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[1.2 TDI ANY] Mein Audi A2 startet nach Ersatz des Nehmerzylinders nicht mehr.


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Bei einem Audi A2 Baujahr 2003 wurde der Kupplungsnehmerzylinder aufgrund einer Undichigkeit von mir getauscht.  Die Grundspannung von 1,95 in  drucklosem Zustand kann ich gut einstellen. Schließe ich den Druckspeicher und stecke die Hydraulikeinheit wieder an, fängt sich der Druck an, aufzubauen, was meines Erachtens ja auch so richtig ist. Absurderwese zieht mein Nehmerzylinder meinen Kupplungshebel aber so heftig an, dass mein Spannungswert dann bei ca. 4,0 V liegt. Aufgrund dessen, so denke ich, lässt sich der Motor nicht mehr starten und ebenso keine Grundeinstellung durchführen. Leider bringt auch kein Batteriereset eine Abhilfe. Ist euch ein ähnlicher Fall bekannt? Was kann ich hier falsch gemacht haben. Noch zur Info: mit dem alten Nehmerzylinder funktionierte (bis auf undichtigkeit) die Grundeinsetllung bis vor kurzem noch. Für Hilfe wäre ich euch sehr dankbar. Viele Grüße
 

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So wie du es beschreibst ist eigentlich alles korrekt. Der KNZ zieht an sobald man die Zündung betätigt und auch, dass man für das Einstellen die Pumpe abzieht ist soweit in Ordnung.

 

Allerdings verstehe ich nicht wieso sich die Grundeinstellung nicht starten ließe. Was passiert denn, wenn du in Tipp-Tronic gehst und über VCDS die Grundeinstellung anstößt?
Bleibt er in "WAIT!" hängen?
Oder geht er in "ADJUST" und wartet dann?

Weitere Fragen:

1.) Hydrauliköl ist genug drin?

2.) Die Hydraulikeinheit war kürzlich ab, damit Du den KNZ wechseln kannst?

2.1.) Stecken jetzt die Hydraulikschläuche nebst Grundplatte möglicherweise nicht korrekt in der Einheit?

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Hydraulikölstand passt 100 %ig. Die Hydraulikeinheit war demontiert, dass ich richtig.  In wiefern, kann ich eine nicht korrekt gesteckte Grundplatte erkennen?

Die Grundeinstellung lies sich starten, es wurden die möglichen 28 Schaltstellung durchgetaktet, aber der Punkt "Motor Start" konnte nicht durchgeführt werden. Ich denke eben, dass es an den 4,0 V liegt , die der MW im Feld 2 anzeigt, liegt.

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vor 56 Minuten schrieb Stle82:

Die Hydraulikeinheit war demontiert, dass ich richtig.  In wiefern, kann ich eine nicht korrekt gesteckte Grundplatte erkennen?

Die Halteplatte muss parallel zur Hydraulikeinheit anliegen und einen gleichmäßigen Spalt von ca. 1mm haben. Wenn sie sich schief stellt, also in Richtung Spritzwand näher an der Einheit ist als der Seite dem dem Scheinwerfer zugewand ist, dann sind die Schläuche nicht richtig in die Schnellverschlüsse eingerastet.

Erkennen kann man es, wenn man schräg über den Motor schaut und dabei die gelöste Hydraulikeinheit leicht kippt.
Weiterhin sagst du ja, dass die GGE startet und auch bis zum Ende läuft. Die 28 Schaltvorgänge werden absolviert und in den Schritten 5-8 gehen auch die Rückfahrleuchten an - richtig?

Was macht der KNZ Wert in Feld 4 während der GGE, steht er konstant bei ~4V oder geht er mehrmals währdend der GGE auf 1,95 V (die etwas hoch eingestellt sind) zurück? Hörst du den KNZ während der GGE?

 

vor 56 Minuten schrieb Stle82:

Die Grundeinstellung lies sich starten, es wurden die möglichen 28 Schaltstellung durchgetaktet, aber der Punkt "Motor Start" konnte nicht durchgeführt werden. Ich denke eben, dass es an den 4,0 V liegt , die der MW im Feld 2 anzeigt, liegt.

Daran liegt es nicht, jedenfalls nicht direkt. 
Während der GGE muss der KNZ mehrmals betätigt werden. Passen dabei die Werte nicht (bspw. weil der KNZ defekt ist), dann gibt es in "Start Mot" keine Startfreigabe.

Dein Fehlerbild deutet auf ein Problem mit dem KNZ hin.
Ich würde (sofern Du VCDS einsetzt) während der GGE das Diagramm mitlaufen lassen und das Feld 4 (KNZ-Wert) aufzeichnen lassen. Am Verlauf der Kurve müsste man erkennen, was ihm nicht gefällt.

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  • Phoenix A2 changed the title to [1.2 TDI ANY] Mein Audi A2 startet nach Ersatz des Nehmerzylinders nicht mehr.
  • 2 weeks later...

Hallo ihr Lieben, sorry, dass nur meine Antwort so lange gedauer hat.

Ich war die letzen Wochen "out of order"

Mein A2 läuft mittlerweile wieder.  Der Nehmerzylinder wurde erneut ausgebaut, geprüft und eingebaut. Die bis dahin durchgeführten Arbeiten waren korrekt.

Auffällig bei der Sache war:  Das Fahrzeug stand bei der Grundeinstellung immer angehoben auf der Hebebühne, nachdem ich das Fahrzeug auf die Räder stellte war (das kann auch zufall gewesen sein) ein Motorstart wieder möglich. Die Grundeinstellung konnte anschließend komplett durchgeführt werden.  Fahrzeug ist somit wieder in Ordnung und läuft seither.

 

Vielen vielen Dank an alle Beteiligten. Ich wünsche ein schöne WE

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Am 5.3.2021 um 13:03 schrieb Stle82:

Das Fahrzeug stand bei der Grundeinstellung immer angehoben auf der Hebebühne

Das könnte tatsächlich der Grund gewesen sein.

 

Ich weiß es nicht definitiv, deswegen das Folgende als Vermutung (vielleicht kann es jemand aber bestätigen).

 

Und zwar frage ich mich schon länger, wie das GSG bei bzw. nach der GGE den Schleif- und Kriechpunkt findet. Da sitzt ja schließlich niemand in der Kupplung und schaut, wann sich Druckplatte, Kupplungsscheibe und Schwungscheibe berühren bzw. bei welcher Stellung des Kupplungshebels (und damit Poti im KNZ) das Drehmoment so groß ist, dass das Auto anfängt, auch loszukriechen. Ich habe auch festgestellt, dass das GSG zur Kriechpunktanpassung gar nicht unbedingt losrollen muss, das geht auch bei angezogener Handbremse.

 

Ich vermute, dass das GSG bei den Anpassungen das Motordrehmoment benötigt. Einen Drehmomentsensor gibt es aber weder im Motor noch im Getriebe. Also muss dafür ein Ersatzwert her. Dafür kann das Motorsteuergerät folgendes machen: es hält bei Leerlauf die Drehzahl konstant. Kommt nun eine Last hinzu (Kupplung schließt langsam bei eingelegtem Gang) würde die Drehzahl etwas absinken. Das MSG steuert dem entgegen, indem es die Einspritzmenge etwas erhöht. Dadurch steigt das Drehmoment und die Drehzahl wird wieder konstant gehalten.

 

Die ansteigende Einspritzmenge ist also ein Maß für das Drehmoment. Ein sehr kleiner Wert für den Schleifpunkt und ein etwas größerer Wert für den Kriechpunkt.

 

Steht das Auto nun auf einer Hebebühne, dann kann es sein, dass sich die Räder schon bei der Schleifpunktsuche anfangen mitzudrehen und sich deswegen das Drehmoment (Einspritzmenge) noch nichtmal auf den Wert für die Schleifpunktsuche erhöhen kann. Wenn das GSG hier bei der GGE nicht abbrechen oder einen Fehler ausgeben würde oder dieser sich alleine dadurch bemerkbar macht, dass man den Motor nicht starten kann, würde mich das nicht wundern. Andere Fehler werden auch nicht wirklich bzw. nur mit nichtssagenden Fehlermeldungen angezeigt - anscheinend war da das Geld alle, bevor alle Fehler/-meldungen vollständig dokumentiert waren...

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vor 2 Stunden schrieb Lupoliver:

Einen Drehmomentsensor gibt es aber weder im Motor noch im Getriebe

Dafür einen Drehzahlsensor. 

 

vor 2 Stunden schrieb Lupoliver:

Und zwar frage ich mich schon länger, wie das GSG bei bzw. nach der GGE den Schleif- und Kriechpunkt findet.

Eben über obigen Sensor. Sobald sich die Antriebswelle in Bewegung setzt, weiß das Steuergerät Bescheid. 

 

Ich hätte grundsätzlich etwas Bedenken, wenn die Grundeinstellung nicht auf der Hebebühne durchläuft bzw. auf den Rädern (ohne Gefälle). Beides sollte bei intktem System möglich sein. Es wurde sogar schon empfohlen ein Rad bei der GGE anzuheben,  was ja eher Richtung Hebebühne geht.

 

Letzlich bliebt der Verdacht,  dass irgendwas mit der Halbautomatik nicht stimmt und ich würde das zumindest beobachten und nicht zu sorglos weiterfahren. 

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