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Junge Junge, da ist ja ganz schön was reingeflossen. Der KNZ ist zumindest lt. Rechnung schonmal erneuert worden. Damit wäre eine mögliche Ursache ausgeschlossen. Du hast dann definitiv keine Startfreigabe. Wenn das das nächste Mal passiert, solltest du versuchen ob er noch in N(eutral) startet. Denn ich denke du brauchst eine neue Führungshülse und dazu muss leider das Getriebe raus.
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Fehlende Startfreigabe? Laufleistung um die 250.000km?
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Keine Idee, weil ich nicht so recht weiß was "säuft ab" heißen soll und wie sich das Starten erst nach einigen Minuten äußert. Ist hier vielleicht "Start-Stop" gemeint und weil der KNZ spinnt, springt er nicht mehr an (keine Startfreigabe)? Leiert der Wagen denn, wenn er ausgegangen ist? Oder dreht der Anlasser gar nicht? Ein Kandidat könnte bei temperaturabhängigen Problemen der Doppeltemperaturgeber sein.
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Herr Kestel hat sich beruflich verändert, aber es gibt mindestens 2 Kollegen die das Thema von ihm übernommen haben. Aktuell kann man weiterhin seine COC und eine Kopie des Fahrzeugscheins dort hinschicken und bekommt damit die Umschlüsselung. Bei der Zulassungsstelle penibel darauf achten, dass der Abgasschlüssel geändert wird (und bei eventueller Nachtragung) nicht wieder "zurückgestellt" wird.
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Du wirst keine Werkstatt finden, die sich damit beschäftigt. Das machen hier einige von uns in Heimarbeit (mich eingeschlossen). Hier ein Beispiel wie sowas entsteht: Du musst bedenken, dass vom A2 3L etwa 6500 Fahrzeuge gebaut wurden und das eben mit der "komplizierten" Hydraulik. Selbst wer sich irgendwann in den Anfangsjahren bei VW oder Audi mit der Technik auskannte, sieht in seinem Werkstatt-Alltag ein Vielfaches an Golf, Polo und Co und vielleicht alle paar Jahre mal einen 3L. Da kann ich es keiner Werkstatt übel nehmen, wenn das Wissen über die Autos verschollen ist. Zu empfehlen sind die Reparatur-Leitfäden von Audi, da sind die wichtigsten Dinge beschrieben, allerdings wird auch dort das Innenleben von Gangsteller oder Hydraulikeinheit ausgespart. Da ist dann wieder Eigeninitiative gefragt. Empfehlenswert ist (wie gesagt) die Liste mit Werkstätten die sich gut mit dem 3L auskennen. Mit der einen oder anderen Werkstatt dort arbeite ich auch zusammen und liefere dann überholte oder regenerierte Teile. Was absolut für den 3L spricht: Du kaufst nicht einfach nur ein Auto, sondern ein Stück Automobilgeschichte, die es so wahrscheinlich kein weiteres Mal gibt und einen von vielleicht 1500 verbliebenen Autos zu fahren, hat doch was.
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Um Werkstätten sollte man mit dem 3L einen Bogen machen, es sei denn sie sind hier gelistet. Der 3L ist heute eher für Selberschrauber oder guten Freunden von Selberschraubern. Was die Überholung der Hydraulikkomponenten angeht, so solltest du dich an einen der wenigen wenden, die sich das zutrauen. Hier im Forum findest du ein paar Namen die immer wieder im Zusammenhang mit 3L Problemen Ratschläge geben. Ich denke da bist du besser aufgehoben, als in Werkstätten.
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Nein, nicht der Gangsteller - der ist an der ganzen Kiste eigentlich die robusteste Komponente. Der Ruf des 3L ist zu Unrecht so schlecht, mit ganz wenig Aufwand, kann man die biestige Technik gut im Griff haben. Das Problem ist vielmehr, dass oft nur punktuell repariert wird und man dann aus der Dauerschleife nicht herauskommt. Grob gesagt braucht der 3L: - alle 10-15.000km eine Getriebe-Grundeinstellung - alle 250.000km eine neue Führungshülse + Kupplung + KNZ - ansonsten normale Wartung (Zahnriemen, Ölwechsel, Service...) Dringend zu empfehlen ist: - Komplettsanierung der Hydraulik: -> Gangsteller spielfrei mit frischen O-Ringen überholen -> Hydraulikpumpe mit neuen O-Ringen versehen und unbedingt den Motor vom Kohleabrieb säubern sowie die Kohlen auf Verschleiß prüfen + idealerweise den Ölfilter im Ausgleichbehälter spülen -> KNZ mit neuen Dichtungen versehen und ggf. Hall-Geber-Umbau -> oberen Hydraulikschlauch am Gangsteller mit Zugentlastung versehen und ggf. direkt erneuern -> Getriebe sollte schon mal gemacht worden sein, mit korrekt eingestelltem Lagerspiel. Zudem ist dringend der richtige Füllstand des Getriebeöls wichtig. Dann hat man den perfekten Kilometerfresser, denn der 3L gehört einfach auf die Piste und Laufleistungen von über 500.000km sind kein Problem. Bei der Betrachtung sollte man auch eine gewisse Wertstabilität eines gut gewarteten 3L Langläufers sehen. Ich bspw. kaufe lieber einen viel gelaufenen 3L bei dem obiges bspw. gemacht wurde, als einen der nur um den Kirchturm gejagt wurde und bei dem die Arbeiten noch anstehen.
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Prinzipiell kann man den Ausdrückhebel auch schweißen... wenn man sich den Ausbau sparen möchte, sogar im eingebautem Zustand. Allerdings scheint bei der Laufleistung tatsächlich ein Tausch der Führungshülse angebracht zu sein.
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Ist der Ausdrückhebel vielleicht gebrochen? Wenn der KNZ um die 250.000km gelaufen ist, dann kann der auch schlichtweg defekt sein. Wo hängt der Wert denn? Wenn er konstant oberhalb von 2,5V bleibt, ist meist die Schleifbahn durchgescheuert.
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Liegt wahrscheinlich an "Angebot & Nachfrage" und möglicherweise an der besonderen Montage im A2. An den Preisen wird man nichts machen können, also dann eher nach was Gebrauchtem schauen oder aus einem Spender ausbauen (was allerdings auch keinen Spaß macht). Der Einbau wird dann sicherlich auch nochmal teuer, wenn man es nicht selber machen kann (Bohrung ins Alu vom Längsträger).
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Sorry, ich verstehe es nicht. GDW bietet die AHK für den A2 an... was möchte man denn noch?
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Die Frage lässt sich doch ganz einfach beantworten: Wenn du ein Gutachten zur AHK findest in dem neben dem A2 noch Polo, Golf, Lupo und A2 genannt sind, dann wird die Bauart wohl gleich sein. Allerdings ist das äußerst unwahrscheinlich, da der A2 eine Alu-Karosse hat und für die Montage der AHK Halterungen in den Längsträger eingenietet werden müssen. Ich weiß ja nicht, was bei Dir teuer ist bzw. was die AHK kosten darf. Eine "originale" ist Goldstaub - also selten und teuer (aktuell 600 Euro bei Kleinanzeigen). Die "GDW" AHK die es für den A2 gibt, liegt preislich eigentlich in dem Bereich, was AHKs eben so kosten. Wenn der E-Satz zu teuer ist, baut man ihn halt selbst - das ist kein Hexenwerk. Ich habe mir bspw. Zwischenstecker angefertigt, die ich zwischen Kabelbaum und Rückleuchten gesteckt habe. So war das nämlich bei meinem A6 gelöst und das hat mir gefallen.
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Es kann sein, dass die Klimakompressoren aus neueren Polo dann tatsächlich passen. Die A2 Klima war eine der ersten, die einen regelbaren Klimakompressor hatten. Davor gab es nur EIN/AUS Kompressoren. Diese sehen äußerlich zwar gleich aus, funktionieren dann im A2 aber nicht. Es gibt darüber hinaus aber mindestens einen Hella-Kompressor der funktioniert und meist günstiger ist, als der Denso. Dazu findest du von @Nagahhier irgendwo einen Thread.
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Was steht denn im Fehlerspeicher? Das wird dir direkt sagen wo das Problem liegt...
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Klar, meld dich über PN und wir machen was aus
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Das Lager hat zuletzt etwas um die 300 Euro gekostet, das Febi Lager kostet keine 50. Da würde ich aus Prinzip schon nicht zu Audi gehen.
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Schick mir bitte eine PN, ich habe die Tage bereits ein Motorlager für @Red umgebaut und es sind schon einige modifizierte Lager unterwegs. Dann braucht man nicht auf recht teuren Originallager zurückgreifen - sofern überhaupt noch zu bekommen.
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Da ist ziemlich sicher ein Fehler im Getriebe-Steuergerät abgelegt. Schade, dass die Werkstatt das nicht einfach ausgelesen hat. Es wird ziemlich sicher auf die Kupplungsbetätitung hinauslaufen, also entweder der KNZ verschlissen oder die Führungshülse (oder beides). Das passiert meist im Bereich von 250.000km, sofern noch die erste Kupplung und der erste KNZ verbaut sind und da bist du ziemlich genau drin. Wenn er mal wieder nicht mehr möchte, kannst du oder die Werkstatt am Seilzug der Kupplung "zupfen". Dann zieht er die Kupplung wieder an (deswegen Vorsicht) und der Wagen startet wieder. Auch wäre es möglich, dass er im Fehlerfall noch eine Weile in N wieder startet.
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[1.2 TDI ANY] Motor würgt beim Runterschalten bei niedriger Geschwindigkeit ab?
Mankmil antwortete auf Winkeleisen's Thema in Technik
Die Blaue Leitung ist identisch zur Silbernen. Sollte (wider Erwarten) die Blaue auch hinüber sein, kann man auch für die untere die noch lieferbare silberne Leitung verwenden. Korrekt ist, dass eigentlich nur die obere ausschlägt. Als Abhilfe wird dann gern mal die blaue (Rücklauf)-Leitung nach oben gebaut und dann läuft er wieder für etliche Jahre bzw. ist das ein ziemlich guter "Heimbringer". -
[1.2 TDI ANY] Motor würgt beim Runterschalten bei niedriger Geschwindigkeit ab?
Mankmil antwortete auf Winkeleisen's Thema in Technik
Den Schlauch kann man weiterhin ganz normal beim Audi-Händler um die Ecke kaufen. https://www.online-teile.com/audi-ersatzteile/search_results.php?keywords=085142418B Die Feder gibt es bei Audi-Tradition, aber ich werde sie mir künftig selbst aus Federdraht biegen. Nimmt man da eine etwas größere Stärke, dann kann man die Schläuche von Anfang an so fixieren, dass die Schnellverschlüsse überhaupt kein Spiel mehr haben - folglich schlagen sie nicht mehr aus. Abgesehen davon gibt es ja die Möglichkeit mit 2 Kabelbindern eine Zugentlastung zu verbauen - das hatte ich hier schon mehrmals gepostet. -
Bei Dir läuft das Regenwasser von der Wasserkastenabdeckung auf den Motor und das verursacht diesen Schmodder (das ist Kohleabrieb mit Wasser) und den Rost. Du hast Glück, dass der Motor das überstanden hat, lange wäre das nicht mehr gut gegangen. Schau mal nach dem Wasserablaufschlauch - der fehlt oft. Die Bauteile sind Kondensatoren, die sollen ein wenig entstören, aber die sind nicht entscheidend für die Funktion. So ganz grundsätzlich kannst du die Pumpe noch weiter verwenden, aber ich empfehle dir schon, das Öl einmal komplett zu erneuern und wie gesagt, nach dem Ablaufschlauch zu gucken bzw. nach der Wasserkastenabdeckung. Hat die einen Riss, kann dort auch das Wasser von der Frontscheibe auf die Pumpe laufen. Die Kohlen haben noch einigermaßen Material, bestimmt noch 50%. Die muss man nicht unbedingt sofort erneuern. Die werden von der Feder ja seitlich in einem Schlitz geführt und können bis Ende runtergefahren werden.
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Eher nicht, zumal es keine 1:1 passenden Kohlen gibt. Ich bestelle halbwegs passende in China und feile sie dann auf Maß. Also mal eben neue Kohlen beschaffen, dürfte schwierig sein. Zudem ist es wie gesagt oft nicht nur eine Kohle, sondern schon die Motorwicklung. Besser ist bestimmt eine günstige Lupo-Pumpe zu besorgen. Muss man nicht, der Motor wird ja von 2 Schrauben gehalten und die übernehmen dann auch die Funktion der Nieten.
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Stark, kostet schlappe 47 Euro. Das gleiche habe ich von Febi in der Garage (glaube sogar mit der Vergleichsnummer) für 10% des VW Preises....
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Ich habe mir das File jetzt zwar nicht angehört, aber wenn sie schon deutlich gequält und zu langsam läuft, kann der Motor bereits hinüber sein. Im Besten Fall häng eine Motorkohle oder ist extrem abgenutzt, aber meist brennt eine Motorwicklung durch den vielen Kohleabrieb in dem Motor durch. Daher sollten alle Pumpen von Zeit zu Zeit vom Kohleabrieb gereinigt werden. Dabei auch die Nuten des Komutators freikratzen, denn genau dort entsteht dann eine Art Kurzschluss und der Motor stirbt. Ersatz für den Motor gibt es leider nicht - da muss man sich dann nach einer Ersatzpumpe umsehen. Glücklicherweise kann man dafür auch auf die Pumpen aus dem Lupo zurückgreifen.
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Mit einem breiten Meißel kannst du die Tripode dann herunterschlagen. Setz den Meißel am Ring der Tripode direkt an der Verzahnung der Welle an. Allerdings hilft es dabei sehr, wenn man die Welle dazu in einen Schraubstock spannen kann. Unter dem Auto geht das bestimmt auch, macht aber sicher nicht so richtig Spaß.