit müsste mir zugeschickt werden. Bei Interesse bitte eine PN.

Geschrieben

Ich kann den Ausführungen nur beipflichten. Der N255 muss freigängig sein, sonst gibt es sehr komische Effekte. 
Hydraulikeinheit ausbauen, zum Teil zerlegen und mindestens Tank (Filter im Tank) und N255 reinigen. Danach sollte alles wie gewohnt funktionieren. 
Für einen "quick'n dirty" Test könntest Du den Stecker der Hydraulikeinheit abziehen und auf die Pinne des N255 kurze 12V Pulse geben. Das zwingt den Ventilkörper dazu sich viel weiter zu bewegen als er das sonst jemals tut. Er wird dadurch wieder freigängig, aber der Dreck verbleibt vor Ort und kann dann erneut zu Problemen führen.

 


 

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb peters190:

...
Für einen "quick'n dirty" Test könntest Du den Stecker der Hydraulikeinheit abziehen und auf die Pinne des N255 kurze 12V Pulse geben

...


 

Das geht recht gut, wenn man das Ventil an einen Blinkgeber anschließt und es in einen Behälter mit Diesel oder anderem Lösungsmittel für eine gute Zeit pulsen lässt.

 

Habe die Vorgehensweise aus einem Forumsartikel, den ich gerade nicht mehr finde, getestet und für hilfreich empfunden.

Geschrieben

Das Reinigen des Hydraulikventils ist oft auch hilfreich. Aber ich spreche vom Eisenkern des Elektromagneten. Der hakelt auch gerne, was ich gängig machen kann. Als ich das Problem, wie oben beschrieben hatte, war die Hydraulikeinheit als solches überholt und sauber. Der Fehler lag einzig im Eisenkern des Elektromagneten.

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