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Ivanhoe

Frage

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Ivanhoe   

Hallo,

 

habe eine Frage:

 

Bei meinem A2 wurde beim TÜV-Termin festgestellt, daß der Träger der Fronststoßstange durch einen Unfall beschädigt war.

Ich habe den Wagen seinerzeit über einen Händler gekauft; das Fahrzeug war 4 Monate alt und wurde mir vom Händler als unfallfrei verkauft. Der Wagen war als Erstbesitzer auf Audi-AG in Ingolstadt zugelassen.

 

Wie kann ich nachweisen, daß der Schaden zum Zeitpunkt des Kaufs bereits vorhanden war; mit dem Wagen selbst habe ich keinen Unfall gehabt...

 

Danke, Ive

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Mütze   

Das ist ne gute Frage. Als erstes würde ich schecken, ob die Rate für meine Verkehrsrechtschutz ordentlich überwiesen wurde. Dann würde ich mal einen RA fragen oder beim ADAC. Die können da bestimmt helfen. Ist ja wirklich Scheiße! Aber wenn das Autohaus auch sagt, dass sie davon nichts wusten? ?(

 

Wünsche Dir viel Erfolg!!

 

Mütze

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Gast Rossi991   
Gast Rossi991

Nachweisen kannst Du das eigentlich nicht. Es gibt IMHO nur die Möglichkeit, dass Du eine eidesstattliche Versicherung ablegst, dass Du keinen Unfall mit dem Wagen hattest (wenn eine e.V. falsch abgegeben wurde, musst Du mit einer Geldstrafe oder auch Knast rechnen). Günstig wäre es natürlich auch, wenn Dir Deine Versicherung schriftlich bestätigen könnte, dass Du seit Fahrzeugzulassung auf Deinen Namen keinen Unfall gemeldet hast. Mit den beiden Zeugnissen gehst Du dann zum RA und versuchst, nachträglich eine Minderung des Kaufpreises zu erzielen. Wenn Du Glück hast, kannst Du meiner Meinung nach so zwischen 1000 und 3000 Euro rausholen. Hängt wahrscheinlich aber sehr stark vom Richter und Verfahrensverlauf ab, ohne Rechtschutzversicherung ist das IMHO nur mit Vorsicht zu genießen. Über den ADAC kannst Du Dich soweit ich weiß kostenfrei beraten lassen, wenn Du dort Mitglied bist. Das würde ich zuallererst machen lassen, denn ein RA kann sowas doch besser einschätzen. Nimm aber nur einen, der von solchen Dingen Ahnung hat (keinen Scheidungsanwalt ;) ):

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Bei meinem ersten Volvo hatte ich dasselbe Problem, allerdings mit schlimmem Heckschaden. Die Autohäuser sind nur verpflichtet Dir große Schäden mitzuteilen (wenn die Karosserie verschoben war u.ä.). Bei allen anderen Schäden sieht es schlecht aus. Da Du ja in diesem Fall in der Nachweispflicht bist wird es sehr schwer. Ich habe damals versucht mit dem Vorbesitzer des Wagens in Verbindung zu treten. Leider ohne Erfolg, da er zwischenzeitlich verstorben war.

Das einzige was ich Dir sagen kann ist: Versuch den Vorbesitzer ausfindig zu machen, vielleicht sagt er Dir was. Aber auf jeden Fall würde ich mir einen Anwalt nehmen (wenn Du ein REchtschutz hast, muß kein Verkehrsrechtschutz sein, ist ja eine Täuschung beim Kauf).

Ansonsten viel Glück!

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tobstar   

wann hast Du denn den Wagen gekauft?

In den ersten sechs Monaten nach dem Kauf liegt die Beweislast beim Händler, d.h. er müsste Dir beweisen, dass Du einen Unfall hattest und der Sachmangel nicht schon beim Kauf vorlag. Nachdem Dein Auto aber schon beim TÜV war und erst 4 Monate alt war beim Kauf, wird das allerdings bei Dir nicht der Fall sein, denke ich mal.

Ansonsten würde ich mich erstmal bei einem Fachanwalt für Kaufrecht erkundigen.

Aber Achtung, die Verkehrsrechtschutz wird hier wahrscheinlich nicht zahlen, da es sich hier um ein Problem beim Kauf handelt und nichts mit dem Straßenverkehr an sich zu tun hat. Da lieber nochmal in der Police nachsehen oder bei der Versicherung fragen. Eine allgemein Rechtschutz müsste aber auf jeden Fall greifen!

 

Viel Erfolg

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Ivanhoe   

Wollte nur mal kurze Zwischenmeldung geben,

habe mich mit dem Werkdienstwagenverkauf bei Audi in Verbindung gesetzt die mir mitteilten, daß Schäden am Fahrzeug grds. in einer Datenbank eingetragen wurden. War auch bei meinem so, nur daß hier lediglich die Neulackierung einer Stoßstange angegeben worden ist, die darunter befindlichen Aluträger jedoch bis zum Kühler eingedrückt worden sind.

Bin heute beim Händler wg. der Regulierung, habe aber im großen und ganzen von Audi und Werkdienstwägen die Nase voll. Auch mein Airbagschaden von letztem Jahr sehe ich jetzt mit anderen Augen.

 

Gruß Ive

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_A2_   
Original von Zurbelchen

Bei meinem ersten Volvo hatte ich dasselbe Problem, allerdings mit schlimmem Heckschaden. Die Autohäuser sind nur verpflichtet Dir große Schäden mitzuteilen (wenn die Karosserie verschoben war u.ä.). Bei allen anderen Schäden sieht es schlecht aus. Da Du ja in diesem Fall in der Nachweispflicht bist wird es sehr schwer. Ich habe damals versucht mit dem Vorbesitzer des Wagens in Verbindung zu treten. Leider ohne Erfolg, da er zwischenzeitlich verstorben war.

Das einzige was ich Dir sagen kann ist: Versuch den Vorbesitzer ausfindig zu machen, vielleicht sagt er Dir was. Aber auf jeden Fall würde ich mir einen Anwalt nehmen (wenn Du ein REchtschutz hast, muß kein Verkehrsrechtschutz sein, ist ja eine Täuschung beim Kauf).

Ansonsten viel Glück!

 

Wenn du den Verkäufer gezielt gefragt hattest ob der Wagen irgendwelche Unfälle oder Mängel hatte, mußte er dir alles genau sagen ohne etwas zu verschweigen!

 

Wenn du einen Zeugen mitgenommen hattest, der dies bestätigen kann, sieht die Sache schon wesentlich besser aus.

 

Man kann den Schaden durch einen Gutachter weitestgehend aufklären lassen, was Umfang und ungefähre Zeit des Schadens war.

Dies ist zwar keine Garantie für den erhofften Erfolg vor Gericht, doch zumindest eine gute Basis.

 

Aber zuallererst würde ich den Verkäufer in die Zange nehmen, machmal werden die ganz gutmütig wenn man vom Gutachter spricht.

 

Viel Erfolg! ;)

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Ivanhoe   

Wollte nur mal eine Info geben, um für andere eine Vorgehensweise in ähnlicher Sache zu empfehlen:

Das Fahrzeug war im DEKRA Gutachten des Händlers mit einem geringfügigen Schaden (Lackarbeiten) vermerkt, der nach Ansicht des Händlers nicht meldepflichtig gewesen sei.

Anschließend gab es etwas hin und her mit einem eher weniger kompetenten Ansprechpartner, wobei jedoch der Schaden vom Händler anerkannt wurde. Das Fahrzeug ist vom Händler zum Marktüblichen (?) Prei zurückgenommen worden. Das Angebot, einen weiteren Werkswagen zu nehmen lehnte ich dankend ab, nachdem wieder Fahrzeuge (aktuelle Werkswägen) mit reparierten Unfallschäden bei ihm standen.

Habe mir das Geld erstatten lassen und bin zu Seat (Ibiza TDI-130 PS) gewechselt, m.ea. mehr Geld für´s Auto und bestimmt auch nicht schlechter, v.a aber ein Neuwagen für knappe 19.000 € mit Vollausstattung. Hatte mit meinem "Hutzel" eine gute Zeit und hoffe das Autofahren geht so weiter, mit weniger Stress was versteckte Mängel angeht.

Nochmals Danke an alle in diesem Forum die immer mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden sind.

CU, Ive

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