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Carpinus

Art des Kunststoffes am Schlossträger??

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Hallo,

 

was für ein Kunststoff ist das am Schlossträger (z.B. der Bereich, in den die Scheinwerfer eingesetzt werden)?

 

Ich brauche die Info, weil ich da etwas kleben muss.....

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Falls es jemand anderes mal braucht:

Der Schlossträger (und viele andere Teile) sind aus PP mit 30 % Glasfaseranteil.

Man kann Bruchstellen reparieren!!!

Dazu gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Kleben mit Spezialklebstoffen, aber nur ganz spezielle Kleber halten wirklich Belastungen stand, in den nächsten Tagen gibt es noch ein Produktfoto.

2. "Verschweißen" mit dem Lötkolben, Temp. etwa 170 Grad, ist nur für kleinere Ausbesserungen sinnvoll.

3. Verschweißen mit PP-Schweißstangen und einer Heißluftpistole bei ebenfalls 170 Grad. Dürfte noch besser halten als das Kleben.

 

Grund meiner Experimente: Ich hatte ja im Herbst meine Nr. 3 gekauft mit einem Seitenschaden (nur Türen und Kotflügel bzw. Radlauf hinten betroffen). Außerdem war der rechte Scheinwerfer eingedrückt, dabei war die seitliche Ecke des Schloßträgers gebrochen, in der die hintere Führung des Scheinwerfers sitzt.

Und ich wollte für eben diese Sache lieber einen Reparaturversuch an statt des Kompletttausches....

Fazit - Operation gelungen.

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Gast erstens

Nachfrage: Es ist doch im Spritzguß verarbeitet also sieht man dem Kunststoff die Glasfasern nicht, an, richtig?

Ich kenne solche. Die haben einen Anteil recht klein geschredderter Glasfasern beigemischt.

Sage das nur, weil siech das dann doch eher die Kunststoff verhält als GfK.

Aber gut, mag sich zumindest besser reparieren und kleben lassen.

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Richtig, den Glasfaseranteil sieht oder spürt man erst, wenn man die Teile bearbeitet bzw. an Bruchstellen.

Und richtig ist auch, dass die Verarbeitung eher Richtung Kunststoff (PP) geht.

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Falls es jemand anderes mal braucht:

Der Schlossträger (und viele andere Teile) sind aus PP mit 30 % Glasfaseranteil....

 

sicher? :kratz: mein schlossträger rostet und mir wäre neu, dass PP oder glasfaser derlei eigenschaften hat....

 

file.php?n=11593&w=l

bearbeitet von vfralex1977

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Im Schlossträger sind Bleche eingegossen, die rosten können. Oder anders gesagt: Der eigentlich Schlossträger ist mit Plastik umspritzt worden.

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Im Schlossträger sind Bleche eingegossen, die rosten können. Oder anders gesagt: Der eigentlich Schlossträger ist mit Plastik umspritzt worden.

 

Ja natürlich, im mittleren Teil ist das so und da wäre eine solche Reparatur nicht möglich.

Aber an den beiden äußeren Seiten ist kein Metall mehr drin, wenn also bei einem leichten Crash nur da ein Schaden ist, dann kann man es dort preisgünstig reparieren.

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Dazu gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Kleben mit Spezialklebstoffen, aber nur ganz spezielle Kleber halten wirklich Belastungen stand, in den nächsten Tagen gibt es noch ein Produktfoto.

2. "Verschweißen" mit dem Lötkolben, Temp. etwa 170 Grad, ist nur für kleinere Ausbesserungen sinnvoll.

3. Verschweißen mit PP-Schweißstangen und einer Heißluftpistole bei ebenfalls 170 Grad. Dürfte noch besser halten als das Kleben.

 

Grund meiner Experimente: Ich hatte ja im Herbst meine Nr. 3 gekauft mit einem Seitenschaden (nur Türen und Kotflügel bzw. Radlauf hinten betroffen). Außerdem war der rechte Scheinwerfer eingedrückt, dabei war die seitliche Ecke des Schloßträgers gebrochen, in der die hintere Führung des Scheinwerfers sitzt.

Und ich wollte für eben diese Sache lieber einen Reparaturversuch an statt des Kompletttausches....

Fazit - Operation gelungen.

 

Ich hatte exakt das gleiche Problem und habe mich für Kleben entschieden. Dazu kamen folgende Mittel zum Einsatz:

 

1.) Primer für PP, PE

2.) Industriekleber (Cyanacrylat)

3.) Granulat zur Spaltfüllung/-verstärkung (war bei 2. mit dabei)

 

Vorgehensweise:

Zuerst den Primer auf die Bruchflächen streichen und kurz ablüften lassen. Dann den Kleber auf eine der Bruchflächen auftragen und direkt danach die Bruchflächen passgenau gegeneinander pressen und 30-60 Sekunden halten (Bild 1-5).

Zur Verstärkung dann noch um den verbliebenen Bruchspalt geprimert, dann etwas Granulat in/über den Spalt verteilt sowie abschließend etwas Kleber darüber geträufelt (Bild 6). Nach 20-40 Minuten ist der Kleber getrocknet und der Scheinwerfer kann wieder eingebaut werden.

In diesem Fall war der Kotflügel demontiert und dadurch die Stelle sehr gut zugänglich.

 

Die Klebeverbindung macht einen robusten Eindruck, wenngleich ich es vermieden habe max. Kraft aufzubringen. Mal abwarten wie lange das hält. Ist aber zumindest einen Versuch wert, da ansonsten ein Austausch des Schlossträgers nötig wäre.

01_Bruchstelle_Seite1.jpg.9b5d89ee956ca95c9e5fa3f58eec0aa2.jpg

02_Bruchstelle_Seite2.jpg.cc265603e4424cf584be0da9ed7e6114.jpg

03_Bruchstelle_geklebt_inkl_Primer_Bild1.jpg.1eb538946c7ca94add8bef009e666279.jpg

04_Bruchstelle_geklebt_inkl_Primer_Bild2.jpg.dd317d73412bd0d84276cc3bdd0f1fce.jpg

05_Bruchstelle_geklebt_inkl_Primer_Bild3.jpg.cac12f734003fa35b2972ddae78e181d.jpg

06_Bruchstelle_Spalt_gefuellt.jpg.ac6b0ac0b37d8fe2ee88a7201462ae76.jpg

bearbeitet von Phoenix A2

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