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Kupplung wechseln 1.4 Benziner AUA

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Hallo,

 

da ich schon von einigen Anleitungen profitieren konnte und konkret zum Thema Kupplung nichts finden konnte, möchte ich meinen Kupplungswechsel teilen. Ergänzungen sind willkommen, habe versucht mich größtenteils an die orig. Anleitung zu halten, was aufgrund einiger Fallstricke nicht immer gelang. Wer mag kann das gern als pdf oder Wiki Artikel kopieren bzw. aufbereiten.

 

Kupplung wechseln 1.4 Benziner AUA 2002

Handbremse ziehen, Radmuttern vorn lösen (Montage: 120Nm) , Aufbocken (vordere Hebebühnenaufnahme, Wagen vorne so hoch, das Getriebe nach vorne rausgezogen werden kann – entspricht volle Höhe die der orig. Wagenheber hergibt, Räder ab, Unterbodenverkleidung raus, Radhausverkleidungen raus, Koppelstangen an Stabi lösen, optional: SW 36 Zentralmuttern lösen, wenn Antriebswellen komplett raus sollen, AW mit Abzieher lösen (schwergängig², habe die orig. Verklebung seinerzeit mit dem Radlagerwerkzeug lösen können, gibt Threads hierzu) – Radlager nicht ohne angezogene Zentralmuttern (Montage 120Nm SW36, neue Muttern) auf die Räder stellen.

1)      Motorhaube ab

2)      Batterie abklemmen (Minus reicht)

3)      Wischerarme ausbauen (Abzieher dringend empfohlen)

4)      Dichtlippen um Motorraum abziehen

5)      Stecker Wischerdüsenheizung trennen, falls vorhanden, Abdeckung Wasserkasten rausziehen und auf Scheibe ablegen

6)      Frischluftschnorchel ausbauen

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7)      Kleinen Spritzwasserauffangbehälter am ABS Block ausbauen (SW8 Blechschraube)

8)      Schaltseile ausrasten (hierzu gerändelten Ring Richtung Auge ziehen und gegen Uhrzeigersinn einrasten – Federn bleiben nun komprimiert), Clip Welle Wahlhebel Gasse entfernen, Mutter Wahlhebel Gang lösen (Montage 20Nm, neue Mutter)

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9)  Wahlhebel Gang von Verzahnung der Schaltwelle lösen (Geduld, weil schwergängig, Abzieher, Kriechöl, alte Mutter zum zentrieren bzw. als Hilfe um leicht mit Schraubendreher zu hebeln, bloß nicht die Welle verbiegen oder das Gewinde versauen). Plastik Arretierhebel darf nicht zum Blockieren genutzt werden, hier ist Stellung 12 Uhr ausgerastet, 3 Uhr wäre eingerastet/blockiert

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10)      Kupplungsschlauch aus Halter am Übergang Schlauch zu Rohr ausclipsen und wegdrehen, Kupplungsnehmerzylinder ausbauen, Kupplung nicht mehr treten. Montage: 23Nm , Spitze im Ausrückhebel mit wenig MoS2 Fett fetten

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11)      Halter Schaltseile lösen (2 Schrauben oben, eine von hinten vom Lenkgetriebe aus erreichbar) Montage: 20Nm

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Fortsetzung folgt

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12)      Angeblich wäre nun das Massekabel von der obereren Schraube am Anlasser zu lösen und eben jene M12 Schraube zu entfernen (Massekabel war bei mir anders Befestigt – später mehr)

13)      Schwarze GFK Abdeckung vom Anlasser demontieren und herausfummeln (Mutter oben auf Getriebelager, Mutter an schwarzem Getriebedeckel, Mutter auf Schraube M12 Schraube unter Anlasser), Alublechhalter hinter Kühler bei Seite legen

14)      Anlasser ausbauen, hierzu zweite M12 Schraube aus Motorblock/Getriebe schrauben, Stecker abziehen, Anlasser komplett rausziehen und beiseitelegen (Anleitung zum Wartung des Anlassers im Forum)

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15)      Stecker Schalter Rückwärtsgang abziehen (vorne am Getriebe, Richtung Kühler)

16)      Antriebswellen am Flansch lösen (6x Innenvielzahnschrauben, Montage erst 10Nm, dann 40Nm über Kreuz) und hochbinden oder ganz rausziehen, wenn auch im Radlager los (mit passendem Lenkeinschlag lassen sich die Wellen Richtung Differential rausziehen ohne irgendwas am Radlagergehäuse lösen zu müssen

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17)      Getriebeöl ablassen (SW17 Inbus bei mir, Stopfen säubern und reindrehen, 25Nm )

18)      Eventuell Antriebswellenflansche jetzt bereits ausbauen (kleine Inbusschraube tief, zentral im Flansch gelegen – Schlagschrauber nehmen oder 2 alte Vielzahnschrauben zum Gegenhalten in Flansche schrauben)

19)      Jetzt Motor und Getriebe aufhängen – Motorbrücke oder DIY (40mm Vierkantrohr, Holzklötze, Spanngurte – 2 Spanngurte am Motor, so kann man einen lockern und in die jeweils andere Schlaufe „fallen“ lassen, Stück für Stück. Getriebe lockerh aufhängen, lange Schraube durch Buchse des Gassenwahlhebels nutzen

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20)      Pendelstütze unter Getriebe samt Halter ausbauen

21)      Getriebelager von oben lösen

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22)      Motor absenken bis 2 Schrauben oberhalb des seitlichen Stahldeckels am Getriebe durch Radkasten erreichbar sind. Abschrauben und Halter herausnehmen.

23)      Querträger hinten am Differential mit Lappen polstern und alten Teppich auf den Boden, nun alle sieben M12 Getriebe/Motorschrauben lösen, Gurt für Getriebe gespannt. 1x unter AGR Rohr, 2x Ölwanne (evtl. vorher Auspuff lösen für besseren Zugang / hatte ich kein Bock und habe hier Ringschlüssel genutzt), 2x Anlasser (sollten bereits raus sein), 1x von hinten über Öleinfüllstutzen und die Letze vorn unten am Kühler.

24) 2. vertrauenswürdige Person ran holen :), Getriebe rutscht nun von den Führungsbuchsen, seitlich an Kupplung vorbeiführen, einer gibt Gurt nach, der andere gibt Acht nicht den Motorraum zu demolieren. Getriebe wiegt vielleicht 30kg.

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25)      Getriebe auf Teppich nach vorn rausziehen, säubern, restl Öl raus, Ausrückhebel und Führung erneuern, Dichtringe am Differential etc., Flansche montieren, Öl einfüllen

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26)      Kupplungsdruckplatte abschrauben, Schwungrad säubern, Führungsbolzen rein (25mm aD Rundmaterial vorne auf 2cm auf 20mm aD abgedreht) neue Kupplung und Druckplatte rein, Reibfläche entfetten. Über Kreuz anziehen, so dass Druckplatte nicht verkantet. Gibt Blockierwerkzeug für die Verzahnung, war bei mir nicht nötig – per Hand festzuhalten.

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26)      25mm Führungsbolzen aus Kupplung ziehen, Alle Führungshülsen noch im Motorblock? Blechdichtung wieder aufstecken, Getriebe reinheben. Einer zieht oben, der andere sieht zu der Getriebewelle in die Kupplung zu bekommen. M12 Schraube unten eindrehen und durchatmen. Getriebe / Motorschrauben wieder anziehen.

27)      Siehe 22 – 50Nm + 90° neue Schrauben

28)      Siehe 21 – 40Nm + 90° neue Schrauben

29)      Siehe 20 - 50 Nm für die Schrauben am Getriebe, 40Nm + 90 für Schraube in Querträger, Motorbrücke ab

 

Nun alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Bleibt noch die Einstellung der Schaltseile:

Federn an den Augen spannen und Gewindeenden der Seile gerade einführen, Sack am Schaltknauf hochziehen und Plastikabdeckung darunter ausclipsen und hoch, nun Schaltwelle über den Wahlhebel für Gang mit Gegengegengewicht herunterdrücken in die Gasse für den ersten/zweiten Gang. Weder Gang nach links oder rechts wählen, mittig in Leerlaufposition bleiben. Theoretisch sollte man nun den kleinen Plastikhebel in die Welle einführen können und um 90° nach rechts drehen können, so dass die Welle verriegelt wird. (Welle nicht mehr drehen oder belasten, sonst ist der Plastikhebel Geschichte)

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Kontrollieren, dass Gewindeenden gerade in den Augen liegen und Federn komprimiert sind. Schaltknauf mit 5mm Bohrer oder besser Welle, die oben gebogen/dicker ist (Bohrer kann in Schaltkasten rutschen), in Leerlaufposition zwischen 1. U. 2. Gang blockieren.

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Nun etwas an den Schaltseilen rütteln und Federn entspannen, kein Zug oder Druck auf Seile oder Getriebewelle ausüben während ihr die Federn entriegelt. Plastikpin um 90° entriegeln, 5mm Welle aus Schaltknauf, Kupplung treten und durchschalten. Wenn nicht iO nochmal von vorn, bis zufriedenstellend.

 

Wenn ihr es nicht hinbekommt den Plastikpin um 90° zu drehen und das Getriebe so zu arretieren, weil das Teil total ausgeleiert ist Plan B folgen:

Schaltknauf arretieren, Gangwahlhebel am Getriebe samt Welle runterrücken, Richtung Motor drehen und Gang einlegen, nun sollte der 1. Oder 2. Gang drin sein, in diesem Zustand entspannt ihr das rechte (höher gelegene Seil) für die Gasse. Jede Gasse hat etwas Höhenspiel, also in Mittelposition das Auge auf Seil einrasten. Das linke tiefere Seil noch nicht einrasten. Schaltwelle wieder in Mitte drehen (Neutralposition) und nun linkes Seil einrasten. Der Wahlhebel für Gang mit Gegengewicht liegt nun mit den Stegen in der weißen Kunstoffführung des Wahlhebels für die Gasse. 5mm Bohrer innen rausziehen, Kupplung treten, durchschalten. Evtl. nochmal von vorn. Wichtig ist das rechte Seil für die Gassen, das muss gut passen, die Gangpaare R, 1-2, 3-4, 5 am linken Seil sind eher unkritisch.

 

 

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Wer noch Elan hat kann sich gleich auch die Antriebswellen ansehen um z.B. Faltenbälge zu Erneuern.

Das Gelenk innen ist über einen Sprengring gesichert und lässt sich einfach entfernen. Entfetten, kontrollieren, zusammen puzzeln, neue Manschetten drauf, fetten und mit neuem Sprengring montieren. Innen liegt eine Unterlegscheibe/Tellerfeder - so montieren, dass das Innenteil gegen den Sprengring vorgespannt wird.

Das Gelenk außen entfernt man indem man die Welle durch den Schraubstock zieht. Backen dabei so weit auseinander, dass das massive Außenteil aufschlägt. Der "Spannring" auf der Welle wird natürlich erneuert. Zum Zusammenbau Welle einpressen bzw. einschlagen, geht besser mit demontiertem Innengelenk.

Verzahnung während der Arbeiten nicht versauen. Oetiker Spannbänder habe ich mit einer alten Kneifzange vorgespannt und dann die Zange mit Schraubstock weiter gespannt - aus dem Handgelenk für Büromenschen nicht machbar.

 

Ich hatte übrigens nach 180tkm nur an einem Innengelenk zwei kleine Pittings - wird irgendwann mal gewechselt. Rest tadellos.

AW AUA 2002.jpg

GELENK AUSSEN AUA 2002.jpg

GELENK INNEN AUA 2002.jpg

bearbeitet von OWJ6
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So das wars von meiner Seite. Die ganze Aktion habe ich über zwei Tage verteilt, man sollte also Platz haben und das Auto nicht am Abend wieder fahren wollen, da einige Dinge aus dem Ruder laufen können/werden. So hatte ich meine liebe Mühe mit dem Schalthebel bei 9) und auch Probleme mit dem Plastikpin am Getriebe - habe das Teil einmal verriegelt bekommen (fürs Foto haha), anschließend keine Chance mehr und kurz davor den Karren anzuzünden, dann Plan B realisiert.

 

Ordentlich Werkzeug sollte man besitzen, 1//4 1/2 Zoll Ratschenkasten, Verlängerungen, Gelenke etc., diverse Ringmaulschlüssel am besten mit Ratschenfunktion.

Spezialwerkzeug:

diverse Abzieher AW, Gangwahlhebel, Wischer

SW36 XZN Nuss für die AW-Mutter

SW17 Inbus für Öleinfüll- und Ablassschraube

XZN Bit für AW Gelenke innen

XZN Bit für Buchse Ausrücklager

XZN Nuss SW9 für Druckplatte (9er Ringschlüssel geht auch)

 

Eine Frage quält mich noch: Die schwarze GFK Abdeckung 13/14) - wie wird das Teil korrekt befestigt und wohin kommt Massekabel (ein Ende ist auf Karosse am Getriebelager verschraubt) das andere Ende gehört wohin?

Bei mir wurde versucht den Alublechhalter, das Massekabel und die GFK Abdeckung auf das M8 Ende der unteren M12 Anlasserschraube aufzufädeln - hierfür ist die Länge des M8 Fortsatz nicht ausreichend. Ich hätte das Kabel ja an der oberen M12 Anlasserschraube mit M8 Fortsatz angeschraubt, aber dafür erscheint mir das Kabel reichlich lang. Also wie gehört es original? Sorry aber sowas nervt mich. Der Teilekatalog sieht das Kabel an der unteren Schraube, der Leitfaden sagt man solle es an der oberen Schraube demontieren  o.O

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bearbeitet von OWJ6
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SUPER LEITFADEN !!!! Daumen Hoch und Dankeschön

meine Frage

Bekommt man das Getriebe vom Gewicht her (ohne Getriebeheber und ohne Hebebühne) auch wenn der A2 auf normale Auffahrböcke steht heraus ???

vom Platz her machbar aber bekommt man es auch wieder so eingebaut ....wegen Gewicht ?

Kannst du bitte die Maße für die 25/20 mm Zentrierwelle nochmals mit einer kl. Zeichnung hier posten ? oder ein Bild davon ?

bearbeitet von Lack-Addi

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Du wirst lachen, ich Trottel hatte das Auto auch erst auf Auffahrrampen stehen. Es wäre aber gut zumindest den linken Reifen aus dem Weg zu haben. Also habe ich den Wagen mit einem Hydraulikstempelwagenheber an dem Querträger angehoben und unter die Hebebühneaufnahmen je eine Auffahrrampe + 1 Kalksandstein + Lappen (das entspricht der max. Höhe die der orig Wagenheber packt). Von der Höhe würden Auffahrrampen sicher ausreichen, nur ob man mit montiertem linken Rad klarkommt wage ich zu bezweifeln, da man vom Radhaus aus an einige Schrauben gut herankommt. Könntest aber auch hochfahren und später links am Querträger einen Unterstellbock verwenden und dann das linke Rad ab.

 

Das Getriebe wiegt schätzungsweise 30kg. Helfer zieht und ich habe es von unten gehoben und geführt. Dein Helfer sollte mit der Funktion der Ratschengurte vertraut sein und auf Zuruf fixieren, so kann man leicht Pause machen und sich orientieren. 

 

Zentrierwelle hab ich nach Ausbau der Kupplung schnell auf der Drehbank aus 25mm Rundmaterial hergestellt, dabei habe ich nur den vorderen Teil auf 20mm aD abgedreht über einen Länge l1 von etwa 20mm, l2 spielt keine entscheidende Rolle, sollte natürlich keinen Meter lang sein.

 

 aD=20 |------------------------|

|--------|         aD 25               |

|--------|                                 |

            |------------------------ | 

l1 = 20    l2= 100+x

 

Zuletzt noch ein paar Worte zu der improvisierten Motorbrücke. Ich war anfangs skeptisch, ob das Konstrukt nicht nach vor oder hinten wegrutscht, aber erstaunlicher Weise wird die aufgenommene Kraft nahezu senkrecht zur Auflagefläche an den Kotflügeln eingeleitet und das Vierkantrohr kann weder vor noch zurück rutschen.

 

  • Danke! 1

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Habe leider keine Metalldrehbank, aber eine Drechselbank ,sollte aus Hartholz auch gehen ;-))  Danke für Deine Tipps hier

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Für Selbermacher: Als Motorbrücke tuts auch ein kantholz in passender Länge samt Spanngurt. Ablängen auf Abstand zwischen den Kotflügelkanten und an den Auflagepunkten Stückchen Latte unterlegen. Nach vorne abrutschen tut das so schnell nicht. 

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